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Krieger der Schatten

von Budicca
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Clarke Griffin Lexa OC (Own Character) Raven Reyes
23.06.2019
05.04.2021
99
316.873
15
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Dieses Kapitel
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23.06.2019 5.029
 
Hallo ich schreibe nicht zum allersten Mal aber das ist eine der FF / Geschichten die ich überhaupt veröffentliche. Ich habe sie für eine Freundin von mir geschrieben, die ich sehr gern habe. so lets begin


Tief in Gedanken sah Clarke in die Flammen, sie schweiften wieder ab zu dem Tag der alles veränderte. Der Morgen als sie alle Grounder und Skaipeople auf Mount Weather zu marschierte, gemeinsam, zusammen, in Geschlossenen Reihen um ihrer beider Leute zu befreien und dafür in den Krieg zu ziehen. Am Abend zuvor hatte Lexa sie geküsst, so etwas hatte sie niemals erwartet, sie war überrascht gewesen, jedoch hatte sie es zugelassen, ihn erwidert, doch hatte sie den Kuss abgebrochen, sie sei noch nicht bereit für eine neue Beziehung, Lexa hatte es verstanden.
Diese Zeit des Glücks hielt nicht sehr lange an, der nächste Morgen war angebrochen, Seite an Seite schritt sie mit Lexa und der Armee auf ihr Ziel zu, sie hatten alles so genau geplant, Bellamy sollte die Tore öffnen, den Todbringenden Nebel sie verliesen sich auf ihn, wie so oft, er war der auf den sie sich immer verlassen konnte, blind. Wie erwartet liesen sich die gelben Nebelschwaden nicht blicken, sie marschierte bis vor die Tore wo sie schon bald unter Beschuss gerieten,  die Tore öffneten sich jedoch nicht, sie mussten es selbst schaffen, an die Tore kommen und es manuell lösen. Die Schützen machten es uns jedoch unmöglich, heran zu kommen. Lexa selbst ging mit einer Handvoll Krieger hinauf um sie zu stoppen, ihre grünen Augen sahen mich an, es war ein anderer Blick nicht so kalt und berechnend, er war so liebevoll und fürsorglich, er verschwand sofort wieder als sie Lincoln zurück hielt. „Du beschützt Clarke!“ befahl sie ihm und wandte sich ab. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor, als sich die Tore öffneten. „Los!“ schrie einer der Grounder sie stürmten schon auf die Öffnung zu, doch eine Stimme lies sie alle abrupt inne halten.  „NOU!“  Stopp? Warum halt? Sie waren kurz davor, warum sollten sie abbrechen? Sie hatte die Stimme sofort erkannt, es war die Stimme des Commanders, ihrer Heda welcher alle Grounder in den Tod folgten wenn sie es nur sagte. Lexa tauchte plötzlich von der Seite auf, ihr Gesicht war von Blut durchnetzt, sie schien einen harten Kampf hinter sich zu haben. „Lexa was…“ entwich es Clarke doch da sah sie wie Gestalten aus dem Berg kamen, es waren viele sie stützten sich gegenseitig und  torkelten heraus. Clarke konnte es nicht glauben, hatten sie die Gefangenen freiwillig gehen lassen? Aber aus welchen Grund. Ihre Augen suchten nach ihren Freunden, doch keiner von ihnen war unter ihnen. „Warum greifen wir nicht an?“ Lexa sah hart zu ihr. „Es tut mir leid Clarke…“ Die Tore schlossen sich wieder. „Was… was hast du getan?“ Clarke erinnerte sich nicht mehr an alle Worte, die sie gewechselt hatten, nur an diese einen. „Es tut mir leid Clarke ich.. habe mit dem Kopf entschieden und nicht mit den Herzen….“ Als sie sich abwandte war da eine Träne in ihren Augen gewesen? Immer wieder versuchte sie sich daran zu erinnern, doch es war Wochen wenn nicht Monate her.                                                      
                                                           *  *  *

Die Hitze schlug immer wieder gegen ihr Gesicht, es war jedoch angenehm weil es langsam kälter wurde, solche Temperaturen kannte Clarke nicht. Ihre Augen wanderten zu ihrem Gegenüber, die junge Kriegerin sass dort, sie war vertieft in ihre Arbeit. Der Stein schabte immer wieder über die Klinge, das Geräusch hatte sie kurz aus ihren Gedanken geholt. Sie betrachtete sie genauer, wie lange kannte sie sie jetzt schon ? Wochen? Monate? Sie hatte das Zeitgefühl hier draussen verloren. Die Grounder war damals einige Tage nach dem sie ihre Leute verlassen hatte, Arcadia, Ihre Mutter ihre Freunde, sie konnte sie nicht mehr ansehen ohne das sie Schuldgefühle bekam, was sie tun musste. War sie plötzlich zwischen den Bäumen aufgetaucht, ganz in schwarz, voll bewaffnet in einer Art Rüstung, mit dem Bogen im Anschlag, ein Pfeil auf der Sehne auf sie gerichtet. Damals hatte sie wirklich gedacht sie will sie umbringen, sie hatte so bedrohlich gewirkt mit dieser Maske die ihr halbes Gesicht verdeckte, der Pfeil surrte knapp an ihr vorbei, traf aber den Puma der sich auf sie stürzen wollte. Clarke hatte selbst einige Schüsse auf das Tier abgefeuert, jedoch ohne Wirkung, ehe sie sich versah flogen noch weitere Pfeile an ihr vorbei und versenkten sich in das Tier. Es strauchelte und brach zusammen. Seit jenem Tag war sie ihr nicht mehr von der Seite gewichen, wie ein Schatten war sie in ihrer Nähe geblieben. Clarke hatte sich daran gewöhnt, jedoch fragte sie sich immer wieder warum sie hier war, war sie nur durch Zufall aufgetaucht? War sie unter den Kriegern gewesen die nach Mount Weather marschiert waren? Dennoch verwarf sie die Gedanken immer wieder, was sollte es auch, sie war nun hier. In den kargen Gesprächen die sie geführt hatten hatte sie nur erfahren dass sie keine normale Grounder war, sie war eine Shagun, was auch immer das genau sein mochte. Schattenkrieger, sie hatte nur einmal erwähnt dass sie niemals diese Hauptstadt betreten durfte, da Shagun verbannt wurden aus Polis. Einer der damaligen Hedas hatte dies erlassen, doch vor ihrer Geburt wie sie es betonte. Jedoch nicht aus welchen Grund. Skila kannte aber die Hauptstadt was sie einmal erwähnt hatte, Clarke hatte sich immer alles gemerkt wenn sie mal etwas gesagt hatte, da es nicht sehr viel war. Über ihre Vergangenheit schwieg sie verbissen. Dass sie nur 17 Winter alt war glaubte sie immer kaum, so jung und schon so auf sich allein gestellt. „Bist du nun fertig mich anzustarren oder suchst du irgendwas? Dein Messer wird nicht von allein scharf Clarke.“ Sie sah ihr nun direkt in die Augen, grün mit etwas Braun, sie sah sie mit  diesem durchdringenden Blick an, als würde sie versuchen in ihr zu lesen, er war so ernst, er erinnerte sie immer an jemanden, aber sie konnte sich nicht entsinnen an wen. „Du starrst immer noch.“ baffte sie sie an, doch da sah sie ein leichtes Lächeln in ihrem Mundwinkel. „Nein ich war nur in Gedanken,,“ „Deine Träume?“ Clarke nickte, log aber auch. Skila zog noch 2 mal den Stein über die Klinge, betrachtete sie eingehend, strich vorsichtig mit ihrem Daumen darüber und schob sie dann in die Schneide. Langsam stand sie auf, sie betrachtete das Fleisch und die Pilze die über dem Feuer hingen, es war fast fertig. Dann sah sie zu Clarke, sie betrachtete sie nun ebenfalls einen Moment. „Starrst du nun mich an ?“ „Nein..“ Sie kam ein paar Schritte näher, nahm eine Haarsträhne von Clarke in ihre Hand. „Wir sollten deine Haare färben.. und deine Kleidung ändern…“ Clarke blinzelte etwas überrascht. „Warum? Was hast du dagegen auszusehen?“ Skila lies die Strähne fallen, jedoch sah sie sie immer noch an, wandte den Blick dann aber ab, sie hatte etwas wie Sorge in den Augen gesehen. „Nichts…“ „ Hat es etwas damit zu tun das sie mich alle komisch angesehen haben, in dem Dorf wo wir vor längerer Zeit waren?“ Skila schwieg, sie betrachtete wieder das Essen. „Hat es etwas mit  Wanheda zu tun?“ Skila sah kurz auf, sie war also doch nicht so einfältig, wie sie dachte. „Was ist Wanheda Skila? Du sagst mir nie etwas. Du beschützt mich aber du sagst nicht warum, du musst mir nicht alles über dich erzählen. Aber du kannst mir auch nicht alles verschweigen!“ Skila biss sich auf die Lippe wie sie es immer machte wenn sie nachdachte, oder ihr etwas unangenehm war, soviel hatte sie schon herausgefunden. „Na schön, was willst du wissen? Clarke kom Skaikru.“ Sie hatte ihren Namen betont so etwas hatte sie noch nie getan. „Was ist Wanheda.“ Skila zuckte kurz mit der Nase bevor sie antwortete. „Das bist du.“ „Was? Ich bin das? Und was hat das zu bedeuten?“ „Commander des Todes. Den haben sie dir verliehen als du Mount Weather vernichtet hast, den grössten Feind.“ Clarke sah sie ungläubig an. „Und deshalb soll ich mir die Haare Färben und andere Sachen tragen? Das ich mehr wie Wanheda aussehe?“ Skila schüttelte ernst den Kopf, wieder dieser Blick. „Nein sie sollen dich nicht erkennen, Clarke du verstehst nicht. Sie glauben das du Wanheda…, der Commander des Todes eine Macht besitzt die keiner hat, es gibt viele die diese Macht haben wollen. Es war bisher unmöglich den Mountain Men zu schaden, noch je nahe zu kommen, und du bist hinein marschiert hast alle vernichtet und bist wieder hinaus ohne einen Kratzer.“ Clarke schnaubte auf, ja ohne einen Kratzer, sie verfolgten immer noch die Schuldgefühle, etwas war in ihr zerbrochen an diesem Tag. „Na klar, sie können diese Macht gerne haben…“ Sie fühlte immer noch Skilas Blick auf sich. „Du verstehst nicht Clarke…, sie wollen dich damit sie deine Macht haben, das bedeutet derjenige der dich Tötet über nimmt diese, das ist unser glaube.“ Clarke schwieg sie faltete ihre Hände, legte sie an ihre Lippen. Erst jetzt machte dass alles Sinn, die Blicke, die versuchten Angriffe die Skila abgewehrt hatte. Wie oft Skila mit ihnen Diskutiert hatte, weshalb sie schon lange nicht mehr in der Nähe von Dörfern und Handelsposten waren. „Und du solltest unsere Sprache besser lernen, dein Akzent verrät dich. Es wäre auch besser wenn wir weiterhin behaupten das du mein Sekundantin bist, Shagun werden nicht so betrachtet, damit könnte es funktionieren.“ Clarke verzog das Gesicht. „Heisst das auch dass ich weiter mit dir Trainieren muss?“ Skila nickte amüsiert. „Ja Clarke, und das du mir nicht widersprechend darfst. Wenn die allerdings wüssten wie du kämpfst würden sie das nicht sagen, die Mächtige Wanheda die ich jedes mal in den Dreck werfe…!“ sagte Skila belustigt. „Ja du legst mich jedes ma aufs Kreuz, ich bin eben nicht als Krieger geschaffen.“ Skila lächelte wieder belustigt, es war selten dass sie sie lächeln sah. „Nun dann solltest du einfach besser und schneller werden.“   Clarke sah vorsichtig auf. „Ist das der Grund warum du mich beschützt? Weil ich Wanheda bin?“ Skila verdrehte die Augen, sie schien genervt zu sein. „Nein. Bild dir jetzt nichts darauf ein aber ich mag ich.“ Clarke sah verblüfft auf, das hatte sie nun wirklich nicht erwartet. „Guck nicht so! Ausserdem will ich nicht das bestimmte dich in die Hände bekommen. Also mach dir keine Gedanken.“ Clarke nickte. „Na dann wann wollen wir die Haare färben? An welche Farbe hättest du gedacht?“ Skila grinste.

                                                              *  *  *
Nicht lange danach zerstampfte Skila Beeren und andere Dinge, die sie gesammelt hatte, diese Paste rieb sie in Clarkes Haare. Wenn sie etwas machte dann richtig. Clarke hielt still, sie wollte nicht das Skila es ihr ins Gesicht klatschte, dazu war sie fähig. Zu ihrer Überraschung war sie auch mit neuer Kleidung zurückgekommen,diese passten ihr sehr gut, waren angenehm zu tragen und bequem. „Skila…“ „Hmm…“ war das einzige was sie als Antwort bekam das sie sehr konzentriert war. “Was sind Shagun? Ich weiss du redest nicht gerne über deine Vergangenheit und das alles aber sollte ich nicht wissen was sie sind wenn ich schon dein Sekundantin mimen soll?“ Sie spürte wie Skila kurz an den Haaren gezogen hatte, sie deutete es als Reaktion darauf, aber sagte nichts. „Nun Shagun, Schattenkrieger halten sich im verborgenen, seit der Verbannung des 2. Hedas vor der jetzigen Heda. Zumindest posaunen sie nicht herum was sie sind. Jedoch erkennt man uns, an der Kleidung, wir werden gefürchtet und respektiert, jedoch nicht von jeden. Manche glauben wenn sie einen töten …“ „…geht die Macht von ihm über?“ Sie vernahm ein unterdrücktes Lachen hinter sich. „Ähm… nein, wir sind keine Wanhedas, aber sie denken es ist Ruhmreich über einen zu Siegen einen zu töten.   Das ist es aber nur Krieger  gegen Krieger, und das ist so gut wie noch nie vorgekommen.“ „Das heisst ich bin dann auch wieder so gut.. wie..:“ „Nein du bist Sekundantin… das wäre ja als würde ich ein Kind besiegen…, das ist unter der Würde.“ Clarke schlug nach hinten, für diese Antwort doch sie traf Skila nicht weil sie rechtzeitig zurück wich. „So hilflos bin ich nun auch wieder nicht!“ „Nein, aber auch nur wenn du dein Spielzeug dabei hast, indem du wohlgemerkt nicht mehr viele Kugeln hast, Clarke.“ Sie grummelte darüber, nicht weil sie beleidigt war, sondern weil Skila recht hatte. „Na schön…. gleich Morgen trainiere ich mit dir, jeden Tag!“ Sie spürte wie sie ihr die Haare zu einem Schopf machte und nach oben legte. „Bist du dir sicher? Du wirst sehr viele blaue Flecken davon tragen…“ „Na wenn schon! Solange du mich nicht mehr ein Kind nennst… soll es mir recht sein!“ „Das will ich hören! So fertig. Es muss nur einwirken dann auswaschen.“ Skila ging um sie herum und setzte sich. „So was musst du noch über Shagun wissen…. , wir werden hart trainiert, mit allen Waffen, da wir uns mit allem auskennen sollten, vor allem auch ohne eine Waffe. Und das wichtigste, wir töten nur wenn es unvermeidbar ist. Jeder von uns hat einen Schatten, einen Waffenbruder oder Schwester sie weichen einem niemals von der Seite…wie der eigene Schatten..“ flüsterte sie schon fast, weil sie etwas gesagt hatte das sie nicht sagen wollte. Das war Clarke sofort aufgefallen als sie ihren Blick gesehen hatte den sie nun abwandte. „Wo ist deiner?“ „Fort…“ war das einzige was sie als Antwort gab. „Kann ich dich auch etwas fragen Clarke?“ Sie sah sie nun wieder direkt an, mit diesem Blick der keine Widerworte erwartete. „Ja….“ „Wie hast du es getan?“ Sie überlegte kurz um ihre Frage genauer zu formulieren. „Wie hast du die Mounten Men in die Knie gezwungen, wie hast du sie alle vernichtet? Wie hast du vollbracht was kein einziger Heda, nicht einmal die grosse derzeitige Heda die alle Clans vereinte, das sie besiegt und fort sind?“ Clarke sah sie sah sie ebenfalls ernst an, sie wusste dass sie ihr diese Frage stellen würde, früher oder später. Und sie wusste das sie ihr antworten musste, sie verdankte ihr ihr leben. „ich…ich habe den Hebel mit … ich habe den Hebel für die Luft umgelegt.“ Sie sah in ihren Augen das sie nicht verstand wovon sie sprach, woher auch, sie hatte nie etwas technologisches Gesehen oder benutzt. „Was ist das?“ „Wie erklär ich dir das das du es auch verstehst,… die Mountain Men, sie vertragen die Luft hier  draussen nicht, es verätzt sie, verbrennt sie, deshalb haben sie immer diese Gelben Anzüge getragen…“ „Stimmt diese Gelben Rüstungen, wenn man sie aufgeschlitzt hat, haben sie geschrien…“ Skila schien schon welchen begegnet zu sein. „… und weiter?“ Sie sah Clarke gespannt an. „..nun im Berg selbst, hatten sie eine Maschine die die Luft veränderte, damit sie sie einatmen konnten, und genau das habe ich damit verändert. Ich habe den Hebel umgelegt und damit alle getötet….“ Skila nickte erst, ungläubig, doch dann sah sie eine Erkenntnis in ihren Augen aufleuchten. „Warum haben sie uns dann von diesen Reapern jagen lassen, uns verschleppt und ihre Maschinen mit unserem Blut gefüttert? Was hatten sie davon? Ich glaubte immer sie essen uns doch dann ….“ Clarke wurde hellhörig. „Sie essen euer Blut? Woher weisst du das?“ Clarke erinnerte sich an die Labore die sie  gesehen hatte, wo sie die Grounder ausbluten liesen, damit sie ihr Blut sich selbst verabreichen konnten, doch es half nicht, bis sie darauf, dass das Knochenmark ihrer Leute der Schlüssel war. „Ich habe es gesehen…“ „Du hast es gesehen? Du warst im Berg?“ ihre Stimme zitterte, vor Überraschung, sie hätte niemals erwartet das jemals jemand da lebend raus gekommen war. „Ja ich war in dem Berg, und habe das Grauen gesehen!“ Sie hielt kurz inne bevor sie weiter sprach. „Ich war selbst noch ein Sekundant, als ich sie sah, die Reaper, sie verschleppten einige, sogar Kinder. Mein Mentor sagte mir wir können nichts für sie tun, wir würden nichts für sie tun, doch ich konnte es nicht, ich konnte nicht zusehen Clarke.“ Ihre Stimme bebte leicht vor Wut. „Ich sagte ihm wozu sind wir dann Krieger, wenn wir nur zusehen… wozu kämpfen wir, werden gedrillt bis zur Erschöpfung wenn wir nur zusehen, und rannte ihnen nach.“ Clarke lauschte und war still damit sie weiter erzählte, sie fürchtete  dass sie sonst nichts mehr darüber sagen würde. „Ich folgte ihnen bis zu einen unterirdischem Gang, wo einer zurückblieb er sah mich nicht kommen, es war schnell vorbei. Meine Wut trieb mich weiter, das ich keine Furcht hatte, immer weiter ihnen nach, bis sie vor einem Silbernen Tor stehen blieben, die Kinder weinten. Es gab ein komisches Geräusch und sie öffneten sie, die Reaper brachten ihre Gefangenen hinein, ich folgte ihnen unauffällig da ich einfach neben den Gefangenen ging fiel ich nicht auf, sie waren so sehr auf etwas anderes fixiert. Im inneren war alles weiss, so hell das es Blendete, und da waren sie die Mountain Men, sie brachten sie zu Käfigen wo ich so viele von uns sah, sie sahen so mitgenommen und geschunden aus, vorbei an toten die wie Abfall dort lagen,… da konnte ich nicht mehr klar denken und griff sie an… keiner hat es überlebt der dort war….“ „Wie bist du wieder hinaus gekommen?“ „Ich weiss nicht mehr… ich bin nicht Stolz darauf das ich das getan habe, aber ich tat es für sie…“

*  *  *

Lange Zeit später, waren Skila und Clarke, endlich hatte sie sich an die rotbraunen Haare gewöhnt, sie waren zu Zöpfen geflochten, das sie immer ihr Gesicht frei hatte. Skila sagte immer wieder, du musst sehen können, bevor es andere tun. Sie versuchte immer wachsam zu sein, sie sprach wenig, wie sie es ihr gesagt hatte. Die Handelsposten, waren verblüffend, dort bekamen sie alles was sie brauchten, von Essen, über Waffen bis hin zu Kleidung. Seit geraumer Zeit hatte sie auch ein paar Messer, sie konnte immer noch nicht wirklich mit einem Schwert umgehen, doch mit den Messern konnte sie fast zielgenau werfen. Sie landete auch nicht mehr so oft im Dreck, da ihr Skila einige Bewegungen wie Taktiken beibrachte um wenigstens total hilflos zu sein. Als sie das letzte Mal angegangen wurde, konnte sie sich zumindest soweit verteidigen bis Skila einschritt und es beendete, jedoch töte sie niemals jemanden. Es reichte oft genug schon wenn sie nur aufgestanden oder etwas gesagt hatte, die Shagun waren also doch sehr gefürchtet, respektiert. Bei diesem Vorfall hatte Skila schon ein schlechtes Gefühl weshalb sie gleich mit Clarke gegangen war. „Warum gehen wir? Du hättest sie doch locker fertig machen können oder?“ Skila sagte nichts, sie drückte Clarke nur die Sachen in die Hand die sie dort eingetauscht hatte. „Skila?“ „Clarke? Du weisst das ich nicht gerne töte…“ „Ja und weiter?“ „Es wäre darauf hinaus gelaufen, glaube mir. Es war einer von Azgeda. Sie haben dich angesehen sehr lange…“ Clarke hielt inne. „Was? Denkst du etwa er hat…“ „Ich weiss es nicht, aber bevor sie dich doch erkennen wollte ich lieber verschwinden. Bevor …“ Skila hielt inne, sie wandte sich um und lauschte. „Was?“ flüsterte Clarke. „… nichts ich dachte ich hätte etwas gehört, mir ist so als folgt uns jemand.“ Skila beschleunigte ihre Schritte. „Wir sollten uns auch weiter bewegen, vielleicht sogar in eines der Dörfer oder einen besseren Unterschlupf der Winter kommt.“ „Winter?“ Clarke kannte das nur aus Geschichten, Büchern. „Heisst das dass es schneien wird? Und das Wasser  gefriert zu Eis?“ Es war etwas freudiges in Clarkes Stimme, was Skila überhaupt nicht teilen konnte „Ja…., es wird eiskalt, und schwer draussen zu überleben… mit anderen Worten ich mag diese Zeit überhaupt nicht…“ grummelte Skila. Sie blieb wieder abrupt stehen, ihre Hand wanderte sofort zu ihrem Bogen und wartete. „Was?“ „Schhtt.“ Skila wandte sich abrupt um, in dieser Bewegung zog sie einen Pfeil aus dem Köcher, legte an und zielte. „Komba raun au! Ai get kiln dei yumi masta op oso! ” (Kommt raus!” Ich weiss dass ihr uns folgt!) Clarkes Hand wanderte sofort zu ihrem Messer, sie folgte Skilas Blick doch sie sah nichts, sie lauschte da war etwa. Es raschelte hinter ihnen, es kam näher, es mussten mehrere sein. Aus dem Dickicht kamen 4 Krieger auf sie zu, sie hatten hellere Kleidung, weisse Stellen im Gesicht. Alle sahen sie bedrohlich an, als würde sie der Pfeil auf der Sehne nicht interessieren. „Chit yo gaf?“ (Was wollt ihr?“) Skilas Stimme war hart, sie wirkte ebenso bedrohlich wie die Krieger ihr gegenüber sie musterte sie kurz mit ihren Augen, sie wägte alles ab. „Chit du  Azgedagona du gon Trikru area?“ (Was machen Azgeda Krieger auf dem Gebiet der Trikru?)“ Der grosse an der Seite trat einen Schritt vor, doch Skila fixierte ihn sofort. „Hod op!“ (Stop) Herrschte Skila ihn an, jeder ihrer Muskel war an gespannt. „Oso get klin chon en`s kom yu! Shagun, Ron raun yum…“ (Wir wissen wer bei dir ist, Shagun, Gib sie uns.) Er lächelte feindselig. „Taim yum teik yu kik raun…“ (Dann lassen wir sie am Leben) Hinter ihm tauchten noch 2 weitere Krieger auf, Clarke konnte nicht sehen ob es männliche oder Weibliche waren, das war auch egal sie waren sich als Kämpfer ebenbürtig, sie hatte nicht alles verstanden um was es im Gespräch ging, aber es war nichts Gutes. „Chit du yu vout in en´s? En´s ain seken!“ (Was glaubst du was sie ist? Sie ist mein Sekundant) „Nein sie ist Wanheda nicht wahr?“ Clarke zuckte leicht, als sie die Worte verstand. Er hatte die Sprache gewechselt, sein Blick sass nun auf ihr. „Verstell dich nicht, ich habe dich schon einmal gesehen! Clarke kom Skaikru.“ Ertappt wanderte ihr Blick zu Skila, sie bezweifelte das sie gegen 7 Krieger eine Chance hatten, doch Skila verzog nicht eine Mine. „Ach denkst du du kannst sie so einfach mitnehmen?“ Sie hatte eine Augenbraue hochgezogen, Clarke wusste das sie nicht beeindruckt war oder spielte sie das nur vor. „Ich glaube kaum das du ein Problem darstellst, Shaguns sind nur legenden…“ Es war eine Frau die neben ihm stand, sie fühlten sich sehr sicher in der Menge. „Na dann kommt und holt sie euch wenn ihr meint, aber ich warne euch! Keiner von euch wird es lebend weiter erzählen!“ Ihre Stimme lies keine Zweifel zu, sie würde sie alle umbringen, doch überschätzte sich Skila da nicht? Clarke spannte ebenfalls alle Muskeln an, sie würde ihre Messer werfen, sie musste irgendetwas tun. Ohne abzuwarten setzten sich die Krieger in Bewegung, schon hörte sie die Pfeile durch die Luft surren, sie trafen jedoch nicht immer tödlich. Clarke warf ihre Messer, bis sie keine mehr hatte, ob sie traf wusste sie nicht es ging so schnell. Skila warf ihren Bogen von sich, in Windeseile zog sie ihre Schwerter. „Lauf!“ schrie sie Skila an, es war ein Befehl der keine Widerworte zu lies. Clarke rannte los so schnell sie konnte, sie wollte sie nicht im Stich lassen, sie wusste aber auch dass sie ihr nicht helfen konnte, sie nur behindern würde. Hinter sich vernahm Clarke wie Metall auf Metall traf, das Klirren hallte durch den Wald. Durch das Training hatte sie eine gute Kondition, jedoch hörte sie wie ihr jemand folgte, jedoch nicht wie viele. Sie hetzte immer weiter an den Bäumen vorbei, das Laub flog nur so hinter ihr, immer weiter, etwas schnellte an ihr vorbei. Ein Pfeil? Eine Klinge sie konnte es nicht einschätzen, sie rannte noch schneller, sie bog scharf an einer kleinen Lichtung vorbei ins dichtere Gehölz. Sie vernahm Stimmen hinter sich, hatten sie Skila bezwungen war sie womöglich tot? Sie hoffte es nicht, immer weiter, rannte sie ihre Lungen brannten, da spürte sie plötzlich einen stechenden Schmerz an ihrem Bein, er kam so schnell wie er wieder verschwand, im nächsten Moment traf sie etwas an ihrer Schulter was sie zu  Boden warf. Clarke schrie auf, sie flog noch ein Stück durch das Laub, bevor sie zum liegen kam. Als sie sich aufsetzen wollte, trat sie jemand was sie sofort wieder in den Dreck beförderte. Sie drehte sich herum und sah eine Kriegerin die über stand sie grinste, dicht hinter ihr war ein weiterer er hielt einen Bogen in Händen. Sie hielt sich die Schulter, schnell krabbelte sie rückwärts, immer weiter. „Wanheda…“ Clarke konnte nicht klar denken der Schmerz über ihrem Schulterblatt war unerträglich, sie sah hoch, sie wartete auf den Gnaden stoß doch sie machten dazu keine Anstalten. Im nächsten Moment tauchte eine dunkle Gestalt auf, sie ging sofort ohne Vorwarnung auf die Beiden los, er hatte sich gerade noch umgedreht als die Klinge ihren Hals streifte und sie sofort an ihre Kehle griff. Sie setzte sich zur Wehr, es sah so ungleich aus, doch Skila war schnell sie entwaffnete die Azgeda mit einem Hieb der sie ihre Hand Kostete, der Nächste ging direkt in ihr Herz. Skila stiess sie von sich, das der Tote Körper auf dem Boden aufschlug. Der Krieger den sie zuerst erwischt hatte, röchelte, doch sie ignorierte ihn. „Clarke!“ sie kam keuchend zu ihr und kniete neben ihr. „Alles in Ordnung?“ Clarke nickte. „Ja mich hat nur etwas getroffen…“ sie drehte sich herum, was den Blick auf ihren Rücken freigab. „Zeig mal…“ vorsichtig begutachtete Skila die Schulter. „Nicht so schlimm, der Pfeil steckt knapp über dem Schulterblatt, deine Rippe hat den Schuss gut abgefangen.“ „Na wie beruhigend… es ist aber sehr schmerzhaft…“  Skila riss den Stoff an der Stelle noch etwas weiter auseinander. „Beiss die Zähne zusammen…“ „Was…?“ Im nächsten Moment brach Skila den Schafft ab, es fühlte sich an als hätte sie einen weiteren abbekommen und zog die Luft scharf ein. „Ahhh… bist du wahnsinnig?“ „Was den? Warte erst mal bis ich die Spitze raushole…“ „Du.. willst …was?“ „Nicht hier…komm das sollten wir bald verarzten das es sich nicht entzündet.“ Clarke setzte sich vorsichtig auf, und sah sie an. „Wenn du das sagst..“ Erst jetzt sah sie das Skilas Gesicht, viel Blut abbekommen hatte, ihre Augen wurden gross. „Was ist mit dir bist du verletzt?“ Skila lächelte etwas schief. „Nein keine Sorge mir geht es gut, nur ein paar Schnitte und schrammen…“ Sie sah sie genauer an, ja sie hatte eine Rötung am Wangenknochen das würde noch blau werden aber ansonsten konnte sie auf Anhieb nichts erkennen. „Los komm..“ Skila ging mit ihr zurück zu ihrem Lager, wo noch ihre Feuerstelle und ihre Sachen versteckt waren. Dort angekommen machte sie sofort ein Feuer, sie kochte Wasser, stampfte wieder mit Blättern und anderem Zeug herum. „Los leg dich hin..“ befahl sie Clarke, dabei hielt sie ihr einen Stock hin. „Was will ich damit?“ „Beiss da drauf…“ „Was…“ Skila sah sie an. „Glaub mir das wirst du brauchen sonst schreist du… ich muss die Spitze vorsichtig herausschneiden..“ Clarke wusste jetzt schon das es kein Vergnügen war, sie biss fest auf den Stock, sie wusste nicht wie lange es gedauert hatte, vielleicht war sie auch in Ohnmacht gefallen, doch als sie die Augen wieder öffnete war alles vorbei. Sie fühlte einen Verband und setzte sich auf. Skila sass vorm Feuer. „Hey .. .wie lange war ich weg?“ „Eine Weile…“ „Tut mir Leid…“ „Keine Ursache…“ „Nein… ich meine das du mir das Leben gerettet hast, schon
wieder…:“ Sie lächelte etwas geknickt. „Sie hätten dich nicht getötet noch nicht… sie hätten dich zuerst zu ihrem Anführer oder noch schlimmer zu ihrer Königin gebracht.“ Clarke nickte nur, sie wollte nicht näher nachfragen noch nicht, sie fühlte sich nicht gut. Es war aber nicht ihre Schulter die ihr zu schaffen machte, sie fühlte sich schwach, aber vielleicht war es auch nur die Erschöpfung. Ihr war so heiss, sie wischte sich über die Stirn. Skila sass immer noch mit dem Rücken zu ihr, sie wandte sich um, an der Stelle die Gerötet gewesen war,  wurde langsam blau. „Hier iss das.“ Sie reichte ihr eine Schüssel mit etwas zu Essen. Clarke stand vorsichtig auf, ihr wurde kurz schwindlig, sie schüttelte kurz den Kopf doch es wurde nicht besser, sie schwankte. „Alles in Ordnung ?“ Skila sah sie skeptisch an. „Ja mir ist nur irgendwie schwindlig…“ Sie setzte sich sofort wieder hin, Skila kam näher und stellte die Schüssel ab, und sah Clarke genauer an. Vorsichtig legte sie ihre Hand an ihre Stirn. „Clarke du glühst ja,…“ Ihre Stimme war erstaunt, weil sie sich nicht erklären konnte aus welchem Grund, sie hatte die Wunde gut versorgt daher konnte es nicht rühren. „Ich fühle mich auch gar nicht gut…“ stammelte sie, als sie sich langsam auf ihr Lager wieder sinken lies. „Was ist noch passiert haben sie dich noch irgendwo verletzt?“ Ohne abzuwarten begutachtete sie sofort Clarke, sie fing bei den Armen an. „Nein… es war nur einmal ein Kurzer Schmerz in meinem Bein ich habe es nur kurz gespürt…“ Skila folgte der Anweisung und sah sich Clarkes Bein an, Knapp über dem Stiefel waren 2 kleine Einstiche… die Haut war gerötet und färbte sich „Skrish….“ Entwich es Skila. „Snaka….“ Clarke sah sie an, dabei musste sie den Kopf heben. „Clarke hast du irgendwas gesehen was es genau war?“ Sie schüttelte den Kopf. „Dich hat eine Schlange gebissen…“ „Ich habe keine gesehen…, sie springen auch nicht herum und freuen sich….“ Sagte Skila mit sarkastischem Unterton. „Warum hast du mir das nicht gleich gesagt, dann wäre es nicht so schlimm.“ Clarkes Augen waren glasig. „Kannst du es nicht aussaugen oder so was?“ „Nein es sei den du willst das ich auch vergiftet werde, aussagen ist eine dumme Idee…“ Skila drückte es zusammen worauf Flüssigkeit herauskam…, ihr Blick lies nichts Gutes vermuten. „Was ..was ist?“  „Keine Sorge leg dich hin… und versuch dich so gut wie nicht mehr zu bewegen ich bin gleich wieder da…“

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