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Von Liebe, Tod und Freiheit

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16
Lorenor Zorro Marco der Phoenix Monkey D. Ruffy Nico Robin / Miss Bloody Sunday OC (Own Character) Trafalgar Law
18.06.2019
25.11.2020
75
188.372
5
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10.09.2019 1.905
 
~13~


Ein leichter Schmerz zog durch ihren rechten Arm. Zuerst kam das Gefühl, als sei sie von einem Zug überfahren worden, dann blinzelte sie ein paar Mal und sah zu Law der neben ihr stand. Ihr Arm war mittlerweile in einer Schlaufe. Er reichte ihr eine weitere Schmerztablette und ein Glas Wasser. Sie nickte dankend. Ihr Kopf dröhnte und ihr war bestialisch heiß. Sie hörte dumpf Stimmen aus dem Esszimmer. Die Feier war wohl schon am laufen.
„Ich kann dir auch was zu essen her bringen. Du musst nicht mit auf die Party.“, meinte Law ruhig. Anscheinend sah man ihr an, wie sie sich fühlte. Sie schüttelte den Kopf. Sie wollte auf die Party. Die anderen nochmal sehen.
t„Ich hab dir Kleidung aus deinem Zimmer gebracht. Dachte mir, du willst das Kleid wahrscheinlich ausziehen.“ Sie sah langsam zum Stuhl neben ihr. „Danke.“, murmelte sie leise. Sie schaffte das schon, auch wenn Laws Blick aussagte, dass er das nicht glaubte.
Sie zog sich die Jeans an und er half ihr bei dem weißen T-Shirt. Sie öffnete mit einer Hand geschickt die Flechtfrisur. Normalerweise würde sie sich jetzt einen Pferdeschwanz binden, doch das ging mit einer Hand nicht. Sie sah sich im Spiegel an. Ihre hellblonden Haare fielen sanft bis zu ihrem Schulterblatt am Rücken herunter. Es war schon fast ungewohnt die Haare offen zu sehen. Sie sah schrecklich aus, doch das war ihr egal. Sie drehte sich zu Law um, um ihm zu zeigen, dass sie bereit war loszugehen.
„Sicher?“, er sah sie fragend an. „Ja, sicher. Ich bleibe auch nicht lange, da hab ich heute nicht die Kraft für.“
Law sah sie überrascht an, auch sie war von ihren Worten überrascht. Es kam nicht häufig vor, dass sie freiwillig früher ging.
Sie ging rüber in das Esszimmer und sah zu allen anderen, die sie musterten. Sie setzte sich auf ihren Standard Platz. Im Esszimmer stand immer ein langer Tisch. Ein Platz an jedem Kopf der Tafel und 9 Stühle auf jeder Seite. Eigentlich saß Yumiko immer an einem Kopf und Law am anderen, doch Laws eigentlicher Platz war besetzt, außerdem wollte er ein Auge auf sie werfen, also setzte er sich neben sie.
Penguin kam angeeilt und brachte ihr ein Glas Wasser. Sie lächelte dankend. Kurz nachher kamen Chopper und Ruffy auf sie zugelaufen Sie lächelte matt. Ruffy quetschte Law über alle verschiedenen Varianten zum Bunkererkunden aus.
„Wie geht es dir?“, Choppers sanfte Stimme riss Yumiko aus den Gedanken.
„Ich fühl mich als sei ich von einem Zug überfahren worden und es ist bestialisch heiß“ sie sah zu ihm. Er nickte mitfühlend.
„Was möchtest du essen?“ Penguin stand lieb neben ihr.
„Mir reicht irgendwas leichtes, bitte.“
Er nickte. „Bekomme ich hin.“, er ging lächelnd.
Sie sah rüber zu Amara, die ihr gerade zu prostete. Sie tat es ihr nach denn immerhin hatten sie viel erlebt.
Penguin brachte ihr einen Salat. Es wurde immer lauter und die Menschen wurden immer betrunkener.
Sie aß ihren Salat auf und sah zu Law. „Du solltest heute Nacht auf der Krankenstation schlafen. Da kann ich besser auf dich aufpassen. Dein Fieber ist immer noch ziemlich hoch.“ Sie nickte. Eigentlich erfreute es Yumiko nur, dass sie nicht noch eine Ebene weiter runter gehen musste. Sie stand langsam auf. Sie gab Law zu verstehen, dass sie es alleine auf die Krankenstation schaffen würde.
Auf der Krankenstation legte sie sich in eins der Bette. Ihr war es egal, dass sie noch Kleidung trug.. Sie schlief ziemlich schnell ein.

Es war komplett ruhig als sie aufwachte. Man hörte lediglich ein paar Schritte auf dem Flur. Die meisten waren also bereits aufgestanden und man roch bereits essen. Sie setzte sich auf. Die Tür öffnete sich langsam. Law ging zu ihr. „Hast lange geschlafen.“ er sah sie an.
„Wie spät ist es?“, Yumiko sah zu ihm. „Halb Zwölf.“, sie fasste sich an den Kopf. Normalerweise schlief sie nur bis halb acht. Er ging auf sie zu und fasste ihr an die Stirn. „Immer noch warm, aber besser als gestern. Wie sind die Schmerzen?“, er ging rüber zu seinem Medikamentenschrank.
„Geht eigentlich, aber noch da.“, er reichte ihr eine Tablette.
Sie stand langsam auf, um zum Frühstück zu gehen. Sie trat auf den Flur und ging den Gag entlang. Als sie am Wohnzimmer vorbei ging, sah sie Amara und Zoro kuschelnd schlafen. Sie grinste und betrat den Raum. Es war warm hier drinnen und die beiden hatten sich auf eine Couch gequetscht, dabei standen im dem großen Raum mindestens fünf. Zoro drehte seinen Kopf zu ihr, also war er anscheinend schon wach. Sie stellte sich vor die beiden und stupste Amara an, welche aufwachte und zu ihr sah. „Frühstück“, murmelte sie. Zum Reden war sie noch nicht ganz fit. Sie fand es schade, dass sie nicht mit konnte, doch sie musste ehrlich zugeben, dass sie das auch gar nicht geschafft hätte viel rum zu laufen.
Sie setzte sich an ihren Platz und Penguin brachte ihr, ihr typisches Frühstück. Brot, Rührei, Tomate und Gurke. So aß sie es jeden morgen und dazu gab es immer Tee. Sie sah zu den anderen aus ihrer Crew, welche noch ziemlich fertig wirkten oder sich bereits für die anstehende Expedition bereit machten.

Am Nachmittag gingen alle zusammen zur Sunny. Chopper, Franky, Usopp und die Hälfte der Heart-Piraten blieben zurück. Law sagte Chopper, dass er bitte ein Auge auf sie haben sollte und er nickte gewissenhaft. Law gab bekannt, das sie eine Teleschnecke dabei hatten, falls es auf irgendeiner der Seiten Probleme gab. Alle nickten und die Gruppe machte sich auf den Weg zurück zur Insel. Yumiko setzte sich mitten auf den Boden, weil ihr stehen zu anstrengend war. Franky setzte sich neben sie und sah zu ihr.
„Warum bist du eigentlich hier geblieben?“, Yumiko sah den Cyborg an. „Ich lass das Schiff ungern alleine mit Fremden. Außerdem brauchen Chopper und Usopp Gesellschaft.“ er lächelte. Sie nickte verständnisvoll.
„Chopper? Ich würde rüber gehen auf unser Deck und dort meditieren. Ist das okay?“ Er sah zu ihr. Er nickte und lächelte. „Klar, ich schau dann in einer Stunde nochmal bei dir vorbei.“ Das kleine Rentier lächelte.
Yumiko stand auf und ging langsam rüber auf ihr Deck. Sie mochte die Strohhüte gerne, doch ihre chaotische, etwas unruhige Art und Weise war ihr jetzt leider zu anstrengend. Sie setzte sich auf ihren Lieblingsplatz am Heck des Schiffs. Von dort hörte man das Meer rauschen. Es roch nach Salzwasser und manchmal war Yumiko etwas traurig darüber niemals schwimmen zu können.
Sie setzte sich in den Schneidersitz. Ihr Arm tat etwas weh, doch das störte sie gerade nicht. Sie schloss die Augen und versuchte ihre innere Ruhe zu finden. Die Geräusche aufzunehmen. Sie meditierte schon immer. Es war Teil ihres Trainings, da die innere Ruhe wichtig war, um wirklich gut zielen zu können. Normalerweise trainierte sie jeden Morgen anderthalb Stunden und meditierte zwischendurch am Tag ein paar mal. Der Hauptpunkt ihres Trainings bestand aus Gleichgewichts und Konditionstraining.
Sie fasste sich automatisch mit ihrem heilen Arm an den Rücken, doch ihr Pfeil und ihr Bogen waren nicht dort. Die hatte Law ihr abgenommen, damit sie ja keinen Unsinn machte. Sie hatte auch keine Ahnung wo er diese versteckt hatte.
Sie hörte komischerweise keine Tiere, dabei war bis gestern die ganze Insel voll von diesen riesigen Viechern gewesen. Sie machte sich ein wenig Sorgen um die anderen, da diese Insel so wirkte als hätte sie allerlei Überraschungen zu bieten. Sie überlegte, was sie wohl im Bunker vorfinden würden. Yumiko erinnerte sich leider nicht wirklich an das Aussehen des Bunkers, da sie total fiebrig gewesen war. Sie überlegte auch zu Chopper zurück zu gehen, da ihr wieder ziemlich heiß wurde und es Zeit für die nächste Tablette war.
Ein Klicken, als würde eine Waffe geladen werden ertönte hinter ihr. „Wenn ich du wäre, würde ich vorsichtig aufstehen.“, das war Siegfrieds Stimme. Er drückte ihr die Waffe in den Rücken während sie aufstand. Sie sah verwirrt nach hinten. Das Fieber hatte dafür gesorgt, dass sie unaufmerksam wurde.
Er atmete nah an ihrem Ohr. Er hielt ihr nicht nur die Waffe an den Rücken, sondern jetzt auch ein Messe an die Kehle. Seine Anwesenheit ekelte sie an. Sie hatte keine Angst. Sie ärgerte sich nur darüber, dass sie erstens keine Kraft hatte sich zu wehren beziehungsweise ihre Teufelsfrucht zu nutzen, und zweitens wusste sie, dass sie vorsichtig sein musste, weil die Situation durchaus ausweglos und gefährlich war.
„Das läuft jetzt folgendermaßen: Du wirst jetzt da runter ins Schiff gehen und euren Leuten sagen, dass sie rüber auf das andere Schiff sollen. Dort sollen sie deinen Ehemann kontaktieren. Du darfst ihnen gerne sagen, dass jeder andere der versucht zu dir zu kommen, der nicht der Kapitän ist, dafür sorgt, dass ich dir die Kehle aufschlitze.“, er hatte einen drohenden Ton. Sie nickte vorsichtig.
Die beiden kletterten die Luke herunter, wobei sie da ziemliche Probleme hatte. Unten angekommen traf sie zufällig auf Ranmaru, der sie geschockt ansah. Wer konnte es ihm verübeln, denn sie stand mit einem Fremden vor ihm. Ein Messer an der Kehle und eine Waffe im Rücken. „Ranmaru. Du holst jetzt alle die hier im Schiff sind bitte und gehst rüber auf die Sunny. Du musst sofort Law kontaktieren. Sag ihm auch, dass nur er herkommen darf, weil ich sonst sterbe okay?“ Er nickte stumm und lief zurück ins Schiff. Nicht lange später ging er mit den anderen Mitgliedern nach draußen. Sie sahen alle besorgt zu Yumiko, doch diese lächelte nur beruhigend.
Er zog sie in den nächstbesten Raum, welcher das Esszimmer war. Er setzte sie auf einen Stuhl und fesselte ihre Beine ans Stuhlbein und ihre Arme nach hinten an den Stuhl. Das tat bestialisch weh und sie musste ihre Zähne zusammenbeißen. So saß sie da. Gefesselt und voller Schmerzen, zu schwach, um sich zu wehren. Sie fragte sich, wie die anderen wohl handelten. Was Chopper jetzt dachte.
Siegfried war für fünf Minuten verschwunden und kam dann wieder. Er schien sich vergewissert zu haben, ob auch wirklich keiner hier war. Er setzte sich auf den Tisch direkt vor ihr und richtete die Waffe auf sie. Die Tür hatte er abgesperrt.
„Was hast du vor?“, sie sah zu dem ekeligen Mann, der sie lüstern angrinste.
„Ich brauche euer Schiff, um hier abzuhauen. Du kannst gerne mit, wenn du möchtest. Du bist eine hübsche Frau.“ sie schüttelte sich bei dem Gedanken, dass er sie anfassen würde.
„Niemals würde ich mit dir hier bleiben.“, er grinste. „Das werden wir noch sehen. Vielleicht stirbst du hier auch. Gefesselt und ganz einsam. Als Weib des Kapitäns. Hast wahrscheinlich auf diesem Schiff eh nichts zu sagen. Ne Putzkraft kann man leicht ersetzen.“ Yumiko hätte am liebsten laut los gelacht. Wenn der wüsste, dass sie so einiges zu sagen hatte. Dieser Mann war so ekelig pervers und hatte ein so altes Weltbild. Er sah sie an, als würde er sie schon mit den Augen ausziehen.
Sie fragte sich, wie schnell die anderen wohl hier waren, ob Law alleine kam und wie er das meistern wollte. Er würde das locker schaffen. Auch wenn Siegfried ihn nicht mit Waffe hereinlassen würde. Immerhin hatte er seine Teufelsfrucht noch. Ihr Arm pochte wieder und schmerzte höllisch. Es hatte immerhin einen Grund, dass er in der Schlinge war. So an die Stuhllehne gefesselt war es nicht gut.
Siegfried stand auf, mit der Waffe auf sie gerichtet, und ging auf sie zu. Sie befürchtete das Schlimmste.

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