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Von Liebe, Tod und Freiheit

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16
Lorenor Zorro Marco der Phoenix Monkey D. Ruffy Nico Robin / Miss Bloody Sunday OC (Own Character) Trafalgar Law
18.06.2019
25.11.2020
75
188.372
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20.08.2020 2.744
 
~60~


Die See war merkwürdig ruhig und diese Ruhe nagte an Amaras Nerven. Sie lehnte an der Reling der Tang, lauschte den Wellen die sanft gegen das U-Boot schlugen und blickte in die Sterne, als würden sie ihr die Antwort auf all ihre Fragen geben. Aber die Sterne sprachen nicht mit ihr, zumindest nicht so, wie sie es sich wünschen würde. Sie halfen ihr die Himmelsrichtungen zu bestimmen, gaben ihr Fixpunkte zum Navigieren, wenn man sie einmal kannte, aber was die Sterne ihr nicht sagen konnten, war wo Raffit Yumiko gefangen hielt.
Ihre Hände ballten sich zu Fäusten und sie wollte auf die Reling schlagen. Ihr Körper zitterte vor Anstrengung und eigentlich sollte sie wohl noch immer in einem der Betten liegen und sich Ruhe gönnen, doch langsam aber sicher machte sie die Krankenstation der Tang wahnsinnig. Sie hasste die mitleidigen Blicke, die sie von ihrer Crew zugeworfen bekam und die gesamte Stimmung an Bord war bedrückend. Als wäre Yumiko schon tot. Aber das war sie nicht. Daran glaubte Amara. So düster es auch klang, sie glaubte an Blackbeards Grausamkeit. Solange Yumiko noch nicht bei ihm war, und die Welt würde erfahren, wenn es soweit war, war sie noch am Leben. Er würde sie lebend haben wollen.
„Du solltest nicht hier draußen sein.“ Marco lehnte sich neben sie an die Reling und folgte ihrem Blick.
„Habs da drin nicht mehr ausgehalten… und es geht mir gut.“ Marco musterte sie von der Seite und Amara wich seinem Blick aus. Ihre Verletzungen waren dank seiner Hilfe verheilt, doch ein feines Netz aus rosafarbenen Linien zog sich über einen Großteil ihres Rückens, ihrer Schultern und ihrer Beine. An manchen Stellen waren die Brandnarben zu erkennen, die die Hitze der Explosion hinterlassen hatte. Sie fragte sich, was er dachte, wenn er sie so ansah. Besonders hübsch fand sie selbst sich nicht mehr und sie ertrug es nur schwer, wenn seine Finger die Linien auf ihrer Haut gedankenverloren nach fuhren.
„Wir werden sie finden“, sagte Marco. Er wusste, dass ihre Gedanken seit diesem Tag nur noch um Yumiko kreisten und darum, wie sie sie finden würden.
„Ich weiß“, antwortete sie, „aber wann? Es war schon schwer dich zu finden. Ein Schiff in der Neuen Welt zu finden, ist beinahe unmöglich.“
„Nicht für dich“, er klang so überzeugt, dass es ihr kurz die Sprache verschlug, „Du und Nami, ihr seid die besten Navigatorinnen, die ich je getroffen habe und ich kenne so einige. Ich kann dir nicht sagen wie, aber ich weiß, dass ihr es schaffen werdet. Du darfst dich jetzt nicht hängen lassen, Mara. Yumiko braucht uns. Wir lassen Teach nicht gewinnen, nicht schon wieder. Wir holen sie wieder nach Hause und irgendwann lassen wir ihn für alles was er uns, ihr und so vielen anderen angetan hat büßen.“ Amara wollte ihm glauben, wollte ihm so sehr glauben, dass ihre und Namis Fähigkeiten ausreichten und doch konnte sie sich nicht dazu überwinden zu sehr zu hoffen. Sie fühlte sich zu klein, zu verloren auf den weiten des Ozeans. Und auch wenn er ihr sagte, dass sie dazu in der Lage war, glaubte sie es selber nicht wirklich. Aber dann war da der Gedanke an Yumiko, daran dass auch sie irgendwo dort draußen war. So verloren wie sie selbst sich gerade fühlte, darauf angewiesen, dass sie kamen um sie zu retten. Sie waren ihre eigene Chance. Einmal atmete Amara durch, stieß sich von der Reling ab und wendete ihren Blick der Sunny zu. Im Zimmer der Mädchen brannte noch Licht und sie war sich sicher, dass Nami noch immer über einem Plan grübelte Yumiko aufzuspüren.
„Hol Izou, er soll zu Nami und mir auf die Sunny kommen. Du sagst wir können Yumiko finden, aber dafür brauche ich Informationen. Alles was seine und unsere Kontakte herausfinden können. Blackbeards mögliche Aufenthaltsorte, merkwürdige Bewegungen auf dem Meer, ganz egal was. Wenn es auch nur den kleinsten Hinweis darauf gibt wo Blackbeard und Teile seiner Armada sich aufhalten, muss ich es wissen. Wir dürfen nichts übersehen.“ Sie wusste nicht woher sie ihre Überzeugung nahm, doch der Gedanke an ihre Freundin trieb sie an. Sie würde sie nicht im Stich lassen. Niemals würde Teach über sie siegen. Sie hatte ihr versprochen sie zu beschützen und wenn sie dabei schon versagt hatte, dann konnte sie wenigstens Himmel und Hölle in Bewegung setzen um sie zu befreien. Ganz egal wohin sie dafür reisen musste. Nami und Robin sahen kurz auf, als Amara das Zimmer betrat. Beide grübelten über Seekarten und lose Blätter waren im ganzen Raum verteilt. Kurz nickte Nami ihr zu, bevor Amara sich neben sie setzte und die erste Karte zur Hand nahm

Die nächsten Tage verbrachten sie damit Informationen zusammen zu tragen, Bewegungen von Blackbeards Mannschaften auf ihren Karten zu verzeichnen und die besten Routen zu finden, um in das Gebiet des Yonko vorzudringen.
Oft war Law bei ihnen, er selbst  hielt es auf seinem eigenen Schiff kaum aus und die Arbeit mit den drei Frauen, Izou und Bepo lenkte ihn zumindest etwas von seinen Sorgen ab.
Es war spät am Abend, als Amara das Zimmer verließ, um etwas frische Luft zu schnappen. Sie machten gute Fortschritte und ihren Informationen nach, war Yumiko noch nicht bei Blackbeard angekommen. Law stand nicht weit von ihr an die Reling gelehnt, den Blick in Richtung HorIzount gerichtet. Er sah furchtbar müde aus und als Amara neben ihm zum Stehen kam, erkannte sie dunkle Ringe unter seinen Augen.
„Du siehst erschöpft aus. Wann hast du das letzte Mal geschlafen?“ Law sah sie nicht an und beinahe glaubte sie er würde ihr nicht mehr antworten. Ein tiefes Seufzen verließ seine Lippen.
„Keine Ahnung.“
„Nicht die Antwort, die ich gerne gehört hätte. Verstehe ich aber.“ Das tat sie wirklich. Law nickte nur leicht. „Wir machen gute Fortschritte. Wir sind uns ziemlich sicher zu wissen wo Blackbeard sich gerade aufhält. Jetzt versuchen wir Raffits möglichen Kurz zu bestimmen.“ Doch dazu brauchten sie Zeit. Mehr Zeit als sie wahrscheinlich hatten.
„Wie lange werdet ihr dafür brauchen?“
„Ich will ehrlich sein, ich weiß es nicht. Wir haben nicht annähernd so viele Daten wie Nami, Bepo und ich gerne hätten, aber wenn wir auch nur die Sicherheit von, sagen wir 70 Prozent haben, dann wäre es mir das Risiko wert.“ Das Risiko in Blackbeards Hoheitsgebiet einzudringen ohne zu wissen worauf genau sie sich einließen. Es klang irgendwie danach, als hätten sie alle einen nicht zu verneinenden Todeswunsch.
„Du klingst nicht überzeugt, dass ihr das schaffen werdet.“
„Bin ich auch nicht“, sie ließ sich gegen die Reling sinken und starrte auf die Wellen, „Ich wäre schon froh, wenn ich die Route mit einer fünfzigprozentigen Chance berechnen könnte, aber auch das kann ich nicht. Ich weiß nicht wie sein Log-Port sich verhält, ich weiß nicht ob er einen Eternal-Port benutzt und ich kenne die Strömungen nicht. Ich weiß nicht wie der Wind war, um was für ein Schiff es sich handelt und welche technischen Möglichkeiten sie haben, um ihre Fahrt zu beschleunigen.“
„Klingt echt mies.“
„Ich würde dir gerne etwas anderes sagen…“
„Schon gut“, zum ersten Mal sah Law sie wirklich an, „ist mir lieber, wenn du mir die Wahrheit sagst, statt mir falsche Hoffnungen zu machen.“ Und doch wäre es ihr selber lieber, sie könnte ihm und sich selbst und all den anderen Hoffnung machen. Aber das konnte sie nicht. Noch nicht.
„Ich mach mich mal wieder an die Arbeit.“ Law nickte nur und sie nahm leicht lächelnd zur Kenntnis, dass er ihr zurück ins Zimmer folgte. Soweit sie wusste kümmerten sich Penguin und Shachi derzeit um die Crew. Zwar war Law in einer besseren Verfassung als zu der Zeit, in der Penguin beinahe gestorben wäre, doch wollten die beiden ihm etwas von der Last, die er zu tragen hatte, abnehmen.

Je mehr Tage vergingen, desto mehr verlor Amara ihr Zeitgefühl. Die Sonne ging auf und unter, die Tage vergingen, doch sie konnte nicht genau sagen, wie lange Yumiko nun schon verschwunden war. Alles was sie wusste war, dass jeder Tag einer zu viel war.
Sie trafen sich alle an Deck der Sunny und Amaras Herz schlug wild in ihrer Brust, als erwartungsvolle Augen sie anstarrten, als sie die gesammelten Ergebnisse ihrer Arbeit vorstellte. Ihr Blick hielt sich an Marco fest, der sie aufmunternd ansah. Die wichtigsten Mitglieder der beiden Crews hatten sich zusammen eingefunden, mehrere Seekarten waren auf einem Tisch zwischen ihnen ausgebreitet.
„Okay, ich will es gleich zu Beginn sagen, was wir haben ist nicht viel mehr als eine grobe Ahnung. Wir haben in den letzten Tagen von Verbündeten auf der ganzen Grand Line Informationen über Blackbeard und seine Mannschaft erhalten und das einzige bei dem wir uns zu einhundert Prozent sicher sein können ist, dass er sich auf dieser Insel westlich von unserem derzeitigen Standpunkt aufhält. Dort wird man Yumiko hinbringen. Wir konnten Raffits Weg nur zu Teilen nachvollziehen, ihr könnt den möglichen Kurs, den er eingeschlagen hat auf der Karte sehen. Dieser Punkt ist der letzte bekannte Aufenthaltsort seines Schiffes, ab hier gibt es mehrere Routen, die er genommen haben könnte… leider haben wir keine Informationen, da sich unsere Verbündeten sich verständlicherweise nicht weiter in Blackbeards Gebiet vorgewagt haben. Aber ganz egal welchen Weg er auch wählt, bevor er die Insel auf der Teach sich befindet gibt es genau einen Punkt, den er ansteuern wird und der ist wahrscheinlich unsere einzige Chance Yumiko zu befreien.“ Die ganze Zeit war ihr Finger über die Karte gewandert, hatte Standorte angezeigt und war Routen nachgefahren. Nun lag ihr Finger auf einer kleinen Insel, die tief in dem von Teach kontrolliertem Gebiet lag.
„Wie schätzt ihr unsere Chancen ein vor Raffit dort hin zu gelangen?“ Law hatte während ihres Vortrags geschwiegen und unglaublich konzentriert gewirkt. Wahrscheinlich ersann sein Verstand schon die ganze Zeit über Pläne, wie sie ihr Wissen nutzen konnten, um Yumiko zu befreien.
„Wenn ich es in Zahlen fassen soll, zwölf Prozent einer Chance… es ist nicht viel was wir haben und nicht einmal annähernd genug um wirklich damit zu arbeiten, aber wir glauben, dass wir eine Route berechnen können, die uns schnellstmöglich dorthin bringt. Und dann müssen wir auf guten Wind hoffen.“

Ruffy erhob sich, etwas an seinem Blick und seiner gesamten Haltung hatte sich verändert. Alle Augen waren auf den Kapitän er Strohhutbande gerichtet. Er blickte auf die Karte, seine Hände waren zu Fäusten geballt und in seinen Augen lag eine Ernsthaftigkeit, die Amara noch nie zuvor bei ihm gesehen hatte.
„Dann werden wir diese Chance nutzen. Wir segeln dort hin, holen uns Yumiko zurück und dann schicken wir Blackbeard und seine Männer zum Teufel.“ Jedes Mitglied der Strohhutbande hatte plötzlich ein verheißungsvolles Lächeln auf den Lippen. Der Kapitän hatte gesprochen und jedes seiner Crewmitglieder war bereit ihm zu folgen. Auch wenn ihnen allen klar war, dass Blackbeard noch eine Nummer zu groß für sie war, würde sie niemand davon abhalten Yumiko zu befreien und zumindest Rafftits Crew in die Verdammnis zu schicken. Niemand legte sich mit ihnen und ihren Freunden an, das würden sie Blackbeard noch beweisen.
„Dann ist es beschlossene Sache“, sagte Law und blickte zu Ruffy auf, „Blackbeard ist das Ziel unserer Allianz.“
„Schicken wir ihn dahin, wo er hingehört.“ Ihre Versammlung löste sich darauf relativ schnell aus, Nami und Bepo zogen sich zurück, um die Kursberechnungen noch einmal durchzugehen. Amara wurde von Law aufgehalten.
„Ihr habt gute Arbeit geleistet.“
„Ich wünschte wir könnten noch ein wenig mehr tun.“ Law schüttelte leicht den Kopf.
„Nein. Ihr habt schon mehr getan, als ich erwartet hatte.“ Amara nickte leicht, bevor auch sie wieder zu den anderen Navigatoren zurückkehrte.

Es nahm relativ viel Zeit in Anspruch die Route richtig zu berechnen und noch immer hatte Amara Angst, dass sie irgendwo einen Fehler gemacht hatten. Noch größer wurde ihre Angst jedoch, als sie tatsächlich in Blackbeards Territorium eindrangen. Beinahe erwartete sie, dass man den Konvoi aus gleich drei Schiffen sofort angreifen würde, doch die See war unangenehm ruhig und obwohl Amara diese Ruhe normalerweise genossen hätte, bekam sie dieses Mal eine Gänsehaut davon.
Den anderen schien es nicht anders zu gehen. Jeder war immer auf der Hut. Zwar würde Blackbeard nicht damit rechnen, dass sie kamen, dennoch konnten seine Leute hier überall lauern. Ihr größer Vorteil war, dass man wahrscheinlich sowohl Law, als auch sie für tot hielt, denn niemand aus Raffits Crew hatte die Explosion überlebt, um seinem Kapitän von ihrem Überleben zu erzählen.
Es war spät in der Nacht, als sie endlich die Insel erreichten und sie konnten nur hoffen, dass Raffit nicht schon längst daran vorbei gesegelt war. In dieser Gegend hatten sie keine Verbündeten, die ihnen seine Bewegungen mitteilen konnten und so konnten sie sich nur auf ihr Glück verlassen. Nicht, dass das in der letzten Zeit besonders viel gebracht hätte.
Amara stand an der Reling, Marco hatte einen Arm um sie gelegt und beide sahen auf die offene See hinaus. Seine Nähe gab ihr zumindest etwas Sicherheit, schaffte es aber nicht die Angst und die Nervosität zu vertreiben. Ruffy, Zoro, Law, Penguin, Shachi und Izou standen bei ihnen, keiner sagte ein Wort. Es fühlte sich an wie Stunden, als sie am HorIzount endlich ein Schiff erblickten. Einige von Izous Männern waren in etwas Abstand von der Insel auf seinem Schiff geblieben und teilten ihnen durch die Teleschnecke mit, dass es sich dabei um das erwartete Schiff von Raffit handelte.
Nun kam der schwere Teil ihres Plans. Ein Teil ihrer Crews würde Raffits Mannschaft durch einen Angriff ablenken, Law, Amara und Marco würden sich dem Schiff hoffentlich unbemerkt aus der Luft nähern. Keiner von ihnen sagte ein Wort, als sich die Gruppen aufteilten, Marco sich in einen Phönix verwandelte und mit seinen Freunden auf dem Rücken in die Luft stieg. Hoch genug, dass man sie vom Boden aus nicht sofort erkennen würde.
„Es wir funktionieren, Law“, sagte Amara leise. Sie hielt sich mit einem Arm an ihm fest, ihr Blick war auf das Schiff unter ihnen gerichtet.
„Das muss es, denn ich weiß nicht, was ich tun werde, wenn nicht.“ Eine unbekannte Gefährlichkeit und Kälte lag in seiner Stimme und Amara betete zu allen Göttern, die sie kannte, dass sie Yumiko retten würden, denn sonst würde diese Nacht wohl in einem Blutbad enden. Marco zog seine Kreise, wartete auf das Zeichen und als die ersten von Usopp verursachten Explosionen erklangen und Izous Männer gemeinsam mit einem Großteil der Heart-Piraten und den Strohhüten das Deck stürmten schoss er auf das Schiff zu und landete unbemerkt darauf. Noch im Landeanflug sprangen Amara und Law von seinem Rücken, Marco wurde wieder zu einem Menschen und gemeinsam verschwanden sie im Inneren des Schiffes. An Deck hörte Amara Raffits Lachen und sie fürchtete, dass dieses Lachen sie noch lange verfolgen würde.

Es war erschreckend still, der Kampfeslärm drang kaum zu ihnen und Amara hoffte, dass ihre Freunde heil aus diesem Kampf heraus kommen würden. Law führte ihre Gruppe an und Amara wusste nicht, wie er es schaffte in dieser Situation so ruhig zu bleiben. Sie selbst fühlte sich dem Rande eines Nervenzusammenbruchs nahe.
Ihr Weg führte sie immer tiefer in den Bauch des Schiffes und je weiter sie kamen, desto mehr Piraten mussten sie aus dem Weg gehen. Sie waren auf jeden Fall auf dem richtigen Weg. Eine der Türen wurde von zwei bewaffneten Piraten bewacht. Amara, Law und Marco blieben stehen, die beiden Männer wechselten kurze Blicke miteinander. Dort musste sie sein.
„Wir brauchen einen Plan“, meinte Marco leise. Einen Plan? Oh ja, Amara hatte einen Plan. Einen sehr guten Plan sogar. Sie löste sich von der Gruppe, ignorierte wie beide ihren Namen flüsterten und ging geradewegs auf die beiden Piraten zu. Als diese sie sahen gingen sie in Angriffsposition, Amara ballte die Hände zu Fäusten, ignorierte das Aufblitzen der Schwerter, als sie nach beiden Schlug und sie ausknockte. Marco und Law kamen zu ihr, Marco ging neben einem der Männer in die Hocke und entfernte einen Schlüssel von der Kette, die um seinen Hals hing. Eindeutig nicht der Schlüssel für die Türe, davon wollte Amara sich nicht abhalten lassen, nicht wo sie so nah vor dem Ziel war. Sie atmete einmal tief durch, trat gegen die Türe und beobachtete voller Genugtuung, wie diese aus den Angeln brach. Ihr Blick fiel in den Raum, in dessen Mitte Yumiko an einen Stuhl gefesselt saß. Amara ballte die Hände zu Fäusten. Sie würde jedem, der Yumiko in den letzten Tagen auch nur ein Haar gekrümmt hatte, eigenhändig umbringen und in der Grand Line versenken.

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