As long as you love me

GeschichteDrama, Romanze / P18
Alex McLean Nick Carter OC (Own Character)
24.06.2019
06.11.2019
3
5.300
 
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24.06.2019 1.399
 
Herzlich Willkommen zu meiner 2. Geschichte, die ich hier veröffentliche. Seid nicht zu streng mit mir - ich übe noch. Inspiriert von einem Konzert, das ich letzte Woche besucht habe und den Fangirlmomenten, die man auch noch jenseits des Teenageralters haben kann XD Viel Freude mit meiner Geschichte - freue mich auf eure Rückmeldungen.


„Lou? LOU!!!!“ Louisa sah ihre beste Freundin Joelle erschrocken an. „Warum schreist du denn so?“ Seufzend packte Joelle, von allen nur Joe genannt, ihre Freundin am Handgelenk und zog sie Richtung Absperrgitter. „Weil wir uns jetzt verdammt nochmal in das Meet & Greet einschleusen werden. Der morgige Urlaubstag soll sich schließlich lohnen.“ Grinsend dirigierte Joelle die beiden Mädchen aus der Menge an die frische Luft. Erleichtert endlich neuen Sauerstoff in ihre Lungen zu bekommen, atmete Louisa tief durch. „Das Konzert war der Wahnsinn…irgendwie bin ich traurig, dass es schon vorbei ist. Schließlich haben wir den Tag so lange herbeigesehnt.“ Mit einem Seufzer fischte sie eine Packung Zigaretten aus ihrer Jacke und steckte sich zwei Glimmstängel zwischen die Lippen. „Wohl wahr….“, ,meinte Joelle und nahm die mittlerweile angezündete Zigarette von ihrer Freundin entgegen. „Aber die Nacht ist noch jung….und Nick Carter macht laut diversen Gerüchten mit A.J. McLean den neuen Club der Stadt unsicher. Ich weiß nicht, was du noch vorhast…aber ich werde den Gerüchten auf den Grund gehen.“ Grinsend zog sie an ihrer Zigarette und deutete dann in Richtung U-Bahn. „Na gut….“ Louisa war von Joelles Idee keineswegs überzeugt, aber wie ihre Freundin bereits erwähnt hatte: Die Nacht war schließlich noch jung…

Die Schlange vor dem Nightfly, dem hipsten Club der ganzen Stadt, sprach Bände. Anscheinend war an dem Gerücht etwas dran, dass ein Teil der Backstreet Boys hier nach ihrem Konzert feiern würde. Louisa hatte so etwas nicht erwartet. Gerade als sie sich anstellen wollte, wurde sie wieder von Joelle gepackt und an der Schlange vorbei gelotst. „Glaubst du wirklich, dass ich mich ganz hinten anstelle? Dann sind wir morgen früh noch nicht im Club. Pass auf….“ Joelle ließ sie los und griff in ihre Hosentasche. Ein Geldschein wechselte beim Türsteher den Besitzer. Etliche wüste Beschimpfungen der wartenden Gäste und musternde Blicke der Türsteher später, wurden die Mädchen hineingelassen. „Dein Ernst, Joe?“ Joelle schnalzte mit der Zunge. „Geld regiert die Welt, Süße…“ Sie zwinkerte ihrer Freundin zu und deutete ihr an, ihr zu folgen. Nachdem sie ihre Jacken und Handtaschen an der Garderobe abgegeben hatten, machten sie sich auf den Weg an die Bar. Der Club war bereits gerammelt voll. Wie die Menschen in der Schlange draußen hier noch rein sollten, war Louisa ein Rätsel. „Was wollt ihr trinken?“ Der Barkeeper sah die Mädchen fragend an. „Tequila.“, erwiderte Joelle und zeigte dem Barkeeper zwei Finger. „Kommt sofort.“ Louisa verdrehte die Augen. „Shots, Joe? Du willst echt, dass es mir morgen schlecht geht, oder?“ Kichernd griff Joelle nach den Shotgläsern und drückte Louisa eines in die Hand. „Entspann dich, Lou…Das wird unsere Nacht. Auf uns.“ Sie prostete Louisa zu und kippte den Schnaps in ihren Mund. Salz und Zitrone wurde vollkommen überwertet. Louisa nippte an dem Tequila und verschluckte sich prompt, als sie sah, wer sich hinter dem DJ Pult befand. „Nicht so gierig, Lou…es gibt noch mehr Tequila hinter der Bar.“ Glucksend wollte Joelle ihrer Freundin das Glas aus der Hand nehmen, als sich auch ihr Blick Richtung DJ Pult wendete und sie in ihrer Bewegung einfror. „Das kann doch nicht….Nein…kneif mich….Ich fass es nicht.“ Joelle hatte ihre Sprache wieder gefunden. „A.J. und Nick….Lou….unsere Gebete wurden erhört.“ Sie hatte sich gefangen und stieß Louisa an. „Kipp den Shot. Wir gehen tanzen.“ Völlig überfordert würgte Louisa den Tequila herunter und folgte dann ihrer Freundin. „Ich glaub es nicht…ich glaub es nicht…“, murmelte sie, während sie permanent von der tanzen Menge auf der Tanzfläche angerempelt wurde. Joelle war bereits in ihrem Element. Sie schwang die Hüften und fühlte die Musik. Ihre blonden Locken wippten im Takt und fielen ihr ab und an ins Gesicht. Ihre Freundin war einfach so unglaublich hübsch. Sie war wirklich zum Niederknien. Nicht lange, nachdem sie sich auf die Tanzfläche gewagt hatten, bekamen sie Gesellschaft von zwei Kerlen, die wirklich nicht schlecht aussahen. „Verpiss dich…“, knurrte Joelle, als der eine seine Hände auf ihre Hüften legen wollte. „Hier ist nichts für euch zu holen.“ Ihr giftiger Blick duldete keine Widerworte. Ohne zu diskutieren machten sich die Männer auf die Suche nach bereitwilligeren „Opfern“. „Lou…jetzt mach dich mal locker.“ Joelle schmiegte sich an ihre Freundin und zog sie damit in den Bann der Musik. Das Wummern des Basses fuhr durch Louisas Körper und erzeugte ihr somit eine Gänsehaut. Minuten...oder auch gefühlte Stunden später wurde die Musik unterbrochen. „Leute, verdammt….Macht mal Lärm für unsere Gäste aus den USA. Heißt die beiden mit mir willkommen: A.J. McLean und Nick Carter!!!“ Die Stimme des DJs dröhnte durch den kompletten Club, bevor diese in einem Kreischen unterging. „Guys….whaaaaaaaats uuuuuuuup?“ A.J. stand bereits auf der Theke und heizte die Menge an. „Was zur Hölle….?“, schrie Louisa in Joelles Richtung. Die Blondine zwinkerte ihr nur zu und stieg in das Kreischen der Menge ein. Wirklich wohl fühlte sich Louisa nicht. Es war ihr einfach zu voll in diesem Club. Zum Glück litt sie nicht unter Platzangst. „Thank youuuuuuu for this phantastic welcome….“ A.J. genoss das Kreischen der Fans. „Well….tonight i’m not alone here…..please welcome my friend Nick….“ Nick Carter wurde von seinem Bandkollegen auf die Theke gezogen und warf den weiblichen Gästen ein umwerfendes Lächeln zu, das Louisa auch schwach werden ließ. Sie war seit Kinderbeinen an ein Fan der Backstreet Boys und der blonde Nick Carter hatte es ihr besonders angetan. ‚Oh mein Gott‘, formten ihre Lippen tonlos und sie war gefesselt von Nick Carters Anblick. Der DJ reichte den beiden Backstreet Boys jeweils ein Mikrofon. „Heute Abend werden uns A.J. und Nick einen ganz besonderen Moment bescheren. Let’s do it“ Das Licht wurde gedimmt und als die ersten Töne aus den Boxen drangen, erkannte Louisa das Lied sofort – „As long as you love me“. Die Melodie war unverkennbar. Louisa schloss die Augen und sang mit. Nicht besonders laut, aber aus vollem Herzen. Sie liebte dieses Lied. Die Worte gingen ihr durch und durch und Nicks Stimme, der die erste Strophe sang, verursachten ihr ein Herzflattern, dass sie bis dato noch nicht gekannt hatte. Im Wechsel performten A.J. und Nick den Song. Besonders beim Refrain ging die Menge mit.

I don't care.....  who you are.... where you're from..... what you did...as long as you love me


Als die letzten Worte des Liedes verstummten, rastete die Menge aus und Joelle und Louisa waren ein Teil von ihnen. Egal, wie alt dieser Song war….er schaffte es immer wieder, die Menge mitzureißen. A.J. und Nick hatten sich mittlerweile unter die Leute gemischt und Louisa war etwas enttäuscht, ihrem Schwarm nicht näher sein zu können. „Das wär zu schön gewesen, um wahr zu sein….“, flüsterte sie vor sich hin und deutete der tanzenden Joelle an, dass sie sich wieder an die Bar zurückziehen würde. Schließlich konnten sie morgen ausschlafen und würden den heutigen Abend voll auskosten. An der Bar wimmelte es mittlerweile nur noch so von Gästen. „Na toll….“, meinte Louisa und quetschte sich durch eine Gruppe Männer, um sich ein Bier zu bestellen. Obwohl der Andrang sehr groß war, hatte der Barkeeper anscheinend Mitleid und zog sie vor. Schneller als gedacht hielt sie ihr Bier in der Hand und drehte sich um, als sie im selben Moment von jemanden von hinten angerempelt wurde. Der Inhalt der Bierflasche entleerte sich zum Teil auf ihrem Shirt. „Fuck….“, schimpfte sie und sah sich das Dilemma genauer an. Ihr Shirt war jetzt fast durchsichtig, somit war der Abend gelaufen. Wütend drehte sie sich um, um den Schuldigen zur Rede zu stellen. Sie stand vor einem blonden Haarschopf, hatte allerdings nur einen breiten Rücken vor sich. Genervt tippte sie ihrem Vordermann auf die Schulter. „Kannst du nicht verdammt nochmal aufpassen?“, zischte sie und bereute ihre Worte sofort, als die angesprochene Person sich umdrehte. Es handelte sich um niemand anderen als Nick Carter – live und in Farbe – der sie verwirrt ansah. „What the hell?“, fragte er wegen ihrer gezischten, deutschen Worte und legte den Kopf grinsend schief. Wenn das nicht mal Karma war...
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