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Angels Life: Return to Skynevia

von Mirisu
GeschichteAllgemein / P18
16.06.2019
01.01.2021
8
10.673
3
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5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
16.06.2019 1.246
 
Stop! Bevor du weiterliest, kennst du schon den 1. Teil von Angels Life?  Nein? Hier zum Teil 1 von Angels Life -> https://www.fanfiktion.de/s/5592efa30004d768c8cadd8/1/Angels-Life

Hallo lieber Leser,
wie bereits im 1. Teil von Angels Life versprochen, hier der 2. Teil.
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Deine Mädels von Mirisu
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Seit dem Vorfall mit Kasumi sind inzwischen 8 Jahre vergangen. Von der Rothaarigen hatte man seither nichts mehr gehört, wodurch die gesamte Gruppe sie schon für Tod hielten. Ayane ging freiwillig in der Zeit zu einem Psychologen, um wenigstens wieder für ihre Familie da sein zu können. In den Jahren ließ sich Veteria auch nicht blicken, weshalb die Eltern die Chance nutzten, sich und die Kinder zu trainieren. Sogar Rot ließ sich von seinem Schwager dazu überreden und trainierte mit seinen Nachkömmlingen. Zu dieser Zeit kamen die Kinder von ihnen in die Schule.
An einem Mittag kam Rot von seiner Arbeit als Rettungsschwimmer nach Hause und hing seinen Schlüssel auf, ehe er in die Großküche lief. Dort bemerkte er einen Brief, die von der Schule seiner Kinder kam. Verwundert machte er diese auf und las sich das Geschriebene durch. Leicht verärgert verdrückte er das Papier in seiner Hand, ehe er es in den Mülleimer warf.
„Alles okay?“, fragte Patty ihn, als sie dies bemerkte.
„Kaito ist noch in der Schule?“, wollte er wissen.
„Ja, er hat jetzt große Pause und hat danach noch vier Stunden, wieso?“, fragend sah Patty ihn an.
„Weil ich ihm heut Abend den Kopf abreißen werde“, meinte der Braunrothaarige nur.
„Hat er was angestellt?“, fragte die Blondhaarige.
„Frag lieber nicht“, murrte ihr Ehemann genervt.
„Klingt so“, seufzte sie nur und ging mit ihm in die Küche, um schonmal das Abendessen für die übergroße Großfamilie vorzubereiten. Sie wusste, dass die anderen noch arbeiten waren und dass diese erst in wenigen Stunden erst heimkamen. Vor fünf Jahren heirateten die Pärchen nach und nach, dennoch war die Trauer um Kasumi noch groß. Auch Rot machte sich hin und wieder Gedanken und er erfuhr auch unfreiwillig von Patty, dass er nun auch das schwarze Blut in seinen Adern hat. Immer wieder musste er aufpassen, dass seine vermischten Kräfte nicht die Überhand von ihm nahmen, da selbst die Finsternis ihn immer wieder verführte. Hinzu kamen noch die Kräfte des Wasserdrachens.
„Kleine?“, fing Rot an.
„Was denn?“, die Blondhaarige hörte wie ein Hund auf ihren Spitznamen.
„Ich geh noch etwas raus“, meinte er, nachdem sie mit dem Essen richten fertig waren. „Ich will mich noch etwas abreagieren, bis Kaito heimkommt.“
„Lass ihn aber nachher leben“, murmelte sie.
„Mal schauen“, der junge Mann winkte ihr noch beim Herausgehen.
„Was der wohl wieder angestellt hat?“, fragte sich die Blondhaarige.
„Jedenfalls nichts Gutes, wenn Rot schon so reagiert“, meinte Ragnarök.
„Hast auch Recht“, seufzend ließ sich die Mutter nieder.

Zu dieser Zeit war Kaito mit seinen Kumpels im Klassenzimmer und hatten sich vorher etwas zum Essen besorgt. Der Jugendliche war zu dieser Zeit 14 Jahre alt und somit im pubertierenden Alter.
„Alter, was machen wir später?“, fragte einer seiner Kumpels.
„Weiß nicht, hast du einen Vorschlag?“, wollte der Braunhaarige von ihm wissen.
„Könnten ja nachher kicken gehen?“, meinte ein anderer, der den Namen Eden trug.
„Schon wieder?“, meinte Kaito.
„Oder Basketball“, Eden zuckte mit seinen Schultern.
„Na gut“, meinte Rots Abkömmling und bemerkte, wie die Klassentür aufging. Daraufhin betrat ein junges Mädchen mit blondem Haar und smaragdgrünen Augen das Klassenzimmer. Sie hörte auf den Namen Leonie und wurde erst vor wenigen Tagen 14. Als sie Kaito und seine Clique bemerkte, wollte sie sofort wieder aus dem Klassenraum fliehen. Allerdings kam sie nicht weit, da Kaito sie am Arm packte.
„Wo willst du denn so schnell hin, Flachland?“, wollte er wissen.
„Lass mich einfach los“, murmelte sie mit leiser Stimme.
„Warum sollte ich?“, meinte er und bemerkte, dass sie etwas in der Hand hielt. Dies entnahm er ihr auch.
„Gib das bitte wieder her“, fragte sie und versuchte, ihm das noch aus der Hand zu nehmen. Sie kam aber nicht an ihm heran, da er um einiges größer war.
„Brauchst das nicht“, meinte er und warf es seinem Kumpel zu. Eden schaute nach und bemerkte, dass es nur etwas zum Essen und Trinken war, was er daraufhin aus dem Fenster warf.
„Ups, ist mir aus der Hand gerutscht“, meinte er nur grinsend.
„Kleine, du bist so ekelhaft, solltest mal duschen gehen, bevor du dich zu uns in die Klasse setzen kannst“, meinte Kaito und stieß sie mit der Hand an ihrer Schulter, wodurch sie auf ihren Hintern flog. Dabei hörte sie ein leises Knacken.

„Wieso bist du nur so gemein geworden…“, murmelte sie, ehe sie aufstand und ihre Tasche wieder in die Hand nahm, ehe sie das Schulgebäude verließ. Sie bemerkte, wie ihr der Hintern wehtat und sie fragte sich, wie der junge Skynevianer so gemein werden konnte. Die Blondhaarige kannte ihn bereits seit dem Kindergarten und war bis zum aktuellsten Schuljahr in derselben Klasse und verstand sich mit ihm anfangs super. Seit der 5. Klasse allerdings fing er an, sie mit seinen Kumpels zu mobben, dabei bemerkte er nie, wie sehr er sie damit verletzte. Inzwischen waren sie in der 8. Klasse und Kaito wurde zum Schwarm fast aller Mädchen. Leonie kam nach einer Weile bei sich daheim an und hoffte, dass ihre Eltern nicht daheim waren. Sie atmete erleichtert auf und lief in ihr Zimmer, welches sie gerne Abstellkammer nannte. Dort stellte sie ihre Tasche auf den Boden und suchte sich etwas Sauberes aus ihrem Schrank, ehe sie in das Badezimmer lief. Sie konnte sich nur langsam ausziehen und bemerkte, dass ihr alles weh tat. Nachdem sie sich entkleidet hatte, stieg sie unter die Dusche und wusch sich von Kopf bis Fuß und verließ daraufhin die Dusche wieder. Während sie sich abtrocknete, richtete sie ihren Blick in den Spiegel.
„Wieso weine ich schon wieder?“, fragte sie sich selbst und bemerkte, wie ihr wenige Tränen über ihre Wangen huschten und dass ihre Augen bereits sehr rot waren. Sie betrachtete ihr Spiegelbild und bemerkte, dass sich ihr Schlüsselbein sehr abzeichnete. Generell war sie recht dünn, da man an manchen Stellen ihre Knochen sehen konnte. Ebenso war sie stark mit Hämatomen am ganzen Körper übersäht und hatte an manchen Stellen offene Wunden. Sie drehte sich um und bemerkte, dass ihr Steiß sehr blau angelaufen war. „Hoffentlich ist der nicht gebrochen“, schniefte sie leise und bemerkte am Waschbecken eine Klinge. Wenige Sekunden später floss Blut von ihrem Handgelenk, welches inzwischen genug Narben aufwies. Offenbar ritzte sie sich sehr oft. Ebenso weinte sie inzwischen mehrmals am Tag, weshalb sie kaum noch Tränen hervorbrachte. Nachdem sie sich angezogen hatte, lief sie in die Küche und aß eine Kleinigkeit, bevor ihre Eltern nach Hause kamen.

Nachdem die Schulglocke ertönte, bemerkte Kaito, dass er eine Nachricht von seinem Vater bekam, mit der Bitte, schnellstens nach Hause zu kommen.
„Leute, wir treffen uns später im Park, mein Alter möchte irgendetwas von mir“, meinte er.
„Alles klar, komm aber nicht zu spät“, meinte Eden und lief mit den anderen Freunden schon mal voraus. Der Braunhaarige entschied sich, den schnellsten Weg zu nehmen. Nach rund einer halben Stunde kam er daheim an und lief direkt zu seinem Vater.
„Was gibt es?“, fragte er, bemerkte allerdings, dass Rot ihn sehr ernst ansah.
„Hast nicht etwas zu erzählen?“, wollte der Finsternisengel von ihm wissen.
„Habe ich nicht?“ meinte sein Ältester. Er bemerkte, wie Rot ihn daraufhin gegen die Wand schlug. „Lüg hier nicht rum.“
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