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Mit dir an meiner Seite

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Andrea Herrera Lucas Ripley Maya Bishop Pruitt Herrera Robert Sullivan Ryan Tanner
25.06.2019
05.11.2019
7
24.487
5
Alle Kapitel
17 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
29.09.2019 3.444
 
So dann geht es heute wohl auch mal weiter ;)
Ich danke euch mal wieder für die Reviews über die ich mich sehr gefreut habe und hoffe das auch auch dieses Kapitel gefallen wird :)




Nachdem Sullivan sich verabschiedet hatte, war Andy mit klopfendem Herzen zurück zu der Verleihung gegangen, die sich zum Glück bereits auflöste.
Es hatte ihr unwahrscheinlich viel bedeutet , das Robert gekommen war, obwohl er eigentlich gar nicht hätte da sein dürfen.
Sie schmunzelte leicht, denn das er ärger bekommen würde, stand außer Frage.
Und das er nicht zu ihrer Party kommen würde, auf der sie selbst nicht einmal sein wollte, konnte sie auch verstehen.
Aber sie freute sich bereits darauf ihn am nächsten Tag wieder besuchen zu können, doch erst einmal musste sie sich den fragenden Blicken ihrer Freunde stellen, ehe sie sich alle auf zu ihrer Party machten.




An und für sich lief die Party eigentlich ziemlich gut, die Stimmung war ausgelassen und ihre Freunde schienen zufrieden zu sein.
Mit Maya hatte sie sich lange unterhalten, hatte endlich wieder das Band ihrer Freundschaft aufleben lassen und sich dafür entschuldigt, das sie sich so rar gemacht hatte.
Maya nahm es ihr absolut nicht übel, sie hatte sich einfach nur um ihre beste Freundin gesorgt und ihr das auch so gesagt.
Die blonde Frau wusste immer hin am besten wie es war, wenn man sich zurück zog, anstatt in die Offensive zu gehen.

Im laufe des Abends hatte Ryan immer wieder versucht mit Andy ins Gespräch zu kommen, doch diese trank einfach nur ein Bier nach dem anderen und zog sich dann irgendwann in ihr Schlafzimmer zurück.
Das sie dieses auch gleich mit abgeschlossen hatte, bekam sie erst mit, als jemand versuchte sich zutritt zu ihrem Raum zu verschaffen.
Irgendwie erleichtert war sie auf ihr Bett geplumpst und hoffte das der Jenige den Wink verstanden hatte und da es nicht erneut dazu kam, das jemand in ihr Schlafzimmer wollte ,mussten ihre Gäste wohl denken das sie schlafen gegangen war, auch wenn sie dies für gewöhnlich nicht ohne Abmeldung bei ihren Freunden tat.
Allerdings wussten sie auch das Andy ziemlich fertig war und ließen ihr daher wohl auch einfach ihren Freiraum.

Sie sah sich in ihrem Schlafzimmer um und sah dann ihr Fenster an, eine Idee hatte sich in ihren Kopf geschlichen .
Es war wahrscheinlich eine ziemliche Schnapsidee, aber sie schnappte sich irgendeine Jacke und kletterte zum Fenster hinaus auf die Feuerleiter.
Sie war inzwischen ziemlich angetrunken und kletterte vorsichtig runter und als sie unten angekommen war nahm sie sich ein Taxi und fuhr ins Krankenhaus.
Sie wusste zwar nicht so ganz genau was sie dazu getrieben hatte, aber sie wusste das sie zu Robert wollte, denn irgendwie war er der einzige der sie verstand, obwohl sie wusste das sie den anderen gar keine Chance gelassen hatte sie zu verstehen.
Sie klopfte leise an seiner Tür an, es war schon ziemlich spät und eigentlich waren die Besuchszeiten vorbei, aber das war ihr egal und so hatte sie sich an allen vorbei geschlichen.
„Herein.“ rief Robert und Andy öffnete die Tür.
Schnell war sie rein gegangen und schloss leise die Tür hinter sich.
Er sah sie verwirrt an, schließlich hatte er mit keinem Besuch mehr gerechnet und verabredet waren sie eigentlich erst für den nächsten Tag, aber er lächelte und freute sich über ihr erscheinen.
„Was machst du denn hier, läufst du etwa vor deiner eigenen Party davon?“ wollte er dennoch wissen, er erkannte sofort das sie nicht mehr ganz nüchtern war und hoffte inständig das sie mit dem Taxi gekommen war, auch er wusste das Andy nicht unvernünftig handelte.
„Ich habe es zuhause nicht mehr ausgehalten und mich dann in meinem Schlafzimmer eingeschlossen, dann bin ich zum Fenster raus und hier her gefahren.
Also mit dem Taxi und jetzt bin ich hier.“ erklärte sie unschuldig und sah ihn auch genauso an.
Wie konnte sie nur so unschuldig und verführerisch zu gleich aussehen?
Wusste sie denn nicht was sie ihm damit antat?
„Das sehe ich und ziemlich angetrunken wie mir scheint.“
„Ein kleines bisschen vielleicht.“ er lachte kurz auf, denn ein bisschen war untertrieben.
Ihre Augen waren glasig, ihre Stimme überschlug sich und sie wirkte recht Müde.
„Wo ist mein Champagner?“
„Der bleibt wo er ist, du hast genug für heute gehabt.
Du solltest dich erst einmal wieder Ausnüchtern.“ bestimmte er, sie würde ohnehin einen mächtigen Kater am nächsten morgen haben.
„Buhhhh wie langweilig.“sagte sie halb beleidigt, und dennoch spaßig.
Sie konnte sich bei ihm fallen lassen, er tat ihr einfach gut und das war ein wundervolles Gefühl.
Und das er sich um sie sorgte das spürte sie auch.
„Einer von uns beiden muss ja der Erwachsene sein.“ Andy lächelte nur und ging langsam auf sein Bett zu.
„Rutsch rüber.“ bestimmte sie, zog ihre Schuhe aus und kletterte zu ihm ins Bett.
„Was wird das wenn du fertig bist?“ lachte er, denn er war ziemlich überrumpelt, legte aber sofort seine Arme schützend um sie, sodass sie nicht herunter fallen konnte.
„Ich nüchter aus, das wolltest du doch.“ nuschelte sie gegen seine Brust, nachdem sie ihren Kopf dort abgelegt hatte und zeichnete mit ihrer Hand kleine Kreise auf seinem Oberkörper, was ihn erschaudern ließ.
„Du hast echt Glück das du so süß bist, andern falls würde ich dieses Verhalten nicht dulden.“ witzelte er und zog sie noch enger an sich heran.
„Du findest mich also süß?“ hob sie ihren Kopf und sah ihn mit ihrem unschuldigsten Blick an, den sie hatte und musste dann aber selbst lachen.
„Schon, ja.
Aber du bist auch ziemlich frech.“
„Damit kann ich leben, solange ich hier bei dir liegen bleiben darf.“
„So lange du willst.“ sprach er sanft und strich mit seiner Hand langsam über ihren Rücken.
Sie kuschelte sich komplett an ihn und schloss genüsslich die Augen, sie fühlte sich geboren und das war gerade alles was zählte.
Für gewöhnlich lagen Freunde zwar nicht so beieinander , doch in ihrer Freundschaft hatte sich ohnehin etwas geändert.
Es fühlte sich jedenfalls verdammt gut an Andy so nahe bei sich zu haben, sie so zu halten und streicheln zu können.
Er wollte sie am liebsten nie wieder los lassen, sich mit ihr verschanzen und einfach für immer so liegen bleiben.
Er fühlte sich sicher bei ihr, fühlte sich geborgen und verstanden und vielleicht, aber nur vielleicht fühlte er sich auch ein wenig geliebt.
Seine Gedanken und Gefühle waren wohl etwas über die Freundschaftsebene hinaus geschossen, aber damit kam er klar , er musste es ihr ja nicht sagen.
Andy bekam von seinem Gefühlschaos nichts mehr mit, denn sie war bereits in seinen Armen eingeschlafen.
Als sein Handy vibrierte nahm er es zur Hand und las die eingegangene Nachricht.
„Ist sie bei dir?“ las er nur und lächelte, natürlich wusste Pruitt sofort wo sie abgeblieben war und seit sie ebenfalls per Du waren, kamen sie wirklich gut miteinander aus.
Pruitt merkte doch das sich so langsam etwas zwischen den beiden anbahnte, auch wenn sie selbst wohl noch nicht daran glaubten.
Eigentlich hatte der ältere immer gedacht das Andy und Ryan vielleicht doch noch zueinander finden würden, aber solange seine Tochter glücklich war, wollte und konnte er gar nicht intervenieren.
„Ja sie ist hier, sie ist aus dem Fenster geklettert und nun schläft sie.“ schrieb er schnell zurück.
Wie Pruitt bemerkt hatte das seine Tochter Stiften gegangen war, war ihm zwar ein Rätsel, aber er wusste das der ältere Captain sich nur sorgte , aber er wusste auch das Pruitt ihm vertraute.
„Pass gut auf sie auf und schlaft gut.“ kam nur noch die Antwort, keine Fragen , nichts weiter.
Er vertraute ihm wirklich mit seiner Tochter.
„Das werde ich und das weißt du auch.“ er legte sein Handy zurück, nachdem er die letzte Nachricht abgeschickt hatte und entspannte sich.
Andy noch einmal näher an sich heran ziehend, schloss auch er seine Augen und schlief ein.
Es war einfach perfekt.


Am nächsten Morgen wachte Andy mit einem ziemlichen Schädel auf.
Sie wusste sie hatte es übertrieben, aber das war ihr so ziemlich egal gewesen und als sie sich streckte, merkte sie das sie festgehalten wurde.
Ihr erster Impuls war es, sich schnell zu befreien, doch als sie zarte Lippen an ihrem Hals spürte, schmolz sie beinahe dahin.
Sie drehte sich vorsichtig in dem Klammergriff um und sah in das schlafende Gesicht von Robert.
Er hatte ihr wohl im Schlaf den Nacken geküsst.
Andy wurde traurig, denn er hatte bestimmt von seiner Frau geträumt und so befreite sich aus seinen Armen und stand auf.
Sofort vermisste sie die Wärme  die sie eben noch umschlossen hatte und als sie Robert erneut ansah, schlug er gerade seine Augen auf.
„Guten Morgen.“ säuselte Robert.
„Guten Morgen.“ lächelte sie verlegen und sah beschämt weg.
Sie wollte nicht daran denken wie gut und richtig es sich angefühlt hatte in seinen Armen zu liegen und dann auch noch mit solch einer liebevollen Geste bedacht zu werden, wenn diese nicht einmal ihr galt.
„Komm wieder her, es war doch gerade so gemütlich.“ nuschelte der Captain verschlafen und streckte sich ein wenig.
„Das geht nicht, von deiner Frau zu Träumen ist das eine, aber mich dabei im Arm zu halten etwas anderes, das kann ich nicht Robert...“
„Komm her.“ sagte er noch einmal bestimmter, während er sie unterbrach und dieses mal gehorchte sie ihm.
Sie legte sich erneut in seine Arme und seufzte zufrieden, auch wenn ihr Herz sich ein kleines bisschen zusammen zog.
„Wie könnte ich an jemand anderen denken, als an dich, wenn du in meinen Armen liegst.“ nuschelte er in ihren Nacken und war auch schon wieder eingeschlafen.
Robert musste wohl im Halbschlaf gewesen sein, dachte Andy, andernfalls hätte er das wohl nicht gesagt.
Sie konnte es sich einfach nicht anders vorstellen.
Über ihre Gedanken war sie erneut eingeschlafen und erst wieder erwacht als eine Schwester nach Sullivan sehen wollte.
„Entschuldigung.“ lächelte sie nur und verließ das Zimmer sofort wieder.
Andy erhob sich aus dem Bett und zog sich ihre Schuhe an.
Sie schrieb ihm schnell noch eine Nachricht und verschwand dann aus seinen Zimmer.
In 2 Stunden würde ihre Schicht anfangen und sie wollte unbedingt vorher noch Duschen.


Als Robert wenig später ebenfalls wach wurde, musste er über seinen Traum schmunzeln.
Er hatte mit Andy in seinem Bett gelegen und sie zärtlich geküsst.
Hatte mit seinem Mund ihren Körper erkundet und sie dann einfach wieder nur festgehalten, doch als er genau darüber nachdachte, wurde ihm klar das sie wirklich in seinem Bett gelegen hatte.
Sie war am Abend bei ihm aufgetaucht, war betrunken gewesen und hatte sich in sein Bett gelegt und nun war er alleine.
Er sah sich um und fand einen Zettel auf dem Tisch neben ihn, den er sofort zur Hand nahm.
„Guten Morgen Sully, ich musste leider los, aber ich danke dir das ich bei dir bleiben durfte.
Wir sehen uns heute Abend wieder, du hast schließlich noch meinen Champagner.“
Er lachte, natürlich kam sie wieder, auch wenn er sich gerade ziemlich leer fühlte.
Er fühlte sich in letzter Zeit öfter Leer, wenn sie nicht da war.



Es war bereits früher Abend und Robert hatte noch immer nichts von Andy gehört, das war eigentlich nicht normal.
Sie meldete sich für gewöhnlich beim ihm wenn sie auf dem Weg war .
Er nahm sein Handy und sah auf die Uhr.
Es war 19 Uhr , vielleicht war sie ja noch im Einsatz, dachte er und legte es wieder beiseite.
Auch wenn sie nicht gesagt hatte wann sie kam, machte es ihn beinahe Wahnsinnig noch nichts von ihr gehört zu haben, dabei hatte er gute Nachrichten und wollte sie mit ihr Teilen.
Er würde nur noch 2 Wochen in diesem Krankenhaus bleiben müssen und war danach endlich Frei.
Er wollte sie zum Essen ausführen,wollte endlich wieder Arbeiten gehen können, auch wenn er die ganze Sache noch langsam angehen musste und nun war sie nicht da und er wusste nicht mit wem er seine Freude darüber teilen sollte.
Aber wenn er ehrlich zu sich war, dann wollte er seine Freude nur mit Andy teilen.

Es klopfte wenig später an seiner Tür , er bat seinen Gast herein und setzte sein besten lächeln auf, in der Hoffnung das es Andy war, stattdessen standen dort Pruitt und Luke, die ihn besorgt ansahen.
Hatte er etwas falsch gemacht ?
Warum waren sie hier?
Und wo zum Teufel noch mal war eigentlich Andy?
„Hi Sully.“ er hörte sofort das etwas nicht stimmte, Luke´s Stimme war ruhig und klang Traurig und als er Pruitt ansah , sah er auch dessen Besorgnis.
Es musste also etwas passiert sein.
„Was ist los?“
„Vielleicht setzt du dich erst mal.“ sagte Pruitt ruhig und deutete auf das Bett hinter ihm.
„Sagt mir einfach was los ist.“ forderte Robert, denn nun machte er sich wirklich sorgen.
„Robert bitte setz...“
„Ich will mich nicht setzen, jetzt sagt mir schon was los ist.“ erneut sah er Pruitt an, seine Augen hatten einen traurigen Ausdruck angenommen, sie waren rot und er schien Müde zu sein .
So kannte er den Mann nicht .
Und da kam es ihm, es musste Andy sein.
„Bitte sagt mir nicht das Andy...“ er setzte sich geschockt auf sein Bett, deshalb war sie also nicht gekommen, ihr war etwas zugestoßen.
„Sie wurde bei einem Einsatz verletzt, sie ist hier im Krankenhaus und wird gerade Operiert.“ für Sullivan brach eine Welt zusammen, das durfte doch nicht wahr sein.
Wieso wurde sie Operiert, was war denn passiert und wie ging es ihr ?
„Was ist passiert und wie geht’s ihr?“ laut den Gesichtern der beiden konnte es nicht gut aussehen und da merkte er wie sich sein Herz zusammen zog.
Seine Welt drohte über ihm herein zu brechen, die Frau mit der er die letzten Monate verbracht hatte, diese Intensiven Momente geteilt hatte, lag gerade in irgendeinem OP und wurde operiert.
„Sie ist bei unserem letztem Einsatz angeschossen worden.
Wir waren mit einem Rettungswagen unterwegs als wir den Einsatz rein bekamen das eine Frau angeschossen wurde und verletzt auf der Straße lag.
Natürlich war die Polizei schnell vor Ort und war dabei die Gegend zu sichern als auch wir eintrafen, also sind Herrera und ich zu der Frau geeilt und haben sie versorgt.
Ich kann dir ehrlich gesagt nicht sagen was dann genau passierte, es ging einfach alles so verdammt schnell und ehe ich mich versah, sprach Herrera mit einem aufgebrachten Mann, der mit einer Waffe rumfuchtelte.
Sie versuchte ihn zu beruhigen , während ich mich weiter um die Frau kümmerte.
Der Mann war der Schütze gewesen und die Frau am Boden war seine Frau, die ihn wohl verlassen wollte, weshalb er auf sie geschossen hatte.
Herrera versuchte alles um den Mann zu beruhigen, doch er schrie sie an das wenn er seine Frau nicht haben konnte , das niemand sie je wieder haben durfte und dann zielte er erneut auf seine Frau, bereit zu Ende zu bringen, was er vorher nicht geschafft hatte.
Herrera stellte sich ihm in den weg...“ Robert schluckte hart, er wusste ja das Andy ziemlich leichtsinnig war, aber sich in den Lauf einer Waffe zu stellen war mehr als leichtsinnig.
Sie hatte sich verdammt nochmal in den Lauf einer Waffe gestellt.
Er merkte das es Luke schwer fiel darüber zu sprechen und deshalb übernahm wohl auch Pruitt.
„Der Mann drehte durch und sagte das er nicht zuließe das man ihm seine Frau weg nimmt, das sie besser dran war , wenn sie tot war.
Andy wollte das absolut nicht so hinnehmen und hat sich ihm weiter in den Weg gestellt.
Sie versuchte nicht nur die Frau zu schützen, sondern auch Ripley, der noch immer damit beschäftigt war, die Frau zu versorgen.
Bevor einer der Officers schießen konnte, hatte der Mann bereits abgedrückt und Andy in die Brust geschossen.
Ihm war wohl alles egal gewesen , er wollte sich wohl den Weg freischießen.
Kurz darauf haben die Officers den Mann erschossen, so konnte Ripley Andy versorgen , während weitere Rettungskräfte die am Boden liegende Frau weiter versorgten.
Wir wissen leider noch nichts näheres, nur das sie die Kugel jetzt aus ihr raus holen und das sie dann hier bleibt.
Sie hat viel Blut verloren und es sieht ziemlich schlecht aus, aber ich weiß das meine Tochter eine Kämpferin ist und auch das überstehen wird.“ versuchte Pruitt allen Mut zu machen, aber wohl allen voran sich selbst.
Er selbst hatte das ganze Szenario Hilflos mit ansehen müssen, war wie versteinert gewesen, als seine Tochter zu Boden gegangen war.
„Sie kann es nicht sein lassen , oder?
Sie hasst doch diese Tapferkeitsmedaille und trotzdem tut sie alles dafür um noch so ein dämliches Ding zu erhalten.
Wie konnte sie nur...“ Pruitt hob die Hand und legte sie Robert  auf die Schulter um ihn zu beruhigen.
Es wirkte wahre Wunder, denn seine Stimme wurde ruhiger und sein Körper hörte auf zu zittern.
„Sie wird wieder, wie immer und danach werde ich mich mal mit ihr unterhalten.
Du hast schon Recht , das was sie da getan hat, war sehr Leichtsinnig und wir wissen beide wie sie ist, aber mit anzusehen wie jemand eine Waffe auf meine Tochter richtet und dann auch noch abdrückt,war wirklich Angsteinflößend.
Ich dachte ich hätte sie verloren, doch sie blieb stark und lächelte, in ihrer Welt hat sie alles genau richtig gemacht.
Sie hat der Frau das Leben gerettet, Robert.“
„Aber zu welchem Preis?“ Pruitt lächelte sanft, er wusste das Robert so reagieren würde.
Er empfand mehr für seine Tochter als er sich wohl bisher selbst eingestand, aber dahinter würden sie auch noch kommen.
Am Anfang hatte er ihr Anbandeln für nicht gut befunden, doch inzwischen war das anders.
Er merkte wie sehr Andy aufging, wie innig die beiden miteinander waren und wie sehr sich auch Sullivan geöffnet hatte.
Sie hatte einen anderen Menschen aus ihm gemacht und nun hatte Robert angst diesen besonderen Menschen zu verlieren.
Ein zweites mal.
„Du kennst sie doch, sie ist Stur und dickköpfig.
Und genau mit diesen Eigenschaften wird sie auch dieses Erlebnis überstehen, sie ist zu Stur um aufzugeben , sie hat doch gerade erst etwas gefunden auf dem sie aufbauen will.“ sagte der ältere Herrera, während Luke die beiden nur entgeistert ansah.

Er hatte keine Ahnung wovon der derzeitige Captain da sprach und wenn er ehrlich mit sich selbst war, dann war er selbst schuld daran.
Seit seine Beziehung mit Hughes angefangen hatte, war er kaum noch wo anders als auf der Wache und bei Vic.
Und wenn er auf der Wache war, dann wollte er nichts anderes als sich seine Freundin zu schnappen und zu verschwinden.
Er hatte Sully nur ein paar mal Besucht und man konnte diese Besuche schon fast an einer Hand abzählen.
Er schämte sich dafür das er nicht dagewesen war und auch wenn er es liebte Zeit mit Vic zu verbringen, so fehlte ihm sein Freund schon sehr.
„Ich gehe jetzt nach meiner Tochter sehen und wenn ich etwas weiß, dann melde ich mich bei dir.“ Pruitt klopfte ihm noch einmal auf die Schulter und verschwand dann.
„Sully, ich weiß nicht was ich sagen soll.
Ich konnte nichts machen, sie hat sich ihm einfach in den Weg gestellt bevor ich reagieren konnte und...“
„Schon gut Luke, du kannst nichts dafür.
Wir wissen alle wie sie ist und besonders in Einsätzen, ich wünschte nur das sie sich selbst weniger in Gefahr bringen würde.“ gestand Robert und es stimmte.
Wie konnte er Luke die Schuld geben, wenn da keine war.
Er wüsste nicht einmal wie er gehandelt hätte, nur das er sich eher in Gefahr gebracht hätte, als zu riskieren das Andy etwas passierte, aber wenn man mit jemandem involviert war, egal auf welche weiße, dann war das doch normal, oder?
Sein trügerisches Herz hatte da eine andere Meinung, denn es wusste bereits das es zu Andy gewandert war und nun für zwei Schlug.
„Was meinte Herrera damit, als er sagte das seine Tochter doch gerade erst etwas gefunden hat, auf dem sie aufbauen will?“ er beobachtete seinen Freund ganz genau und er kannte den Ausdruck mit dem er ihn bedachte.
„Das ist eine lange Geschichte und nichts für jetzt.
Ich weiß selbst nicht einmal wo wir gerade stehen und vor allem wo das ganze hinführt, aber auch ich bin bereit darauf aufzubauen, was auch immer das Ganze ist.“ Ripley beließ es dabei, denn er merkte das Robert jetzt lieber wo anders wäre, als bei ihm und deshalb ging er zur Tür und sah seinen Freund an.
„Kommst du oder was?“ Robert lächelte, folgte seinem Freund und konnte nur zu weiß wem Beten das Andy das Ganze überlebte und ihn nicht auch einfach so verließ.




So hier hört das Kapitel heute auf.
Ich weiß etwas gemein an dieser Stelle auf zu hören;)

Ich hoffe es hat euch gefallen .
Wir Lesen uns nächste Woche wieder :)
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