Halte mich

von fusina
GeschichteAbenteuer, Romanze / P18
16.06.2019
20.09.2019
19
57.781
38
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Dieses Kapitel
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03.08.2019 5.289
 
Oh Gott, es tut mir fast schon Leid, dass ich euch am langen Arm zappeln lassen habe.
Gründe: euch eigentlich egal, aber ehrlich, so schwer ist mir ein Kapitel noch NIE gefallen.
Ich htte mir wirklich Probeleser gewünscht und wenn sich jemand dafür anbietet, bin ich nicht abgeneigt.  Betaleserin wird immer noch schmerzlich gesucht.

Manche haben es nun kommen sehen... Ich will nicht zu viel verraten.
Dafür beachtet bitte das Nachwort :-)
Auch wenn ihr stille mitleser seid, vielleicht habt ihr Lust mir einen Review da zu lassen.
Ich bin immer offen für kronstruktive Kretik, aber auch Lob.
Viel Spaß ihr Lieben
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Den ganzen Weg über ging Adrien der kleine Kwami nicht mehr aus dem Kopf.
Er konnte Marinette nicht darauf ansprechen – Nicht Heute.
Womöglich hatte ihre Kwamidame ihr bereits berichtet, dass sie ihn zur Hilfe geholt hatte und vielleicht war seine Freundin deswegen so still neben ihm her gelaufen.
Vielleicht begleitete sie die Angst, Adrien könnte sie mit der Tatsache konfrontieren.

Die Geheimhaltung ihrer zivilen Seiten stand ihr immer an höchster Stelle und auch wenn es ihm auf der Seele brannte, sich ihr nun endlich zu offenbaren, wusste er, dass jetzt der vermutlich schlechteste Zeitpunkt dafür war.
Nicht nur ihr jetziger Gemütszustand machte ihm dabei Sorgen.
Es stand neben ihrer innigen Freundschaft, auch sie beide als Heldenteam auf dem Spiel.
Mit Marinettes Entscheidungen war nicht zu spaßen.
Würde sie ihn aus ihrem Leben verbannen, gäbe es vermutlich kein Zurück mehr.

Wieder tauchte das Bild vor seinem geistigen Auge auf, als Phillip über seine Freundin gebeugt war. Der Gedanke machte ihn rasend vor Wut und er hoffte innig, dass es wirklich ein Ende hatte.
Am Montag würde er alles in Bewegung setzen, dass dieses Scheusal nie wieder die Schule betreten dürfte.
Jetzt hatten sie Phillip in der Hand und er würde damit nicht mehr davon kommen.

Und doch blieb die Sorge, wie es Marinette gerade damit ging.
Stillschweigend ließ sie sich den Weg von Adrien weisen, kaum dass sie auf ihre Umgebung achtete.
Es beunruhigte ihn doch zunehmend, dass Marinette so gar nichts zu ihm sagen vermochte und wollte ihr den Druck von den Schultern nehmen, welcher auf sie zulasten schien.

Adrien verlangsamte seine Schritte, bis er zum Stillstand kam, wobei sich sein Arm um ihre Schultern löste.
Irritiert blieb auch sie stehen und sah zurück.
Gab es nach so einem Abend Worte, die richtig erschienen?
Er ließ die letzten zwei Schritte, welche sie trennten, hinter sich und nahm ihr Gesicht sanft in die Hände. Ihre kalten Wangen, kühlten seine warmen Hände und für einen Moment schloss Marinette ihre Augen, um Adrien daraufhin wieder an zu sehen.

Ihr Ausdruck, der ihre innere Verletzung spiegelte, erschütterte ihn.
Wieder war er zu spät… und doch noch rechtzeitig.

Adrien neigte sich ihr entgegen, hätte sie so gerne geküsst und doch war ihm bewusst, dass es jetzt unpassend war.
Vorsichtig ließ er Marinettes Gesicht los und hauchte ihr einen Kuss auf die Wange, wobei er sie fest in seinen Arm zog. So machen das doch Freunde, oder nicht?

Durch Adriens Körperwärme spürte Marinette erst, wie kalt ihr eigentlich war.
Es schien ihr, als hätte sie jedes Gefühl für ihren Körper verloren und erst ihr kräftiger Herzschlag erinnerte sie daran, wieder zu fühlen.
„Mir ist kalt“, flüsterte sie und löste sich zuerst von ihren Klassenkammeraden.
„Es tut mir so leid Mari. Ich weiß gar nicht was ich…“
Sie hielt Adrien ihren Finger vor seinem Mund, damit er nicht weiter sprach.

Er konnte doch nichts dafür und hatte keinen Grund sich an irgendetwas die Schuld zu geben. Ohne ihn wäre es womöglich ganz anders gekommen. Schlimmer.
Sie hatte es ihm zu verdanken, dass ihr nichts weiter passiert war und Phillip nun endlich abgeführt wurde. Es war zu hoffen, dass dieser Kerl nie wieder die Chance zu solchen Taten bekam und doch würde seine Strafe viel zu Milde ausfallen.

Marinette ließ ihre Hände sinken und verwob ihre Finger mit denen ihres Freundes.
„Ich habe dir zu danken, Adrien. Ich weiß nicht wofür dich zu entschuldigen versuchst, aber ohne dich… Lass uns das bitte hinter uns lassen“, bat sie ihn mit einem sanften Lächeln.
Seine Gesichtszüge schimmerten im sanften Licht des Wahrzeichens, das sie vor einigen Minuten hinter sich gelassen hatten.
Er war so wunderschön und ein so aufrichtiger Mensch.
„Bring mich nach Hause“

Ohne ihre Worte zu kommentieren, gingen sie weiter in Richtung der Bäckerei.
Ihre Finger fest ineinander verwoben, spendete Adrien ihr neben der Wärme auch den nötigen Halt, der ihr an diesem Abend entrissen wurde.
Er gab ihr das Gefühl, immer für sie da zu sein und keine Angst haben zu müssen.

Den Blick fest auf dem Sandboden gerichtet, bemerkte sie nicht wie Adrien immer wieder zu ihr sah.
Mit jedem Tag in den sie ihre Zeit miteinander verbrachten, schien seine Liebe zu wachsen.
Ein Leben ohne sie wurde undenkbar und allein bei der Vorstellung sie je zu verlieren, überkam ihn das Gefühl der Einsamkeit.
Er wollte Marinette in dieser Nacht nicht mehr alleine lassen.
Viel zu zerrüttet und in sich gekehrt schien ihn das Mädchen zu sein, nach den Ereignissen.

Nach weiteren fünf Minuten erreichten sie ihr Ziel, als sich ihre Hände voneinander lösten.
Aus ihrer Tasche zog Marinette den Haustürschlüssel heraus und sah noch einmal zu Adrien.
„Lass mich bitte bei dir bleiben. Ich möchte nicht, dass du alleine bist“, bat er sie.
Kurz dachte Marinette über seine Worte nach und versuchte auf ihr Gefühl zu hören.
Vielleicht wäre es wirklich gut nicht allein zu sein. Die Angst, wieder in ihren Schmerz zu verfallen war groß und Adrien könnte sie davor bewahren. Einfach jemanden bei sich zu haben, um den dunklen Gedanken keine Chance zu geben.
Sie lächelte ihn an und nickte zustimmend, als sie die Tür auch schon hinter sich aufschloss.

Leise stiegen sie die Treppe hinauf, passierten mit leichten Füßen die Küche und nach den letzten Stufen, kletterten sie durch die Bodenluke, in Marinettes Zimmer.
Die kleine Nachtlampe leuchtete und tauchte ihr Zimmer in ein angenehm warmes Licht.
Marinette ging zu ihrem Schreibtischstuhl, legte ihre Umhängetasche ab und zog sich einzelne Haarklammern aus ihrem Haar, wobei das offene Haar ihr über ihre Schultern fiel.

Unentschlossen, was er tun sollte, verharrte Adrien und beobachtete seine Klassenkameradin.
Marinette blieb die Unsicherheit ihres Freundes nicht verborgen. Er stand da und wartete förmlich auf eine Anweisung. Ihr war bewusst, dass er sich zurückhielt, aus Sorge, er könnte ihr zu nahe treten.
„Du musst nicht stehen“, lächelte sie verspielt und sah ihn durch ihren Spiegel an, vor dem sie stand.
„Fühl dich wie zuhause. Setz dich“, bat sie ihn. Sie nahm ihre Halskette ab und legte sie zu den Haarspangen auf den Schreibtisch.
Adrien ging zu ihrem Sofa und setzte sich auf dieses, wobei er seine Freundin nicht aus den Augen ließ. Ihre Schönheit fesselte ihn.

„Ich hole uns was zu trinken. Da vorne ist eine Decke“, sie deutete auf die Wolldecke, die unter ihrem Bett lag. „Wo das Badezimmer ist weißt du ja“, zwinkerte sie ihm zu, als sie sich auf den Weg zur Küche machte.

Verstohlen sah der Blondschon ihr nach.
Er zog seine Schuhe aus, als ihm noch etwas anderes in den Sinn kam.
Er sah sich um, denn irgendwo musste sie sein.
„Plagg, wie heißt Ladybugs Kwami?“, flüsterte er seinem kleinen Katzenfreund zu.
„Tikki“, antwortete eine weibliche Stimme. Aus einer Schublade im Schreibtisch lugte der kleine Marienkäfer hervor. Obwohl er es schon länger wusste, erschrak er sich doch, das kleine Wesen noch einmal Leibhaftig zu sehen. Als würde er aufs Neue mit der Wahrheit konfrontiert werden.
„Cheri!“, rief Plagg und sauste zur Kwamidame. Mit großen Augen beobachtete Adrien seinen Kwami, der grade einen ziemlichen Krack verursachte.
„Plagg!“, zügelte Adrien ihn. „Tikki, hast du mit Mari darüber gesprochen, dass du mich geholt hattest?“, wollte er nun von ihr wissen. Für ihn war es von Bedeutung. Um zu verstehen, ob dies ein Grund für Marinettes Unwohlsein war.
Zustimmend nickte sie. „Spreche sie bitte nicht darauf an Adrien. Sie hat wirklich Angst um ihre Identität“, erklärte sie.
So kannte er Ladybug. Irgendwann musste er mit ihr darüber sprechen, doch nie schien der richtige Zeitpunkt dafür zu sein. So langsam zerrte es an seine Nerven und er wusste nicht wie lange er dieses brennen auf seiner Seele noch ertragen würde.
„Werde ich nicht. Irgendwann, wenn sich die Gelegenheit bietet“
Er zog sich sein T-Shirt für den Kopf und sah noch wie die Kwamis die Köpfe einzogen, als Marinettes durch die Luke gestiegen kam.

Ein Tablett mit Getränken und einen Teller voll Kekse trug sie vor sich her und stellte es auf ihren Schreibtisch ab. Unbemerkt ließ sie zwei Kekse in die kleine Schublade fallen, um ihre Kwamidame zu versorgen und wandte sich wieder um, als sie plötzlich über etwas auf dem Boden stolperte und nach vorne fiel. Mit geöffneten Armen fing Adrien sie ab, wobei er mit dem Rücken weich ins Sofa sank. Vorsichtig sah er zu dem Mädchen runter, welches auf seiner Brust lag. „Tut mir leid, ich habe die Sachen in den Weg gelegt“, entschuldigte er sich aufrichtig.

Unfähig zu antworten, sah Marinette zu ihm hoch, als sie langsam die Hitze im Gesicht spürte.
Sie fühlte seine weiche Haut unter ihren Fingern und das Kribbeln welches sich in ihrem Körper ausbreitete.
Ohne sein Shirt kam ihr sein unwiderstehlicher Duft noch viel intensiver vor und für einen Moment fürchtete sie, er würde ihre Sinne betäuben. Wie sich seine Lippen anfühlen würden?

Sie blinzelte ein paar Mal um diese intensive Gedanken abzuschütteln und richtete sich auf ihm auf.
„S-Schon gut“, beschwichtigte sie verlegen.
Mit der Hand auf dem Sofa neben ihm abstützend, setzte sie ihre Füße zu Boden und stieg von Adrien runter.

Einige Male musste sie sich ermahnen, weiter zu Atmen, da ihr Körper diesem Reflex offensichtlich nicht nachgehen wollte. Sie wandte ihm den Rücken zu, um ihr stark pochendes Herz unter Kontrolle zu bekommen. Es erschwerte ihr das Denken unweigerlich.

Sie waren Freunde. Gute Freunde, sagte sich Marinette immer wieder. Gute Freunde, die alles füreinander tun würden – Füreinander da waren.
Und Adrien wollte dem nachkommen, was ein guter Freund eben macht.

Adrien setzte sich auf und rieb sich nachdenklich über seinen Arm, an dem sich Marinette eben noch haltsuchend gestützt hatte.
Er war der Meinung, einige Reaktionen eben an ihr ausgemacht haben zu können, die er nicht als üblich einstufte. Reagierte sie verlegen auf ihn?
Er dachte an ihren gemeinsamen Tanz zurück, wie sie sich eng aneinander bewegt hatten und sie deutlich auf seine Avancen reagierte. Er sah sie immer noch vor sich, wie sie die Augen geschlossen und seine Berührungen deutlich genossen hatte… ihre zitternde Haut unter seinen Finger.

Vielleicht hatte er eine Chance bei ihr.
Tief durchatmend stand Adrien auf. Er öffnete seine Jeanshose und tat unter Marinettes Bett, wo er die Wolldecke hervorzog.

Verstohlen sah Marinette über ihre Schulter zu ihm. Mit freiem Oberkörper wirkten seine Bewegungen noch viel fließender – attraktiver.
Seine Anwesenheit machte sie doch plötzlich viel nervöser, als sie es vermutet hätte. Vielleicht lag es auch an seinen Anblick, von dem sie nur schwer wegsehen konnte.
Die ausgeprägte Muskulatur zeichnete seinen Oberkörper und sie fragte sich ob es allein vom Fechten kommen könnte. Anderen Sportarten ging er ihrem Wissens her, nicht nach.

„Willst du jetzt Wurzeln schlagen?“, kam es plump von ihm und riss Marinette aus ihren Gedanken.
Verwundert wandte sie sich zu ihm um. Es war einer ihrer Eigenarten, gerne in Gedanken zu versinken und in ihrer selbst zu verharren. Dabei vergas sie gerne alles und jeden um sich herum.
Ein Lächeln legte sich auf ihre Lippen.

Adrien saß mit der Decke über den Beinen, auf dem Sofa und stützte sein Kinn in seine Handfläche.
Aus den grünen Augen heraus beobachtete er seine Freundin, als sich auch bei ihm ein Lächeln breit machte. Sie war ihm einfach ein Rätsel und vergeblich versuchte er, aus ihrem Verhalten schlau zu werden.

„Magst du mir den Reisverschluss öffnen?“ Mit dieser Bitte wandte sie ihm wieder den Rücken zu und hob ihre Haare an, um den Verschluss freizulegen.

Für einen Moment begutachtete Adrien sie, zog dann mit einer fließenden Handbewegung die Decke zur Seite und stand auf.
Die letzte Distanz überbrückend, trat er an ihren Rücken und zog ihr den Reisverschluss des Kleides auf.

Seine Haut, die ihre streifte, jagte Marinette einen angenehmen Schauer über den Rücken, welcher eine  Gänsehaut mit sich zog.
Neugierig beobachtete er, wie sie auf seine Berührungen reagierte. Für einen Moment spannte sie ihre Schultern an und hielt in ihrer Bewegung inne, bevor sie sich langsam wieder zu entspannen schien.

Unüberlegt streifte Adrien ihr die dünnen Träger von den Schultern, wobei sie hörbar nach Luft japste. Er behielt sie genau im Auge, doch sie bewegte sich nicht von ihm weg.
Kurz dachte er nach, ob er es wagen sollte, ihr näher zu kommen. Das letzte was er wollte, war ihre innige Freundschaft zu gefährden und doch musste er es riskieren.

Die Haare zur Seite haltend, warf Marinette einen flüchtigen Blick über ihre Schulter.
Seine unmittelbare Nähe raubte ihr den Atem und brachte ihr kaltes Blut in Wallung.

Nicht wissend, wie sie auf ihn reagieren würde, trat er dennoch einen letzen Schritt an sie heran, wobei seine Brust sich gegen ihren Rücken schmiegte.
Sie spürte seine warme Haut, seinen wilden Herzschlag und wusste, ihrer konnte dem mithalten, als alles in ihr sich anzuspannen schien.
Seine heiße Haut wärmte ihren kalten Rücken, der an diesem Abend deutlich an Temperatur verloren hatte.

Vorsichtig neigte Adrien sich vor und setzte einen sanften Kuss auf ihren freien Hals.
Überrascht über seine Geste, schaffte Marinette es nicht sich von ihm fort zu bewegen und für den Moment genoss sie seine unerwartete Berührung, schloss ihre Augen und atmete hörbar aus.
Wie lange hatte sie sich danach gesehnt? Noch wusste sie nicht wie sie seine Nähe deuten sollte, doch anfängliche Zweifel räumte er aus, als seine Lippen ihren Hals über ihre Schultern hinunter streifte.
Leicht zwickte er sie mit seinen Zähnen in die Schulter, wobei ihr einen überraschten Laut entfuhr.

Ihre Laute erhitzen sein inneres. Adrien hob seine Hände und ließ sie sanft an ihren Oberarmen hinab streicheln. Schmetterlinge breiteten sich in ihrem Bauch aus und drohten ihr Herz zu zerspringen, als er ihre Hand ergriff und sie mit einer fließenden Bewegung zu sich umdrehte.

Ihre blauen Augen, die sich in ihm verloren, fesselten ihn. Viel zu langsam näherte Adrien sich ihrem Gesicht.
Sie schloss die Augen, als seine Lippen sie in einen sanften Kuss zogen.
Die Gefühle übermannten sie und alle Emotionen der ganzen Jahre prasselten auf sie ein und lähmten ihre Gedanken.

Alle Zweifel über die möglichen Konsequenzen rückten in den tiefen Hintergrund. Ihr Kopf war wie leer gefegt und alle wirren Gedanken verschwanden aus ihrem überforderten Kopf.

Er löste sich von ihren Lippen und Küsste ihren Hals hinab, wobei er ihr das Kleid herunterstreifte und es komplett zu Boden fiel.
Genüsslich schloss Marinette die Augen und lehnte ihren Kopf nach hinten, um ihn gewähren zu lassen. Seine Liebkosung war so zuckersüß und verdrängte die letzte Kälte aus ihrem Körper.
Eine hitzige Wärme durchzog sie und sammelte sich unerbittlich, als er seinen Arm um ihre Taille schlang und sie erneut in einen leidenschaftlichen Kuss zog.
Sehnsüchtig legte sie ihre Arme um seinen Hals und er setzte einige Schritte zurück, zog sie mit sich, ohne den Kuss zu lösen.

Sie wollte ihn. Seine Haut unter ihren Fingern spüren und alles an ihm erkunden.
Schwungvoll ließ Adrien sich auf das Sofa sinke und zog das Mädchen auf seinen Schoß.
Ihre zarten Hände glitten über seine Brust. Ihre Schenkel drückten sich gegen seine Hüftknochen und sie konnte deutlich seine Erektion an ihrer Mitte spüren.

Glühende Wangen verrieten ihre Sehnsucht, als er zarte Küsse auf ihrem Hals hauchte. Gierig fuhr er mit den Fingern durch ihr schwarzes Haar und zog sie weiter auf seinen Schoß.
Ihr leises Keuchen, reizte ihn immer wieder aufs Neue und stieß seine Lust in die Höhe.

Kaum merkbar rieb sie ihre Hüften über seinen Schoß, entlockten ihm ein atemloses Stöhnen. Seine Finger glitten über ihre schlangen Seiten, über ihr Schlüsselbein und über ihre verhüllten Brüste.
Jegliches Schamgefühl war vergessen und sie genoss die innigen Berührungen ihres Freundes. Seine warmen Hände auf ihrer Haut und das Verlangen nach mehr.

Gierig verwickelte sie ihn einen Leidenschaftlichen Kuss, als ihre Zungen miteinander zu tanzen schienen.
Er griff hinter ihren Rücken und löste den Verschluss ihres BH´s, streifte ihr die Träger von den Schultern und warf das Stück zur Seite.
Er konnte seinen Blick nicht von ihr lassen, doch wollte Marinette nicht in Verlegenheit bringen, indem er sie und ihre schönen Brüste anstarren würde.
Er schlang seinen Arm um ihre Taille, wobei sie ihre Beine an ihn drückte und erhob sich mit ihr, um sie sanft mit dem Rücken auf das Sofa gleiten zu lassen.
Mit einem Knie zwischen ihren Beinen abstützend, beugte er sich über sie. Ein Arm ruhte stützend neben ihrem Kopf, während seine andere federleicht über ihren Bauch streichelte und über ihre Brust glitt.
Hörbar stieß sie die Luft aus, als das warme Kribbeln in ihr intensiver wurde.
Verlangender.
Seine Zunge strich ihr über ihren weichen Hals, bis zum Schlüsselbein, wobei er ihren zitternden Körper unter sich genoss. Sie war rundum perfekt und er wollte jedes noch so kleines Detail in sich aufnehmen.
Ihre Finger erkundeten seine Brust, zeichneten die Kontur seiner Muskeln nach und er spürte das Gefühl der Erregung, als sie ihm mit den Fingerspitzen über die Brustwarze strich.

Er rutschte tiefer, streichelte ihre Brust, als er seine Lippen auf sie setzte. Mit leichten Bewegungen umkreiste seine Zunge ihre Brustwarze und spürte wie Marinette sie vor ihm aufbäumte.
Die Erregung zog ihr brodelnd in den Unterleib, ließen ihren Körper erzittern und riss förmlich an ihr vor Ungeduld.
„Adrien…“, japste sie atemlos und stemmte ihm lustvoll ihre Hüften entgegen.

Schmunzelnd sah Adrien aus dem Augenwinkel zu ihr auf, als er seine Finger über ihr Oberschenkel glitten ließ und sie sich lustvoll unter ihm wand. Seine Hand glitt höher, über ihren Höschen und er spürte ihren zitternden Atem. Wie schwer sie um ihre Kontrolle rang.

Jetzt machte Adrien sich keine Sorgen mehr über mögliche Konsequenzen. Er wollte ihr gehören und sie sollte seins sein. Er würde ihr jede Liebe geben die sie sich sehnte.
Er streifte ihr das Höschen von ihrem Becken und zog es über ihre Beine ab, um sie erneut in einen tiefen Kuss zu verwickeln. Ihre Hände fuhren über seinen Rücken, hinunter zu seinem Becken, wo sie ihm die Hose samt Boxershort von der Hüfte streifte, ohne den Kuss zu unterbrechen.
Mit leichten Bewegungen fiel der letzte Stoff zu Boden und er stieß ihn von den Füßen ab, um sich mit beiden Knien zwischen Marinette zu stellen.

Adrien löste den fordernden Kuss, sah das funkeln in ihren Augen, doch wollte nichts zu ihr sagen. Womöglich hätte jedes Wort die Stimmung ruiniert und wie wäre sie mit einem plötzlichen Liebesgeständnis umgegangen? Er wollte Taten sprechen lassen, neigte sein Becken tiefer zu ihr runter und setzte seine Lippen an ihren Hals.
Erregt schlang sie ihre Arme um seinen Nacken, als sie seinen Schaft an ihrer Mitte spürte.
Sie wollte ihn. Jetzt. Ihn in sich spüren, ihre Liebe zum Ausdruck bringen. Ihn nie wieder loslassen.

Adrien löste seine Lippe von ihrem weichen Hals, um sie anzusehen, als er langsam in sie eindrang.
Für einen Moment schloss sie fest die Augen, schnappte nach Luft und streckte ihre Brust ihm entgegen als der süße Schmerz in ihrem Unterleib, ihren Körper durchzog und die Welle aus Empfindungen sie erzittern ließ.

Ihr Griff um seinen Hals wurde fester, als er die letzte Distanz überbrückte und gänzlich in ihr versank und inne hielt. Für einen Augenblick musste auch er sich an dieses unsagbar kribbelnde Gefühl gewöhnen, der durch diesen sanften Stoß in ihm ausgelöst wurde. Eine Welle aus Empfindungen die seinen Körper übermannte und ihren heißen Körper unter sich, vermischten sich zu etwas vollkommenen, was er nie hätte beschreiben können.

Sie löste ihre Arme um seinen Hals, legte ihre Hände auf seine Oberarme, als sie die Kontrolle über ihren Körper erlang, um ihm mehr Spielraum zu geben.
Langsam begann er sich in ihr zu bewegen, stieß sanft zu und ließ sie nicht aus den Augen, um jeder ihrer Reaktionen wahr zu nehmen.

Ihr stöhnen erhellte den Raum, als die ungewohnten Gefühle ihren Körper durchströmten, ihn in sich zu fühlen – Seine sanften Stöße in sich aufzunehmen.
Er drückte einen ihrer Knie höher an ihren Körper und nutze den Platz um fester in sie zu stoßen.
Ein unerwarteter Druck baute sich in ihm auf. Er wollte sie noch viel mehr spüren, noch mehr von diesem intensiven Gefühl durch sich strömen lassen.

Sie spürte seine Hand auf ihrer Brust, den festeren Druck auf sie, die ihre Lust ansteigen ließ.
Sie wollte noch mehr davon und doch wusste sie nicht, wie viel dieser unbekannten Gefühle sie noch aushalten würde.
Als sich der Orgasmus in ihm anzubahnen schien, hielt Adrien inne und entzog sich ihr.
Die Gelegenheit nutzend, drückte Marinette ihn von sich, wandte sich unter ihm heraus und drückte ihn sanft, auf das Sofa.

Ihn vor sich zu sehen, in seiner ganzen Pracht, brachte sie doch fast aus der Fassung, doch nun war wirklich nicht der richtige Augenblich, um verlegen zu werden.
Ihre Unsicherheit nicht anmerkend, stellte sie sich auf die Knie über ihn.
Langsam setzte sie sich auf ihn, ließ sein Glied in sich gleiten, bis er sie vollends aushüllte.
Zufrieden sah sie wie Adrien den Atem ausstieß. Seine Brust hob und senkte sich in schnellen Zügen, als sie sich auf ihn zu bewegen begann.
Mit den Händen hielt er ihre Hüften, bewegte sein Becken ihren Stößen entgegen.
Sie ritten in ein noch tieferes Gefühl, ließen den unendlichen Druck zu, der sich in ihnen aufzubauen schien.
„Mari…“, hauchte er kaum hörbar, als er dem Höhepunkt seiner Empfindung näher kam, aber sie stoppte nicht. Selbst steuerte sie den höchsten Punkt ihrer Empfindungen an, als sich mit den letzten Stößen all ihre Gefühle zu einem berauschenden Orgasmus aufbauten und sie völlig einnahm.

Mit zitternden Körper stützte sie ihre Hände auf Adriens Brust, spürte seine Hüften, die ihr noch einige Male entgegen stießen und das zucken seinen Gliedes, der sich in ihr zu entladen schien.
Es war berauschend, ihm ins Gesicht zu sehen, als der Höhepunkt über ihn schwamm und seine Finger sich fest in ihre Haut gruben.

Nur einen Moment späte öffnete er seine Augen. Sie beugte sich nach vorne und legte sich auf seine Brust.
Sanft fuhren seine Hände über ihren Rücken und seine Lippen setzten einen Kuss auf ihren Scheitel.
Das war… Sie konnte noch nicht glauben, was gerade passiert war.
Sie hatte Sex und das mit dem Jungen, mit dem sie es sich schon so oft gewünscht hatte.
Sollte sie irgendwas sagen? Sie verkniff es sich, denn es hätte womöglich den Moment zerstört, den sie gerade gemeinsam genossen.

Mit der Hand tastete Adrien die Seite entlang und griff nach der Wolldecke, die er vorhin zur Seite geschoben hatte. Vorsichtig zog er sie über das Mädchen, das auf ihm lag, darauf bedacht ihre Position nicht zu verändern.

Er wollte sie bei sich behalten und bis zum Morgen nah bei ihr sein.
Ihre Atmung entspannte sich mit jeder Minute und er schlang seine Arme um ihren Rücken.
Jetzt war es an der Zeit, mit ihr ein klärendes Gespräch zu führen. Er musste ihr seine Gefühle gestehen. Obwohl er es ihr seiner Meinung nach wohl jetzt deutlich gezeigt hatte, war es doch was anderes, es auszusprechen.
Tausend Gedanken gingen Adrien durch den Kopf. Wie und was er ihr sagen sollte.
Und vor allem… sollte er ihr nun endlich sagen, dass er über ihre andere Identität Bescheid wusste?
Unschlüssig hing er in seiner Wolke der Gedanken fest, als ihn die Müdigkeit einholte.




Müde öffnete Marinette ihre Augen. Etwas verwirrt wollte sie sich umdrehen, doch spürte dann zwei Arme die fest um ihren Körper lagen. Unter ihr, die warme Brust ihres Freundes.
Langsam kehrten die Erinnerungen an die letzte Nacht zurück, als sie vorsichtig die Decke anhob und an ihren nackten Körpern herunter sah. Noch wusste sie nicht, ob sie erstarren oder aufspringen sollte. Das war beides keine Option.

Ein Lächeln schlich sich auf ihre Lippen, als sie zu Adrien hoch sah. Wie ein Engel lag er unter ihr – friedlich vor sich hin schlummernd. Seine zerzausten Haare lagen wild und seine Augenlieder zuckten paar Mal. Ob er was träumte?
Sie dachte an die letzte Nacht. Sie hatten Sex.
Und doch kam die Frage in ihr auf, was Adrien für sie übrig hatte.
Handelte er aus Mitleid? Hatte er Gefühle für sie? In der Nacht hatte sie diese Frage erfolgreich verdrängt und noch war ihr nicht klar, ob sie sich überhaupt trauen würde, ihn danach zu fragen. Vielleicht sollte sie endlich zu ihren Gefühlen stehen?

Sie sah sich im Raum um. Die Sonne stand bereits hoch am Himmel und überall lagen ihre Klamotten herum. Ein Blick auf die Uhr verriet ihr, dass es bereits 13 Uhr am frühen Nachmittag war.
Sie hatten mit Sicherheit erst früh morgens, gegen 4 oder vielleicht 5 Uhr in den Schlaf gefunden.
Kein Wunder, dass sie immer noch hier so lagen.

Nur mühevoll löste sie sich aus Adriens Armen, darauf bedacht ihn schlafen zu lassen.
Ein Fuß nach dem anderen setzte sie zu Boden und erhob sich leise.
Sie braucht jetzt dringend eine Dusche und wollte sich dann um Frühstück kümmern.
Schnell schob sie die Kleidung zur Seite und legte noch einen Keks für Tikki bereit.
Unter ihrem Bett holte sie eine weitere Wolldecke hervor und band sie sich einmal um ihren Körper.
Wie auf Zehenspitzen trat sie zum Badezimmer und legte sich zwei Handtücher bereit. Zwei weitere legte sie daneben ab, da sie sicher war, Adrien würde auch gerne eine Dusche nehmen.

Angenehm prickelte das warme Wasser über ihren Körper. Beim Einseifen dachte sie an Adriens Berührungen zurück. Er war so zärtlich und rücksichtsvoll… Wie es sich eine Frau wünscht.
Auch wenn die Partynacht eine bittere Wende mit sich zog, hat er ihr doch die Nacht gerettet und von nun an konnte es nur noch bergauf gehen.

Nachdem sie trocken und in neuer Kleidung war, entfernte sie die letzten Rückstände der Mascara auf ihren Wangen und Augen und ging hinunter in die Bäckerei.
Ihre Eltern waren seit dem frühen Morgen schon auf den Beinen und arbeiteten.

„Guten Morgen“, grüßte Marinette ihre Mutter, die hinter dem kleinen Tresen stand.
„Guten Morgen? Mittag trifft es besser“, lächelte Sabine und nahm sich einen kleinen Teller.
„Ich weiß“, gähnte die Schwarzhaarige, wobei sie kein Geheimnis um ihre Müdigkeit machte. „Es ist sehr spät geworden gestern“, gab sie zu.
„Das sehe ich. Ihr denke ihr hattet Spaß“, zwinkerte Sabine ihr zu und bestückte den Teller reichlich mit Croissants und Macarons. Marinette konnte ihrer Mutter schlecht die Wahrheit sagen. Nicht die ganze.
Ihr fiel es selbst so schwer über die Geschehnisse mit Phillip zu sprechen und sie wollte ihre Eltern nicht damit belasten. Vor allem wusste sie nicht wie ihr Vater darauf reagieren würde.

Marinette nahm sich zwei Becher und goss sie mit heißer Schokolade voll. Hoffentlich sagt ihre Mutter nichts zu der Menge an Frühstück, die sie mitnahm.
Sie stellte die Schokolade auf ein Tablett und stellte den Teller von Sabine dazu.
„Bis später“, sagte Marinette eilig und ging schnell die Treppe hinauf, bis zu ihrem Zimmer.
Zum Glück hatte ihre Mutter nichts weiter gesagt.

Erleichtert öffnete sie die Lucke, kletterte geschickt hindurch und kam sofort etwas ins Wanken, als Adrien, mit einer Decke um seine Hüfte, auf dem Sofa saß.
Verschlafen rieb er sich über die Augen und blinzelte ein paar Mal.
Gott! Mit seinem wilden Haar, sah er so umwerfend aus.

Das Tablett auf ihrem Schreibtisch abgestellt, wandte sie sich ihm zu.
„Guten Morgen“, lächelte sie nun doch etwas schüchtern. Sie konnte es nicht verhindern, dass die 14-jährige wieder in ihr hoch kam.
Was würde er jetzt machen? Was sollte sie machen? Tausende von Gedanken und Szenarien gingen ihr durch den Kopf.
 „Guten Morgen“, schmunzelte er.
Er lächelt! Ein großer Stein fiel Marinette zugleich vom Herzen und sie fühlte sich etwas beruhigter. Und doch stand ihnen ein wohl ernsthaftes Gespräch bevor.

„Hast du gut geschlafen?“, fragte er und streckte auffordernd die Hand nach ihr aus.
Nachdenklich nickte Marinette und nahm seine Hand. Er suchte ihre Nähe, ging es ihr durch den Kopf. Was war das zwischen ihnen? Was empfand er für sie?
Sie ließ sich neben ihn auf das Sofa sinken.
„Möchtest du duschen? Ich habe dir Handtücher hingelegt“, informierte sie ihn und deutete auf das Badezimmer.
„Danke“, nickte Adrien und folgte dem Blick zum Badezimmer. Auch er wirkte in Gedanken zu sein und schien nicht zu wissen, was jetzt richtig war zu sagen.

Nach einer Schweigeminute, erhob Adrien sich.
„Wir können gleich Frühstücken“, sagte Marinette noch.
„Sehr gerne“ Adrien zog die Decke um seiner Hüfte zu Recht, beugte sich vor und drückte ihr einen Kuss auf die Lippen. Lächelnd trat er zum Badezimmer und verschwand hinter der Tür.

Langsam ließ sie sich auf den Rücken fallen und schloss die Augen.
Noch immer kreisten die Gedanken von letzter Nacht in ihrem Kopf herum und die Fragen wurden nicht weniger.

Eine gefühlte Ewigkeit verging und fast hatte Marinette das Gefühl wieder weg zu dösen, als sie an gestupst wurde. Zwei grüne Augen musterten sie.
War sie etwa wirklich eingeschlafen? Herr je, sie war noch so unglaublich Müde.
Adrien hielt ihr den Teller mit den Leckereien hin, als sein Handy anfing zu klingeln.

Er fischte es aus seiner Hosentasche und seine Miene schien sich zu verfinstern.
„Ja“, nahm er genervt den Anruf entgegen.
Sein Ausdruck wurde eine Spur genervt, entsetzt… oder doch wütend?
Er seufzte schwer. „Gut, 10 Minuten“, sagte er schließlich und legte auf.
Missmutig betrachtete er den Teller und sah kurz Zeit später in Marinettes Augen.
Sie traute sich nicht zu fragen, was los sei. Im Grunde konnte sie es sich selbst beantworten.
Schließlich war ihr klar, wie sehr er unter dem Zwang seines Vaters litt und in seinen Fängen saß.

„Schon okay“, versuchte sie sein Gewissen zu beruhigen. Dann müsste das Gespräch warten und es gab kein Grund, dass er sich irgendein Vorwurf machen müsste.
Wieder seufzte er schwer und setzte sich zu der Schwarzhaarigen.
„Tut mir leid, ich werde gleich abgeholt. Sie wissen immer wo ich bin“, entschuldigte er sich und hielt symbolisch das Handy hoch.
„Nimm dir trotzdem etwas“ Lächelnd hielt Marinette ihm das Croissant entgegen, welches er dankbar annahm.

Tatsächlich schienen beide nicht zu wissen, was sie sagen sollten. Bis Adrien abgeholt wurde schwiegen sie und genossen das Frühstück. Für ein tieferes Gespräch war einfach nicht genug Zeit und so konnten sie wenigstens nichts anfangen, was am Ende durch Zeitmangel in der Luft hing.
Mit einem Kuss auf die Wange hatte er sich schließlich von ihr verabschiedet und als Marinette den Nachmittag in ihren Gedanken gefangen war, bekam sie erst spät mit, dass Adrien ihr vor einigen Minuten eine Nachricht gesendet hatte.

„Wir müssen reden. Ich versuche heute Abend zu dir zu kommen“, las sie die Nachricht laut vor.
Wie wollte er es anstellen, abends bei ihr aufzutauchen? Wie wollte er das Haus verlassen?

Hätte sie nur gewusst… geahnt, wer sie besuchen würde, was auf sie zukommen würde…was sie erfahren würde, hätte sie wohl die letzten Tage am liebsten ungeschehen gemacht.
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Sie haben es getan... und Marinette ist happy.... noch....
Das Katz und Maus Spiel geht weiter... Man man man.
Ehrliche Meinung. Was denkt ihr?
Wie fliegt es am Ende auf, dass:
1. Adrien Chaton ist
2. Adrien über Marinettes Identität bescheid weißt und vorallem
3. Wie wird Marinette reagieren?
Gebt mal her eure vermutungen :-D

Damit es nicht nochmal zu so einer langen Wartezeit kommt (Naja, wir sprechen hier von keinen 2 wochen, aber gut), sitze ich am nächsten Kapitel dran ;-)
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