Weltenspringer 2

von Rich1905
GeschichteAbenteuer, Drama / P16
15.06.2019
23.11.2019
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Prolog


Erster Teil


Die Welt der Magier,  1933 Schottland,  Edinburgh


Die böse Hexe aus dem Norden


Laura Aberdeen strahlte ihren Mann John glücklich an.  Dieser lächelte zurück. Liebevoll strich er über ihren Babybauch. Laura war jetzt im sechsten Monat schwanger und sie freute sich auf die Geburt. Es würde ihr erstes Kind werden.


"Spürst du es ? Er hat schon wieder getreten."  sagte Laura voller Glück. Er nickte.  "Er wird bestimmt eines Tages ein großer Fußballspieler werden."     Morgen Abend würden sie einen Geschäftsfreund von John besuchen und dort zu Abendessen.



Den ganzen Tag arbeiteten sie am Kinderzimmer. Sie strichen die Wände blau und John stellte die Kindergrippe auf. Es klingelte an der Haustür.   John öffnete und vor ihm stand der Postbote. "Einen Eilbrief für Laura Aberdeen."  John unterschrieb dem Empfang und übergab den Brief seine Frau.


Sie öffnete den Brief und begann zu lesen.   "Was ist los ?"  fragte John.  "Meine Großtante ist gestorben.  Sie hat mir ein Haus in den Highlands vererbt."   In den Brief waren auch noch  die Anschrift und die Telefonnummer von einem Anwalt. "Wir sollten dort anrufen." meinte John.  Laura nickte und hatte den Hörer schon in die Hand.  Sie wählte die Nummer.  Am anderen Ende nahm ein Mann ab.


"Hier Stoneville. Was kann ich für Sie tun ?"  Die Stimme war freundlich,aber auch steif.  "Hier spricht Laura Aberdeen, Sie haben mir geschrieben wegen meine Tante."   "Auch ja, schön das Sie sich melden, Miss Aberdeen.  Können sie hierher kommen  ? Es geht um die Hütte ihre Tante und ein kleines Vermögen, dass Sie ihnen hinter lassen hat."  Laura sah John an und gab die Frage weiter.  Er nickte.


"Ja, das ist möglich. Wir würden vorbei kommen."      "Gut. Ich freue mich Sie zu treffen."    "Bis, dann."  Laura legte auf.  Sie aßen zu Abend und gingen danach ins Bett.


Am nächsten Abend ging sie die drei Blocks zu seinen Freund.  "Ich hasse diese Geschäftsessen."  sagte Laura.   "Ich weiß, Schatz, aber für mich ist es wichtig."   "Ich weiß."   Sie küssten sich liebevoll. Nie wieder würde Laura glücklicher sein ,als an diesem Abend.

Das Essen ging schnell vorbei und gegen zehn Uhr schlenderten sie nach Hause.


Es war schon dunkel und nur einzelne Autos fuhren vorbei.  Sie gingen an einer Sackgasse vorbei, wo sie ein Hilfeschrei hörten.  "Ich habe Angst."  sagte Laura.  "Ich werde mal  nach schauen." sagte John fest.   "Bitte gehe nicht."  flehte sie.   "Habe keine Angst. Da braucht jemand meine Hilfe."  


John betrat die Gasse vorsichtig und langsam. "Hallo, ist da  jemand ?"  fragte er.  John bekam keine Antwort.   Laura folgte ihren Mann, obwohl ihre Instinkte sie warnten, dass etwas nicht stimmte.   Der Überfall verlief schnell.  Zwei Männer kamen aus der Gasse und der  eine zückte ein Messer und stach damit auf John ein.  Laura schrie den Namen ihres Mannes.


"Bring Sie zu schweigen."  sagte der eine Mann.  Der anderen Mann schlug Laura hart ins Gesicht. Blut spritze aus ihre Nase, der nächste Schlag ging in den Unterleib.  "Mein Baby." wimmerte sie.   "Halt die Schnauze, du Schlampe."  schrie der Mann und teilte noch mehr Schläge aus. Irgendwann lag sie auf den Boden und versuchte den Kopf mit ihren Armen zu schützen.

"Nimm ihren Schmuck und das Geld und dann sollten wir abhauen."  sagte der einer Mann.  Laura verlor das Bewusstsein und wachte erst im Krankenhaus wieder auf.  



Der Raum war hell und  sie musste mehrmals blinzeln um alles wahr zunehmen.  Dann erkannte sie, das sie sich in einem Krankenzimmer  befand. Laura lag auf einem Bett und in ihren Armen stecken mehrere Kabel und Schläuche. Zudem war der Krankenhausgeruch einzigartig.  Sie schaute ihren Körper an und stellte fest, das ihr Babybauch verschwunden war.  Was war passiert ? Wie lange lag sie hier schon ? Laura schüttelte mit den Kopf.  Sie hatte keine Ahnung.


Ihr Mund war staub trocken und sie musste   husten .   "Hallo ist da jemand ?"  rief sie.  Ihre Stimme klang heiser und rau.  Laura rief noch einmal. Kurz darauf erschien eine Krankenschwester im Zimmer. "Miss Aberdeen, wie schön, das sie endlich wieder aufgewacht sind."  sagte die Krankenschwester und kontrollierte die Geräte.  "Wie lange bin ich schon hier ?"  fragte Laura.

"Etwa zwei Wochen. Sie lagen in dieser Zeit im Koma. Ich hole sofort den Arzt. Er kann ihnen weitere Fragen beantworten."  Und damit eilte die Krankenschwester aus dem Raum.  Laura entdeckte auf dem Nachtisch ein Glas Wasser und leerte es.  Zwei Wochen ?  Wie konnte das sein ?  Sie erinnerte sich dunkel an die zwei Männer in der Gasse und der Überfall.  Wie es wohl John ging ?  Hoffentlich hatte der Arzt ein paar antworten für sie.


Nach dreißig Minuten betrat ein Mann, anfang sechzig ihr Krankenzimmer.  An dem weißen Krankenhauskittel vermutete Laura, dass es  sich um den Arzt handelte.   Er lächelte sie freundlich an und überprüfte ihren Puls und sah mit einer Taschenlampe in ihren Augen.   "Wie geht's ihnen, Miss Aberdeen ? Irgendwelche Kopfschmerzen ?"  Sie schüttelte den Kopf.  "Wo ist John und was ist mit meinem Baby passiert ?"


Er zögerte zu antworten.  Wie es schien suchte er nach Worten.  Sie ließ ihn die Zeit und fragte sich, was so schwierig  war, die zwei einfachen Fragen zu beantworten. Nach fünf Minuten antwortete er endlich. Seine Stimme war  leise.   "Sie wurden vor zwei Wochen hier eingeliefert. Sie hatten eine schlimme Kopfwunde und  bluteten aus vielen Wunden. "  Er seufzte tief. Was jetzt kam fiel ihm offenbar schwer.  


"Was ist mit meinem Baby passiert ?"  hakte sie nach und ihr wurde leicht schlecht. Aus einem anderen Grund wollte sie die Antwort  nicht mehr hören.  "Sie hatten kurz nach ihre Einlieferung eine Fehlgeburt.  Es tut mir leid, aber ihr Baby ist tot."  Laura riss die Augen auf.  Trauer kam über sie.  "Was ist mit John ?"     Jetzt fing er an zu stottern.  "Er... er ist tot.  Nach der Information der Polizei haben ihre Angreifer ihn nieder gestochen. Noch einmal, es tut mir leid."  


Er wollte sie trösten indem er seine Hand auf ihre legte, doch sie ließ es nicht zu und entzog  ihm ihre Hand.  Laura konnte es nicht glauben.  Ihr Baby und ihr Mann, beide Tot.  Wie konnte das sein ?  Es lief doch alles gut und jetzt war alles vorbei und das wegen ein bisschen Geld ?  Das war doch Wahnsinn.   Aus Trauer und Wut wurden  Zorn  und Hass .  Und auf einmal war da eine neue Kraft , die sie nicht kannte.  Aber in diesen Moment war ihr es egal, denn  sie lenkte diese neue Kraft  durch ihre Hände auf den Arzt.  Laura versuchte diese Kraft in den Griff zu bekommen, aber Laura  konnte sie nicht mehr kontrollieren.


Kurz darauf lag der Arzt auf  den Boden. Er schrie vor Schmerzen. Sie sah,  das der Arzt schwere Verbrennungen hatte.  Was war das für eine Kraft ?  Sie hatte keine Ahnung, aber sie würde es herausfinden .Laura riss sich alle Schläuche und Kabel aus dem Körper und stieg aus dem Bett.  Sie fand ihre Sachen im Schrank des Zimmers und  zog diese an.


Ohne das sie jemand auf hielt verließ sie das Krankenhaus und ging nach Hause.  


Am nächsten Tag besuchte sie eine Bücherei und dort fand sie die antworten, die sie suchte.  Laura Aberdeen war im Besitz von schwarzer  Magie.  Sie nahm ein paar Bücher mit nach Hause und bildete sich selber  in Magie  aus. Doch schnell stellte sie fest, dass die Magie ihren eigenen  Weg  ging.  Sechs Wochen verließ sie ihre Wohnung nicht, getrieben von Hass und Zorn und auch der Gedanke an Rache ließ sie nicht mehr los.


Als sie wieder auf die Straße trat war sie eine Zeit-Magierin und unsterblich.  Sie brauchte nichts zu essen und lebte ewig.  Jetzt konnte sie durch die Zeit und den Raum reisen, wenn sie es wollte.  Sie lächelte böse, denn genau das würde sie auch tun. Zum diesem Zeitpunkt war die gute Frau, die Laura einmal war gestorben. Sie war jetzt eine andere Person.


Sie ging in selben Weg zurück wie damals mit ihren Mann.  Sie hielt  an der Gasse , wie sie damals. Es war ein sonniger Tag und viele Menschen waren unterwegs, doch das störte sie nicht.  Sie betrat die Gasse.  Hier war sie allein und so konnte sie ungestört ihre Magie entfalten.


Sie hob beide Hände und ließ kurz darauf die Zeit Rückwärts  laufen.  Zu dem Abend als ihr Leben zerstört wurde.  Kurz darauf sah sie alles vor sich und  neuer Zorn nahm von ihr Besitz. Sie sah die beiden Männer und John, der blutend auf den Boden lag.  Auch sich selber sah sie.  Dann entdeckte sie,  was sie sehen und wissen wollte.  Die Gesichter ihre Ziele. Diese Männer würde sie umbringen.  



Sie entließ die Magie und ging weiter die Straße entlang.  Wie sollte sie  die beiden Männer nur finden ?  Die Stadt war groß und voller Menschen.  Der Zufall kam ihr zu Hilfe.  Aus einem Laden für Schuhe kam eins ihre Ziele heraus. Ohne zu zögern folgte  sie ihm.  Der  Mann  bemerkte sie gar nicht. Er schaute nur nach vorn und drehte sich nicht einmal nach ihr um.  Zwei Straßen weiter betrat er ein Wohnhaus wo es viele Mietwohnung gab.


Ohne zu zögern folgten  sie ihm.  Im zweiten Stock holte er ein Schlüssel heraus und betrat eine Wohnung.  Kurz darauf stand sie vor der verschlossene Tür.

Sie wartete fünf Minuten, dann trat sie mir Unterstützung der Magie die Tür ein. Die Tür  flog einmal durch die ganze Wohnung.  Ohne zu zögern betrat sie die Wohnung. "Was zum Teufel ist hier los ?"  schrie der Mann  und kam ihr entgegen. Er war  ihr Ziel. Hinter ihm tauchte eine junge Frau auf.  Unter ihrem Rock stand ein kleiner Junge von fünf Jahren.


"Wo ist dein Kumpel ?"  fragte sie voller Zorn.   "Wer sind Sie ?  Was wollen Sie hier ?"  fragte er voller Empörung.  "Das wissen Sie genau, aber ich helfe ihren Erinnerung gerne auf die Sprünge. Vor ungefähr drei Monate überfielen zwei Männer ein Ehepaar in einer Gasse. Sie brachten den Mann um und klauten das Geld von ihnen. Die Frau ließen sie blutend zurück."

Jetzt fiel dem Mann alles wieder ein und seine Augen wurden groß. "Sie müssten tot sein."  sagte er leise.   "Müsste ich, aber hier stehe ich. "  Sie entfesselte ihre Magie und ließ sie auf den Mann los.  Dieser ging sofort zu Boden und wand sich vor Schmerzen. Es war wie ein starker Stromschlag. "Tun Sie ihn nichts. Er hat doch nichts getan."  mischte sich die Frau ein.  Sie  sah die Frau voller Zorn an.  

"Er und sein Freund haben mein Mann und mein Baby getötet. Jetzt bekommen sie die Rechnung dafür."   Jetzt fing die Frau an zu weinen an.  Gott, das war erbärmlich. "Wo ist dein Freund ?" fragte sie.   "Leck mich."  antwortete er unter Qualen.  "Das war nicht sehr nett.  Wo ist dein Freund ?"     Er antwortete nicht darauf, sondern schrie vor Schmerzen.  Sie sah aus den Augenwinkel, das die Frau versuchte mit einem Küchenmesser auf sie los zu gehen.  Sie tötete die Frau mit einem Magiestoss und widmete sich  wieder dem Mann zu.


"Wo ist dein Freund ?"  fragte sie erneuert.  Sie bekam keine Antwort, denn kurz darauf starb der Mann einfach.   "Feigling."  fauchte sie voller Zorn.  Der Junge  stand da wie gelähmt. Sie ging auf ihn zu und kniete sich vor ihm.  "Hey, Kleiner. Weißt du wo der Freund deines Vaters ist ?"  Zuerst antwortete der Junge nicht, dann zeigte er nach oben.  Sie nickte.   "Vielen Dank, Kleiner."  


Bevor sie die Wohnung verließ tötete sie den Jungen.  Es würden keine Zeugen geben.  Den zweiten Mann fand sie tatsächlich oben, im nächsten Stockwerk. Auch diese Familie brachte sie schnell um, dann verließ sie das Gebäude.  Ihre Rache war vollendet.  Jetzt stellte sich die Frage :  Was jetzt ?"  Sie überlegte kurz und  dann  kam sie zu dem zum Entschluss : Sie musste untertauchen und das sofort.  Es war die Magie, die ihr das sagte.   Sie ging nach Hause und packte ihre Sachen.  Mit dem Auto von John fuhr sie zu der Hütte ihre Tante in den Highlands.


Zwei Tage später untersuchte Linda Stevens den Vorfall.  Sie fand keine Zeugen und keine Spur von Magie. Sie konnte nur die Augen auf halten. Zudem war der Vorfall rätselhaft und Linda hatte bei all dem ein schlechtes Gefühl.


Sie kam nach einer Reisedauer von zwei Wochen in Kyle of Lochalsh an.  Hier stand das Haus ihre Tante.  Es  stand am Rande der Stadt und war eine Bruchbude, aber es würde reichen. Das gute an dem Haus war, das dieser ein Keller hatte.  Diesen konnte man abschließen.  Ideal.  Sie  beschloss sich für eine bestimmte Zeit schlafen zu legen, bis Gras über die Sache gewachsen ist.  Die Magie würde sie leiten und führen, dann konnte sie weitere Pläne machen.  In dieser Zeit würde sie sich weiter mit der Magie ausbilden und noch stärker werden.


Sie grub  mit Hilfe der Magie ein Loch  in die  Erde und legte sich dort rein. Das Loch war drei Meter tief und mit Hilfe der Magie schloss sie das Loch wieder mit Erde, dann schlief sie ein.
Schließlich wollte sie ja nicht, dass ihr Körper entdeckt wird.   Im Schlaf konnte sie sich nicht verteidigen, denn ihre Magie würde bestimmen wann sie wieder auf wacht. Sie konnte nur hoffen, dass sie niemand entdeckte.


Teil 2


Die Welt der Magier,  1958 Ost-Berlin


Schlauer Wiesel war auf der Jagd.  Sein Ziel :  Eine böse Frau aus dem Westen.  Seit einer Woche verfolgte er sie.  Die Reise begann in Hamburg und ging bis Berlin. Auf dieser Reise starben fünf Menschen und er war fest entschlossen sie zu erledigen.   Da!  Sie bog in einer Seitenstraße ein.  Er lächelte.  Schlauer Wiesel wusste, dass  es eine Sackgasse war. Jetzt war sie dran.


"Bleib stehen. Die Flucht ist vorbei."  schrie Schlauer Wiesel.  Die Frau verzog das Gesicht.  Sie dachte, sie wäre im Osten sicher. Wie es schien hatte sie sich geirrt.  Schlauer Wiesel tötete die Frau ohne zu zögern.  Sie hatte keine Chance gegen ihn.   "Wieder eine böse Frau weniger."  sagte Barbas.  Dieser war Schlauer Wiesels Dämon und damals ging er mit ihm einen Pakt ein. Das war der Ursprung aller Magier in dieser Welt. (Siehe  Episode 1 :Beginn der Herrscher)


Auf einmal spürte Schlauer Wiesel etwas.  Er hatte keine Namen dafür und  beschloss seinen Instinkt zu vertrauen und folgte dem Gefühl. Er betrat ein Wohngebäude und ging in den dritten Stock.  Er stand vor eine Tür mit der Nummer zweiundzwanzig  drauf. Schlauer Wiesel hörte in sich herein und wusste, das er hier richtig war.  


Bevor er klopfen konnte öffnete sich die Tür.  "Kommen Sie herein. Sie werden schon erwartet."  sagte der Mann und führte Schlauer Wiesel in ein bequemes Wohnzimmer.  Dort saß ein weiterer Mann und dieser lächelte Schlauer Wiesel freundlich an.  "Setzen Sie sich, John Steele. Ich habe auf Sie gewartet."  Schlauer Wiesel setze sich in einem Sessel.


"Wer sind Sie ?"  fragte Schlauer Wiesel nach längerem Schweigen.   "Ich heiße Seth Eckstein und das ist mein Assistent Benjamin Arnsteiner.  Ich bin ein Zeit- Magier und ich kann  ihnen mit dem Orden helfen."   Schlauer Wiesel riss vor Überraschung die Augen auf.   Ein Zeit- Magier ?  Davon gab es auf der ganzen nur einen und das war sein Sohn Rick.  In der schwarzen Magie gab es verschiedene Formen.  Die einen gingen mit einem Dämon einen Pakt ein, die anderen bezogen ihre Magie aus der Umwelt, wie zum Beispiel andere Magier oder  Menschen.


Am seltenes gab es Zeit- Magier.  Nakashima und er schätzen, dass nur drei Prozent der Magier in der Lage waren Zeit und Raum zu beherrschen. "Wie wollen Sie uns helfen ?"  fragte Schlauer Wiesel.  "Irgendwann werden Magier diese Welt verlassen um sich ein neues Zuhause zu suchen.  Irgendjemand muss ein Auge darauf haben.  Meinen Sie nicht ?"  


Soweit hatte Schlauer Wiesel gar nicht gedacht.  "Ich bin nicht unsterblich."  bemerkte er ruhig.   Eckstein winkte ab.   "Ihr Sohn kann den Job als Verbindungsmann über nehmen. "  Schlauer Wiesel nickte.  Er hatte so viele Fragen an Eckstein und wusste nicht wo er anfangen sollte.  "Ich weiß Sie haben tausende Fragen an mich, aber ich möchte ihnen folgende Erklärung abgeben :  Die Vergangenheit steht fest und lässt sich nicht mehr ändern. Das Buch des Schicksal ist geschrieben und nur  auf die Zukunft haben wir einen gewissen  Einfluss."


Irgendwie hatte Schlauer Wiesel das Gefühl  sich mit dieser Antwort zu frieden geben zu müssen. Auch wenn ihm die Antwort nicht gefiel. "Ich nehme gerne ihre Hilfe an.  Ab sofort sind Sie der Wächter von Zeit und Raum.  Sind Sie damit einverstanden ?"   Eckstein nickte.  "Damit kann ich leben."   "Gut, ich werde sie Geheim halten und der Kontakt wird nur zwischen Ihnen und mir bestehen. Wenn ich sterbe übernimmt mein Sohn.  Ok ?"


Eckstein nickte und gab Schlauer Wiesel die Hand.  Dieser schlug ein und der Pakt stand.  Ab sofort gab es einen Wächter von Zeit und Raum. Sein Name war Seth Eckstein. Seine Aufgabe : Die Kontrolle über die Weltenspringer. Er  würde sich nur einmischen, wenn es Gefahr für diese oder andere Welten gab. Und schon bald in der Zukunft würde dies auch gestehen.   Eine böse Frau aus dem Norden würde Chaos  anrichten und ein mächtiger Teufel und sein Bruder würden diese Welt herausfordern. Die Zukunft  war ungewiss und alles war offen, doch das würde Schlauer Wiesel nicht mehr erleben.  Er starb 1999 und sein Sohn Rick übernahm seine Arbeit  mit dem Wächter.
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