The Power Of Light

GeschichteDrama, Mystery / P18
Fili Kili Legolas OC (Own Character) Thorin Eichenschild Thranduil
16.06.2019
16.06.2019
1
1264
2
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
 
Hey
Dies ist der zweite Teil meiner Story "The Power Of Darkness"! (Hier ist der Link zu der Geschichte: The Power Of Darkness)
Wer den ersten Teil nicht gelesen hat bitte ich dies zu tun oder wenigstens ihn zu überfliegen.
Die Geschichte hat wieder etwas mit Fantasy zu tun und Modern Setting.
Ich hoffe euch gefällt das erste Kapitel und ich freue mich auf eure Reviews.
Viel Spaß beim lesen. ^^

Beste Grüße
Alphawolf7


PS: Es wird in dieser Geschichte keine expliziten Liebesszenen geben, aber trotzdem gibt es Romance zwischen den beiden. ;)










-Kapitel 1-

Legolas schaute nach draußen und sah den Schneeflocken zu, wie sie durch die Luft tanzten. Ein kleines Lächeln breitete sich auf seinen Lippen aus. Es war so friedlich. Die Kellnerin kam mit seiner Bestellung zurück und wünschte ihm noch einen guten Appetit, bevor sie sich einem anderen Kunden zuwandte. Legolas begann den Apfelkuchen zu essen und starrte gedankenverloren nach draußen, sodass er nicht merkte, wie sich jemand gegenüber von ihm setzte.
„Du bist mal wieder mit deinen Gedanken ganz woanders, Legolas“, sprach eine dunkle Stimme.
Legolas erstarrte und hörte auf zu kauen. Er schluckte und drehte seinen Kopf zu seinem Gegenüber. Seine Augen weiteten sich.


Auf einem gegenüberliegenden Flachdach stand ein Mann. Dieser hatte Legolas die ganze Zeit über beobachtet. Nun breitete er die Flügel aus und flog hoch zum Himmel.
Wenig später lief er durch einen weißen hellen Flur und öffnete eine große ebenso weiße Tür. Es war ein großer Saal mit Säulen und am Ende des Saals war ein Thron, wo jemand drauf saß. Der Mann kniete vor ihm nieder.
„Mein Herr, ich habe den Engel gefunden“, berichtete er ihm.
Ein Lächeln breitete sich auf dem Gesicht des Mannes aus.
„Sehr gut gemacht“, antwortete er, stand auf und ging zu einem kleinen runden Tisch, wo Gläser und Wein draufstanden. Er schüttete sich etwas Wein in ein Glas und trank einen Schluck, bevor er es wenige Sekunden später wieder absetzte. Als er sich wieder zu seinem Diener umdrehte, glühten seine Augen. „Die Zeit ist gekommen für die Herrschaft der Engel!“


Legolas starrte immer noch auf denjenigen der soeben vor ihm Platz genommen hatte. Das konnte nicht sein! Diese langen blonden glatten Haare. Diese eiskalten blauen Augen, die ihn amüsiert musterten. Ein kleines Lächeln entblößten seine spitzen Eckzähne. Seine schwarze Kleidung hatte sich wieder perfekt seinem Körper angeschmiegt.
„Du…“, Legolas konnte keinen klaren Gedanken fassen. Tränen bildeten sich in seinen Augen. „Du…“
„Was denn, hat es dir etwa die Sprache verschlagen?“, antwortete sein Gegenüber mit einem verschmitzten Lächeln.
„Wie… Wie bist du…?“, noch immer konnte Legolas keinen richtigen Satz bilden zu geschockt war er von der Situation.
„Du willst wissen, wie ich es geschafft habe dem Tod zu entkommen?“, vollendete der Mann den Satz, wobei er danach aufstand. „Dazu sollten wir woanders hingehen. Komm.“
Er ging davon, während Legolas für einen kurzen Moment wie versteinert da saß. Erst als der Mann das Café bereits verlassen hatte stand auch er auf, legte ein Geldschein hin und verließ ebenfalls das Café. Legolas schaute nach links und rechts und als er ihn sah, wie er in eine Gasse ging, folgte er ihm. Er lief in die Gasse, wurde gepackt und im nächsten Moment spürte er einen Lufthauch. Als Legolas seine Augen wieder öffnete, standen beide in der Villa von Thranduil. Er taumelte ein paar Schritte zurück und musste sich an der Wand abstützen, damit er nicht umfiel. Alles drehte sich in seinem Kopf, es fühlte sich so an als müsste er sich gleich erbrechen.
„Ganz ruhig, tief einatmen und wieder ausatmen, dann verschwindet das Schwindelgefühl gleich wieder“, hörte er die dunkle Stimme sagen.
Legolas tat was er sagte und einen Augenblick später hörte das Schwindelgefühl auf und seine Gedanken ordneten sich wieder. Er hob seinen Kopf und sah sein Gegenüber an. Langsam ging er auf ihn zu, um dann mit den Fingerspitzen dessen Gesicht zu berühren.
„Du bist es…“, flüsterte Legolas, Tränen flossen an seinen Wangen herunter, als er in die Augen seines Geliebten blickte. „Thranduil.“
Ein kleines gequältes Lächeln bildete sich auf den Lippen des Vampirs aus. Er nahm Legolas’ Hand in seine um diese zu küssen.
„Es tut mir leid“, flüsterte Thranduil. „Es tut mir leid, dass ich nicht früher zurückkommen konnte… Aber jetzt-…“
Er konnte seinen Satz nicht vollenden, da Legolas seinen Lippen mit den seinen verschloss. Der Vampir schloss seine Augen und erwiderte augenblicklich den Kuss. Legolas presste sich an seinen Geliebten, welcher zurück taumelte und gegen die Wand gedrückt wurde. Beide mussten sich von einander lösen um wieder Luft holen zu können.
Legolas blickte in die Augen von Thranduil, welche die Farbe gewechselt hatten. Seine Augen glühten blutrot und er konnte das Verlangen in ihnen sehen. Er legte seine Lippen erneut auf die seine und im nächsten Moment spürte er einen Lufthauch und dann, wie er auf etwas weiches gelegt wurde. Legolas begann die Knöpfe des Hemdes von Thranduil zu öffnen, aber da löste sich der Vampir von ihm. Er hielt sein Handgelenk sanft fest. Sein Lustverhangenen Augen sahen ihn an.
„Möchtest du das wirklich?“, fragte der Vampir mit dunkler rauer Stimme.
Statt einer Antwort schlang Legolas seine Arme um den Hals seines Geliebten, um ihn zu sich hinunter zu ziehen und seine Lippen erneut mit seinen zu verschließen.


Am nächsten Morgen erwachte Legolas mit einem Lächeln auf den Lippen. Er gähnte und streckte sich. Lächelnd dachte Legolas an gestern zurück, wie sanft Thranduil mit ihm umgegangen war, da es sein erstes mal gewesen war. Der Vampir hatte sich Zeit gelassen, auch wenn Legolas wusste, dass es eine Qual gewesen sein musste. Seine Finger wanderten hoch zu seinem Hals, wo Thranduil ihn gestern im Rausch der Lust gebissen hatte. Doch er hatte sofort darüber geleckt, sodass keine Bissnarben zurückgeblieben waren.
Legolas war so in seinen Gedanken gewesen, dass er erst jetzt merkte, dass das Bett in dem er lag vollkommen leer war. Er setzte sich auf, schlug die Decke zurück und stieg aus dem Bett. Auf dem Boden lagen ihre Kleidungsstücke, Legolas’ Hemd war zerrissen. Der junge Mann stieg unter die Dusche und ließ das warme Wasser auf seinen Körper prasseln.
Nach der Dusche zog Legolas sich den Bademantel über, der an der Badezimmer Tür hing und ging nach unten. Es roch nach gebratenem Speck, Eiern und nach getoastetem Brot. Legolas blieb an der Treppe stehen, lehnte sich an die Wand und beobachtete Thranduil in der Küche, welcher mit dem Rücken zu ihm stand. Er trug nur die schwarze Hose, sein Oberkörper war frei.
„Möchtest du dort Wurzeln schlagen oder etwas essen?“, fragte der Vampir, drehte sich zu ihm um und stellte einen fertigen Teller auf den Tisch.
„Essen“, sagte Legolas grinsend, stieß sich von der Wand ab und setzte sich an den Tisch in der Küche.
Thranduil setzte sich gegenüber und stellte seinem Geliebten noch ein Glas Orangensaft hin, während er wie immer nichts aß. Auf seiner linken Brustseite konnte man eine Narbe erkennen. Es war von der Glasklinge, die Legolas in ihn gestochen hatte, als Thranduil entschieden hatte sich für die Freunde seines Geliebten zu opfern.
Legolas schluckte und trank einen Schluck aus dem Glas, bevor er die Frage stellte, welche ihn schon seit gestern auf den Lippen brannte.
„Wie hast du es geschafft? Wie bist du wieder zurück ins Leben gekommen?“
Review schreiben