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Mit dir an meiner Seite

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Andrea Herrera Lucas Ripley Maya Bishop Pruitt Herrera Robert Sullivan Ryan Tanner
25.06.2019
05.11.2019
7
24.487
5
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
09.09.2019 2.952
 
So , nach einiger Zeit geht es dann mal weiter.
Ich hatte mir leider die Hand gebrochen und es war mir nicht möglich etwas zu schreiben, beziehungsweise an einem Computer zu sitzen, abgesehen von dem ständigem hin und her zwischen Krankenhaus und Facharzt.

Ich hoffe euch wird das zweite Kapitel gefallen :)



Als Andy wenige Tage später  in der Küche der Station 19 saß und ihren Kaffee genoss, während die anderen entweder im Einsatz waren oder sich ausruhten, vibrierte ihr Handy und kündigte eine Nachricht an .
Sie holte es hervor und sah das die Nachricht von Sullivan war.
Etwas nervös öffnete sie sie und musste dann wieder lächeln als sie las was er ihr geschrieben hatte.
„Vielleicht haben Sie ja recht.
Ich werde Sie nicht mehr daran hindern wenn Sie mich besuchen wollen.“ es war vielleicht keine Herz ausschüttende Nachricht, aber wenn man Sullivan auch nur ein kleines bisschen kannte und verstand, dann war sie schon ziemlich Persönlich, ja geradezu eine Einladung.

Sie hatte bereits am Morgen vor ihrer Schicht ein paar Kleinigkeiten besorgt damit er sich etwas beschäftigen konnte, wenn sie nicht da war.
Sie konnte schließlich nicht jeden Tag ins Krankenhaus gehen, immerhin hatte sie noch ihren Job und brauchte selbst noch etwas ruhe, abgesehen davon verlangten ihre Freunde auch nach etwas Aufmerksamkeit und dann war da auch noch Ryan, mit dem sie immer noch nicht umzugehen wusste.
Es war etwas zwischen ihnen, nach wie vor und dennoch konnte sie es nicht mehr greifen.
Vielleicht war aber auch inzwischen viel zu viel Zeit vergangen und sie hatten sich auseinander gelebt, was sie natürlich für völligen Schwachsinn hielt, immerhin waren sie beste Freunde seit ihrer Kindheit gewesen, und später auch ein Paar , doch das hatte irgendwie nicht funktioniert und jetzt war da auch noch Sullivan, der sich endlich dazu bereit erklärt hatte sich helfen zu lassen.
Der sich so langsam aus sich heraus traute und anfing sich zu öffnen.
Irgendwie brauchte sie das selbst, denn es lenkte sie von ihren eigenen Problemen ab.


Andy wollte den Captain am frühen Abend besuchen gehen, ob er sich gemeldet hätte oder nicht und sie freute sich auch schon darauf, denn sie hatte insgeheim gehofft das er sich meldete, immerhin waren bereits Tage vergangen seit ihrem letztem Besuch.
Mit seiner Entscheidung ob er sie und ihre Gesellschaft ertragen würde, hatte er sich wirklich Zeit gelassen, doch sie hatte nie vorgehabt ein Nein zu akzeptieren.
Deshalb war sie ja vorbereitet gewesen und wollte am gleichen Abend noch zu ihm ins Krankenhaus fahren.

Die Arbeit laugte sie momentan nur noch aus und da kam ihr die Ablenkung gerade recht, so musste sie sich nicht auf auf ihre eigenen Dämonen konzentrieren.
Immer wieder hatte sie den Unfall im Hinterkopf und die Bilder des Tages liefen immer wieder wie ein schlechter Film vor ihren Augen ab.
Shannon die gestorben war, die so viel Angst gehabt hatte und die sie nicht retten konnte und wie Hilflos Sullivan alles mit ansehen musste.
Er war definitiv kein Mensch der einfach nur tatenlos zusah und er war schon gar nicht der Mensch dafür, schwächen zu zeigen, doch an diesem Tag war ihm nichts anderes übrig geblieben, er hatte nun mal nicht die Möglichkeit sich zu bewegen und durfte dies auch auf gar keinen Fall.
Er hatte es trotzdem getan und damit nur alles schlimmer gemacht.
Andy selbst war nur mit wenigen Prellungen und einer leichten Gehirnerschütterung davon gekommen, während sie ihrer Patientin einfach nicht mehr helfen konnte und Sullivan beinahe seine Fähigkeit zu Laufen verloren hatte.
Von der Angst nicht gefunden zu werden mal ganz abgesehen.
Sie träumte von diesem Ereignis und schaffte es einfach nicht mit jemandem darüber zu reden, auch wenn ihre Freunde versuchten etwas heraus zu bekommen.

Sie hatte auch niemandem von ihrer Unterhaltung mit dem Captain erzählt und auch nicht das sie ihn besuchen ging.
Sie wollte diesen Umstand noch ein wenig für sich behalten, ihre Freunde hätten sie ohnehin nur komisch angesehen, immerhin war Sullivan -Captain Grinch- für sie.
Nicht einmal ihr Vater, zu dem sie ein inniges Verhältnis hatte wusste etwas, auch wenn er inzwischen etwas ahnte.
Pruitt ließ seine Tochter jedoch machen, da er selbst erneut mit der Leitung der Station beschäftigt war und versuchte die angefallene Arbeit irgendwie in den Griff zu bekommen.

Andy trank einen Schluck ihres Kaffee´s nur um ihn direkt wieder in die Tasse zu spucken, er war kalt geworden, während sie sich in ihren Gedanken verloren hatte.
Sie sah ihr Handy erneut an und tippte schnell eine Antwort ein, ehe sie sich einen neuen Kaffee machte.
„Ein Nein hätte ich so oder so nicht gelten lassen.“


Gegen 19 Uhr traf Andy im Krankenhaus ein, hatte eine kleine Tasche dabei und klopfte vorsichtig an die Tür an.
„Kommen Sie rein , Herrera.“ hörte sie aus dem Zimmer und öffnete die Tür.
„Guten Abend.“ begrüßte sie ihren Captain , nahm erneut den Stuhl vom letzten mal und setze sich  zu ihm.
Sullivan lag aufrechter da als beim letzten mal, sah allgemein besser aus, nicht mehr ganz so abgeschlagen.
Seine Narben schienen also so langsam zu Heilen.
„Warum konnte ich mir denken, das Sie bereits heute hier her kommen würden?“ es war eher eine rhetorische Frage und sie brauchte ihm nicht zu antworten, doch sie wäre nicht Andrea Herrera wenn sie nicht trotzdem etwas zu sagen hätte.
„Sie wussten doch das ich kein Nein akzeptieren würde.“ lachte sie und holte die Tasche hervor.
„Ich habe Ihnen ein paar Kleinigkeiten mitgebracht.“ erklärte sie , kramte herum und legte eine Zahnbürste, Zahnpasta, einige Zeitschriften und Bücher auf den Tisch neben ihm, damit er ohne Probleme an die Dinge heran kam.
„Vielen dank, aber das wäre wirklich nicht nötig gewesen.“
„Was ich für nötig halte sollten Sie wirklich mir überlassen.“ zwinkerte sie.
„Abgesehen davon weiß ich wie Langweilig es in einem Krankenhaus werden kann und ein wenig Unterhaltung kann da doch nicht Schaden.
Sie dürfen noch nicht aufstehen und wenn ich Ihnen helfen kann, dann sagen Sie es mir bitte.
Ich bin nicht hier weil ich Sie bevormunden möchte , oder mich gezwungen fühle, ich bin hier weil ich es will, das sollten Sie akzeptieren.“ Sullivan rollte mit den Augen, natürlich fand sie für alles eine Antwort.
Was hatte er auch erwartet?
„Wenn Sie mir wirklich Helfen wollen, dann ...nein das geht nicht..“ sie spürte das er sie um einen Gefallen bitten wollte, doch er konnte es wohl nicht.
Er war zu Stolz um sie um etwas zu bitten, auch wenn sein Stolz völlig fehl am platz war.
Vielleicht war es aber auch kein Stolz, sondern Verunsicherung, fehlendes Vertrauen oder wie auch immer sie es nennen wollte.
Die Worte steckten einfach in seinem Hals fest und er bekam sie nicht heraus.
Irgendetwas in seinem Innerem weigerte sich dagegen etwas zu sagen.
„Was auch immer es ist, ich helfe gerne.“ das wusste er auch, aber er wusste nicht wieso.
Er war doch immer so ungerecht zu ihr gewesen, hatte sie genau wie jeden anderen auf Abstand gehalten und dennoch saß sie neben ihm und bot ihm ihre Hilfe an.
„Ripley war vor ein paar Tagen hier und hat mir ein paar Sachen mitgebracht, damit ich wenigstens auch etwas zum anziehen habe, aber ich brauche schon etwas mehr als das was ich bereits hier habe.“ Andy verstand genau was er ihr damit sagen wollte und lächelte ihn sanft an.
„Wo ist der Schlüssel und wo muss ich hin?“ Sullivan war beinahe sprachlos, er hätte nicht damit gerechnet, das sie sofort zustimmte, für gewöhnlich gingen Menschen ungern in eine fremde Wohnung, doch Andy war nicht gewöhnlich, das wusste auch er inzwischen.
„Der Schlüssel ist in meinem Schrank und die Adresse habe ich Ihnen bereits aufgeschrieben.
Ich wusste zwar nicht ob sie ja oder nein sagen, aber ich dachte ich bin lieber vorbereitet.“ gab er zu und deutete auf den kleinen Zettel neben der Lampe auf dem Tisch.
„Was brauchen Sie?“
„Sportkleidung, ich muss zur Reha wenn ich wieder laufen will und hätte dann gern anständige Kleidung.
Meinen Bademantel, Rasierer.
Also eigentlich so ziemlich alles was man sich vorstellen kann, für einen längeren Krankenhausaufenthalt .
Wenn Ihnen das jedoch unangenehm ist, dann frage ich den Chief noch einmal.“ er wollte ihr die Möglichkeit bieten doch noch Nein zu sagen, immerhin war es nicht Selbstverständlich in die Wohnung seines Vorgesetzten zu fahren um ihm ein paar Sachen zu bringen.
„Kein Problem, wann bekommt man schon mal die Gelegenheit in den Sachen seines Vorgesetzten herum zu schnüffeln....“ lachte sie auf, was auch ihn zum Lachen brachte, auch wenn er sie leicht irritiert ansah.
„...keine Sorge, das war nur ein Scherz.
Ich werde noch heute Abend zu Ihnen fahren und die Sachen besorgen und morgen Früh haben Sie sie hier.“ natürlich würde sie wirklich früh los Fahren müssen, immerhin war sie zur Frühschicht eingeteilt , aber das machte ihr nichts, denn Schlafen fiel ihr ja ohnehin schwer.
„Wenn ich Sie nicht hätte, Andy...“ sie lachte erneut und unterbrach ihn.
„Dann hätten Sie jemand anderen, da bin ich mir sicher.“ sie war sich sogar sehr sicher, er musste nur anfangen seinen Mitmenschen zu vertrauen und sich ihnen zu öffnen, er musste aber auch anfangen sich selbst zu vertrauen.
„Ich nicht, daher danke ich Ihnen und hoffe das ich mich irgendwann einmal dafür Revanchieren kann.“
„Ich werde schon etwas finden und wenn Sie mich zum Essen einladen wenn Sie wieder Fit sind, dann reicht mir das.“ lachte sie weiter, sie wollte keine  Gegenleistung , sie wollte einfach nur für ihn da sein.
Sie hatte ihre Freunde, ihren Vater.
Sie waren eine Familie und sie wusste wenn sie an seiner Stelle lag, das sie umsorgt werden würde, das immer jemand an ihrer Seite wäre, so unangenehm ihr das auch wäre.
Aber allein das Wissen das sie diese tolle Familie hatte, ließ ihr Herz vor Stolz anschwellen.

Sullivan hingegen kannte all das nicht, nicht mehr jedenfalls.
Und er kannte es auch nicht das es Menschen gab die gerne etwas für einander taten, ohne das sie etwas dafür verlangten.
Und wenn er sie nach dem Ganzen nur zu einem Essen ausführen sollte, dann machte er das wirklich gerne.
„Wie geht es Ihnen denn, wir reden immer nur von mir, aber Sie sprechen nicht von sich .“ wechselte er das Thema, er sprach noch immer ungern über sich und brauchte noch etwas Zeit.
Allerdings wollte er aber auch wirklich auf sie eingehen, wollte wirklich erfahren wie es ihr ging, also war es nicht nur ein Themenwechsel der von ihm selbst ablenken sollte.
Er wusste im Prinzip gar nicht wie es ihr nach dem Unfall ergangen war, was sie für Verletzungen davon getragen hatte.
„Mir geht es gut.“ versuchte sie ihm zu versichern, doch er sah ganz genau dass das nicht stimmte,so undurchschaubar sie sich auch gab, sie war es absolut nicht.
Jedenfalls konnte er ihre Gesichtszüge ganz gut Lesen.
„Her...Andy, ich sehe dass das nicht stimmt und wenn ich mir Helfen lassen soll oder mich öffnen soll, dann tun Sie das bitte auch, abgemacht?“ er fand es unangemessen sie bei ihrem Nachnamen anzusprechen, aber er wollte auch nicht direkt zu Persönlich werden.
Er brauchte Zeit und Spielraum um sich ihr wirklich zu nähern.
Und sie beim Vornamen anzusprechen hatte bereits im Krankenwagen geholfen.
Shannon war gestorben und Andy hätte ihr nicht mehr Helfen können,doch sie hatte einfach nicht aufgehört die Herzdruckmassage weiter auszuführen, erst als er sie Andy genannt hatte, hatte sie niedergeschlagen aufgegeben.
„Ich denke das lässt sich einrichten.“ sprach sie angespannt und kaute Nervös auf ihrer Lippe herum.
Es war eine schreckliche Angewohnheit wie er fand, aber es ließ sie so unschuldig wirken.
Sie schien dies immer zu tun wenn sie Nervös war.
„Also?“ er sah sie intensiv an, durchbohrte sie regelrecht mit seinen Augen.
Sie seufzte kurz, ehe sie sich zusammen nahm und überlegte wo sie anfangen sollte.
„Ich schlafe nicht mehr so gut, kann mit dem Team nicht über den Unfall reden, auch wenn sie versuchen auf mich ein zu gehen.
Mein Vater ist zwar für mich da, aber ich kann einfach nicht darüber reden, nicht mit ihm und nicht mit irgendwem wie mir scheint.“ die Stimmung war gedrückt, denn er wusste genau wovon sie sprach.
Es fiel ihm doch genauso schwer, immerhin war er ihr absolut keine Hilfe gewesen und Andy musste all die Arbeit allein machen, musste allein den Abhang hinauf und wieder runter, nur um dann zurück zu kommen und ihre Patientin zu verlieren.
Sie war so einfühlsam gewesen und hatte wirklich alles versucht um die junge Frau zu retten, doch es war einfach zu spät gewesen.
Ohne ein Krankenhaus war es einfach unmöglich gewesen, sie war eine tickende Zeitbombe und niemand wusste wann diese explodieren würde, nur das es sie es tat.


Robert überlegte was er sagen sollte, denn er wollte so vieles sagen, doch nichts schien die Geschehnisse in irgendeiner weise besser zu machen.
„Ich war Ihnen keine Hilfe da draußen, Sie mussten das ganze fast alleine durchstehen und das tut mir wirklich leid.“ sie winkte sofort ab, er konnte doch nichts für seine eigenen Verletzungen,er hatte es sich schließlich nicht ausgesucht .
„Hey, Sie trifft doch keine Schuld , sie hatten doch keine Möglichkeit etwas zu unternehmen.
Ich war für Sie beide verantwortlich und habe es zugelassen das Sie sich noch mehr in Gefahr bringen, wäre ich nicht abgerutscht und gegen diesen dummen Stein geknallt , dann..“ nun war es an Sullivan, Andy zu unterbrechen, das sie gestürzt war, hatte er nicht gewusst.
„Moment mal, Sie sind abgerutscht und haben mir nichts gesagt?“ er war sauer, nicht weil sie ihm nichts gesagt hatte, sondern weil er davon nichts mitbekommen hatte und sie sich anscheinend die Schuld daran gab nicht rechtzeitig zurück gekommen zu sein um Shannon zu retten und zu verhindern, das er selbst sich bewegte und eine permanente Lähmung seiner Beine eintrat.
„Was hätte das denn auch gebracht?
Es ist passiert und ich kam zu Spät, ich war verantwortlich für Sie und für Shannon.“ wurde sie lauter und konnte nicht mehr still auf ihrem Stuhl sitzen bleiben, sie lief unruhig vor ihm hin und her.
Verzweiflung war ihr ins Gesicht geschrieben, Schuld und Trauer.
Sie kam nicht zur Ruhe, erlaubte sich anscheinend auch keine, die Schuld fraß sie auf.
„Andy ..“ sie blieb stehen und sah ihn an, er öffnete seine Hand und sie verstand was er von ihr wollte, also ging sie zurück zu ihrem Platz und legte ihre Hand in seine, die er sofort drückte.
Es war zu einer Art Verständigung zwischen ihnen geworden und es beruhigte sie beide ungemein.
„Sie trifft genauso wenig Schuld wie mich und Sie haben ihr leben riskiert um unseres zu retten, Sie sind einen Abhang hinauf geklettert und abgerutscht und doch haben Sie die Fackel nach oben gebracht und sind zurück gekommen.
Sie haben alles getan was sie tun konnten.“ er versuchte ihr klar zu machen das sie sich keine Schuld geben brauchte, das keine auf ihr lag.
Ganz im Gegenteil, sie war so tapfer gewesen und hatte alles versucht um das Leben der beiden zu retten, aber auch sie war nicht übermächtig und es gab Dinge die lagen nun mal nicht in ihrer Hand.
„Aber es war nicht genug.“ warf sie ein, Trauer schwang in ihrer Stimme mit und Shannon tauchte erneut vor ihren Augen auf , das Bein noch immer voller Blut.
Sie trug ihre Kette und sah sie unglücklich an, beinah panisch.
„Das was Sie da draußen geleistet haben, war mehr als genug.
Glauben Sie mir Andy, Sie haben mehr als ihren Job gemacht als Sie ihr eigenes Leben riskiert haben und ich lasse nicht zu das Sie etwas anderes denken.“ sie sah auf ihre noch immer verbundenen Hände und drückte seine Hand leicht.
Als auch er ihre einmal drückte, sah sie ihn an und brach in Tränen aus.
Stumm ließ er sie weinen, sie schien es zu brauchen und wenn er ehrlich war, dann war er nahe dran das Selbe zu tun.
Sie ging ihm einfach unter die Haut und sie so verletzlich zu sehen, tat auch ihm weh.
Er wollte nicht das sie in einer Schuld ertrank die es gar nicht gab , doch nur wenn sie selbst erkannte das sie nichts falsch gemacht hatte, konnte sie es schaffen diese Gefühle los zu lassen.

„Haben Sie sich denn untersuchen lassen?
Hat der Sturz denn irgendwelche Folgen gehabt?“ wollte er wissen, denn es machte ihn noch immer sauer das er davon absolut gar nichts mitbekommen hatte.
„Ich hatte ein paar leichte Prellungen und eine leichte Gehirnerschütterung, aber ich glaube das kam bereits von dem Sturz mit dem Krankenwagen den Abhang hinunter, mein Vater hätte mich niemals aus dem Krankenhaus gehen lassen, wenn der Arzt nicht absolut damit einverstanden gewesen wäre.
Die Blessuren sind bereits verschwunden und meine Kopfschmerzen sind kaum noch da.
Das Team schont mich zu dem und ich komme klar.“ kam sie nicht, aber das lag eben nun mal daran das sie nicht schlafen konnte , nicht richtig jedenfalls.
„Kommen Sie nicht und das ist auch in Ordnung, aber wir schaffen das... gemeinsam.
Schon vergessen?“ sie schüttelte leicht den Kopf und versuchte sich zu beruhigen.
Robert strich sanft mit seinem Daumen über ihren Handrücken und schaffte es nach einer weile sie zu Beruhigen.
Das Gefühl und der Wille nun auch für seinen Lieutenant da sein zu wollen wurden stärker, selbst wenn er sich etwas davor fürchtete.
Aber Andy hatte recht, er musste und wollte auch gar nicht mehr allein durch die kommende Zeit durch, sie war für ihn da und er wollte auch für sie da sein.
Nicht nur aus irgend einem Pflichtgefühl, nein.
Er wollte es weil er merkte das sie sich brauchten, obgleich er verstand oder eben nicht verstand warum dem so war.







Ein kleinwenig Emotional, aber so mag ich es ja gerne ;D
ICh hoffe es hat euch gefallen :) Bis demnächst :)
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