Verlass mich nicht

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Gavin Reed Hank Anderson PL600 Simon RK800-51-59 Connor RK900
16.06.2019
22.09.2019
13
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Anmerkung:  Vielen Dank an alle die sich hierher verirrt haben und sich die Zeit nehmen sowohl dies hier, als auch die Geschichte zu lesen.

Diese Geschichte wurde nicht Beta-gelesen. Fehler oder Falsche Zeichensetzung könnte also vorhanden sein.

Aber jetzt viel Spaß beim lesen
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10 November 2037
15:30 Uhr
Detroit Police Departement


Die Türen des Detroit Police Departement wurden gewaltsam aufgestoßen.
Ein junger Mann mitte zwanzig betrat den Eingangsbereich, seine nassen braunen Haare waren zerzaust und klebten vereinzelt an seiner Stirn.
Seine schwarzen Schuhe waren mit Matsch besudelt welches auch an seiner Jeans klebte.
Die graue Jacke und das darunter liegende blaue Hemd waren ebenfalls durchnässt.

„Connor, bleib sofort stehen!“ ein älterer Mann um die Fünfzig mit langen grauen Haaren die zu einem Zopf gebunden waren betrat hinter ihm das Gebäude.
Seine Klamotten waren durchnässt, was größtenteils an dem starken Regen liegt der bereits seit den frühen Morgenstunden über Detroit herrschte.
„Lassen sie mich in Ruhe Lieutenant!“ schrie ihm der Jüngere zu und hielt seine Zugangskarte an die Schranke, die den Besucher und den Arbeitsbereich von einander trennten, und verschwand ohne jemanden eines Blickes zu würdigen Richtung Umkleide. Hank folgte diesem, schrie dem jüngeren Detektiv erneut hinterher der ihn einfach ignorierte. Ein genervtes Stöhnen verließ seine Kehle als er seine Hände in die Hüfte stemmte und seinen Rücken dehnte.

„Ärger im Paradies?“ drang die belustigte Stimme seines verhassten Kollegen an sein Gehör.
So das er seine blauen Augen wieder öffnete und auf den jüngeren Mann dessen Schreibtisch direkt am Eingangsbereich lag sah.
Er hatte sich zum Eingang gedreht und nippte vorsichtig an seinem Kaffee.
Seine grauen Augen beobachten Hank dabei. Die braunen Haare waren noch leicht nass was darauf schließen ließ das dieser vor kurzem erst aus dem Regen kam.
Am auffälligsten war aber die Narbe die sich über seine Nase zog, unaufmerksamkeit bei seinem ersten Einsatz daran konnte Hank sich noch gut erinnern.
„Halt die Fresse Reed“ brüllte er im entgegen und begab sich ebenfalls zu den Umkleiden.

Hank betrat die Umkleide und sah sich um konnte seinen Partner aber nirgendwo finden,
bis er das leise rauschen des Wasserhahnes hörte welches ihn direkt in den Duschraum führte. Connor hatte sich über das hintere Waschbecken gelehnt und Wasser tropfte von seiner Nasenspitze.
Er atmete tief ein und aus und seine Augen waren geschlossen.
„Ich wollte dich nicht anschreien. Es tut mir Leid Hank“, er richtete sich wieder auf und sah seinen Partner an. Seine Stimme zitterte leicht und seine Augen waren wässrig.
Hanks Mundwinkel hoben sich leicht. Somit ging er auf seinen jüngeren Partner zu und legte seine Arme um ihn und drückte ihn fest an sich.
„Schon gut.“, meinte dieser nur und strich über die kurzen braunen Haare.
„Aber was ist in letzter Zeit nur los mit dir? Das ist schon das vierte Mal in den letzten zwei Monaten das du dich so in Gefahr gebracht hast.“ der Körper in seinen Armen fing an zu zittern und ein schluchzen war zu hören.
„Es tut mir leid!“ das schluchzen wurde lauter, Connors Arme schlangen sich um seinen Rücken und er drückte sich fest an ihn. Hank wollte wirklich wissen was mit diesem los war. Für ihn war es irgendwie zur Routine geworden mit Connor hier zu stehen.
Aber der jüngere Detektiv schwieg zu dieser Sache.


10 November 2037
13:37 Uhr
Wohngebiet Detroit


Hank stieg mit einem lautem gähnen aus seinen 1988 Cutlass Supreme Brougham.
Es war viel zu früh für ihn, aber wie hieß es so schon. Das Böse schläft nie!
„Guten Morgen, Lieutenant Anderson.“, hörte er die Stimme seines Partners der ihm einen Kaffeebecher reichte. Er bedankte sich und nahm einen großzügigen Schlug.
Seine blauen Augen kniffen sich leicht zusammen als er Connor genauer betrachtete.
Seine Augen waren rot unterlaufen, dunkle Augenringe zeichneten sich deutlich auf der blassen Haut ab und sein Gesicht war eingefallen.

Sein Partner sah in den letzten Wochen allgemein nicht gut aus, aber so schlimm noch nie.
„Ist alles gut bei dir?“, stellte er also seine Frage bekam aber die gleiche Antwort wie immer.
„Es ist alles bestens, nur etwas wenig schlaf.“ Hank nickte und sah auf den Gebäudekomplex.
Zwei Polizei Androiden standen vor dem Eingang und hielten die Schaulustigen zurück.
Ein seufzen ertönte, diese nervigen Passanten.

„Was weißt du?“ fragte er und nahm einen weiteren Schlug.
„Das Opfer heißt Jesse Jackson, er wurde vor einer Stunde von seiner Nachbarin Frau Emily Petersen tot auf dem Hausflur gefunden. Der Gerichtsmediziner schätzt die Todeszeit zwischen 1:00 Uhr und 3:00 Uhr heute Nacht. Er wurde mit einem stumpfen Gegenstand auf den Hinterkopf geschlagen und dann mit mehreren stichen in den Rücken getötet.
Die Wohnungstür stand offen, man fand Thirium im Flur und Offizier Miller hat bereits herausgefunden das das Opfer einen Androiden besitzt welcher nicht aufzufinden ist.“
Die beiden waren während Connors Erzählung in das Gebäude gegangen und fuhren mit dem Fahrstuhl zum Tatort in den sechsten Stock.
„Also ein weiterer Android der seinen Besitzer getötet haben soll. Ist ja nicht so das die Menschen schon schlimm genug sind.“ beschwerte sich Hank was sein Partner nur belächelte.

Sie arbeiteten jetzt bereits seit sechs Jahren zusammen, da war der Missmut oder die morgendliche schlechte Laune nichts neues.
„Guten Morgen Lieutenant Anderson, Connor.“ begrüßte sie Offizier Chris Miller, als sie am Tatort ankamen. Das Opfer lag noch Bauchlinks auf dem Flur, sein Unterkörper lag noch in seiner Wohnung.
„Er schien vor etwas Abhauen zu wollen“, er hatte nur ein altes grauen T-Shirt und
eine blaue Boxershorts an, keine Klamotten mit denen man die Wohnung verlässt.
„vor seinem Androiden?“ Connor stieg über das Opfer und betrachtete den weißen Flur.
„Vermutlich!“
Hank kam ihn hinterher und betrat das Wohnzimmer, während Connor die Küche untersuchte.
„Chris was wissen wir über das Opfer?“, schrie Hank durch die Wohnung.
Auf dem Tisch stand ein leerer Pizzakarton und fünf Bierflaschen vermutlich Alkoholiker.

„Das Opfer heißt Jesse Jackson. Ist 35 Jahre alt zur Zeit arbeitslos. Die Nachbarin beschrieb ihn als sehr ruhigen und friedlichen Menschen er verließ selten seine Wohnung und ließ seinen Androiden Mike alles machen. Sie versteht nicht wie so etwas passieren konnte.
Der Forensiker fand heraus das er mit etwas Stumpfen auf den Hinterkopf geschlagen und dann mit fünfzehn Messerstichen in den Rücken getötet wurde. Seine Fingerknöchel waren aufgeplatzt er musste sich gewährt haben. An dem Messer wurden keine Fingerabdrücke gefunden, was auf einen Androiden hinweist.“
Hank hatte in zwischen seinen Rundgang durch das Wohnzimmer beendet.
Leider fand er nichts außergewöhnliches oder verdächtiges bis auf den Alkoholkonsum.
„Lieutenant!“ hörte er Connor aus der Küche rufen und ging zu ihm.

Connor stand an der Küchenzeile, auch hier standen lauter leere Bierflaschen dieser Ort erinnerte Hank an sein eigenes Haus vor einigen Jahren.
Connor hatte sich ein paar Gummihandschuhe übergezogen und hielt einige Zettel in der Hand.
„Was hast du da?“
„Verschiedene Abmahnungen. Mietverzögerung, Strom und Wasserrechnung, Zahlungsverzug.
Alles nicht bezahlt. Darunter auch eine Reparatur Rechnung von CyberLife für einen
AP400 # 273 509 635 vermutlich der gesuchte Android“, erklärte Connor und reichte Chris den Zettel.
„Ich werde sofort einen Suchbefehl veranlassen.“ er verließ den Raum und kramte nach seinem Handy.
„Hast du noch mehr gefunden?“ fragte Hank und sah sich um.
Die Küche war ein schmaler langgezogener Raum in dem gerade so die Küche passte.
„Es gibt weitere Thiriumspuren im Waschbecken und auf dem Fußboden.
Den spritzern zur folge durch einen Schlag ausgelöst.“ Hank war immer wieder überrascht über diese Auffassungsgabe und wie schnell er Dinge kombinieren konnte.
Manchmal fragte er sich wirklich ob Connor ein Mensch war.
„Das Opfer hatte aufgeplatzte Fingerknöchel und an hand der vielen Bierflaschen vermute ich mal das sein Alkoholpegel nicht gerade niedrig war. Er hat seinen Androiden geschlagen und wie bei den anderen Fällen wehrte sich der Android plötzlich. Dies erschreckte das Opfer und dieser versuchte zu flüchten. Schafte es aber nur bis zur Haustür.“ Somit standen sie wieder im Flur und sahen auf das Opfer.
„Dann ist die Sache für uns ja erledigt, ein blutüberströmter Android der durch die Straßen Detroits läuft, muss ja jemand gesehen haben“, meinte der Lieutenant nur hoffnungsvoll und nahm den letzten Schluck seines nun kalten Kaffees.
„Das glaub ich weniger. Die Klamotten der Androiden sind mit einem Lotuseffekt ausgestattet. Es regnet seit den frühen Morgenstunden, dass Blut muss schon von der Kleidung gespült worden sein.“ Hank der bereits auf die Tür zu gegangen war, drehte sich nun wieder um und ließ die Schultern hängen.
„Ernsthaft? Musst du mir so den Tag versauen?“ Dieser lächelte allerdings nur
„Dafür bin ich doch da. Aber haben sie irgendwo einen Wohnungsschlüssel gesehen?“

Der junge Detektiv sah sich wieder im Flur um konnte jedoch nichts der gleichen finden.
„Denkst du der Android hat diesen mitgenommen?“ er sah wie Connors Hand in seine Hosentasche wanderte und kurz darauf ein leises Pingen durch die Wohnung hallte.
Sein Blick war starr an die Wand gerichtet während die Münze durch seine Finger wanderte, bevor sie wieder mit einem Ping in die Luft flog.
Es war eine merkwürdige Zwangsneurose die dieser immer dann tätigte wenn er nachdenken musste, manchmal war Connor nicht einmal mehr ansprechbar.
Er sortierte alle gesammelten Informationen und Rekonstruierte den Tathergang.
Das heißt für Hank warten bis er wieder aus seiner eigenen kleinen Welt zurück kam.
Was dieses Mal tatsächlich nicht lange dauerte.

Die Münze wurde ein letztes Mal von einer Hand in die andere geschnippt und sein Kopf schnellte zu Lieutenant Anderson der ihn mit großen Augen ansah.
„Ich bin unsere alten Fälle nochmal durchgegangen es war bis jetzt immer so das die Androiden nicht weit entfernt waren. Sie versteckten sich in Schränken, auf Dachböden oder im Garten.
Die meisten dieser Gebäudekomplexe besitzen einen Keller oder Waschräume, dort könnte man sich sehr gut verstecken. Dazu kommt noch das die Wohnungsschlüssel verschwunden sind die man zum Öffnen dieser bräuchte.“
Hank verstand den Gedankengang seines Partners und sah zu Chris.
„Die Wasch- und Kellerräume befinden sich im Erdgeschoss. Wurden allerdings noch nicht überprüft.“ Connor hatte sich neben Hank gestellt und wartete auf dessen Entscheidung.
Dieser nickt seinem Partner zu. Es kam selten vor das Connor sich irrte, also vertraute er ihm und sie gingen in den Keller.

Die Tür zu den Kellern stand offen, somit tastete Hank mit seiner linken Hand nach dem Lichtschalter und mit der rechten nach seiner Waffe. Vor ihnen lag ein langer t-förmiger Gang. Zehn Türen zur linken und rechten Seite. Im kurzen Flurteil gingen links und rechts zwei Türen Richtung Waschraum ab. Hank gab Connor mit Handzeichen zu verstehen das dieser sich auf die rechte Seite konzentrieren sollte.

Connor zog seine Waffe aus dem Halfter und hielt sie vor sich, sein Blick wanderte durch den Waschraum doch bis auf einige Waschmaschienen und Trockner konnte er nicht sehen.
“Leer!“ gab er leise von sich und konzentrierte sich auf die Schlösser der Kellerräume.
An den Türen standen verschiedene Nummern.
Connor dachte nach, doch an der Haustür des Opfers hatte keine Nummer gestanden.
Die Wohnung lag allerdings im sechsten Stock dieses war also die elfte oder zwölfte Wohnung.
Er fand die beiden Nummern tatsächlich am ende des Ganges und ging auf diese zu.

Als er sich die Holztüren genauer ansah konnte er tatsächlich erkennen das an Tür Nummer zwölf das Schloss fehlte. Er hob seine Waffe auf Brusthöhe und lauschte, doch hinter der Tür war nichts zu hören, also griff er nach dem Verschluss und wollte die Tür vorsichtig öffnen.
Als sich von innen jemand gegen die Tür drückte.
Connor stolperte zurück und stieß gegen die Wand hinter ihm.

Er sah wie ein weiß häutiger Android aus der Tür sprintete.
„Detroit Police Stehenbleiben!“, hörte er Hank rufen gefolgt von einem Fluchen.
Connor schlug die Tür wieder zu und lief dem Androiden hinterher, er lief aus den Gebäude und sah sich um.
„Wo ist der AP400?“ schrie er den Polizei Androiden an. Dieser deutete den Gehweg nach links entlang was Connor sofort dazu veranlasste los zu rennen.

Nach wenigen Sekunden hat er den Androiden wieder gefunden er schlängelte sich geschickt durch die Menschenmenge. Doch Connor war schneller und ausdauernder als normale Menschen was ihm bei Verfolgungsjagden gegen Androiden ein vorteil verschafte.
Doch ein Android besaß keine Ausdauer er konnte ewig rennen.
Connor allerdings bemerkte langsam wie seine Lungen anfangen zu brennen und sein Beine schmerzten. Der Android lief genau in eine Sackgasse wenn er ihm weiter folgte.
Am Ende der Straße ging es 40 Meter in die Tiefe direkt auf eine der meist berfahrensten Straßen Detroits. Die einzige Chance die er hatte war springen. Doch diese Androiden hatten Angst vor ihrem Tot. So anscheinend auch dieser, denn er  stieß gegen das Brückengelände und blickte nach unten.

Connor blieb hinter ihm stehen. Hob seine Waffe und richtete sie auf den Androiden.
Er atmete einige male tief durch bevor er anfing zu sprechen.
„Detroit Police! Sie sind festgenommen wegen dem Mord an Jesse Jackson!“.
Seine Hände zitterten leicht ein Zeichen das sein Körper an seine Leistungsgrenze angekommen war. Der Schlafmangel der letzten Tage war auch nicht gerade unschuldig für seinen jetzigen Zustand.

Der Android drehte sich zu ihm, seine grünen Augen waren weit aufgerissen Panik spiegelte sich in diesen wieder und Tränen flossen über seine Wange.
„Ich will doch nur frei sein!“ hörte er den Androiden flüstern. Connor blinzelte und ließ seine Waffe etwas senken. Er hatte das jetzt schon von einigen Androiden gehört und immer wieder verblüffte es ihn. Diese Maschinen schienen Gefühle zu haben.
„Ich will nur mit dir reden! Wissen was passiert ist.“ Connor senkte vorsichtig die Waffe und ging langsam auf ihn zu. Mike drückte sich gegen das Brückengelände, sein Atem ging schneller er zitterte.
„Erzähl mir was passiert ist, ich kann dir helfen“, er schritt weiter nach vorne.
Die meisten Androiden konnten fliehen oder zerstörten sich aus Angst selber.
Das war seine Chance etwas herauszufinden, er brauchte nur sein vertrauen.
Also steckte Connor seine Waffe weg und hob die Hände.
„Siehst du, ich tu dir nichts.“ versuchte er es weiter.
Die LED leuchtete gelb und er sah Connor von oben bis unten an.
„Ich war sein Spielzeug. Er benutzte mich für seine perversen Spielchen. Er schlug mich, würgte mich. Ich konnte nicht mehr. Ich wollte nicht mehr!“ schrie der Android ihm entgegen.
So das Connor sich leicht schüttelte bei dem Gedanken, doch fasste er sich schnell wieder.
„Musste er deswegen sterben?“ er hoffte noch mehr herausfinden zu können doch
die LED blinkte rot auf.
„Er war wieder betrunken. Er schlug mich wollte mich vergewaltigen!“ schrie Mike was Connor zurückzucken ließ. Die rote LED rotierte gefährlich stark.
Das beunruhigte ihn, er würd vermutlich nichts mehr herausfinden.
Er ging vorsichtig weiter.
„Ich komme jetzt zu dir und bitte dich mit mir zu kommen. Dir wird nichts passieren.“
Connor ging einen weiteren Schritt, als der Android sich schlagartig aufrichtete.
„Du lügst, alle Menschen lügen.“ schrie der Android erneut und kletterte auf das Geländer.
„Warte!“ er streckte seine Hand aus in der Hoffnung den Androiden aufzuhalten.
Doch dieser schloss seine Augen und ließ sich nach hinten fallen.
„Connor!“ hörte er die aufgebrachte Stimme seines Partners. Jemand packte seinen linken Unterarm und riss ihn nach hinten.
Er stolperte über seine Beine und viel auf den harten Gehweg.
Quietschende Reifen waren zu hören.
„Connor!“ hörte er Hanks besorgte Stimme.
Er merkte wie sein Körper zitterte, das Adrenalin wich langsam. Die Verfolgungsjagd nagte jetzt doch etwas an ihm. Sein Herz raste, seine Lungen brannten. Sein ganzer Körper war warm und durch den Regen durchnässt.
Er spürte wie jemand über seinen Arm streichelte.
„Connor?“, hörte er erneut seine besorgte Stimme.
„Geben sie mir eine Sekunde.“ er versuchte sich zu beruhigen, atmete tief ein und aus.
Connor hörte wie eine Autotür zugeknallt wurde und schnelle Schritte eilten zu ihnen. „Oh mein Gott! Oh mein Gott! Geht... geht es ihnen gut?“ hörte er eine zittrige weibliche Stimme.
„Es ist alles bestens. Sie können weiter fahren“, Hank war nicht bereit zu reden, dass konnte er an dem leicht gereizten Unterton hören. Das schien auch sein gegenüber zu merken.
„Sind, sie sich sicher? Ich könnte...“
„Verschwinden sie endlich.“ wurde sie durch Hanks jetzt wütende Stimme unterbrochen.
Dann Schritte die sich entfernten und das knallen einer Autotür.

Connors rehbraune Augen öffneten sich. Er sah wie der Regen auf den Asphalt aufschlug und in mehrere kleine teile zersprang. Die Wärme war gewichen und Kälte übermannte ihn.
Er richtete sich vorsichtig auf und sah zum Brückengeländer.
„Der Android ist gesprungen.“
Hank sah ihn besorgt an. Connor war noch blasser als heute Morgen, er atmete schwer und seine Augen waren leicht geschlossen.
„Darum können sich die anderen kümmern. Du hast für heute Sendepause“, er packte Connor am Arm und zog ihn mit sich hoch. Er schwankte leicht seine Beine fühlten sich an wie Pudding. Er war wirklich an seine Grenzen gekommen. Hank holte sein Handy aus der Tasche und informierte Offizier Miller über ihren Aufenthaltsort während er Connor zurück zum Wohnkomplex schleifte.
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