If I were You ᵗᵃᵉᵏᵒᵒᵏ

von Luumara
GeschichteHumor, Romanze / P18
J-Hope Jimin Jungkook RM Suga V
20.06.2019
20.10.2019
27
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Taehyung

Wow. Was genau ging gerade hier ab? Gerade, als ich mit unserer Freundschaft schon fast abgeschlossen hatte, da Kookie wirklich nicht so gut auf mich zu sprechen war, legte er seine weichen Hände auf meine Wangen und küsste mich.

Mein Herz sprang ein paar mal viel zu schnell, das kann einfach nicht gesund sein. Als mein Kookie aber Anstalten machte, sich von mir zu lösen griff ich schnell in seinen Nacken um ein wenig mehr halt zu bekommen auch an seine Hüfte. Dieses neue, wunderschöne Gefühl seiner Lippen auf meinen, es durfte einfach noch nicht enden.

Es sollte nie wieder Enden. Allerdings wusste ich nicht, dass sich das alles noch steigern könnte, denn Jungkook lächelte in unseren Kuss hinein. Mein Bauch drehte sich und mir wurde schlecht, allerdings nicht so ekelhaft schlecht sondern vor Aufregung schlecht. Ihr versteht?

Nachdem wir uns dann aber doch voneinander lösen mussten schauten wir uns einfach ein wenig in die Augen, weder Kookie noch ich wussten so wirklich, was wir sagen sollten. Allein das Lächeln meines besten Freundes zeigte mir, dass er nichts bereute.

"Ich liebe dich, Kim Taehyung." sagte er dann, und wieder wusste ich nicht, was ich sagen sollte. Doch anders als bei seinem letzten Geständnis handelte ich wenigstens. So überwand ich den geringen Abstand zwischen uns und küsste ihn, worauf ich wieder dieses unfassbar schöne Gefühl und die eskalierenden Schmetterlinge in meinem Bauch spürte.

Jedoch merkte ich, dass Kookie ein wenig angespannter war als zuvor, weshalb ich mich wieder löste und ihm sanft über die Wange fuhr, nur um sein perfektes Gesicht ein wenig zu bewundern. "Ich liebe dich, Jeon Jungkook." antwortete ich ihm, und er hatte damit wohl 0 gerechnet, da er ein wenig erschrocken die Augen weitete.

"Du.. liebst mich?" hakte er nach und griff nach meiner Hand, die immer noch an seiner Wange lag. Was war das denn für eine Frage? Viel eher sollte ich mich fragen, warum ich nicht viel eher den Mut dazu hatte, ihm das zu sagen. "Ja.. ich liebe dich, Kookie." antwortete ich ihm nur, worauf Jungkook breit grinste und mich wieder an sich heranzog, um unsere Lippen miteinander zu verbinden.

Küssend stolperten wir nach hinten auf Kookies Bett, in dem wir schon so viele Nächte miteinander gekuschelt hatten. Kookie schmiss sich drauf und zog mich gleich mit sich, nur um sich in meiner Hals Beuge einzukuscheln und einmal wohlig zu seufzen, bevor er sich auf mich setzte. "Ich liebe dich. Ich liebe dich." grinste er und ich griff nach seiner Hand, verschränkte sie mit meiner. Jungkook strahlte. Und ich konnte ihn jetzt ganz offensichtlich anstarren, ohne dass er es irgendwie falsch verstehen könnte. "Du liebst mich, ich weiß. Ich bin auch umwerfend." neckte ich den Jüngeren, der nur leicht den Kopf schüttelte.

"Ich hab dich vermisst, TaeTae." meinte mein Kookie und küsste meine Hand, welche mit seiner verschränkt war. "Ich habe dich auch vermisst, mein Hase." lächelte ich ihn an, und Kookie wurde direkt rot. "Lass das... du weißt ich mag das nicht wenn du mich so nennst." schimpfte er ein wenig und wollte unsere Hände trennen, doch ich hielt sie fest. Innerlich war ich eben immer noch ein Fuchs.

Früher habe ich ihn für sein Bunny Lächeln immer aufgezogen und ihn Hase genannt, um ihn zu Ärgern. Doch jetzt war er einfach mein Hase. MEIN. Lächelnd ließ ich meine andere Hand an sein Gesicht wandern, nur um ihn zu mir hinab zu ziehen und in einen weiteren Kuss zu verwickeln. Die Nähe zu Jungkook war so vertraut, doch trotz all dem war es anders, es war neu. Und ich konnte von diesem neuen Gefühl nicht genug bekommen.

Es war jetzt schon wie eine Droge, diesen perfekten Menschen zu küssen. Und so lagen wir nun auf dem Bett meines besten Freundes und küssten uns, und ich weiß nicht einmal wie lange es so ging. Irgendwann trennten wir uns voneinander und Kookie legte sich neben mich, nur um direkt in meine Arme gezogen zu werden.

"Tae.. was ist das zwischen uns?" fragte er mich dann, und ich war ein wenig in meinem Stolz gekränkt, dass der Jüngere irgendwie alles in die Hand nahm, was unsere.. ja was denn unsere Beziehung? anging. Grinsend über den Gedanken schaute ich in die Rehbraunen Augen des Mannes, dem mein Herz gehörte.

"Was wäre dir denn am liebsten, Hase?" neckte ich Jungkook, der nur kurz schmollend zu mir schaute, dann aber zu seiner Hand, die auf meinem Bauch lag und dort mit seinem Finger ein paar Kreise zog. "Also.. ich meine.. Du und ich.." stotterte mein Keks dann unsicher, und ich hob sein Kinn an, nur um ihn zu Küssen.

"Du bist meins. Ich bin deins." lächelte ich ihn an, und er schien zu verstehen. "Nur meins." legte ich nach und küsste ihn auf den Kopf, was ich kurz kichern ließ. "Also hab ich nun den heißesten Freund unter der Sonne.." grinste Kookie dann und ich nickte. "Im ganzen Universum, mein Hase." lächelte ich, doch dieses mal blieb der Hase unkommentiert.

Jungkook kuschelte sich ein wenig näher an mich, während ich mein Kinn auf seinen Kopf legte. Einen Gedanken musste ich allerdings loswerden, denn ich wollte nicht mit negativen Gedanken im Kopf in diese Beziehung starten. "Kookie, was genau ist da zwischen dir und Jimin?" fragte ich einfach, und Kookie hob den Kopf an, um mich grinsend anzuschauen.

"Da ist nichts, Baby. Wir sind gute Freunde, er hat mir geholfen mir meine Gefühle einzugestehen." lächelte er, und nun war ich derjenige, der schmollte. "Baby? Dein Ernst? Du bist jünger als ich!" lachte ich nur auf, den zweiten Teil der Frage komplett ignorierend. "Trotzdem bin ich manchmal der Reifere von uns, Baby." lachte Jungkook, und ich schüttelte nur leicht den Kopf. Dann war ich für ihn halt sein Baby, alles was er wollte und ihn Glücklich machen würde.

"Ich war eifersüchtig auf Jimin." meinte ich dann irgendwann in die Ruhe und Kookie lachte auf, schaute mich verwundert an und gab mir einen kurzen Kuss. "Ich weiß, mein Baby. Aber du musst dir keine Sorgen machen, ich liebe nur dich. Das hab ich schon immer, und werde ich wohl auch immer." grinste er und legte sich wieder neben mich.

Lächelnd strich ich ihm über den Kopf und fuhr ihm durch seine weichen Haare. "Gute Nacht, Baby." hauchte er irgendwann, und als ich ihm einen Kuss gab und mich wieder hinlegte, strich er mir über meine Seite, was mir eine Gänsehaut verpasste. "Ich liebe dich, Hase." antwortete ich ihm und er küsste meinen Hals. "Ich liebe dich auch, Baby." sagte Jungkook, und ich konnte förmlich hören, wie er grinste.

Mein Leben war perfekt. Mehr als das, ich hatte endlich den Mut gefunden, zu meinen Gefühlen zu stehen. Endlich hatte ich die Liebe in meinem Arm, die ich so lange unterdrückt hatte.

Was konnte denn nun schon noch passieren?
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