Liebe ist nicht nur ein Wort , Teil 1 (Überarbeitet)

von PL Dent
GeschichteFamilie, Fantasy / P18
Draco Malfoy Gabrielle Delacour Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter Hermine Granger OC (Own Character)
13.06.2019
16.10.2019
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Donnerstag, 3. Dezember 1994


Harry hatte die Karte der Herumtreiber unter dem Tisch geöffnet und seinen Weg verfolgt.
Ginny und Hermine waren nicht begeistert davon, das der falsche Moody zu Voldmort ging und machten sich deshalb große Sorgen.
>> Ich teile eure Sorgen, aber das hilft uns jetzt auch nicht weiter.
Lasst uns jetzt mit der Projektarbeit beginnen.
Später gehen wir dann zu unserem See schwimmen und Python freut sich bestimmt auch über einen Besuch.<<

Ginny: >>Python hat auch schon um unser kommen gebeten. Es gibt Neuigkeiten.<<

Harry: >> Noch ein Grund mehr schwimmen zu gehen. Ginny, magst du die Projektgrupppe 6 mit den Waisen- und Halbwaisenkindern unterstützen während Hermine sich um die Gruppe 4 mit den Unterrichtsfächern kümmert. Ich helfe dann Katie bei der Gruppe 5.<<

Ginny: >>Steht die auch auf deiner Favorittinenliste?<<

Harry zwang sich zur Ruhe und atmete durch bevor er gedanklich antwortete: >>Nein, ich habe immer noch keine Liste angefertigt.<<
Er musste er schelmisch Grinsen: >>Aber wisst ihr Beiden was. Zwei Gryfindormädchen reichen mir. Warum nicht zur Abwechslung aus jedem Haus auch noch wenigstens eine. Luna ist doch schon zum Thema geworden.<<

Hermine schnaubte: >>Na klar, deinem Drachen fehlen ja noch ein paar Zacken. Was Luna angeht, werde ich mich bemühen, aber komm mir bitte nicht mit Pansy, nur um sie zu retten.<<

>>Hermine, haben du oder ich geplant, das wir zusammen kommen ?“<<

>>Nein, haben wir nicht.
-...
-....
Ach Harry, bedeutet das, du willst weiter alles auf dich zukommen lassen?<<

>>Ich habe euch Beiden geheiratet und bin überglücklich.<<

Ginny: >> Solange wir nicht zu kurz kommen, werden wir uns damit arrangieren können.
Wir müssen uns ja auch noch was einfallen lassen wegen deiner Treffsicherheit.
Sonst sind wir ständig schwanger oder müssen enthaltsam leben, während du weiter deinen Spaß hast.<<

Hermine verschränkte die Arme: >>Zur Not besorge ich Kondome.

Ginny:>>Was ist das denn?<<

Hermine wurde wieder lockerer.
>> Kondome sind wie eine zweite Haut, die man über das erigierte Glied streift. An der Spitze verbleibt ein Reservoir, wo sich die Samenflüssigkeit sammeln kann. Manchmal auch mit Zusatz, um die Sperminen abzutöten. Wenn man es nicht beschädigt und gewisse Grundregeln einhält, ist das ein gutes Verhütungsmittel.
Die Muggel benutzen es auch um Geschlechtskrankheiten nicht zu übertragen.
Erst Recht, wenn man häufiger den Partner wechselt.
Manche beklagen sich aber auch, das es sich falsch anfühlt.

Es gibt sie aber auch in speziellen Ausführungen, die uns Frauen zusätzlich Freude bereiten können.<<

Ginny begeistert:>>Wir sollten es auf jeden Fall in Erwägung ziehen. Alleine das überstreifen kann man bestimmt zelebrieren.<<

Harry: >> Können wir jetzt bitte über etwas anderes Nachdenken. Wir haben doch erst heute Früh Bettgymnastik gemacht. Nur Gut das ich sitzen bleiben kann. Das wäre jetzt ansonsten absolut peinlich geworden.<<

Hermine und Ginny gingen innerlich grinsend zu ihren zugewiesenen Gruppen und ließen sich kurz dort einweisen. Vielleicht konnten sie später nochmal darau zurück kommen.

Harry, der sich kurz mit Katie unterhalten hatte ( sein Blut hatte sich wieder verteilt) stand jetzt doch auf und verschaffte sich am Rednerpult Gehör:
„ Bitte Zuhören!

Danke.

Ihr habt bis jetzt schon großartig alles vorbereitet.
Nur in 2 Gruppen hinken wir noch etwas hinter her.
Das ist einmal die Gruppe, die sich um das zukünftige Freizeitgestaltung kümmert und einmal die Gruppe Unterrichtsfächer.
Ich habe gestern mit Katie gesprochen und sie gebeten 6 – 8 Themengruppen vorzubereiten, die wir mit freiwilligen besetzen.
Katie magst du nach vorne kommen und die Themengruppen vorstellen?

Danke.“

Katie war es unangenehm vor so vielen zu sprechen. Harry machte ihr Mut.
Leise fing sie an zu sprechen , so dass Harry sein nochmal unterbrechen musste, weil die Schüler und Lehrer sie nicht verstehen konnten.
Er sagte leise zu ihr, so das die anderen ihn nicht hörten: „Sei ein Gryfindor und zeig es ihnen.“

Katie straffte sich, nahm allen Mut zusammen und sagte jetzt vernehmlich laut: „Also, ich habe sieben Themengruppen vorbereitet.“

Sie hielt 7 Pergamente hoch.

Themengruppe 1 soll sich mit Projektgruppe 2 abstimmen, welche Aktivitäten, auch in der Freizeit angeboten werden sollen.
Themengruppe 2 soll sich mit der Gestaltung des Außenbereichs rund um den See beschäftigen. Windgeschützte Sitzbereiche und so.
Themengruppe 3 soll sich Gedanken machen, welche Räume für eine Aktive oder Inaktive Entspannung notwendig wären. Als Beispiel nenne ich mal Yoga, Aerobic und Meditation.
Sauna mit Dusche, Abkühlbecken und Ruheraum stehen bei mir auf der Wunschliste. Themengruppe 4 soll sich mit Musik beschäftigen.
Ich habe herausgefunden, das Madam Hooch früher auch Gesangsunterricht erteilte und einen Schulchor leitete. Leider möchte Madam Hooch nicht darüber sprechen, warum sie es nicht fortgeführt hat, aber sie hat ihre Bereitschaft signalisiert ihn wieder aufleben zu lassen.
Für Themengruppe 5, gibt es auch eine Lehrerin. Mit ihr habe ich aber noch nicht gesprochen, Sie ist meine Hauslehrerin.“

Professor Mc Gonagal schaute überrascht auf.

„Es geht um tanzen. Professor Mc Gonagal hat früher an Tanzwettbewerben mit ihrem verstorbenen Mann teilgenommen. In Latein und Standarttanz. Wie meine Tante sagte, sogar sehr erfolgreich. Also die freiwilligen aus Themengruppe 5 müssen nur noch Professor Mc Gonagal von ihrem Glück überzeugen. Sie weiß sicher am Besten, was dann noch vorzubereiten wäre.“

Professor Mc Gonagal erhob sich, und sagte in die Runde: „Wenn sich freiwillige finden, die das tanzen wirklich erlernen wollen, dann stehe ich zur Verfügung.
Ich habe es am Anfang meiner Lehrtätigkeit Professor Dumbeldor angeboten, aber er hielt es für eine Alberei und hat mir verboten einen Aushang zu machen.“

Danach setzte sie sich.

Katie erfreut:
„Dann schreiben sie mich schon mal auf die Liste ihrer Tanzschüler Professor und
Danke!
Als Themengruppe 6 schwebt mir ein gläserner Wintergarten vor, wo man zwischen Blumen, Sträucher und Bäumen sitzen kann und vielleicht Hausaufgaben macht oder was liest.
Die Ruhe dort sollte nur von leisem Vogelgezwitscher unterbrochen werden.
Als Themengruppe 7 und damit sind wir bei meinem Favoritten schlage ich einen Badebereich in Strandoptik mit Palmen und liegen vor. Dieser Gruppe würde ich mich persönlich auch gerne anschließen. Ich habe da schon die Eine oder Andere Idee.“

Harry: „Ein Applaus für Katie bitte, das hat sie Super vorbereitet.“

Der Saal honorierte es mit tosendem Applaus.

Katie ging mit rotem Gesicht zu ihrem Platz zurück.

Dann meldete sich Colin Creevey und Harry erteilte ihm das Wort.
Er sagte: „Wir haben gestern ja schon mal davon gesprochen. Also ich rege ein Kiosk an, der 5 oder 6 Tage die Woche auf hat und wo man alles bekommt, was einem so in der Schule fehlt.“

Dann setzte er sich wieder. Er bekam spontan Applaus dafür.
Besonders die Weasley- Zwillinge waren begeistert und pfiffen sogar.

Harry sagte schmunzelnd: „Dann erweitern wir mal die Themengrupen in Projektgruppe 5 auf acht. Vier Wortführer habe ich schon ausgemacht.
Madam Hoch für 4 und Professor Mc Gonagal für 5.
Würden sie bitte nach vorne kommen.
Des weiteren Katie für 7 und Colin für acht. Auch euch bitte ich nach Vorne.

Gibt es freiwillige Wortführer für die anderen Gruppen?“

Als Wortführer kamen nach vorne Professor Vektor für 1 (Koordination mit Gruppe 2), Professor Hagrid für 2 (Außenbereich), Lavender Brown und Parvati Patil für 3 (Entspannung) und Professor Sprout für 6 (Wintergarten).
Jeder Themengruppe schlossen sich mehrere Freiwillige an.

Die Hauselfen stellten schnell ein Paar Tische für sie zusammen, an denen sie auch direkt Platz nahmen und mit ihrer Arbeit begannen.



Professor Sinistra, Professor Flitwick, Hermine und ein dutzend Ravenclaw Schüler bildeten die Neue Gruppe 4 und gingen in einen leeren Klassenraum, um in ruhe die Schulfächer zu besprechen und Neuerungen zu erwägen. Den Flip Chart nahmen sie mit.

Die meisten verbliebenen Schüler und Lehrer verteilten sich auf die Gruppen 2 + 6.

Harry war eingefallen, das er die Freiwilligen Projektgruppe 3 vernachlässigt hatte.
Da Professor Vector fehlte holte Madam Pomfrey ihre Freundin Irma Pince mit ins Boot, die sich erstaunlich gut bei Computerbearbeitungsprogrammen auskannte.

Als die Uhr am Glockenturm Drei schlug hatten sie es geschafft. Alle Gruppen waren erschöpft und hatten rote Gesichter von der Anstrengung.
Harry hatte in der Mittagspause die Hauselfe Hansy zu sich gerufen. Er wollte sich bei den fleißigen Lehrern und Schülern mit einer Überraschung bedanken.
Eine Kleinigkeit aus der deutschen Küche, sozusagen als Vorbereitung auf die kommende Woche, erschien ihm da gerade richtig.
Hansy hatte gelächelte und verschwand mit den Worten. „Viel zu tun.“

Das glaubte Harry ihm jetzt auch, als der Teller mit heißem Apfelstrudel an zwei Kugeln Vanilleeis und einem Klecks Sahne vor ihm erschien.

Nur noch blanke Teller mussten die Hauselfen wenig später abräumen, nachdem jeder seine Wege ging.

oOoOo

Luna hatte Harry gebeten sie zu Neville zu begleiten, um nochmal mit ihm zu reden. Neville wollte nämlich über die Feiertage zu seiner Oma reisen und die Eltern besuchen.

Harry ging mit Luna hinter ihm her. Die Haustreppen halfen ihnen Neville von den restlichen Gryfindors zu trennen und abzufangen.

Harry sagte zu ihm: „Weist du eigentlich was für ein Glück du hattest?“

Neville: „Ich und Glück? Ich muss das machen was Großmutter sagt und tue mich in den meisten Fächern in der Schule schwer. Du bist doch hier der Glückspilz. Kannst dir so viele Frauen nehmen wie du willst und hast mehrere Lordtitel und ein riesiges Vermögen geerbt.“

Harry: „Wo Licht ist, ist auch Schatten.
Geld alleine macht nicht Glücklich und
mehrere Frauen zu haben, kann auch Spannungen in der Familie verursachen.

Du aber hattest Glück, das Voldemort mich erwählte und nicht dich.

Die Prophezeiung, von der immer alle reden hätte auch auf dich passen können.
Auch deine Eltern haben ihm Dreimal getrotzt und auch du wurdest Ende Juli geboren.

Genauso hätte er also auch dich kennzeichnen können.

Also, hättest du mit mir tauschen und deine Eltern vollständig verlieren wollen?“

Neville war immer blasser geworden.
„Nein, da bin ich froh wie es ist.“