Hermine x weiblicher Leser

von lzumi
OneshotAllgemein / P16
Hermine Granger
23.06.2019
30.06.2020
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30.06.2020 2.029
 
(D/N/N)= Dein Nachname    (B/N)= Bruders Name

Warnung für Krankheit und Übergeben!
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„Er hat versucht Mervie zu fressen! Pass endlich auf deine Katze auf, Granger!“, rufst du wütend, während deine Ratte sich in deinen Armen versteckt.

„Komm schon (D/N/N), Krummbein hat nichts gemacht! Die beiden haben gespielt. Und wenn schon etwas passiert ist, dann liegt es nur daran, dass deine kleine Ratte genauso dramatisch ist, wie du!“, verteidigt Hermine ihren Kater.

„Tsk. Ist ja mal wieder typisch, dass du nicht einsehen kannst, dass dein Kater wahnsinnig ist“.

„Wage es ja nicht!“.

„Was? Ich habe recht!“.

Hermine macht einen Schritt auf dich zu, doch in dem Moment kommen Harry und Ron wie aus dem nichts und ziehen sie weg von dir.

„Wir sind noch nicht fertig!“, rufst du ihr hinter her.

„Doch, seid ihr“.

Erschrocken drehst du dich um, vor dir steht dein Bruder.

„(B/N) was machst du hier?“.

„Dich vor einer Dummheit bewahren“.

„Hermines dummer Kater ist schuld! Wäre ich nicht aufgetaucht, dann hätte er Mervie gefressen!“, versuchst du, dich zu rechtfertigen.

„Hat er aber nicht. Und dich so mit Hermine zu streiten führt auch zu nichts“.

Dein Bruder dreht sich um und beginnt, in Richtung Gemeinschaftsraum zu laufen.

„Irgendjemand muss ja mal seine Meinung sagen! Ich kann nichts dafür, dass du zu feige dafür bist!“, sagst du, während du versuchst, ihn einzuholen.

„Ich weiß lediglich, wann ich meinen Mund halten sollte“.

„Was soll das denn heißen?“.

Dein Bruder dreht sich seufzend zu dir um und legt dir eine Hand auf die Schulter

„Ich verstehe, dass du Hermines Aufmerksamkeit haben willst, aber sich immer nur anzuschreien ist kein guter Anfang für eine Beziehung“.

„Was?!“, fassungslos willst du seine Hand wegschlagen, aber sein Griff ist fest und Mervie, die noch immer in deiner anderen Hand sitzt, schüttelt sich miesgelaunt.

„Wie kommst du darauf, dass ich Aufmerksamkeit von Granger haben will!“.

(D/N) lächelt verschmitzt.

„Ich hasse diesen Gesichtsausdruck“, stöhnst du.

„Du redest immer und ich meine immer von ihr, sobald ihr in einem Raum seid schaust du nur noch sie an und außerdem hast du in dein Tagebuch geschrieben, dass du ihre-“, er macht Anführungszeichen, mit seinen Händen, „-tief brauen Augen, die dich an ein Rehkitz erinnern, magst“.

„Du hast mein Tagebuch gelesen?!“.

Er zuckt mit seinen Schultern.

„Mach das nie wieder“, grummelst du und gehst an ihm vorbei zu deinem Gemeinschaftsraum.

Vielleicht hat er ja Recht und du könntest dich in ihren Augen verlieren und würdest deine Hände am liebsten durch ihre Haare fahren lassen und ihr immer und immer wieder zu flüstern, wie schön sie-Nein! Absolut nicht! Du (D/N) (D/N/N) hast keine Gefühle für Hermine Granger. Unmöglich. Ausgeschlossen.

Und beinahe glaubst du dir.



„Hermine, du bist mit (D/N) dran“, verkündet Harry beim Treffen von Dumbledores Armee.

„Keine Sorge, ich werde mich zurück halten“, sagst du und grinst Hermine an.

„Oh, als könntest du es mit mir aufnehmen“, antwortet sie mit einem ebenso großem Grinsen.



„Was?!“.

„Hermine, nicht so laut“, zischt Harry.

„Wie kann es sein, dass (D/N) schon wieder besser ist als ich?“, beschwert sich Hermine, ihr Blick zwischen ihrem Aufsatz mit einem E und deinem, mit einem O hin und her.

„Überrascht, Granger?“, stolz lehnst du dich in deinem Stuhl zurück.

„Du hast betrogen!“, wirft sie dir vor.

„Hermine wirklich! Du verletzt mich. Ich habe lediglich gelernt. Und so wie es aussieht besser als du“, sagst du grinsend.

„Von wegen“.

„Wenn du nächstes Mal für einen Test lernst, komm einfach bei mir vorbei und ich erkläre dir alles. Vielleicht hast du dann genauso gute Noten wie ich“.

„Niemals“.

Du zuckst mit den Schultern: „Dann bleib die eben die Zweitbeste“.

Während Hermine wütend ihren Aufsatz anstarrt und versucht, ihn nur durch ihren Blick in Flammen aufgehen zu lassen, starren sich Harry und Ron sprachlos an. (D/N)? Hermine? Dass die beiden sich bei ihren Vornamen nennen ist etwas Neues.





„Glaubst du, wenn du nur lang genug starrst, schaut sie dich an?“, fragt dein Bruder belustigt.

„Sie ist einfach so perfekt, (B/N), schau sie dir an-“.

(B/N) lacht los. Schnell schlägst du ihm eine Hand über den Mund, in der Hoffnung, dass es ihn zum Schweigen bringt.

Du riskierst einen kurzen Blick zu Hermine, nur um zu bemerken, wie sie dich bereits anschaut. Deine Wangen werden rot und du wendest deinen Blick schnell ab.Dabei verpasst du, wie ihre Wangen aber den gleichen Ton annehmen.



Die Bibliothek ist fast leer, als du sie betrittst, deine Schulsachen in deinen Armen.
An einem Tisch sitzt Hermine, in ein Buch vertieft.

Wortlos setzt du dich neben sie.

Hermine schaut kurz auf, bevor sie weiter liest.

So ging es für die nächsten Wochen, einer von euch beiden würde die andere finden, dann würdet ihr in Stille nebeneinander arbeiten, bis ihr schließlich fertig seid und eure getrennten Wege geht.



Heute begann es genauso, Hermine fand dich auf dem Hof vor der Schule, setzte sich neben dich und begann damit, ihre Aufgaben zu erledigen.

Nach einiger Zeit kam eine kleine Gruppe von Ravenclaw Jungen auf den Hof. Einer von ihnen warf immer wieder Blicke auf dich.

Hermine bemerkte, wie er dich ansah und konnte nicht anders, als wütend zu sein. Was viel diesem Typen ein?!

„Hermine?“.

„Hast du was gesagt?“, fragte sie dich, überrascht, dass du ihren Namen gesagt hast.

„Nein, aber du siehst so aus, als könntest du jemanden alleine mit deinem Blick töten“.

„Oh..“.

„Alles in Ordnung?“.

Sie nickte mit ihrem Kopf in die Richtung der Jungengruppe.

Verwirrt folgst du der Geste. Als du merkst, was sie meint, schaust du sie angewidert an.

„Ich würde niemals etwas mit so einem… einem… Jungen anfangen!“, sagst du entsetzt.

Hoffnung macht sich in Hermine breit. Würdest du nicht?

„Außerdem habe ich meine Aufmerksamkeit auf jemand anderen gelegt“.

„Was?“.

Du stehst auf, legst ihr kurz eine Hand auf die Schulter, zwinkerst ihr zu und gehst.

„Was?“, fragt sie sich erneut.



Hermine stand im Gemeinschaftsraum und wartete auf dich. Das Frühstück war beinahe beendet, aber du warst immer noch nicht hier.

Eine Freundin von dir kam aus deinem Zimmer, Hermine hielt sie direkt an.

„Wo ist (D/N)? Geht es ihr gut?“.

Deine Freundin schaut sie überrascht an.

„Ich wusste nicht, dass ihr euch so nahe steht?“, doch dann seufzt sie und sagt: „Ihr geht es nicht gut, gegen 2 Uhr heute Nacht hat sie sich übergeben und wir sind sicher, sie hat ein Fieber“.

„Danke“, war alles, was Hermine sagte, bevor sie auch schon auf dem Weg zu deinem Zimmer war.

Vor deiner Tür blieb sie stehen und klopfte an. Als sie keine Antwort hörte, trat sie einfach ein.

Als sie sich umschaute, konnte sie dich allerdings nirgends finden.

„(D/N)?“, fragte sie.

Ein Husten führte sie vorbei an den Betten zum anderen Ende des Raumes. Auf dem Boden, direkt neben einem unordentlichen Bett, sitzt du, eine Schüssel in deinen Armen. Du bist bleich und Schweiß läuft über deine Stirn.

Hermine beugt sich vorsichtig zu dir: „(D/N)?“.

„‘Mine?“, fragst du, ohne wirklich zu merken, was du von dir gibst.

Hermines Wangen erröten, bei dem Spitznamen, den du noch nie zuvor benutzt hast.

„Ja, ich bin hier“.

„‘Mine, mir… mir geht’s nicht gut“, murmelst du und greifst die Schüssel stärker.

„Sehe ich“.

„Schön für dich“, gibst du wieder und Hermine ist froh, dass es dir noch gut genug geht, um sarkastische Bemerkungen zu machen.

„Wir müssen dich zu Madame Pomfrey bringen“, teilt dir Hermine ruhig mit.

„Nein, nein, mir geht’s gut“, versuchst du abzuwinken, doch in dem Moment musst du würgen und übergibst dich keinen Augenblick später erneut.

„Ja, dir geht’s gut. Wir gehen trotzdem zu Madame Pomfrey“.

„Neeeeeein“, jammerst du.

„(D/N)“, warnt Hermine.

„Ich will nicht“.

Du drehst dich etwas von ihr weg und versuchst, dich kleiner zu machen.

„Hör auf damit, wir müssen dir helfen!“.

„Es ist alles gut! Mir geht es-“, deine Kopfschmerzen, die du bisher verbergen konntest wurden stärker und ein schmerzerfülltes Wimpern verlässt dich.

„(D/N)? (D/N), ich mache mir Sorgen um dich! Wenn du schon nicht für dich zum Krankenflügel gehen willst, tu es wenigstens für mich“, bittet Hermine dich.

Du schüttelst den Kopf.

„Bitte“.

Erneut kommt nur ein Schütteln.

„Sie kann dir helfen!“.

Wieder ein Schütteln, diesmal aber war es zu viel für dich und erneut übergibst du dich.

Hermine springt auf, rennt ins Badezimmer und greift nach einem Tuch, dass sie in Wasser tränkt.Dann rennt sie zu dir zurück.

Du hast deinen Kopfgegen das Bettgestell gelehnt, deine Augen geschlossen, schwere Atemzüge nehmend und deine Kleidung schweißnass.

„Hier, lass mich-“, Hermine beginnt, dein Gesicht zu säubern.

Ein weiteres Wimpern verlässt dich.

„‘Mine?“, flüsterst du, ängstlich, dass ein zu lautes Geräusch deine Kopfschmerzen nur noch schlimmer machen würde.

„Ja?“.

„I-Ich habe…“.

„Was hast du?“, ermutigt dich Hermine zum Sprechen.

„Ich h-habe A-Angst v-vor… e-es ist d-dumm…“.

„Nein nein! Wenn es dir Angst macht, dann ist es nicht dumm. Niemals!“.

„I-ich h-habe Ang-st v-vor Ä-Ärzten…“, enthüllst du.

„Hey, das ist nicht dumm, vielen geht es so! Wie… Wie wäre es damit, ich komme mit? Und ich werde dich nicht alleine lassen, egal wie lange es dauert. Und wenn du Angst hast, darfst du meine Hand halten“, bei ihrem Angebot werden Hermines Wangen rot, genau wie deine.

Du murmelst ein ‚Danke‘ und ergreifst ihre Hand sofort.

„Dann bringen wir dich mal in den Krankenflügel“, sagt sie mit einem Lächeln.

Dass sie Unterricht verpassen wird, ist ihr merkwürdiger weise egal. Stattdessen liegt ihre ganze Aufmerksamkeit auf dir.

„‘Mineeeeeee“, jammerst du jetzt schon zum fünften Mal, während du auf ihrem Bett liegst.

„Waaaaaas“, fragt sie.

„Ich will kuscheln!“, antwortest du und streckst deine Hände in ihre Richtung.

Hermine seufzt, doch das Angebot klingt ziemlich verlockend. Außerdem ist sie mit ihrem Hausaufgaben bereits fertig, dass was sie hier macht ist nur noch freiwillig. Wieso also nicht.

Sie steht auf und geht auf dich zu.Du bist überrascht, dass sie tatsächlich auf dich hört und lächelst.

„Nur dieses eine Mal“, stellt Hermine klar, während du dich an sie kuschelst.

„Nur dieses eine Mal“, wiederholst du, schon auf halbem Weg zum Traumland.

Es passiert noch viele Male mehr.

„Du hast keine Ahnung, wie sehr ich dich mag“, verkündet Hermine stolz, als Du nach langem Üben endlich den Zauberspruch korrekt hinbekommst.

Deine Wangen erröten sofort, was in letzter Zeit häufig passiert ist.

„Bitte, wer tut es nicht“, erwiderst du.

„Jeder, der ein Opfer deiner Streiche wird“.

Dramatisch schnappst du nach Luft: „Was? Hermine, gerade deswegen mögen mich die Leute doch!“.

Ihr brecht beide in Lachen aus.

Als ihr euch beruhigt habt, fällt dir die Frage ein, die du Hermine schon seit Ewigkeiten stellen wolltest. Aber Nervosität machte es schwer, sie auch laut auszusprechen.

„Alles in Ordnung? Du siehst nachdenklich aus“, fragt Hermine besorgt.

„ja ja, es… es ist nur…“.

„Ja?“.

„Naja, ich wollte fragen ob… also wenn du willst… wieso ist das so schwer?!“.

„Was?“.

Hermine schaut dich verwirrt an.

Du atmest tief durch, nimmst deinen ganzen Mut zusammen und gehst auf Hermine zu.Ihre braunen Augen folgen dir interessiert.

„Hermine, ich wollte dich fragen, ob du mit mir nach Hogsmead gehen willst“.

Hermine lächelt verwirrt: „Natürlich, aber wir gehen jedes Mal zusammen?“.

„Ich meine… ohne Ron und… Harry. Nur… wir?“.

„Du und… ich? Alleine?“.

Hermines zögernder Ton macht dich unsicher.

„Vergiss es, das war eine dumme Idee!“, du drehst dich weg, „Wieso dachte ich mir, du könntest mich mögen?“.

„Was?“.

Erst jetzt erinnerst du dich wieder, dass Hermine noch immer hier ist und dich auf jeden Fall gehört hat.

Entsetzt fährst du herum.

„Ignorier einfach was ich gesagt habe! Ich- Ich gehe einfach und wir tun so, als wäre das hier nie passiert!“, flehst du und willst gehen, als Hermine dich am Arm packt und zurück zieht.

„Wa-“.

Hermines Kuss unterbricht dich. Der Kuss ist sanft und der Höhepunkt von Gefühlen, die für Jahre versteckt und vergraben wurden.

„Wow“, schwärmst du, als eure Lippen sich wieder trennen.

„Wow“, wiederholt Hermine.

„Ist-Ist das ein ja?“.

„Was denkst du denn?“, fragt Hermine, lehnt sich vor und küsst dich erneut.

„Natürlich ist es das“.
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