Krieger der Schatten

von Budicca
GeschichteAllgemein / P16 Slash
Clarke Griffin Lexa Raven Reyes
23.06.2019
18.07.2019
57
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Heda sass auf ihrem Thron, zu ihrer Linken sass Wanheda ein Stück tiefer, wie es der Stand gebot, Skila, Indra und weitere Krieger standen in einigem Abstand. Alle Gesandten sassen ebenfalls auf ihren Plätzen in einem Kreis vor Heda aufgereiht, alle sahen zu ihr auf. Sie schien auf etwas zu warten. Zu aller Überraschung wurde ein weiterer Stuhl zu Lexas rechten aufgestellt. Langsam stand Lexa auf, sie sah nochmal streng in die Runde ehe sie sprach. „Wie ihr alle wisst, haben wir den Krieg gegen Azgeda gewonnen. Die Königin wurde besiegt, was uns nun endlich den Frieden für unsere Völker bringen soll, ein sicheres Leben für uns alle und die Zukunft unserer Kinder.“ Sie sah über alle hinweg, ihre Augen blieben aber auf den Natblidas und vor allem auf Aden haften. Der sie an lächelte, sie erwiderte es nicht, sie konnte nicht. Skila jedoch zu der er dann sah lächelte zurück. „Daher habe ich einige Änderungen vor. Die Shagun kommen zurück nach Polis, sie haben mit uns und für uns gekämpft. Pramshagun hat sich offenbart und sie mit uns in die Schlacht geführt. Pramshagun besiegte dieses Monster aus dem Berg.“ Lexa sah nun zu Skila die ihren Blick erwiderte. „Daher Pramshagun, wirst du den Platz an meiner Seite annehmen? Deine Krieger zurück nach Polis rufen? Die Wächter sollen wieder nach Hause kommen und ihren angestammten Platz wieder einnehmen, die Schattenwächter der Stadt.“ Pramshagun sah zu Heda, sie war die Einzige die ein Schwert an der Seite trug, nur Wächter trugen in Polis Waffen. „Ja Heda, die Wächter werden zurück nach Polis kommen. Der Friede soll wieder über die Clans walten und alle sollen friedlich zusammen leben. Ich schwöre dir hiermit ewige Treue Lexa kom Trikru, dir Wanheda, Clarke kom Skaikru.“ Heda wartete einen Moment, ehe Skila langsam zu ihr kam, aus der Menge die hinter den Botschaftern standen traten ebenfalls schwarze Gestalten heraus, es waren die Shagun, die schon die Königin nach Polis brachten. Pramshagun ging ein paar Treppen tiefer, die Shagun traten hinter sie, als sie sich hinkniete, folgten sie ihrem Beispiel. „So soll Pramshagun nun an meiner Seite sein, meine rechte Hand. So wie es früher es schon gewesen war, der beste der Shagun. Nun soll Pramshagun, welche solange prophezeit wurde von Becca Pramheda nun meine rechte Hand sein.“ Lexa streckte Skila ihre Hand entgegen, die sie sofort ergriff und nun aufstand. „Meine kleine Schwester, das letzte Natblida kom Naskir.“ Langsam ging sie zu ihrem Stuhl, sie sah in die Runde, stellte sich vor ihn und setzte sich. Das war noch nicht alles, das wusste sie, ihre Erhebung würde auch keine Probleme bereiten, Pramshagun, ewig prophezeit, ein Natblida, keiner würde sich da so schnell erheben. Sie hatten ihre Armee gesehen, die treu hinter ihr stand und nun hinter Heda. „Damit nicht genug, so hat uns Skaikru ebenfalls unterstützt weshalb wir sie nun in der Coalition willkommen heissen als den 13. Clan. Wanhedas soll nun mit uns ziehen alle zusammen an einem Strang.“ Heda sah zu Wanheda die ebenfalls aufstand, sie trat neben Lexa und sah nach unten. „Skaikru wird sich dem anschliessen…“ Plötzlich standen unten welche der Botschafter auf sie wollten etwas sagen, als Skila nun ebenfalls aufstand und sich neben Lexa stellte. „Shaguns werden über Polis und Heda so wie über den Frieden wachen.“ Die Shagun die immer noch knieten standen auf, sie gaben Geräusche von sich, es hörte sich an wie das Raunen der Grosskatzen, es war der Kriegsschrei der Shagun, sie stimmten ihr zu. Langsam setzten sich die Botschafter wieder. Kane trat nun nach vorne ebenfalls flankiert von Bellamy und einem weiteren Gardisten. „Senator Kane so nehmt euren angestammten Platz in der Coalition ein, als der 13. Clan.“ Ein Grounder trat zu ihm und hielt ihm einen glühenden Metallstab entgegen. Kane machte seinen Arm frei, worauf es ihm auf die Haut gedrückt wurde. „Somit sei es besiegelt.“ Lexa lächelte nun leicht als Kane sich verneigte, „Ich schwöre dem Commander zu folgen, wie es auch der 13. Clan Skaikru tuen wird, auf das ewig Frieden herrschen wird zwischen unseren Völkern.“ Er setzte sich wieder auf und setzte sich auf seinen Platz, unter das grosse gemalte Symbol der Skaikru. Raven hatte das alles von weiter hinten aufmerksam verfolgt, es war Frieden zwischen allen, sie hoffte so sehr das er anhalten würde.  
                                                              *  *  *

Es dauerte noch den ganzen Abend ehe sie endlich fertig waren, Raven konnte schon nicht mehr stehen, auch wenn ihre neue Schiene sie gehen und sogar laufen lies. So war es doch anstrengend damit ewig auf den Beinen zu sein, sie sah immer wieder hoch zu ihrer Freundin, die neben Heda auf selber Höhe wie Clarke sass. Auch wenn sie sehr weit erhoben wurde, in ihrer Stellung, so wie sie das verstanden hatte, war Skila nun Lexas also Hedas rechte Hand, sah sie nicht sehr glücklich darüber aus. Sie sah mit ernsten Gesicht, von da oben herab, kein Lächeln kam über ihre Züge. So kannte sie Skila nicht, sie war eine Frohnatur, ja sie war auch oft ernst aber so wie sie dort oben sass und herab blickte war es als würde sie auf ihre Hinrichtung warten.  Ihre Shagun Freunde hatten sich ein Stück tiefer aufgestellt, so wie es schien waren sie nun Leibwächter des Thrones. Keiner würde es je wagen Heda anzugreifen, noch Pramshagun das war ein gutes Zeichen, aber warum sah Skila irgendwie traurig aus. Endlich war diese Versammlung beendet, Heda stand auf, ebenfalls Skila und Clarke sie gingen die Treppe hinab, wie eine V-Formation worauf die Wachen, die Shagun direkt hinter Skila ihnen folgten. Raven sah ihnen nach, wie gerne wäre sie zu ihr getreten hätte ihre Hand genommen um ihr beizustehen. Doch Reyes wusste das sie das nicht sollte, das es eine dumme Idee war, ihre Beziehung war vor vielen noch ein Geheimnis, es besser so. Skila sollte keinen Ärger bekommen noch in Gefahr geraten. Wobei nun der Frieden da war, so hatte es den Anschein, alle zogen sich langsam zurück, die Botschafter wie alle umstehenden, Indra und ihre Krieger waren ihnen ebenfalls gefolgt. Raven wartete noch einen Moment, sie überlegte ob sie sich nach unten zu den Zellen begeben sollte, sie musste mit dieser Ankari reden, sie wollte ihr klar machen dass sie sich von Skila fern halten sollte. Das sie sie in Ruhe lassen sollte, da spürte sie plötzlich eine Hand die ihre ergriff. Instinktiv wollte sie sie zurückziehen, doch dann sah sie zur Seite und erblickte ihre Freundin. „Hey…“ „Du bist doch gerade mit …“ Skila lächelte sie nun an, das hatte sie die ganze Zeit vermisst, seit sie diese steinerne Mine aufgesetzt hatte, seit sie dort oben Platz genommen hatte. „… ich gehe doch nicht ohne dich.“ Keiner nahm sie zur Kenntnis das Skila zurückgekommen war, das sie mit Raven hinaus ging zu den Aufzügen. Anscheinend benutzten die meisten die Treppen Heda und Clarke, waren schon fort wie die Wachen. „Du läufst ohne deine Leibgarde herum?“ Skila zog eine Augenbraue hoch. „Glaubst du ich habe sie nötig?“ Sie traten in den fahrbaren Raum der nach oben gezogen wurde, sie zog sie zu sich. „Nein aber mir wäre es lieber wenn jemand ein Auge auf dich hätte…“ Skila strich ihr sanft über die Wange und sah sie an. „Mach dir keine Sorgen um mich, ich kann gut auf mich aufpassen…“ Raven strich ebenfalls über Skilas Wange zu ihrem Hals tiefer zu ihrer Taille damit sie noch näher bei ihr war. „.. ja ich weiss das du die beste Kämpferin bist, untötbar…aber…“ Ravens Blick senkte sich. „Aber?“ Skila legte ihre Finger unter Ravens Kinn um es anzuheben das sie sie ansehen musste. „ich mache mir Sorgen um dich, was ist wenn so etwas nochmal passiert was ist…“ Skila legte nun ihre Finger an ihre Lippen damit sie still war. „…Shhhh sie tut mir nichts.“ Skila atmete tief durch, sie spürte immer noch den Biss in ihrem Nacken. „Ich mache mir eher Sorgen wenn sie herausfindet dass ich dich liebe…“ Raven lächelte, sie hörte diese Worte so gerne aus Skilas Mund, wie ihre Stimme diese drei Silben die von ihrer Stimme geformt wurden. „Du sagtest doch das sie nicht aus dem Gefängnis herauskommen kann, schon gar nicht hier hinauf, also was soll mir dann passieren.“ Sie lächelte sie immer noch an, es war so überzeugend das Skila ebenfalls die Mimik erhob doch immer noch umspielte die Sorge ihre Augen. „Ja aber sie ist eine Shagun, ich kenne sie, ich weiss wie sie ist, wie gefährlich sie werden kann Rae. Wenn sie dir auch nur…ich könnte nicht..“ Raven zog sie zu sich, der Kuss lies sie verstummen. „Eben du kennst sie… sie wird mir bestimmt nichts tun, kommt sie mir zu nahe werde ich sie Grillen oder sprengen… Boooom.“ „Unterschätze sie nicht Rae, unterschätze sie niemals…“ Der Aufzug kam zum stillstand, es hatte länger gedauert als üblich. „Na endlich ich will mit dir allein sein…“ hauchte Raven. Zu ihrer Überraschung fand sie aber nicht den Vorraum hinter den Türen vor der zu ihren Gemächern führte sondern ein Treppenaufgang. „Wo sind wir…“ Skila grinste nun. „Komm ich zeige dir etwas…“ Sie nahm ihre Hand und zog sie mit sich, schnell erklommen sie die Stufen zu einer Tür die Skila schnell öffnete und hinter der Tür glaubte Raven ihren Augen nicht. Sie waren ganz oben auf dem Turm, vor ihnen erstreckte sich Dach des Turms das grosse Feuer das man von Weiten sehen konnte, und unter ihnen erstreckte sich ganz Polis und in der Ferne die Wälder über ihnen die Sterne. „Skila … das ist…“ „Ich weiss atemberaubend nicht wahr, hierher kam ich immer als Kind, wenn mir alles zu viel wurde, ich allein sein wollte.“ Ihr Blick ging in die Ferne. Raven trat hinter sie, sanft legte sie ihre Arme von hinten um sie und zog sie zu sich, ihre Lippen suchten ihre Wange und Hals. „Es ist wunderschön…“ „Und keiner kommt hier hinauf… also… sind wir ungestört… unter den Sternen… hier oben…“ Skila seufzte als Ravens Lippen weiter über ihren Hals wanderten. Raven grinste. „Na dann…sollten wir vielleicht…“ „Denkst du auch mal an was anderes Raven Reyes…“ sagte Skila leicht vorwurfsvoll, aber sie meinte es nicht wirklich ernst.
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