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Von Liebe, Tod und Freiheit

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16
Lorenor Zorro Marco der Phoenix Monkey D. Ruffy Nico Robin / Miss Bloody Sunday OC (Own Character) Trafalgar Law
18.06.2019
25.11.2020
75
188.372
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13.10.2020 2.803
 
~69~


Marine. Überall waren die Soldaten, die es geschafft hatten über beide Schiffe her zu fallen. Yumiko hatte das Schlimmste schon erwartet gehabt, als sie die Marineschiffe am Horizont gesehen hatte. Als sie erkannt hatte, dass einer der drei Admiräle am Bord war. Sie hatten es beschrien und Yumiko hätte sich am liebsten selbst verurteilt. Doch eigentlich war es ja nichts verwerfliches, wenn man sich darüber freute, dass sein Leben auch positive Seiten haben konnte.
Ein Schlag ging haarscharf an ihrem Kopf vorbei. Sie spießte den Soldaten, der versucht hatte sie zu treffen mit Amaras Speer auf. Er war erstaunlich leicht in der Benutzung und langsam gewöhnte sich Yumiko daran, doch sie vermisste ihren Bogen. Den hatte sie leider nur halb fertig. Sie hatte schon so viele perfekte Orte und Momente gesehen, in denen sie mit Pfeil und Bogen durchaus die Überhand hätte haben können. Sie zog den Speer aus dem Soldaten, drehte ihn mit einer eleganten Handbewegung und stach ihn dann ihn den, der versuchte sie von hinten anzugreifen. Tja, den hatte sie gesehen und nun war er tot. Wirklich gut waren die meisten Marinesoldaten nicht, doch das war nur umso besser für die Crews.
Beide Crews waren auf ihre eigenen Schiffe aufgeteilt. Sie hatte eine Weile Rücken an Rücken mit Law und Shachi gekämpft, doch die hatte sie irgendwann aus den Augen verloren, als es zu viele wurden. Sie wusste nur, dass Law noch auf dem Schiff war, weil man seinen Room durchaus gut erkennen konnte. Sie hoffte nur ihren Crewmitgliedern ging es gut. Die, die nicht wirklich viel kämpften waren unter Deck, halfen mit Torpedos auf die marine zu schießen oder das Schiff vor Einschlägen zu bewahren. Wahrscheinlich mussten die Ingenieure hier und da das ein oder andere Leck reparieren.
Ein weiter Einschlag neben dem Schiff sorgte dafür, dass die meisten Marinesoldaten ihr Gleichgewicht verloren. Jackpot! Gut, dass sie so viel Wert auf Gleichgewichtstraining legte. Um in jeder Situation das Gleichgewicht halten zu können. Meist auch, um Gegner von Schiffsmasten aus anzugreifen, ohne herunter zu fallen. Gott. Vermisste sie ihren Bogen. Yumiko nahm den Speer locker in die Hand und schlug ihn gegen den Kopf eines Soldaten, der durch den harten Aufschlag sein Bewusstsein verlor. Dem nächsten Riss sie in einer lockeren Drehung die Füße vom Deck und spießte währenddessen den nächsten auf. Sie war froh sich so gut verbiegen zu können, denn so konnte sie sich weit nach hinten lehnen, dem Schwertschlag ausweichen und dann den Angreifer packen konnte, um ihn in die Grand Line zu werfen. Es wurde immer mehr klar, dass sie den Kampf nicht gewinnen konnten und bis jetzt hatte sie den Admiral nicht wirklich kämpfen gesehen, was wahrscheinlich daran lag, dass man nicht wirklich an ihn heran kam, außerdem wäre dies ein totales Selbstmordkommando dort freiwillig hin zu wollen.
„Bepo gibt es einen Plan?“ sie hatte den Eisbären in der Menge ausmachen können, während sie mit drei Marinesoldaten gleichzeitig kämpfte.
„Rückzug ist der Plan. Zumindest bei den Strohhüten. Wir kommen schwer an sie heran.“ Yumiko seufzte leise, während sie einem Soldaten kräftig in den Magen tritt.
„Dann würde ich sagen müssen wir all unsere Männer unter Deck schaffen und abtauchen.“ Sie versuchte Law ausfindig zu machen, doch schien er im Moment keinen Room mehr zu machen. Dabei war der sehr nützlich, um große Mengen an Soldaten los zu werden.
„Law wird damit sicherlich einverstanden sein. Sag es den anderen, wenn du sie siehst.“ Bepo nickte. Irgendwo hier auf Deck mussten sich auch Ranmaru, Loco und die anderen Kämpfer der Crew aufhalten. Rückzug. Schien für Yumiko die logischste Variante, denn wenn Fujitora in den Kampf eingriff, dann hatten sie alle extrem schlechte Karten gezogen. Es reichte schon, dass Yumiko irgendwo einen Vize-Admiral gesehen hatte, der sich am Kampf beteiligte. War ja klar, dass ausgerechnet die beiden Crews in den Kurs der Marine gelangten. Sie freute sich erkennen zu können, dass es wenigstens ein paar weniger Marinesoldaten wurden, was vielleicht daran lag, dass Yumiko die meisten, gegen die sie gekämpft hatte, getötet hatte, also lag ein Haufen Leichen an Decke, aber das hatten die Bastarde verdient.
Irgendetwas schlug im Wasser neben dem Schiff ein. Irgendetwas großes und es ließ die Tang gefährlich zur Seite schwanken, sodass selbst sie ihr Gleichgewicht verlor. Sie fiel auf das Deck und rutschte, wie die meisten anderen ein paar Meter über das Holz. Anscheinend bekamen ihre Männer es noch rechtzeitig hin die Balance des Schiffes zurück zu holen, denn Yumiko hatte für eine kurze Zeit die Befürchtung gehabt, dass das Schiff komplett zur Seite kippen könnte und das wäre extrem fatal gewesen, vor allem wenn man beachtete, dass sie und Wasser sich nicht mochten.
Yumiko stand auf. Nutzte die Situation um zu Penguin und Bepo zu laufen, die aufstanden und sich an der Reling festhielten. Sie waren dem Wasser echt gefährlich nahe gekommen. Yumiko merkte gar nicht, dass irgendetwas nicht stimmte, bis Penguin anscheinend etwas zur realisieren schien und von Deck ins Wasser sprang. Yumiko starrte zu Bepo, war froh, dass die Marinesoldaten von irgendetwas abgelenkt waren, wahrscheinlich vom Kippen des Schiffes.
„Was ist los Bepo?“ sie sah den Eisbären an, der genau wie sie das Wasser anstarrte. Sie hatte eine Befürchtung, die Bepo leider bestätigte.
„Er ist da reingefallen, als das Schiff gekippt ist. Er hat das Gleichgewicht verloren.“ Yumiko starrte auf das unruhige Wasser. Sie wusste genau wen er meinte. In der Crew gab es nur drei Leute, die eine Teufelsfrucht gegessen hatten und einer davon war tot, die zweite Person war sie selbst und dann gab es Law.  Aber sie wusste, dass Penguin ihn retten würde. Penguin konnte gut schwimmen, er würde ihn wieder herausziehen. Es wurde gefährlich still und Yumiko drehte sich um, um zu sehen was vor sich ging und erkannte, dass fast alle in den Himmel starrten. Was da auf sie zu kam war nicht gut. Deshalb zog die marine sich zurück und wenn sie das nicht auch schnell taten, dann würden sie alle sterben. Fujitora hatte sich eingemischt und das, was dort vom Himmel auf sie zu stürzte war alles andere als gut.
„Bepo. Sorg dafür, dass alle ins Schiff gehen. Sofort. Wir müssen uns zurück ziehen so schnell es geht. Die Tang soll unter Wasser der Route der Strohhüte folgen. Ich werde mit Penguin und Law so schnell es geht hinterher kommen.“ Bepo nickte und lief übers Deck. Yuiko starrte aufs Wasser und es waren wahrscheinlich nur ein paar Sekunden, aber es kam ihr vor, wie eine Ewigkeit, als Penguin aus dem Wasser auftauchte und Law bei sich hatte. Bewusstlos. Sie verwandelte sich in einen Falken, um die beiden aus dem Wasser zu fischen und sie achtete natürlich darauf, nicht selbst damit in Berührung zu kommen. Sie legte die beiden an Deck ab und erstarrte beinahe, als sie zu Law sah, der durchaus schwer verwundet wart. Sie sah zu Penguin.
„Was ist passiert?“
„Keine Ahnung. Er muss schon so schwer verwundet gewesen sein, als er ins Wasser gestürzt ist.“ Yumiko hörte leichte Panik in Penguins Stimme heraus. Sie musste auf jeden Fall etwas tun, wenn er nicht verbluten sollte und das wollte sie auf keinen Fall. Es würde niemand mehr Sterben, wenn sie das nicht ändern konnte. Sie hob ihn hoch. Musste sich sowieso beeilen, damit Fujitora sie alle nicht tötete. Zusammen mit Penguin schleppte sie ihn in die Tang, direkt zur Krankenstation, während das U-Boot sich auf Tauchgang machte, um den Strohhüten zu folgen.
Sie lief durch den ersten Raum durch und brachte ihn direkt in den Operationssaal, denn dieser Mann würde in nicht allzu kurzer Zeit verbluten, wenn niemand etwas unternahm. Leider waren die anderen beiden Ärzte derzeit auf der Sunny. Gott. Bitte Lass ihn nicht verbluten. Das würde sie nicht ertragen.
„Was hast du vor?“ Penguin sah zu ihr, nachdem sie ihn abgelegt hatte und all die Schubladen durchwühlte, die sie finden konnte. Mittlerweile war Bepo zu ihnen gestoßen, der panisch durch die Gegend lief.
„Wonach sieht es denn aus? Ich werde ihn nicht sterben lassen.“ sie fand Handschuhe. Zog sie sich an.
„Aber du hast keine Ahnung davon.“
„Genug, um das irgendwie hin zu bekommen. Ich muss nur alles finden.“ sie versuchte Bepo zu ignorieren, während sie die Schubladen durchwühlte und Verband und alles andere suchte.
Bepo lief weiter im Raum auf und ab, hatte Angst, dass all dies hier schief gehen konnte. Schwirrte ängstlich um Law herum.
Sie schmiss alles, was sie gefunden hatte auf einen Tisch neben Law. Sie musste herausfinden wo das ganze Blut herkam und welche Verletzungen er noch hatte.
Bepo murmelte irgendwelche unverständliche Worte vor sich hin, die eher negativ waren und das gefiel Yumiko nicht. Sie musste jetzt versuchen Ruhe zu bewahren. Kurz ignorieren, dass es Law war, der da lag, denn sich seinen Tot ausmalen konnte sie nicht. Niemals.
„Bepo. Du wartest bitte draußen, denn so kann ich mich niemals konzentrieren.“ er sah sie traurig an, doch Yumikos Blick sagte eindeutig, dass Bepo nicht widersprechen sollte. Mit gesenktem Kopf verließ Bepo den Raum. Sie seufzte. Sah ihren Kapitän an, verdrängte die Angst und überlegte, was sie wusste und was sie bei Law beobachtet hatte.
„Penguin. Du musst mir helfen.“ sie zog Law sein T-Shirt aus. Sein Oberkörper war übersät von kleinen Einschnittwunden und sie hatte die Wunde gefunden, die so stark blutete. Das war nicht gut. Wie sollte sie das nur schaffen?
„Ich weiß nicht, ob ich dir da gut helfen kann.“ Penguin wirkte verunsichert. Yumiko sah ihn eindringlich an.
„Bitte bring mich nicht dazu Befehle auszusprechen, Penguin. Alleine schaff ich das hier erst Recht nicht.“
Penguin nickte, immer noch leicht unsicher, aber er wusste, dass er helfen musste, wenn Law nicht sterben sollte. Wieso waren denn immer Ärzte anwesend, aber nie, wenn man einen dann doch wirklich brauchte? Diese verdammte Marine machte einem auch immer alles kaputt.
„Danke.“ sie sah ihn an und betrachtete dann die Wunde von Law, damit sie einschätzen konnte, wie sie handeln musste.
„Du musst mir Blutkonserven in seiner Blutgruppe holen. Die brauchen wir, wenn wir hier fertig sind.“
„Und was hast du vor?“
„Ich werde ihn zunähen müssen.“ Penguin sah sie an, sie konnte seinen Gesichtsausdruck nicht deuten, doch er lief los Blutkonserven holen. Yumiko sah sich die Wunde genauer an, war froh, dass keine wichtigen Organe verletzt schienen, denn dann wäre sie eindeutig an ihre Grenzen gestoßen. Sie fragte sich wer ihm diese Wunde an der Seite zugefügt hatte. Sie atmete tief durch, um ihre Ruhe zu bewahren und sah zu ihm, bevor sie anfing.
„Hör mir zu. Wenn du hier jetzt stirbst, dann schwöre ich dir, wird das schwerwiegende Folgen für dich haben, das schwöre ich dir.“ sie wusste, dass er sie wahrscheinlich nicht hören konnte, doch ein Versuch war es Wert.
Als Penguin zurück kam, war Yumiko schon halb fertig mit dem was sie tat. Er hoffte eigentlich nur, dass Law das Überleben würde und dafür musste er Yumiko vertrauen. Genau das tat er auch, denn wenn jemand in solchen Situationen Ruhe bewahren konnte, dann war es sie und er war durchaus überrascht, wie gut sie das meisterte. Er selbst hätte das niemals geschafft. Er hatte nicht einmal eine Ahnung davon, was man überhaupt tun musste. Er beobachtete einfach, wie Yumiko Stich für Stich seinen Kapitän zusammen nähte.
„Fertig.“ Yumiko sah zu Penguin. Sie hatte, nachdem sie das ganze zusammen genäht hatte, was  nicht ganz so schön aussah, wie es eigentlich sollte, noch eine Wunde an seinem Arm verbunden, die stark blutete, aber nicht genäht werden musste. Sie sah zu Penguin, der ihr die Blutkonserven gab. Sie hatte es geschafft dafür zu sorgen, dass Law außer Lebensgefahr war und erst jetzt fing sie langsam an zu realisieren, was sie eigentlich getan hatte. Ihr ganzes Adrenalin war dabei zu verschwinden und sie sah zu der Blutkonserve, die Penguin ihr reichte. Sie hatte schon so oft gesehen, wie Law das gemacht hatte, deshalb konnte das ja nicht schwerer sein, als ihn zusammen zu nähen, doch genau jetzt fingen ihre Hände an zu zittern. Hätte dieses blöde Adrenalin nicht noch ein paar Minuten länger da sein können? Sie holte tief Luft, versuchte ihre Hände zu kontrollieren und schaffte es dann zum Glück noch alles so zu arrangieren, dass er mit Blut versorgt wurde. Yumiko starrte auf Law, der dort lag, mit dem Oberkörper verbunden.
„Du hast es wirklich geschafft!“ Penguin nahm sie in den Arm und Yumiko starrte weiter auf Law. Er hätte sterben können. Dieses Mal wäre es wirklich ihre Schuld gewesen. Sie hatte es geschafft ihm das Leben zu retten. Sie hatte irgendwie keine Ahnung wie sie das geschafft hatte. Sie erinnerte sich nicht mal wirklich an das, was sie vor fünf Minuten getan hatte.
Penguin ließ sie los und Yumiko setzte sich auf den Boden, lehnte sich an die Wand. Jetzt, wo die ganze Aufregung weg war, wurde ihr etwas schwindelig und so war es angenehmer. Sie sah an sich herab. Ihre komplette Kleidung war voller Blut. Voll mit seinem Blut. Es war ein Wunder, dass sie es überhaupt geschafft hatte zu handeln, bevor er verblutet war.
„Alles okay bei dir?“ Penguin setzte sich neben sie und sie nickte.
„Ja. Fange nur gerade an zu realisieren, was wir gerade getan haben. Das ist irgendwie etwas viel gerade.“ er legte seine Hand auf ihre. Sie sah ihn an. Sie hatte sich schon immer gut mit Penguin verstanden und es war schön, dass er jetzt hier war.
„Manchmal frage ich mich, was wir ohne dich tun würden.“ Penguin lächelte leicht und sie sah wieder zu Law. „Ich bin auf jeden Fall froh, dass wir dir damals begegnet sind.“ Penguin drückte leicht ihre Hand und Yumiko nickte wieder.
„Ich bin auch heilfroh, dass ich euch begegnet bin.“
Penguin war irgendwann gegangen, um den anderen zu erzählen, dass es Law gut ging. Zumindest hoffte Yumiko das, denn sie hatte immer noch Angst, dass sie etwas falsch getan hatte und er vielleicht doch sterben würde. Sie wollte aber auch nicht aufstehe und nachsehen, weil ihre Angst sie aufhielt. Ihre Angst davor, was passieren würde, wenn sie jetzt vor ihm stand und es sich herausstellte, dass er tot wäre. Alleine der Gedanke tat weh und deshalb blieb sie auf dem Boden sitzen, an die Wand gelehnt und starrte ihn an. Sie starrte so gedankenverloren dahin, sodass sie gar nicht mitbekommen hatte, wie Amara, Chopper und Marco die Krankenstation betreten hatten.
„Oh mein Gott, Yumiko. Bist du verletzt?“ Chopper kam auf sie zu und sie konnte verstehen, dass er davon ausging, wenn man ihre Kleidung betrachtete. Sie schüttelte den Kopf.
„Ich bin unverletzt. Das ist sein Blut.“ Yumiko deutete auf Law, der immer noch im Operationssaal lag. Leicht in den Raum herein, weshalb man ihn nicht sofort sah, wenn man die Krankenstation betrat. Chopper sah sie geschockt an und lief dahin wo Law lag, um nach ihm zu sehen. Yumiko sah zu Amara, die in der Tür stand und  Marco stützte, dessen Oberkörper auch verbunden war. Amara und Marco sahen zu Law und dann zu Yumiko.
„Was zur Hölle ist hier bitte passiert?“ Amara fasste wahrscheinlich die Gedanken der Anwesenden gut zusammen.
„Nachdem wir ihn aus der Grand Line gefischt hatten hab ich in her gebracht. Irgendwer muss ihn echt übel getroffen haben. Ich musste irgendetwas tun, sonst wäre er verblutet. Ich erinner mich nicht mal wirklich an das, was ich getan habe. Ich weiß nur, dass überall Blut war und ich das irgendwie stoppen wollte, also hab ich ihn behandelt und genäht. Hab versucht mich an das zu erinnern was ich weiß und was ich bei ihm beobachtet hatte, seit ich in der Crew bin.“ Yumiko hatte die Wand angestarrt, die ihr gegenüber war, immer noch davon überwältigt, was sie getan hatte. Sie sah zu Amara und Marco rüber, konnte ihre Gesichtsausdrücke nicht deuten.
„Du hast das aber erstaunlich gut gemacht. Von mir hast du großen Respekt, Yumiko.“ Chopper kam wieder auf sie zu. „Nur an deiner Technik beim Nähen solltest du noch arbeiten.“ er lächelte leicht, um die Situation aufzuheitern und Yumiko musste auch leicht Lächeln.
Amara legte Marco in eines der Betten der Krankenstation und Chopper hatte Law aus dem Operationssaal ebenfalls rüber gebracht, um ihn in eines der Betten zu legen. Das kleine Rentier musste zurück zur Sunny, um sich um die anderen zu kümmern. Marco würde ein Auge auf Law haben solange, hatte aber Bettruhe aufgetischt bekommen und musste das deshalb vom Bett aus machen, aber Chopper würde bald wieder zurück kommen. Yumiko hatte sich an Laws Schreibtisch gesetzt und durch den Kamp und die darauf folgende Behandlung von Law, fühlte sie sich extrem erschöpft, sodass sie am Schreibtisch einschlief, kurz nachdem Chopper die Krankenstation verlassen hatte. Sie wäre lieber länger wach geblieben, um nach Law zu sehen, doch die Müdigkeit hatte ausnahmsweise mal die Überhand. Sie hatte es nicht Mal geschafft sich vorher umzuziehen.

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