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Mit dir an meiner Seite

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Andrea Herrera Lucas Ripley Maya Bishop Pruitt Herrera Robert Sullivan Ryan Tanner
25.06.2019
05.11.2019
7
24.487
5
Alle Kapitel
17 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
25.06.2019 1.664
 
Moin ihr Lieben,

das ist nur der Anfang, die Kapitel werden länger.
Also keine Sorge, sollte euch das hier gefallen, dann erwartet euch mehr ;)

Was euch auch erwartet ist das ich vieles einfach anders gemacht habe als es in der Serie tatsächlich der Fall ist.
In dieser Story habe ich Andy bei Maya ausquartiert , sie noch vor  dem Unfall in eine eigene Wohnung gezogen, das wird allerdings nicht wirklich erwähnt in dieser Story.
Ich wollte es euch nur vorher mitteilen.
Des weiteren wurde Sullivan bei mir Operiert, nachdem Andy und er den Unfall hatten.
Aber ich will euch nicht zu viel vorweg nehmen.
Ich hoffe ihr habt Spaß beim Lesen und vielleicht hinterlasst ihr mir ja auch eine kleine Nachricht :)
Bis dahin :)









Eine Woche nach dem Unfall mit Sullivan, war Andy wieder soweit Arbeiten gehen zu können.
Doch bevor ihre Schicht um 9 Uhr anfangen sollte, hatte sie noch etwas anderes vor.
Daher stand sie jetzt unschlüssig vor dem Krankenzimmer in dem Captain Sullivan lag, der am Vortag operiert worden war, da man ihm die Blockade zu seinen Beinen nicht ohne Operation hatte nehmen können.
Die Aussichten auf volle Genesung sahen wirklich gut aus und so wollte sie ihn besuchen gehen, denn sie wusste das noch niemand außer dem Chief bei ihm gewesen war.
Sie hatte ihn zwar noch am selben Tag besucht, an dem sie selbst entlassen wurde, doch Sullivan hatte sie weniger Freundlich darauf hingewiesen das sie sich nicht dazu genötigt fühlen sollte ihn zu besuchen, nur weil sie diesen Unfall gemeinsam erlebt und überstanden hatten.
Das tat sie zwar nicht, aber sie kommentierte es auch nicht.

Andy merkte das er sich nur hinter seinem Selbstschutz versteckte, wie so oft eigentlich, wenn sie genau darüber nachdachte.
Im Krankenwagen hatte er sich ihr noch geöffnet, sie versucht wach zu halten und ihr von seiner Frau erzählt, die er mehr geliebt hatte, als das Leben selbst.
Er hatte ihr von seinem Date mit seiner Frau erzählt, wie unbeholfen er sich beim Rollschuhlaufen angestellt hatte und das er angst gehabt hatte, sich die Beine zu brechen.
Sie verstand das er noch immer nicht darüber hinweg war, er würde es wohl nie sein, wie auch wenn man jemanden so sehr geliebt hatte, wie er seine Claire.
Sie war ihm auf eine tragische Weise genommen worden und er hatte alles Hilflos mit ansehen müssen.


Aber Andy merkte auch das er Einsam war, das er sich jedem menschlichem Kontakt verschloss, nur um nicht wieder verletzt zu werden, doch sie sah etwas in ihm, das sie anspornte ihn besser kennenlernen zu wollen.
Also atmete sie noch einmal tief durch ,klopfte an die Tür und wurde wenige Momente später hinein gebeten.
„Guten Morgen.“ lächelte sie ihn sanft an, schnappte sich einen Stuhl und setzte sich direkt neben ihn ohne darauf zu warten was er sagen würde.
Sie wollte ihm einfach keine Gelegenheit bieten, sie wieder fort zu schicken.
„Was machen Sie hier?“ krächzte er, er musste wohl noch nicht all zu lange wach gewesen sein, aber das war auch okay, immerhin steckte das Narkotikum noch in ihm und er musste sich von seiner OP erholen.
„Ich wollte nach Ihnen sehen.“ sie legte den Kopf schief, genauso wie sie es im Helikopter getan hatte und er spürte wie sich sein Herzschlag beschleunigte.
Sie sah ihn so eindringlich an, das er Angst hatte das sie in sein innerstes sehen konnte und sah das er sich insgeheim darüber freute das sie trotz seiner Abweisungen zu Besuch kam.
Er wollte unbedingt verhindern das sie es merkte.
Er wollte eigentlich auch gar keine persönliche Beziehung zu irgend jemandem haben, wollte nicht das sie ihn als Freund sah , anstatt als der Captain, der er war und das obwohl er sich wirklich freute sie zu sehen.
Er hatte keinen Besuch und irgendwie zählte der von Luke auch nicht, immerhin war er nur wenige Minuten da gewesen , hatte sich nach ihm erkundigt und war dann auch schon wieder gegangen.
Das sein Lieutenant seine schroffe Art einfach ignorierte und ihn trotzdem besuchte , machte ihn ja beinahe Glücklich.
Jedenfalls löste ihr Besuch einige Reaktionen in seinem Körper aus.

Sie trug ihre Haare offen, war aber nicht geschminkt und dennoch war sie eine wunderschöne Frau und er hasste sich beinahe selbst dafür, das er so dachte.
Und er wusste nicht einmal woher diese Gedanken kamen, denn sie sah eigentlich gar nicht viel anders aus als sonst.
„Ich sagte doch das Sie nicht her kommen müssen, ich...“ sie lächelte ihn weiter an und unterbrach ihn prompt mit hochgehaltener Hand.
„Ich weiß was Sie sagten und ich weiß auch das ich nicht her kommen muss, aber ich will.“ meinte sie ernst und das ließ ihn verstummen.
Wieso fühlte er sich in ihrer Gegenwart nur so wohl und warum auch gleichzeitig so unsicher, das war doch nicht normal.

Sie war frech, bot ihm Paroli, handelte entgegen seiner Anweisungen und doch war er froh das sie da war, vielleicht aber auch genau deshalb weil sie nicht das tat was er ihr sagte.
Sie war eine Herausforderung.
„Wieso?“ er wollte wirklich gern wissen, denn er Verstand es einfach nicht.
Nicht einmal Luke war sofort gekommen, aber auch das hatte seine Gründe, immerhin hatte er ihn nicht an sich heran gelassen, ihn weg geschickt und mit seiner Vergangenheit einfach nur noch abgeschlossen, was seine Freundschaft zu dem Chief mit beinhaltete.
„Ich weiß das Sie nicht wollen das ich her komme  nur weil wir den Unfall zusammen überstanden haben, aber ich finde das ich genau deshalb hier sein sollte.
Wir haben einen schrecklichen Unfall, eine schreckliche Zeit gemeinsam durchgestanden und ich finde das wir darauf aufbauen sollten.
Ich habe in den letzten Tagen oft über das nachgedacht was Sie mir über Ihre Frau erzählt haben und wie Glücklich Sie gewesen sind.
Ich habe Sie ein wenig besser kennengelernt und das würde ich gern ausbauen.
Sie sind ein interessanter Mensch, Sullivan, und wenn Sie mich lassen, dann würde ich gern jemand sein dem Sie vertrauen können.“ sprach sie bedacht, berührte vorsichtig seine Hand und drückte sie sanft.
„Ich bin kein einfacher Mensch , Herrera.
Ich bin dickköpfig, ich bin oft nicht gut drauf und verstehe nichts von zwischenmenschlichen Kontakten.
Und eigentlich wollte ich das auch gar nicht wieder.
Ich bin noch immer dabei meine Vergangenheit aufzuarbeiten, was wirklich nicht einfach ist.
Ich meine Sie haben gesehen wie erstarrt ich war, als wir an dieser Brücke waren.
Ich bin über meine Vergangenheit noch nicht hinweg und werde es wohl nie wirklich sein, aber ich bin niemand der sich einfach jemandem anvertraut, ich öffne mich nicht jedem.“ alte Gefühle kamen wieder in ihm hoch, er wollte das sie sich fernhielt, sie konnte ihm gefährlich werden denn er hatte ihr bereits mehr erzählt als den meisten Menschen in seinem Leben.
Die einzige Konstante in seinem Leben war Luke gewesen, alles andere hatte er hinter sich gelassen und nun war er Captain eines Teams, das ihn nicht mochte, hatte gerade erst einen Unfall hinter sich gebracht, der ihn beinahe gelähmt hatte und nun saß Andrea Herrera, die ihm das Leben und seine Beine gerettet hatte, an seinem Bett und wollte sich mit ihm anfreunden, ihn besser kennenlernen.
„Ich bin genauso dickköpfig, glauben Sie mir...“ lachte sie kurz auf, ihre Hand noch immer in seiner.
„...und das Sie oft nicht gut drauf sind weiß ich bereits, hindert mich aber nicht daran Sie trotzdem kennenlernen zu wollen.
Ich will wissen mit wem ich zusammen arbeite, wem ich mein Leben jeden Tag da draußen anvertraue und ich denke dass das Team das genauso sieht.
Aber um das Team geht es nicht, wir fangen klein an und Sie lassen mich Sie besuchen und wir werden Reden, wir werden diesen Weg hier gemeinsam gehen und wir werden gute Kollegen werden und vielleicht auch Freunde, aber am aller wichtigsten ist, das ich Sie das nicht alleine machen lasse.
Sie denken vielleicht Sie brauchen niemanden der Sie unterstützt weil Sie Ihr leben bisher auch immer alleine auf die Reihe bekommen haben, aber jeder braucht irgendwen an den er sich anlehnen kann, mit dem er sprechen kann und dem er vertrauen kann und ich möchte dieser jemand sein, auch wenn Sie mich womöglich für ziemlich aufdringlich und bescheuert halten werden.“ Andy holte tief Luft, sie wusste das sie sich auf dünnem Eis bewegte, aber sie wusste auch das Sullivan jemanden an seiner Seite brauchte und wenn Ripley dieser jemand für ihn nicht mehr sein konnte, weil zu viel zwischen ihnen passiert war, dann wollte sie es versuchen ein Freund für ihn zu sein.
„Denken Sie darüber nach und melden Sie sich wenn sie sich Helfen lassen wollen, ich muss jetzt los und mich auf meine Schicht vorbereiten.
Heute ist mein erster Arbeitstag und ich weiß noch nicht so recht was mich erwarten wird, immerhin ist der Unfall erst eine Woche her .
Ich bin selbst noch ziemlich erschlagen und ich hoffe das Sie bald wieder Fit sind, denn dann könnten wir das zusammen durchstehen, bis dahin bin ich aber auf mich alleine gestellt.“ lächelte sie verlegen, denn auch das sie sich öffnete brauchte Zeit , aber Sullivan hatte etwas an sich, das sie davon überzeugte das er es wert war.
Sie drückte noch einmal seine Hand, schob den Stuhl wieder an seinen Platz und wollte gerade das Zimmer verlassen, als sie ihren Namen hörte.
Andy drehte sich noch einmal um und sah das Sullivan leicht lächelte.
„Danke, Andy.“ es hatte ihn Überwindung gekostet überhaupt noch etwas zu sagen und als sie ihn erneut anlächelte und dann kurz winkte, schlug sein Herz erneut schneller.
Sie war verdammt gefährlich für ihn, das merkte er und hatte es auch bereits von Anfang an gemerkt und als sie durch die Tür verschwand und er alleine war, dachte er über ihre Worte nach.







SO falls euch das hier gefallen hat, dann hoffe ich das ihr gespannt auf mehr wartet ;)
Ich denke das ich Wöchentlich posten werde, es sei denn ihr wollt gar nicht mehr Lesen.

Bis dann erst mal, ich wünsche euch noch eine schöne Woche :)
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