Das Leben mit Magie

GeschichteMystery, Fantasy / P12
12.06.2019
12.06.2019
3
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Dies ist meine erste FF die ich veröffentliche.
Bitte seid mir nicht böse und für Ideen bin ich immer offen :)
Eure Freya Malfoy

Meine Adoptivfamilie und ich waren an einem sonnigen Wochentag spazieren, als wir durch einen Tunnel kamen. Dort fiel mir auf das links an der Wand eine aufgemalte Schlange war. Erst fragte ich mich was zur Hölle diese Schlange hier zu suchen hatte. Dann fiel es mir wieder ein und ich sah auf die Uhr. Pünktlich wie die Maurer ging ich auf das Tor zu das in der Wand eingelassen war und strich über das Schlangensymbol. Sie flüsterte mir was ins Ohr, doch konnte ich nicht ganz verstehen was sie mir sagen wollte.
Rechts neben dem ominösen Eingang war ein Rätsel in die Steinwand eingelassen. Ich löste das Rätsel rechts neben der Tür und öffnete diese. Am Ende zog ich an dem Torknauf, drehte diesen und ließ dann los. Mit einem quietschen und krachen öffnete sich auch das Tor und ich sah mich um. Meine Familie blieb stehen und sah mich fragend an. Schulternzuckend drehte ich meinen Rücken ihnen zu und ging wortlos durch das Tor.
Auf dem Absatz drehend zum Tor hin stand ich vor einem Jungen der mich schmunzelnd ansah. Er nickte und ging zur Seite, sodass ich an ihm vorbeigehen konnte – eine Treppe runter die sehr steil hinunter führte.
Der Junge war der Schulsprecher aus Hogwarts und dem Hause Slytherin. Stolzen Hauptes machte ich mich auf den Weg die Treppe runter, als ich auf dem Boden Essensreste sah und angewidert stehen blieb. „Iiih was ist das denn?“, fragte ich meine Freundin und Seelenverwandte die auch gerade um die Ecke kam. Sie sah auf den Boden und machte einen riesengroßen Schritt über die Reste. Wir folgten dem Essen das aus Resten und Krümmeln bestand weiter und bekamen einen Schrecken. Eine weibliche Neville saß im Gemeinschaftsraum und aß wie bekloppt die unterschiedlichsten Dinge: Donuts, Zuckerstangen, Zuckerbonbons und ihre Plätzchen.
Es war kein schöner Anblick. Mir drehte sich kurze Zeit mein Magen um. Der Schulsprecher namens Raven sah sich das Spektakel nur kurz an, zog Sie am Ärmel hoch und ging mit ihr zum Hauslehrer. Ich reinigte alles und setzte mich dann hin. „Meine Adoptiveltern gehen mir so auf den Sack. Du darfst nicht dies du darfst nicht das. Wundert mich das ich noch auf Toilette darf“. Meinte ich witzigerweise, aber auch ernst und sah sie an.
Meine beste Freundin und somit auch einzige Freundin lachte und nickte nur. Sie verurteilte mich nicht nur weil ich anders aussah und andere Interessen und Gaben hatte und auch nicht Malfoy oder Snape hieß.
„Aber ich bin froh, dass es nur noch dieses Schuljahr ist und ich dann fertig bin. Was ist mit Dir? Was machst du nach der Schule?“ Severina sah mich an und grinste. „Ich gehe ins Ministerium denke ich. Mein Vater will das zumindest so und du kennst Lucius.“ Oh ja. Ich kannte ihn sogar sehr gut. Ich war oft in den Ferien bei ihr gewesen. Er hatte mir viel von meinem Vater erzählt.
Ich nickte nur und wusste das mein Vater viel auf sich genommen hatte um der beste Zauberer zu werden den es je gab. Er hatte viele Anhänger und Leute die ihn verehrten. Ich selber hatte ihn nicht kennenlernen dürfen, da er es zu gefährlich fand. Es gab Dinge die ich geerbt hatte. Mit Schlangen sprechen, meine Genauigkeit gegenüber der Zauberei, meine Augen, mein Patronus, mein Haustier. Ich wusste das meine Mutter durch alleiniges Handauflegen tote wiederbeleben konnte.
Aber genug des Ganzen!
Noch auf der Couch sitzend sahen wir wie Raven mit unserer Fressmaschine und Dramaqueen wiederkam. Sie war, während Beide uns entgegen kamen, am meckern, dass sie bei Professor Snape gewesen war und dieser ihr gegenüber sehr böse war. „Warum werde ich angemeckert? Ich habe doch nichts gemacht!“
Ich stand wütend vor ihr und konnte mit meiner Wut immer schwieriger umgehen. Sie machte es einem aber auch nicht leicht. Je blöder ihr Denken umso schwerer wurde alles, „Du machst nichts? Hast du dich mal umgesehen? Du beschmutzt unser Haus, unsere Regeln sind dir scheißegal, du isst furchtbar viel, sogar im Unterricht. Es gibt immer weniger Leute die mit dir was zu tun haben wollen. Madam Hooch hat dir nicht umsonst die Benutzung des Besens verboten!“ Mein Herzschlag ging ins Ohr. Severina nahm mein Gesicht in ihre Hände und sah mir in die Augen. „Hey alles wird wieder. Bitte konzentrier dich.“ sie machte das immer wenn ich kurz vorm Explodieren war. Ich entspannte mich und ließ meinen Zauberstab fallen. Der Stab landete in den Armen von Professor Snape, wie ich später noch feststellen sollte.
„MISS RIDDLE!“
Ich zuckte so heftig zusammen das ich einen Schutzzauber auslöste. Hinter mir stand mein Lehrer und der hatte keine gute Laune. /Hat der eine Laune/, dachte ich mir als er noch böser wurde.
„In mein BÜRO!“
Seufzend ging ich vor in sein Büro. Snape strahlte Angst aus und noch was anderes was ich nicht einordnen konnte. Ich bemerkte das er nachdachte, aber nicht worüber. Um die nächste Ecke und durch eine Tür – ich stand vor seinem Bürotisch. Ich hörte wie die Tür in das Schloss fiel, drehte mich aber nicht um. Er stand hinter mir. Das konnte ich sehr deutlich spüren. Sein Atem war genau in meinem Nacken und er strich mir über die Schultern. Ich bekam Gänsehaut. Gegenüber fremden Berührungen war ich eigentlich sehr eigen und ich mochte es gar nicht. Bei ihm fühlte ich mich wohl und automatisch entspannte ich mich. Seine Stimme war nur ein Flüstern nahe meines rechten Ohres, aber dennoch bestimmend. „Nicht mehr so gemein sein gegenüber Miss Snape“. /Sie soll mich aber dann auch in Ruhe lassen/. Professor Snape ließ von mir ab, ging um mich rum und setzte sich auf seinen Stuhl. Er machte eine Geste das ich mich setzen sollte. Ich setzte mich und sah mich um. Erst jetzt fiel mir auf das es sehr eigen war – Snape halt.
Severus sah mich an und unsere Augen trafen sich. Es war wie hypnose. Nur schlief ich nicht ein, sondern bekam alles mit. Wie er sich vor mich auf die Tischkante setzte oder lehnte und mir meinen Zauberstab wiedergab. „Du darfst gehen“, sagte eine leise rauchige Stimme. Ich stand auf und drehte mich noch einmal um. Er saß wieder und würdigte mir keinen einzigen Blick. Ich schloss die Tür und ging nachdenklich zum Quidditchfeld. Auf dem Weg dorthin gingen einige Schüler an mir vorbei, blieben stehen und sahen mir nach. Andere machten sich klein. Dritte wiederum tuschelten. „Wenn ihr weiter so macht schneide ich eure Zungen raus und knüpfe ein Seil damit.“ Am Feld angekommen zog ich mich um und schwang mich auf den Besen der beim ersten „AUF“ von mir schon in der Hand schwebte. Ich rannte zum Feld wo das Training schon stattgefunden hatte. Ich mochte es einfach auf dem Besen zu sein. Draußen fühlte ich mich frei und konnte machen was ich wollte. Wie gesagt, schwebend auf dem Besen, suchte ich meinen Partner, da es nur zwei Treiber geben konnte. Severina war Sucherin des Hauses mit der Schlange und lächelte mich an. Das Training an sich war gut bis auf diese eine Szene die mir auch nach zwei Wochen nicht aus dem Kopf gehen wollte.
Wir standen auf dem Feld als ich unsere Sucherin suchen musste. Auf der Tribüne fiel mir eine Aura auf wie sie nur jemand geheimnisvolles besitzen konnte. Ein junger Mann, dunkelhaarig und männlich, saß dort auf einem Stuhl und unterhielt sich mit.....Severina. Sie lachte und ich hörte aus einiger Entfernung wie er ihr Komplimente machte. Wäre alles nicht so schlimm gewesen, hätte sich ein Klatscher nicht selbstständig gemacht. Würde dieser nicht auf sie zufliegen, aber da er das tat machte ich instinktiv nur eins. „IMMOBILUS“, mit dem Stab auf den Ball zielend blieb er in der Luft schweben und erstarrte. „BOMBARDA“, rief ich hinterher und der Klatscher explodierte, Severina fiel vor Schreck vom Besen und der geheimnisvolle junge Mann fing sie auf und stellte sie auf ihren Füßen ab. Sie kam wütend zu mir und ich hob die Hand. „Du brauchst mich gar nicht erst anschnauzen. Weißt du was alles hätte passieren können wäre ich nicht da gewesen? Der Klatscher hat sich selbstständig gemacht und ist auf dich zu! Du wärst Brei gewesen! Eine Antwort?“
Severina war angespannt, irritiert, enttäuscht und traurig. Sie zitterte und rannte weinend weg. Ich blieb stehen aber auch meine Beine gaben nach und ich ließ mich auf den Rasen fallen. Nachdenkend sah ich in den Himmel und schlief ein.
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