They´ll never be good to you

GeschichteDrama, Freundschaft / P16 Slash
Borussia Dortmund OC (Own Character)
16.06.2019
21.08.2019
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Salut :)
Ich melde mich zurück mit einem, ja, doch etwas nicht ganz so harmonischem Kapitel. Aber lest selbst :)


Kapitel 15

Jarkko:

Ich sah Robert erst in der Schule nach den Ferien wieder. Sein Anblick war einfach nur unglaublich, war er in den wenigen Tagen noch schöner geworden? Diese schwarzen Haare und diese trainierten Arme, ein Anblick zum schwach werden.
"Guten Morgen Jarkko. Hattest du schöne Ferien?" fragte er ganz unverblümt.
"Ja, waren ganz nett." antwortete ich ihm.
"Nett? Bloß nett?"
"Vielleicht auch etwas mehr als nett."

"Jarkko, ich hatte dir doch erzählt, dass wir über die Ferien in Johannesburg waren. Einen Tag ging es dann.."
Pascal hatte sich einfach auf den Stuhl neben mich gesetzt.
"Oh ähm Pascal? Dort sitzt Robert. Er wollte sich grade zu mir setzen und von seinen Ferien erzählen." unterbrach ich ihn.
"Robert? Was soll ein dämlicher Pole schon erlebt haben? Ich meine, da drüben wohnt doch eh nur Gesindel."
Robert packte ihn am Kragen und zog ihn hoch.

"Nicht! Hör nicht auf ihn!" versuchte ich meinen Freund zu beruhigen.
"Was hast du gesagt?" wollte er scharf von Pascal wissen.
"Du bist ein Hurensohn, Lewandowski und hier nicht willkommen!" antwortete dieser mit überheblichem Grinsen.
Die ganze Klasse schwieg, starrte gebannt auf die Szene vor ihnen. Und dann ging alles wie in Zeitlupe. Robert holte aus, er wollte Pascal schlagen. Doch er ahnte nicht, was das für Konsequenzen für ihn haben würde.

Pascals Vater war ein bedeutender Anwalt und würde Robert bis aufs Blut verklagen. Erst letztes Schuljahr hatte er unseren Englischlehrer verklagt, weil er für mehrfaches Nichterledigen der Hausaufgaben eine 6 bekommen hatte. Also schoss ich binnen Bruchteilen von Sekunden nach vorne. Doch ich war zu schnell, falsches Timing. Eigentlich wollte ich den Arm von Robert stoppen, doch irgendwie geriet ich zwischen die Fronten und bekam die Faust mitten auf die Nase. Ein stechender Schmerz fuhr durch mich. Und zu allem übel kam in diesem Moment noch unsere Lehrerin rein. Pascal war natürlich sehr glücklich über diese Situation, er rettete sofort seinen Arsch.
"Nein Jarkko, Vorsicht!" rief er.
Dann drehte er sich zur Lehrerin.

"Kommen Sie, schnell! Robert rastet grade richtig aus. Er ist so gewalttätig, seit er in der Klasse ist." log er.
"Was? Scheiße Jarkko! Ich Nein, ich... Das war nicht so."
Panisch sah Robert zu mir.
"Robert, zum Direktor!"
Sonst war sie sehr freundlich, verständnisvoll. Aber so wütend hatte ich unsere Lehrerin noch nie erlebt.
"Aber ich.."

"Sofort!"
Sie zeigte mit dem Finger zur Tür. Robert ließ die Schultern hängen und ging aus der Klasse. Ich war starr, unfähig etwas zu sagen, oder mich zu bewegen. Und auch die ganze Klasse schwieg, keiner hatte den Mumm, seinen Mund aufzumachen und Robert zu helfen. Das einzige, was ich spürte war, wie das Blut aus meiner Nase floss.
"Jarkko, ich bringe dich zur Krankenschwester."
Sie führte mich aus dem Zimmer.
"Hören Sie, es ist nicht so, wie es aussieht! Robert wollte nicht mich, sondern Pascal treffen." meinte ich leise, hielt mir die Nase.
"Du musst keine Angst vor Robert haben und ihn nicht deswegen in Schutz nehmen!"

Liebevoll sah sie mich an. Doch ich wusste, dass es sinnlos war. Sie verstand mich nicht. Deswegen riss ich mich los und lief zum Direktorat. Ohne anzuklopfen, stieß ich die Tür auf.
"Robert ist unschuldig!"
Diese Aussage kam vermutlich nicht grade glaubwürdig rüber, da immerhin mein Gesicht, meine Hand und mein Oberteil voller Blut waren.
"Jarkko, ich unterhalte mich grade. Würdest du bitte das Zimmer verlassen?"
Die Stimme des Direktors war kühl. Robert sah mich nur kurz an, unglaubliche Trauer lag in seinem Blick.

"Bitte, Robert, sag doch was." bat ich ihn.
"Ich habe dich geschlagen Jarkko. Es tut mir leid. Warum ich das getan habe, kann ich nicht sagen. Bin einfach ein aggressiver Ausländer. Und deswegen flieg ich jetzt von der Schule."
Seine Stimme war tonlos, als hätte er sein Schicksal schon akzeptiert.
"Was soll der Scheiß, hm?"
Mit einem Mal wurde ich wütend, vergaß die Schmerzen.

"Warum bist du immer gleich so dramatisch? Ich weiß, dass du nicht in Deutschland leben möchtest. Aber darf ich dich an deinen letzten Besuch in seiner Heimat erinnern? Was soll diese dämliche Aktion von dir jetzt bezwecken? Du weißt, dass der Trainer dich rausschmeißen wird, wenn du von der Schule fliegst."
Ich senkte meine Stimme und beugte mich zu Robert. Er sah jedoch zu Boden, spielte nervös an seinen Fingern.
"Nur weil Pascal ein Arsch ist, willst du deinen Traum aufgeben? Was ist mit der Champions League?"
Mit einem Mal begann Robert zu Schluchzen. Ich zog ihn an mich heran, er vergrub sein Gesicht an meinem Shirt. Durch seinen ganzen Körper ging ein Zittern, er war vollkommen fertig mit den Nerven.

"Hey! Alles gut." versuchte ich ihn zu beruhigen.
Der Direktor sah uns nur fassungslos an.
"In all der Zeit, und ich mache den Job nicht erst seit gestern, wusste ich immer, was zu tun und was zu sagen ist. Aber jetzt bin ich grade überfordert."
Ehe ich was sagen konnte, öffnete sich die Tür.
"Entschuldigen Sie die Störung, aber hier ist eine Schülerin, die dringend mit Ihnen sprechen möchte."

Anne trat in den Raum. Sie ging mit in unsere Klasse, aber ich wusste nicht, was ich von ihr halten sollte. Sie hing mit Julia ab, beziehungsweise lief ihr immer hinterher. Julias Meinung war sofort ihre, egal, worum es ging.
"Was kann ich für dich tun?"
"Jarkko hat sich mit Robert über die Ferien unterhalten, als Pascal dazwischen ging. Jarkko hat ihn auf sein unhöfliches Verhalten hingewiesen, worauf Pascal Robert beleidigte. Beziehungsweise seine Nationalität. Robert wollte ihn schlagen, doch Jarkko ging dazwischen und hat es abbekommen. Das ist passiert."

"Ich danke dir Anne." meinte der Direktor.
Die Angesprochene nickte, warf mir ein schüchternes Lächeln zu und verließ dann den Raum.
"Okay ihr Beiden, stimmt das, was die junge Dame grade eben gesagt hat?"
Robert löste sich von mir und nickte.
"Kam das schon mal vor, dass Pascal, oder natürlich auch ein anderer Schüler, dich bezüglich deiner Herkunft angegriffen hat?"
Er nickte erneut, diesmal zögerlicher.

"Was? Wann?"
Aufgebracht sah ich meinen Freund an. Stumm flossen Tränen über seine Wangen. Am liebsten hätte ich ihn geküsst, doch das war hier schwer möglich. Aber hätte ich als Freund nicht merken müssen, dass er gemobbt wurde?
"Jarkko, an besten, du lässt uns alleine."
"Nein, er soll bleiben." widersprach Robert sofort.
"Ich werde keine Namen nennen, aber es gibt drei Schüler, die mir Probleme aufgrund meiner Herkunft machen."
"Okay. Ich wusste nicht, dass es Rassismus an unserer Schule gibt."

"Falls es sie beruhigt, ich als eigentlich bester Freund von Robert wusste es auch nicht."
Ein wenig sauer sah ich Robert an.
"Ich wollte dich nicht damit belasten." verteidigte er sich.
Ich seufzte nur leise.
"Ich bräuchte jetzt einen Whisky. Wer hat nochmal in die Hausordnung geschrieben, dass Alkohol verboten ist?" fragte der Direktor.
"Nun, das waren vermutlich sie."
Er schmunzelte.

"Ja, da könntest du recht haben. Aber Alkohol ist eh keine Lösung, Jungs. Ich stelle euch für heute frei. Also, dann ab mich euch."
Wir standen auf und verließen das Zimmer.
"Wer war es noch?" wollte ich wissen.

"Julia, Lukas und Pascal." murmelte er.
"Julia? Wirklich? Das hätte ich nicht erwartet."
Wir gingen schweigend zur Toilette und dort angekommen, versuchte ich zuerst das Blut aus meinem Gesicht irgendwie zu entfernen.
"Jarkko, ich wollte das wirklich nicht. Tut mir leid."
"Schon gut. Aber ich will so was in Zukunft wissen, okay?"
Scharf sah ich Robert an. Dieser nickte ganz betreten.

"Ich dachte, ich komme damit zurecht. Wollte dich nicht belasten."
Schweigend liefen wir nebeneinander nach hause, waren jedoch schon ziemlich zeitig bei uns.
"Kommst du noch mit zu mir?" wollte ich wissen.
Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Robert nicht alleine sein wollte. Tatsächlich lächelte er mich schüchtern an und kaum waren wir drinnen, zog er mich in eine feste Umarmung.
"Danke!" nuschelte er gegen meinen Hals.

Ich ergriff seine Hand und zog ihn hoch in mein Zimmer. Bei mir war eh keiner zuhause, also waren wir ganz ungestört. Ich wusste nicht, wie genau Robert dazu stand, aber mir fielen durchaus einige Möglichkeiten ein, wie wir die freie Zeit sinnvoll nutzen konnten.
"Besteht das Risiko, dass wir gestört werden?" fragte mich Robert.
"Ich nehme an, du hast die gleichen Gedanken wie ich. Und um deine Frage zu beantworten, meine Eltern sind heute außerhalb der Stadt bei einem Geschäftstermin und werden erst am späten Abend wieder kommen."
Er legte seine Hände um meine Hüfte und drückte sein Becken gegen meins.

"Sehr gut."
Er küsste mich stürmisch, doch nach wenigen Sekunden stöhnte ich gequält auf. Sofort löste sich Robert.
"Was ist?"
"Nase!" presste ich zwischen den Zähnen hervor.
"Oh Mist!"
Mein Freund war vollkommen zerknirscht.
"Schon gut."

Ich stand auf und holte mir aus der Küche ein Kühlpad. Robert folgte mir die ganze Zeit. Wieder oben in meinem Zimmer drückte er mich sanft auf das Bett. Er schob mein Shirt hoch und küsste die freigelegte Haut. Ich seufzte genussvoll und schloss meine Augen, ließ Robert einfach machen. Und er machte. Geschickt öffnete er dem Knopf meiner Hose. Ich griff nach ihm, doch Robert nahm meine Hände und legte sie über den Kopf.
"Die bleiben jetzt da."
Er zog sich selbst das Shirt aus.
"Für deine visuellen Reize. Oder für dein Kopfkino, wenn du mal wieder allein ohne mich bist." meinte er augenzwinkernd.

Ich keuchte auf. Robert öffnete den Reißverschluss meiner Jeans, dann hob er mein Becken hoch und zog mir Hose samt Unterhose aus. Bei mir war es auch schon ziemlich eng geworden.
"Du bist ja schon total geil." stellte Robert ebenfalls fest.
Mein Blick glitt zu seiner Mitte.
"Bei dir scheint es aber auch in der Hose zu drücken."
Er nickte und befreite sich vom seiner Jeans. Seine Hände strichen über die Innenseiten meiner Oberschenkel, er küsste sich um meinen Bauchnabel.

Mein Schwanz zuckte erwartungsvoll, ich ließ mich vollkommen fallen und hatte die Augen geschlossen. Langsam küsste er sich weiter nach unten, ließ meinem Schwanz immer noch vollkommen außer Acht. Aber als er ihn berührte, da ging ein Feuerwerk der Gefühle durch mich. Erst mit der Hand, doch diese wurde dann schnell durch seinen Mund ersetzt. Und da dauerte es nicht lange, bis ich kam. Eigentlich wollte ich Robert warnen, doch es war schon um mich geschehen. Schwach fiel ich in die Kissen zurück. Es dauerte ein paar Sekunden, bis ich mich wieder aufrichtete. Robert lag da, auf dem Bauch, eine Hand in der Unterhose, auf welcher sich verdächtige Flecken gebildet hatten.
"Du hast da noch was!" meinte ich grinsend und deutete auf seinen Mund.

Robert wischte sich fahrig drüber.
"Brauchst du für die anderen Spuren vielleicht Taschentücher und eine neue Unterhose?"
Schmunzelnd beugte ich mich zu meinem Freund und reichte ihm ein Päckchen Taschentücher.
"Danke."
"Robert?"
"Hm?"
"Warum hast du das getan?" wollte ich wissen.

Er säuberte sich grob, dann kroch er dicht an mich heran.
"Ich weiß nicht, irgendwie hatte ich diese Fantasie und ich dachte, ich verwöhne dich heute. Außerdem fand ich es auch scharf."
Ich lachte.
"Du hast dir dabei einen runter geholt, daraus schließe ich, dass es dir auch nicht unangenehm war."
Robert wurde rot im Gesicht. Das war total niedlich, auch, wie er mich aus großen Augen anschaute.

"Es war verdammt heiß und ich habe auch Bedürfnisse."
Herausfordernd sah ich ihn am.
"Ach dir ist heiß?"
"Nein ich bin heiß!" scherzte Robert.
Eher er sich versah, hatte ich ihm das Kühlpad in den Nacken gedrückt. Robert kreischte, ich wusste gar nicht, dass er so hohe Töne von sich geben konnte. Außerdem rückte er schnell weg, stieß dabei gegen mich.

"Du Arsch!" brachte er hervor.
"Hab ich dich gut abgekühlt, mein Schatz?"
Er beugte sich über mich und gab mir einen langen intensiven Kuss. Doch irgendwann schob ich ihn weg.
"Ich hab Hunger, lass uns aufstehen und kochen."
Wir standen auf und zogen und an, Robert bekam eine neue Unterhose von mir.

"Kannst du überhaupt kochen?"
"Eher weniger. Und du?"
"Absolut gar nicht."
Na toll zwei Vollprofis. Planlos standen wir in der Küche und sahen uns eine Weile stumm an, bevor wir in Lachen ausbrachen. Irgendwie bekamen wir das hin, dass wir eine Weile später Spaghetti mit Tomatensauce auf dem Tisch stehen hatten.

"Okay, willst du zuerst kosten?" wollte Robert wissen.
"Hey, das wird uns schon nicht umbringen."
Ein wenig böse sah ich den smarten Polen an. Er grinste nur, schob sich dann eine Gabel im den Mund.
"Schmeckt, aber irgendwas fehlt."
Ich tat es ihm gleich und war derselben Erkenntnis.

"Hast du Salz in das Wasser für die Nudeln getan?" fragte Robert.
"Salz? Nein, wieso?"
"Ich glaube, das gehört an das Wasser."
Ich stand auf ging zum Regal und holte den Salzstreuer heraus. Tatsächlich schmeckte das Essen mit etwas Salz relativ passabel und satt machte es alle mal. Nach dem Mittag waren wir irgendwie total träge.

"Ich schlage vor, wir hauen uns noch ne Stunde ins Bett. Angezogen natürlich." schlug ich vor.
Robert nickte. Wenig später kuschelte er sich an mich. Ich strich ihm gedankenverloren über den Kopf.
"Du Jarkko?"
"Ja?"
Er richtete sich auf und sah mich nervös an.
"Ich glaube, es wäre besser, wenn meine Eltern nichts von dem erfahren, was heute in der Schule passiert ist." bat er mich.
Ich nickte.

"Okay, ich verrate nichts. Aber warum willst du das?"
Er zuckte mit den Schultern.
"Sie würden sich total aufregen, das Ganze spielt sich hoch und ehe ich mich verstehe, muss ich die Schule wechseln."
Das wollte ich auf keinen Fall, also zog ich Robert fest an mich.
"Du bleibst schön bei mir!"


Ich hoffe, es hat euch wieder gefallen. In Zukunft gibt es bei dieser Geschichte nur noch einmal die Woche ein Update, da ich parallel noch eine weitere Geschichte hochlade.
Liebe Grüße :)
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