Liebe ist nicht nur ein Wort , Teil 1 (Überarbeitet)

von PL Dent
GeschichteFamilie, Fantasy / P18
Draco Malfoy Gabrielle Delacour Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter Hermine Granger OC (Own Character)
13.06.2019
21.09.2019
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Donnerstag, 3. Dezember 1994


Harry: „Was meintest du mit den Schulfächern. Hast du Angst die ZAG nicht zu bestehen?“
Neville : „Nur in Kräuterkunde schaffe ich ein E. In allen anderen Fächern muss ich mich furchtbar anstrengen um im Schnitt ein S zu bekommen. Das Lesen strengt mich an. Ich weiß wirklich nicht, wie das weitergehen soll.“
Harry: „Mal angenommen, ich würde mich bei deiner Großmutter dafür stark machen, das du eine andere Schule besuchen darfst. Ein Internat, wo du dort abgeholt wirst, wo du jetzt stehst.
Mit Lehrern, die auf dich eingehen können und das richtige Maß von Fördern und Fordern kennen. Würdest du dann wechseln wollen, auch wenn es eine Muggelschule wäre?“
Neville: „Solange das nicht bedeutet, das ich meinen Zauberstab zerbrechen muss, liebend gerne. Aber ich glaube nicht das du Großmutter überredet bekommst.“
Harry: „Wenn ich es schaffe erweist du mir dann einen letzten Freundschaftsdienst und kommst in Begleitung von Luna zu meiner Hochzeitsfeier und dem Weihnachtsball.
Denn tanzen tust du doch gerne.
Luna braucht jemanden als Begleitung, sonst darf sie nicht bleiben.
Ich habe da auch schon ein Indigo Blaues Kleid vor Augen, das sie tragen soll.“
Luna sah ihn überrascht an.
Harry schüttelte kaum merklich den Kopf in ihre Richtung und flüsterte : „Später!“
Neville: „Woher du das mit dem Tanzen weist ist mir ein Rätzel. Ich habe niemandem von meiner Leidenschaft erzählt. Aber Deal.
Wenn du Großmutter überzeugst, verhelfe ich deiner nächsten Frau zu einem Alibi.“
Harry : „So weit sind wir zwar noch nicht, aber ausschließen tue ich es auch nicht mehr.“
Luna viel ihm glücklich um den Hals und es kamen ihr ein paar Freudentränen.
Harry war zu überrascht um zu reagieren.
Neville reichte ihr deshalb sein Taschentuch.
Luna ließ Harry etwas verlegen los und bedankte sich bei Neville für seine Aufmerksamkeit.
Harry: „Ich denke Sonntag Vormittag könnte ich deiner Großmutter einen Besuch abstatten. Kannst du sie anschreiben und meinen Besuch ankündigen. Schreib ihr aber bitte noch nicht, weshalb ich vorbei kommen möchte. Wenn alles klar geht, bräuchte ich noch die Adresse.“
Neville etwas verbittert: „Wie ich Großmutter kenne, wird sie dich mit Freuden empfangen.
Sie schwärmt immer von dir und deinen Taten.
Ihre Antwort wird dann wahrscheinlich auch dir zugestellt und nicht mir.“
Harry: „Du tust mir Leid. Hoffentlich kann ich dir mit dem Schulwechsel helfen, damit du wieder mehr Selbstvertrauen bekommst.
Vielleicht helfe ich damit ja auch deiner zukünftigen Frau Gundula. Luna hat mir davon erzählt. Ich kann mir nicht vorstellen, das das in deinem Sinne ablaufen soll.“
Neville: „Gundula ist ein nettes Mädchen und ich kann mir vorstellen mit ihr glücklich zu werden. Das was Oma da an altmodischen Ansichten handhaben möchte, schmeckt mir auch nicht. Aber was will ich machen. Sie droht mir, mich vor die Tür zu setzen, wenn ich nicht genau das mache , was sie möchte.“
Harry: „Angenommen meine Bemühungen scheitern. Sie gibt nicht ihre Zustimmung zum Schulwechsel und ich würde dich auffangen, wenn du dich ihr widersetzt. Also nur als Notlösung. Würde dann unser Deal weiter gelten?“
Neville: „Sie kann mir nicht verbieten meine Eltern zu besuchen.
Ja, aber nur im Notfall.
Ihre Heuler sind schrecklich und ich mag nicht zur Lachnummer werden.“
Harry: „Versprochen. Für die Heuler wollte ich mir ohnehin etwas einfallen lassen.
Das muss vor versammelter Schülerzahl nicht sein.
So lustig es auch alle fanden, das der Direktor einen Heuler bekommt. Es verstößt gegen die Privatsphäre.
Gehst du Samstag mit nach Hogsmead einen Anzug kaufen?“
Neville: „Sorry, bevor das nicht geklärt ist, kann ich nicht. Ich nutze gerade jede Minute um zu lernen.“
Harry: „Dann halt beim nächsten Mal! Tschau Neville.“

Die Treppe hatte endlich angehalten. Harry und Luna nutzte die Gelegenheit diese zu verlassen.
Luna sah Harry erwartungsvoll an.

Harry: „Ich habe dir doch von dem Buch erzählt. Darin probiert Hermine ein Bordeaux Rotes Kleid an. Ginny eine Smaragd Grünes und du halt ein Indigo Blaues.
Leider steht nicht genau beschrieben wie die Kleider ausgesehen haben nur das ihr noch passende Unterwäsche brauchtet, damit sie besser saßen.“

Luna machte große Augen und liefen leicht rosa an.

Ihr müsst verboten gut ausgesehen haben. Später habt ihr mich dann in Verlegenheit gebracht.

Wir waren in den Drei Besen und es gab für dich und Ginny Erbsensuppe mit je einer dicken Bockwurst. Ihr habt die Wurst in die Hand genommen, um sie genüsslich zu essen.

Hermine hat dann für Kopfkino bei mir gesorgt.
Ich sollte mir vorstellen , wie ihr ohne die Kleider aussehen würdet und das die Bockwurst das Teil, eine Etage tiefer wäre, das ihr genüsslich ableckt.“

Er deutete auf sein Glied.
Luna war rot geworden, amüsierte sich dabei aber köstlich über das Gesicht, das Harry dabei verzog.

Luna: „Da bin ich mal gespannt auf Samstag.
Andere Unterwäsche könnte ich wirklich gebrauchen. Die komischen Teeny Oberteile mit Einlagen werden mir nicht mehr gerecht.
Ich musste sie schon entfernen, weil Vater sich weigerte mir neue zu besorgen.
Ihm war der Unterschied nicht aufgefallen. Jetzt zwacken die Dinger und die Nähte scheuern.“

Harry: „Ginny hat einen Bügel-BH getragen, als sich ihr Aussehen veränderte. Sie war froh, als sie das Ding los war.
Da hat sie auch nicht mehr gestört, das ich vielleicht was sehen könnte.
Aber das hat sich aber jetzt eh erledigt.
Wo wir gerade von Ginny sprechen.
Ich muss weiter. Meinen Beiden Frauen warten sicher schon.“



Das taten sie wirklich. Hatten aber bis eben nur Aufmerksam sein tun verfolgt.
Jetzt wollten sie aber weiter zum See und drängten ihn eben deshalb.
Sie gaben sich rechts und links ein Küsschen und gingen dann in verschiedenen Richtungen davon.

Harry zurück zum großen Saal und Luna in die Bibliothek. Ihr war die Idee gekommen, die Bücherausgabe über den Computer zu verwalten und wollte Wissen, ob es da noch weiter Möglichkeiten gab.

Harry ging durch die Große Halle und küsste erst Mal Hermine und Ginny.
Er fragte wie es ihnen in ihren Gruppen ergangen war.

Ginny berichtete von den ständigen Zwischenfragen wegen ihres veränderten Aussehens.
Die Beiden bestätigte ihre Auffassung, das einmal erklären, das sie unter einem Tarnzauber gelegen hatte, doch genügen sollte.
Sie erzählte, das sie es irgendwann satt war und gar nicht mehr darauf reagiert hatte.
Hermine und Harry gratulierten ihr zu der Entscheidung.

Dann gingen sie in ihre Wohnung.
Blinky , Dobby und Kreacher wurden damit beauftragt, ihre Sachen aus den Schlafsälen zu holen.
Sie selber packten sich Handtücher, Seife und Wechselkleidung und gingen zum geheimen See.

Am Ausgang zogen sie sich aus, stellten sich einige Minuten unter den Wasserfall und rutschten dann in den See. Dort tobten sie ausgelassen bis Python anfing zu drängen.
Harry lief ganz Gentelman zum Wasserfall und holte ihre Sachen.
Etwas später waren sie angezogen und lauschten dem, was Python ihnen zu sagen hatte.

>> Harry, du hast gut daran getan für Neville einen Plan B zu entwickeln.
Seine Großmutter hat gedroht ihn vor die Tür zu setzen, wenn er nicht im Durchschnitt auf ein A kommt. Das kann er hier nicht leisten. Davon wird sie auch nicht abweichen. Ihr könnt also schon mal einen Waisen in eurem geplanten Waisenhaus einplanen.
Als Schule sehe ich die Deutsche Klosterschule mit Internat für Interne Schüler an dem schönen Fluß Niers, der in den Niederlanden in die Maas mündet. Dort ist er bestens aufgehoben und die Pater werden sein Talent für Pflanzenkunde zu schätzen wissen.
Schulgeld wird dort nicht verlangt nur die Internatskosten müssen übernommen werden.
Im zweiten Jahr bekommt er aber schon ein Stipendium und liegt dir nicht länger auf der Tasche. Mit internationalem Portschlüssel für die Ferien, halten sich die Reisekosten auch in Grenzen und es gibt doch auch einige Squibs, die sich um die Magischen Schüler kümmern.

Jetzt zu dem eigentlichen Problem weswegen ich euch sehen wollte.
Der falsche Moody ist direkt in das alte Gutshaus von Tom Riddle Senior appariert.
Das Etwas, was von Tom Riddle Junior noch übrig ist, war hoch erfreut zu hören, das sein alter Widersacher Dumbeldor aus dem Verkehr gezogen wurde.
Weniger erfreut war er, das du Harry sein vermeidliches Erbe angetreten hast.
Sie werden bis Sonntag planen, das der falsche Moody, zur Zeit Crouch Junior (ohne Vielsafttrank zu trinken), Tom Riddle Junior und Peter Pettigrew, ins Schloss einschleusen soll.
Pettigrew wird sich dann verwandeln und als Wurmschwanz alles erkunden, wozu Crouch Junior trotz seiner Hilfsmittel nicht in der Lage ist.
Wenn ihr nichts unternehmt, werden sie am 25. Dezember eure Hochzeit sabotieren und euch gefangen nehmen.“
Harry nüchtern: „Also sind wir zum Handeln gezwungen. Danke Python.
Wir werden wohl die Anderen zusammen rufen und eine Entscheidung fällen müssen, wie wir vorgehen.“
Ginny: „Musste das gerade jetzt passieren. Wäre der falsche Moody gezwungen gewesen im Schloss zu bleiben, hätten wir kein Problem!“
Hermine: „Das glaub ich nicht. Am Wochenende und in den Abendstunden dürfen die Lehrer das Gelände verlassen, wenn sie keine Aufsicht haben.
So haben wir wenigstens Drei Tage, wo wir etwas vorbereiten können.
Wer weiß, wie es sonst gelaufen wäre.“
Harry: „Da muss ich Hermine Recht geben Ginny. Lass uns jetzt rein gehen. Möchtest du zum Abschluss noch einige Runden mit Python drehen? Ich will sehen, ob ich jetzt besser damit klar komme.“
Python machte mit Ginny auf dem Rücken ein paar waghalsige Flugmanöver. Harry und Hermine standen es wacker durch.
Ginny war danach wie aufgekratzt und schilderte ihnen jedes Flugmanöver nochmal aus ihrer Sicht, während sie zurück gingen und die Anderen zusammen riefen.
Diese waren überhaupt nicht begeistert wie die Dinge sich wendeten und man beschloss gegen Mitternacht sich zu vertagen.

Harry, Hermine und Ginny waren so Müde, das sie augenblicklich einschliefen als der Kopf die Unterlage berührte. Harry das Kissen und bei Hermine und Ginny war es Harrys rechte und linke Schulter. Er hatte sie gerade noch gleichzeitig in eine Umarmung ziehen können.