Du und ich, gegen den Rest der Welt...

GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
Adrien Agreste / Chat Noir Alya Césaire / Lady WiFi / Rena Rouge Marinette Dupain-Cheng / Ladybug Nino Lahiffe / Bubbler / Carapace Plagg Tikki
20.06.2019
11.09.2019
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Puh. Das Kapitel war die Hölle. Richtig schwer für mich zu schreiben, musste vieles umschreiben und oft geriet ich ins stocken!
Daher ist mir hier konstruktive Kritik wirklich wichtig!
Das ist das erste Mal, dass ich so eine Interaktion zu Papier gebracht habe!
Also scheut euch nicht, ich möchte mich immerhin verbessern =)

Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Geschichte nicht umsonst mit P18 gekennzeichnet ist!
Wer keine intimen Interaktionen lesen möchte, sollte dieses hier definitiv überspringen!

Allen anderen, viel Spaß beim lesen =)

eure Chat Lover <3



~Marinette~

Zwei hellgrüne Iris strahlten mich erwartungsvoll an, während ich nur noch die Luft anhalten konnte. War das gerade wirklich passiert? Hatte ich Halluzinationen? Oder einen Schlaganfall?!
Adrien Agreste, der Adrien in den ich seit über 3 Jahren unsterblich verliebt war, hatte gerade gesagt dass er mich liebte. Mich. Marinette. Die tollpatschige Bäckerstochter von nebenan, die nichts zu bieten hatte, außer Croissants und dem Duft von Mehl und Eiern am frühen Morgen.
Normal würde ich Tikki jetzt bitten mich zu kneifen und aus dieser Trance zu lösen. Dieses Mal wirklich! Aber ich war nun auf mich gestellt.
Meine Nägel bohrten sich immer fester in das Holz der Platte auf der ich saß, sicher schon weiß angelaufen, auf Grund des Druckes den ich auf diese ausübte. Das purpurne Farbenspiel in meinem Gesicht glich mittlerweile sicher einem reifen Erdbeerfeld, während mir langsam wirklich schwummrig wurde. Marinette, Luft holen!
Laut ausatmend, versuchte ich irgendwie mein Wirrwarr zu sortieren und griff nach Adriens Hand, die nach wie vor auf meiner Wange lag. Seine Augen folgten dieser Geste um anschließend wieder den Blickkontakt zu suchen. Gott, ich glaubte in meinem Leben niemals so aufgeregt gewesen zu sein wie jetzt. Mund und Kehle hätten gerade der Sahara Konkurrenz machen können, so ausgedörrt wie diese waren. Zittrig drückte ich die Finger von dem Frauenschwarm vor mir zusammen.
Los jetzt. Ich konnte ihn doch nicht ewig anschweigen, wie sollte er das bitte verstehen?!
"Du.. Bi-bist du dir d-da sicher?", stotterte ich mir irgendwie zurecht, während ich mir gedanklich gerade eine verpassen könnte. Ernsthaft? Wenn er nicht davon überzeugt wäre, würde Adrien das wohl kaum sagen! Bitte lass Hirn regnen!
Dieser schmunzelte nur amüsiert, schloss für einen kurzen Moment seine Lider um mir freudestrahlend zu antworten: "Natürlich, Dummerchen. Wieso sollte ich das denn sonst sagen? Ich liebe dich aus vollem Herzen, ich war mir noch nie zuvor über etwas so sicher!"
Mein Herz machte nach jedem Wort einen gefühlten Aussetzer. Wenn das so weiter lief, könnte man mich hier gleich einweisen lassen, auf Grund von Stillstand! Die Hand um Adriens warmen Finger begann zu schwitzen. Schnell löste ich mich daher von diesen, denn das war gerade super unpassend und peinlich.
Der anfängliche Schock wandelte sich langsam in pure Freude um. Und in einen kleinen Stich, mitten in die Brust. Wieso jetzt? Warum heute? Meine Gefühlswelt war über 3 Jahre glasklar und nun, nachdem ich zu glauben anfing mich eventeull einem anderen zuzuwenden und zu öffnen.. Bekam ich das Geständnis, nach dem ich mich schon so lange sehnte. Adrien war so wundervoll und er verdiente nur das Beste. Jedoch war ich mir nicht sicher, ob ich mich ihm nun zu 100% widmen könnte. Aaah, meine Fresse, ich wollte gerade am liebsten laut aufschreien.
Verzweifelt griff ich mir in mein offenes Haar und spürte die feucht-heiße Spur auf meinem Gesicht hinablaufen.
Adrien griff panisch an meine Oberarme und war sichtlich entsetzt. Offenbar hatte er eine andere Reaktion erwartet. Da war er nicht alleine.
"Mari, was..? Es tut mir Leid, ich wollte dich nicht zum weinen bringen. Ich dachte einfach, du würdest eventuell genau so für mich empfinden! Also.. heißt das.. du liebst mich nicht?" Der verletzte Unterton in seiner Stimme brachte mich nur noch mehr zum weinen.
Doch, natürlich liebte ich ihn! Oh nein, was tat ich hier nur? Alles kaputt machen, das war es! Schnell wischte ich die Tränen und die Gedanken an einen gewissen Kater beiseite und umschloss das perfekte Gesicht meines Gegenübers.
"Doch. Das tue ich. Mehr als du dir jemals vorstellen könntest. Ich bin.. einfach überwältigt, weil ich niemals erwartet hätte, dass du ähnlich empfindest. Aber ja. Ich liebe dich, Adrien."
Das Entsetzen wich einem Lächeln, welches ich noch nie zuvor bei diesem gesehen hatte. So echt und glücklich. Ich fasste all meinen Mut zusammen, beugte mich ein Stück vor und hauchte Adrien einen leichten Kuss auf den Mund. Es schmeckte süßlich nach dem Saft, an dem er vorhin kurz genippt hatte. Dieser anfänglich perplex, erwachte schnell aus seiner Starre. Anschließend passierte alles innerhalb weniger Sekunden. Der Blick des Blonden verdunkelte sich, zog mich ein Stück vom Schreibtisch und stellte sich genau zwischen meine Beine, während seine Hüfte meine berührte. Er packte mich schnell, jedoch zärtlich an Taille und Nacken und küsste mich mit einer Leidenschaft, die mich überwältigte. Als hätte das Model diesen ewig zurückhalten müssen und nun endlich ausführen können. Meine Finger rammte ich förmlich in die Rückseite seines Kragens, als meine Beine sich um sein Becken schlangen. Keuchend bat er mit seiner Zunge um Einlass, welchen ich ihm nur zu gern gewährte. Wild tanzten diese umeinander, was mir ein freudiges Stöhnen entlockte. Mein Hirn war völlig ausgeschalten. Ich hatte genug vom Abweisen, wollte mich endlich der Liebe, die man mir zu geben vermach, hingeben.
Den Griff um meine Halsbeuge lösend, glitt er langsam Richtung Oberschenkel. Sanft streiften seine Fingerkuppen diesen lang, beginnend in der Kniekehle und weiterziehend immer mehr gegen Hüfte. Oberhalb wieder zurückwandernd, setzte er nun diese an der Innenseite meiner Schenkel an und arbeitete sich wieder nach oben. Mein ganzer Körper bebte unter seinen Berührungen, die Anspannung auf Grund der Aufregung allgegenwärtig. Ich trug nach wie vor nur mein Kleid.
In Zeitlupe packte er mit beiden Händen an meinen Hintern, streichelte diesen und schob anschließend das geringe Stück Stoff, welches mich noch verhüllte, nach oben. In Windeseile lag dieses auf dem Boden. Sein Blick entsprach mittlerweile dem einem hungrigen Tier. Ich konnte deutlich seine Erregung spüren, wobei es mir gerade nicht anders erging. Jedoch war ich der Typ Mensch, der heilfroh war, am Morgen noch duschen gewesen zu sein. Sehr sexy.
Adriens feuchter Atem traf nun meinen Hals, auf diesem er kleine Schmetterlingsküsse verteilte, während seine Hände wild meinen fast völlig nackten Körper erforschten. "Oh.. Adrien..", quietschte ich nur stöhnend auf, gänzlich meiner Sinne beraubt. Dadurch offenbar noch mehr angestachelt, knabberte der Mann meiner Träume nun leicht an meinem Ohr. "Wenn du weiter solche Laute von dir gibst, dann kann ich wirklich für nichts mehr garantieren...", knurrte er erregt in mein Ohr. Es lief mir eiskalt den Rücken runter und ließ einen Schauder in meiner sowieso schon erhitzen Mitte aufglühen. Leicht zuckten meine Beine dabei zusammen. Wer wollte in so einem Moment noch aufhören? Ich sicher nicht!
"Ich brauche keine Garantie. Denn unterbrechen ist keine Option...", erwiderte ich nur, die Augen bereits vor Genuss der Liebkosungen meines Gegenübers geschlossen. Keine Sekunde später spürte ich wieder seine weichen Lippen auf meinen, begierig an dieser kauend.
Plötzlich hielten wir beide inne, als wir die Haustüre von unten zuschlagen hörten. Oh nein, meine Eltern! Aber wie sollte es auch anders sein, als ob bei mir mal irgendwas normal verlaufen würde.
"Marinette? Bist du wieder Zuhause?", rief meine Mutter nach mir. Panisch sah Adrien mich an. Wenn einer von dein beiden jetzt hochkommen und uns so vorfinden würde, würde ich auf der Stelle vor Scham den Balkon runter springen. Das war sicher!
Reflexartig sprang ich vom Tisch, stülpte mir mein Kleid wieder über und dirigierte den Blondschopf auf den Balkon um sich zu verstecken. Kurz darauf klopfte Maman schon an der Luke und trat ein.
"Schatz, wieso antwortest du denn nicht? Hast du mich nicht rufen hören?"
So tuend, als hätte ich an einem neuen Entwurf gearbeitet, räusperte ich mich kurz und sah zu der kleinen Frau mit den grauen Augen. "Ähm, tut mir Leid Maman. Ich war so in meine Zeichnungen vertieft, dass ich wohl wie immer nichts mitbekommen habe. Bitte verzeih mir. Aber wieso seid ihr so früh aus dem Laden, wolltet ihr heute keine Inventur machen?", fragte ich ganz beiläufig, in der Hoffnung dass meine Eltern gleich wieder unten wären. "Nein, dein Vater fühlt sich nicht besonders, weswegen wir das auf Morgen früh verschieben wollen. Aber sag mal, was ist denn mit deinen Knöcheln? Wieso musstet du die denn verbinden?" Besorgt zeigte sie auf meine Verletzungen, während sie den kleinen Koffer in die Hand nahm, welcher nach wie vor auf dem Stuhl neben mir stand. Oh Gott, den hatten wir nach unserem Rausch völlig vergessen.
"Ach, alles in Ordnung. Meine Sandalen waren nur etwas eng geschnürt. Das ist in 1-2 Tagen wieder gut, ich wollte es nur verarzten."
Himmel, was musste sie ausgerechnet jetzt Smalltalk mit mir führen? Ich wollte einfach nur dass sie wenigstens aus meinem Zimmer ging, da Adrien immer noch auf meinem Balkon verweilte. Je länger es dauerte, desto unangenehmer wurde es mir.
"Du, ich bin ziemlich müde und würde jetzt gern schlafen gehen." Gähnend rieb ich mir ein Auge, um meiner Aussage mehr Ausdruck zu verleihen. Es war für meine Verhältnisse noch ziemlich früh, weswegen Panik in mir aufkam, ob das Ganze überhaupt überzeugend war. Jedoch waren meine schauspielerischen Talente wohl ausreichend, denn meine Mutter nickte nur amüsiert und wünschte mir eine gute Nacht. Den Verbandskasten und die zwei kleinen Gläser mitnehmend verschwand sie wieder nach unten.
Oh nein.. die Gläser!! Wieso hatte sie sich nicht darüber erkundigt, weswegen hier ZWEI Gläser standen?! Oder hatte Maman sich nichts dabei gedacht? Ich hoffte es!
Als erstes verriegelte ich die Türe an meinem Fußboden, damit keiner mehr einfach so rein kam. Anschließend wollte ich die Sprossen meiner Leiter hochklettern. Jedoch kam mir ein interessanter Gedanke, bevor ich Adrien wieder in mein Zimmer zurückholte.


~Adrien~

Das zwischen mir und Marinette war wirklich wie verhext. Endlich waren wir an einem Punkt, an dem wir einfach handeln konnten ohne über irgendwelche Folgen nachdenken zu müssen, als ernsthaft unerwartet ihre Eltern nach Hause kamen. Warum nur war das Schicksal so sehr gegen uns? Nun stand ich hier, gefangen auf ihrem Balkon. Ich konnte nur noch schwer seufzen.
Das Gespräch der beiden verfolgend, verschlug es mir die Sprache.
Große klasse. Es ging wirklich immer mehr schief. Nicht nur dass die beiden unser "Liebesspiel" abrupt unterbrochen hatten, nein, sie würden nun auch bis Morgen früh in der Wohnung bleiben. Was waren wir doch für Glückspilze. Ich meine, ich hatte nichts gegen ihre Eltern. Ganz im Gegenteil! Sie waren immer freundlich und hilfsbereit. Aber gerade war ihre Anwesenheit mehr als nur hinderlich. Zumal ich keine Ahnung hatte, wie ich mich nun wieder raus schleichen sollte.
Vertieft in meine Überlegungen bekam ich nebenbei mit, wie ihre Mutter endlich das Zimmer verließ. Puh. Offenbar nochmal Glück gehabt! Allerdings ließ Marinette sich ziemlich Zeit, um mich wieder in ihr Zimmer zu holen. Was machte sie nur? Gerade als ich nach schauen wollte, hörte ich das Klicken des kleinen Fensters, welches ihr Zimmer mit der Außenwelt verband und erspähte ihren Kopf, der durch dieses ragte.
"Los, komm schnell wieder rein.", schmunzelte diese nur, als ich ihr in den Raum unter uns folgte. Beide stiegen wir vom Bett und standen nun mitten in dem rosa Ambiente. Das Ganze war mega peinlich. So peinlich, dass wir uns beide nur ansahen und gleichzeitig auflachen mussten. Einfach weil diese Situation so vollkommen absurd war. Schnell beruhigend, ergriff die Blauhaarige tief ein- und ausatmend das Wort.
"Also, es gibt jetzt zwei Möglichkeiten. Entweder wir warten, bis meine Eltern schlafen und hoffen dass sie es nicht mitbekommen, wenn du dich heimlich hier raus schleichst. Oder...", schwer schluckte sie zwischen ihren Worten, "...du bleibst bis morgen hier. Sie verschwinden in der Früh direkt wieder im Laden, weswegen du dann unbemerkt von hier verschwinden kannst. Ich hab in meiner Kiste mit den Nähsachen sicher etwas, was du zum schlafen tragen kannst. Allerdings müssen wir dann echt leise sein, damit sie uns nicht hören!"
Hier übernachten? Mit Marinette in einem Bett schlafen? Wow. Na ja wobei, wer weiß was vorhin alles passiert wäre, wenn uns niemand gestört hätte. Grundsätzlich wäre das kein Problem, da ich erst gegen 12 Uhr Mittags wieder einen Termin wahrnehmen musste und somit sicher eh bis 10 Uhr geschlafen hätte. Also genug Zeit, um sich morgen wieder in mein Zimmer zu schleichen. Mich also entschieden, nickte ich nur, wollte mir jedoch noch einen kleinen Spaß erlauben.
Langsamen Schrittes ging ich auf die Schönheit im weißen Gewand zu und stellte mich direkt vor sie. Mein Gesicht ihrem annähernd, spürte ich die aufsteigende Hitze ihrer Wangen, welche auf meiner Haut brannte. Ich liebte es, sie nervös zu machen. Das war etwas, was nur ich konnte. Und es war hinreißend.
"Na ja.. Was willst DU denn? Soll ich gehen.. oder hier bleiben?", raunte ich Marinette entgegen, während wieder die entzückensten Töne ihre Lippen verließen.
"Ich.. also.. ähm..", stotterte sie nur perplex, wohl komplett überrumpelt von meiner Frage. Sachte krallte sie in ihrer Unsicherheit die Nägel in das Kleid, welches sie sich in der Schnelle wieder übergezogen hatte. "Natürlich dass du bleibst. Aber wird das nicht auffallen, wenn du bis morgen nicht Zuhause bist?" Meine Hand in ihr offenes Haar steckend, überwand ich noch mehr Abstand zwischen uns. So sehr, dass unsere Nasenspitzen sich berührten. "Nein, ich hätte so oder so nicht vor 10 Uhr mein Zimmer verlassen. Also ist es abgemacht. Ich bleibe hier." Die Lider der Frau vor mir sanken leicht, während sie wieder unwiderstehlich anfing auf der Lippe zu kauen. "Okay...", hauchte diese nur noch, als wir unser Liebesspiel mit einem brennenden Kuss wieder aufnahmen.
Mich kaum noch zurückhalten könnend, nachdem ich gefühlte hunderte Male unterbrochen wurde, hob ich Marinette auf meine Arme und setzte mich mit ihr auf einen der Stühle an ihrem Tisch. Sie platzierte ich rittlings auf meinen Schoß, ohne unseren Kuss zu unterbrechen. Wieder konnte ich nicht an mich halten, und strich ihr behutsam die Oberschenkel entlang, bis hin zu ihrem runden Po. Bei diesem angelangt, kam ich jedoch kurz ins stocken. Er war nackt. Meine Reaktion bemerkend, spürte ich das amüsierte Schmunzeln von Marinette an meinen Lippen. Das war es also, was vorhin so lang gedauert hatte. Einfach die Unterwäsche ausgezogen. Sie machte sich wohl gerne über mich lustig. Kalt erwischt würde ich sagen, damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Wie verrucht die Frau auf mir doch sein konnte! Aber schön, wenn sie das so wollte! Sanft kniff ich diesen und entlockte ein niedliches Quietschen, einem Aufschrecken folgend. "Hey, lass das!", kicherte sie nun, während sie sich leicht von mir löste. Die Gelegenheit ausnutzend, griff ich nach dem störenden Stoff und ließ ihn wieder langsam nach oben wandern. Sofort bemerkte ich die Hitze in meinem Schritt aufkommen. Ich wollte sie endlich sehen. Ohne alles. So wie Gott sie schuf. Das weiße Gewand zurück auf den Boden werfend, betrachtete ich das Spektakel. Die Haut war so hell und makellos, die Brüste wohlgeformt. Genau richtig. Leichte Sommersprossen zeichneten sich auf ihren Schultern ab. Nie hab ich etwas vollkommendereres gesehen wie dieses Mädchen. Diese blickte nur lustverschleiert auf mich runter, griff nach meinen Händen die auf ihren Beinen ruhten und ließ sie über ihren entblößten Körper wandern. Angefangen mit der Hüfte, über Bauch und Taille hinweg, anhaltend an ihrem Busen. Ausgefüllt von ihrer Weiblichkeit, drückte Marinette zu und ließ meine Innenflächen leicht auf und ab reiben. Ihr Becken streifte dabei in einer stetigen Vor- und Rückbewegung über meine Mitte. Das Stöhnen, welches dabei aus ihrer Kehle drang, war heiser und wurde mit jeder weiteren Handlung immer lauter.
Langsam fing ich an zu glauben, dass sie das Ganze beinahe mehr wollte wie ich. Ich spürte die Beule in meiner Hose von Augenblick zu Augenblick mehr, bereit aus der Enge der störenden Jeans befreit zu werden. Ich wollte sie. Jetzt sofort!
Also zog ich mir mein Shirt vom Leibe, packte Marinette und warf sie auf das Sofa in ihrem Zimmer. Hose und Socken folgten, so dass nur noch meine Unterhose zwischen uns stand. Meine Hand neben sie stemmend, küsste ich sie mit all meiner Leidenschaft und ließ die zweite über sie gleiten.
Kurz vor ihrem Venushügel angelangt zuckte sie merklich zusammen, so erregt war die Blauhaarige unter mir bereits. Gott, es fühlte sich an, als würde ich gleich explodieren!
In Erwartung dessen was nun kommen würde, spannte sich offensichtlich jeder Muskel in ihrem Körper an, als meine Fingerkuppen sanft zwischen ihre Schamlippen wanderten. Langsam ließ ich diese über ihren Kitzler kreisen. Keuchend biss sie sich auf die komplette Unterlippe, die Augen meine suchend. Ihre Nägel strichen über meinen Rücken und hinterließen eine schmerzhafte Spur, die sich schnell in eine brennendes Gefühl umwandelte. Dieses spornte mich nur noch mehr an.
Ich ertrank förmlich in dem Blau ihrer glasig erregten Augen, während sie sich bemühte die Laute unter Kontrolle zu bringen, welche von meinem Handeln ausgelöst wurden. Als jedoch ein Finger in ihr verschwand, stöhnte sie so laut auf, dass ich dieses mit meinem Mund auffangen musste. Kurz stimulierte ich den feucht-warmen Eingang, bis ich es nicht mehr aushielt. Ich wollte Marinette endlich richtig spüren!


~Marinette~

Gott, das fühlte sich so unfassbar gut an. Ich konnte nicht genug von dem Blonden bekommen, zu sehr von seinen Berührungen eingenommen. Kaum konnte ich mein Stöhnen unterdrücken. Nachdem er endlich den Weg zu meiner intimsten Stelle gefunden und diese leicht bearbeitet hatte, wollte ich mehr. Viel mehr.
Allerdings gab es eine Sache vorher noch zu tun. Nachdem Adrien seine Finger zurückzog, drückte ich leicht gegen seine Brust um ihm zu vermitteln von mir runter zu gehen. Dieser sichtlich verdutzt über mein Handeln, hob eine Augenbraue in die Höhe und beäugte mich fragend.
An den Tisch tapsend, durchforstete ich meine Schubladen, während der Anblick von der Liebe meines Lebens mich fast schon zum lachen brachte.
"Was ist? Hast du etwa vor in deinem Alter schon Vater zu werden?", sprach ich daher belustigt und zog den kleinen roten Karton hervor. Einen goldenen Blister entnehmend, ging ich zurück zum Sofa. Das Kondom in seine Obhut gebend, hauchte ich ihm einen Kuss auf den Mund, zog die Boxershorts über seine Beine und begann seine leicht abschwindende Errektion wieder aufzurichten. Offenbar war mein abruptes Handeln wohl ein kleiner Schock für ihn. Jedoch fing er sich schnell wieder, zischte nur ein: "Immerhin denkt einer hier noch mit", entgegen, als er den Kopf in den Nacken legte und begierig anfing zu keuchen. Die Hand immer schneller hoch und runter führend, liebkoste ich den freiliegenden Hals von Adrien. Plötzlich umfasste er meine Taille und warf mich wieder mit dem Rücken auf das Sofa, riss das Päckchen auf und stülpte den Gummiring über sein voll aufgerichtetes Glied.
Zwischen meinen Schenkeln platznehmend, besah er mich ernst. "Bist du dir absolut sicher, dass du so weit gehen willst?"
Sicher? Und wie sicher ich mir war. Ich konnte mir keinen anderen seit mehreren Jahren vorstellen. Ich zog seinen Kopf behutsam zu mir, vereinte unsere Lippen miteinander und sah ihm tief in die Augen. Ich vertraute ihm. Also wusste ich, dass es das Richtige war.
"Absolut. Sei.. Sei bitte nur vorsichtig. Denn du musst wissen, dass.. na ja.. ich hab vorher.. noch nie.." Adrien riss die Augen leicht auf und schnappte hörbar nach Luft. Oh nein, hoffentlich hatte ich die Stimmung jetzt nicht zerstört. Allerdings prustete dieser nun leicht aus, und begann zu lachen. Was um alles in der Welt war daran jetzt bitte so witzig?! Meine Unsicherheit bemerkend, unterbrach er sein Gelächter und sprach: "Verzeih mir. Aber nachdem du mir gegenüber so sicher und souverän gehandelt hast, überrascht mich das jetzt einfach etwas. Mir gefällt es aber, dass du offenbar jetzt schon genau weißt, was du willst.. Und das ich die Ehre habe dein Erster zu sein..."
Begierig griff ich mit meiner Hand in sein goldenes Haar. "Ja das tue ich. Und jetzt will ich dich. Auf der Stelle.", knurrte ich dem Model entgegen, welcher augenblicklich wieder ernst wurde.
Ich war so verdammt aufgeregt, bei dem was jetzt kommen würde. Ich merkte einen leichten Druck in meiner Mitte, den ich zuvor so noch nie wahrgenommen hatte. Die Atmung wurde flach und zittrig. Adrien drang langsam und sanft, Stück für Stück in mich. Immer tiefer. Keiner von uns ließ den anderen dabei aus den Augen. Gott war das so heiß.
Begleitet von einem leicht ziehenden Schmerz, zuckten die Muskeln in meinen Beinen merklich zusammen. Der Griff in seiner Mähne wurde fester. Ich brauchte einen Moment, um mich an dieses neue und unbekannte Gefühl zu gewöhnen.
"Alles okay?", stieß er zwischen den Zähnen hervor. "Ja. Hör nicht auf, mach weiter."
Gesagt, getan. Langsam begann dieser sich zärtlich zu bewegen. Es vergingen wenige Stöße, bis wir anfingen einen gemeinsamen Rhythmus zu finden. Alles war still, nur unser keuchendes Stöhnen erfüllte den Raum. Stetig wurde Adrien schneller.
So fühlte sich also Sex an. Kein Wunder, dass alle so verrückt danach waren. Nicht mehr in der Lage klar zu denken, stemmte ich mit jeder Bewegung mein Becken lüstern gegen das von dem Blondschopf. "Oooh.. Gott.. Ja...Ja...", entwich es meiner Kehle, als Resultat unserer Handlung. Ich wollte gar nicht mehr damit aufhören. Der anfängliche Schmerz mittlerweile vergessen, blieb nur noch ein starkes kribbelndes Gefühl zurück, welches mit jedem erneuten Eindringen seitens Adrien anstieg. Dieser packte nach meinen Händen, pinnte sie ins weiche Polster und verschränkte unsere Finger miteinander, während seine Lippen wieder hauchzarte Küsse auf meinen Körper verteilten. Meine Brüste sprangen im gleichen Abstand unseres Liebesaktes auf und ab. Es verstärkte die Sache nur noch mehr.
Kurze Zeit später entzog er sich mir plötzlich. Ihn schon beinahe flehend ansehend, schmunzelte dieser verschmitzt und drehte mich auf den Bauch. Meine Hüfte anhebend, dirigierte er mich so, dass ich mich an der Lehne am anderen Ende des Sofas abstützen konnte. Und dann geschah es. Ein schneller Stoß, der mich so laut aufschreien ließ, dass ich mir die Hand vor die Lippen halten musste. Diese Position war kein Vergleich zu dem Gefühl von gerade eben. Viel intensiver und vor allem schneller spürte ich unsere Hüften aufeinander prallen.
"Fuck, Marinette. Ich halt das nicht mehr lange aus...", raunte der Mann meiner Träume hinter mir. Aushalten? Der sollte mich mal fragen. Die Finger über meinen geöffneten Mund gespreizt, hatte ich schon Panik, dass gleich meine Eltern klopfen und fragen würden, ob alles okay sei.
Seine Atmung ging nur noch flatternd. Die aufkommende Hitze, gepaart mit den Geräuchen eines völlig erregten Adriens, ließen mich innerlich zerbersten. Eine Hand zwischen meinen Schenkel platzierend, stimulierte ich mich selbst um das befreiende Gefühl endlich herbeizuführen, welches sich in meinem Unterleib anstaute. Verkrampft konzentrierte ich mich auf diesen einen Punkt.
"Adrien.. bitte..", presste ich zwischen meinen Fingern hindurch. Dieser begann begierig meinen Busen zu kneten.
Und dann kam es. Ich kam. Beim abfallen der Anspannung, zuckte mein Körper mit jeder Welle der Erlösung zusammen. Was eine Empfindung!
Kurz darauf schien mein Geliebter auch über den Berg zu sein, denn ich nahm nur noch ein lautes Aufstöhnen wahr, als dieser sich auf meinen Rücken fallen ließ. Wir verharrten kurz in dieser äußerst seltsamen Poisiton, nicht in der Lage nur einen Muskel zu bewegen. Auch die Atmung musste sich erstmal wieder regulieren.
Minuten vergingen, als Adrien sich zuerst aufrichtete, das Kondom entsorgte und seine Boxershort wieder überzog. Anschließend wurde ich wieder wie eine Prinzessin hochgehoben und zum Bett getragen. Ich sog seinen angenehmen Geruch auf, währed er sich neben mich legte und die Decke über uns schlug. Sofort kuschelte ich mich an ihn, zeichnete kleine Kreise auf seine Brust und vergrub das Gesicht in seiner Halsbeuge.
"Das war unbeschreiblich schön..", hauchte ich gegen seine erhitze Haut.
"Ja.. das finde ich auch.", erwiderte er nur. Meinen Kopf mit zwei Fingern anhebend, küsste er mich und durchbrach wieder mein Innerstes mit seinem intensiven Blick. Diese Augen ließen mich jedes Mal aufs neue schwach werden.
"Ich liebe dich, Mari." Fest drückte er mich an sich. "Ich dich auch.", gähnte ich nur noch zurück, als wir beide völlig erschöpft einschliefen.
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