Nach der Schlacht um Hogwarts

OneshotDrama, Romanze / P12
Harry Potter Hermine Granger
12.06.2019
12.06.2019
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Nach der Schlacht um Hogwarts

Achtung! Triggerwarnung. Wer sich instabil fühlt, sollte diese Geschichte meiden.
Ich übernehme keine Haftung für irgend etwas.

Rechtliches:
Alles gehört der wundervollen Joanne K. Rowling. Ausschließlich einige Teile der Handlung gehören mir. Alle Figuren und der Handlungsabschnitt, der zum Buch Harry Potter und die Heiligtümer des Todes gehört, sowie Hogwarts und andere eventuell erwähnte Handlungsorte aus den Büchern gehören Joanne K. Rowling. Ich verdiene außerdem kein Geld mit dieser Geschichte. Sie wurde zu meinem persönlichen Vergnügen verfasst und wird euch hier zur Verfügung gestellt. Sollte ich versehendlich Ideen anderer Autoren verwendet haben, bitte ich um Rücksprache, kann Ihnen aber versichern, dass dies nicht beabsichtigt war und ich keine Handlungen entwenden würde.

Die wohl ausführlichste Erklärung der Rechte auf der gesamten Seite hier.

„Avada Kedavra!“
„Expeliarmus!“
Diese beiden Rufe hallten durch die Überreste der ehemaligen großen Halle in Hogwarts.
Die zwei verschiedenfarbigen Lichtblitze schossen auf einander zu und trafen mit einem lauten Knall aufeinander.
Der rote Blitz von Harry schob den grünen todbringenden Blitz von Voldemort immer weiter zurück. Voldemort riss seine roten Augen auf und stieß einen unmenschlichen Schrei aus, bevor er von dem reflektierten Todesfluch getroffen wurde und sofort tod nach hinten auf den Hallenboden fiel.
Der rote Blitz riss Voldemort den Todesstab aus der Hand, der von Harry aufgefangen wurde, bevor der Blitz in der gegenüber liegenden Wand einschlug und ein Loch in diese riss.
Es wurde ganz still, bevor man von überall grauenerfüllte Schreie vieler Todesser hörte, die gerade schreckliche Quahlen erlitten, als der dunkle Totenkopf mit der Schlange auf deren Arm verblasste.
Plötzlich rannte eine Person auf Harry zu. Sie war etwas kleiner als er selbst, hatte braune Augen und braune Haare und fiel ihm um den Hals.
„Du hast es geschafft! Du hast es wirklich geschafft Harry!“, schluchzte sie an seiner Brust, während er seine Arme um sie schlang.
„Habe ich das? Schon klar. Voldemort ist ein für alle mal weg. Aber zu welchem Preis? Dobby, meine Eltern, Sirius, Tongs, Lupin, Fred Professor Burbage und noch so viele andere unbeteiligte. Und das alles nur wegen mir. Ich hätte mich viel früher einfach ausliefern sollen. Dann wären Dumbledore, Dobby, Snape und all die anderen noch am Leben.“, antwortete Harry gebrochen.
„Das ist doch nicht deine Schuld Harry! Diese Personen haben alle freiwillig gekämpft. Sie wussten, dass sie dabei sterben könnten, haben aber trotzdem weiter gemacht. Und die unbeteiligten Personen, du hättest sie nicht alle retten können. Du hättest nicht alles ungeschehen machen können, indem du dich früher ausgeliefert hättest. Und fang jetzt nicht an, mir zu widersprechen. Ich weiß genau, wie du dich jetzt fühlst. Du musst dir aber darüber im klaren sein, dass du keine Schuld trägst. Du musst dir diesen Gedanken einfach oft genug denken, damit du es schlussendlich irgendwann aus vollem Herzen glauben kannst und dir selber endlich für nie geschehene Sünden vergeben kannst.“, antwortete Hermine ihm.

Zeitsprung: Ungefähr eine Stunde später
Die Sonne hob sich gerade als ein schmaler Streifen aus dem Tal hinter Hogwarts und tauchte dieses zerstörte Gebäude in ein rötliches Licht, wodurch das Schloss trotz der großen Zerstörung unendlich schön und imposannt wirkte. Es wirkte so, als könnten die Grundmauern und Zauber von Hogwarts jedem dunklen Zauberer, jedem Krieg und jedem Sturm trotzen, um immer wieder aufs neue Schüler aufnehmen zu können und diesen ein sicheres Zuhause zu sein.
Am Seeufer saß ein ausgezehrt wirkender schwarzhaariger Junge mit grünen Augen und starrte über den See auf das Schloss, welches für sechs Jahre sein Zuhause gewesen war, bevor er mit seinen besten Freunden auf Horkruxjagt gegangen war, um Lord Voldemort persönlich auslöschen zu können und damit all die Toten zu rächen, die durch die Hand der Todesser oder die Hand Lord Voldemorts gefallen waren.
Eben dieser Junge stand nun von unendlich großer Trauer und Schmärz zerfressen auf und lief um den See herum, um zum Hauptportal des Schlosses zu gelangen. Er stieg über die Überreste der verschiedensten Mauern, Türen und Einrichtungsgegenstände hinweg und lief in Richtung Astronomieturm, wo er die vielen Stufen erklomm, um schließlich an dem Ort anzukommen, wo Albus Dumbledore seine Erlösung von dem Fluch in seiner Hand gefunden hatte, während er gelähmt zusehen musste, ohne auch nur etwas tun zu können. Er hatte Snape damals nicht verstanden. Jetzt nach seinem Tod allerdings, konnte er die Handlungen der Fledermaus aus den Kerkern durchaus nachvollziehen. Er hatte Dumbledore schwören müssen, ihn umzubringen, um die Sehle von Malfoy vor dem Teilungsprozess durch einen Mord zu bewahren.
Nun stand Harry hier und überlegte, wie er jetzt weiterleben sollte. Er hatte seinen Mentor, seinen Parten und so viele andere wichtige Personen aus seinem Leben verloren, die er wohl nie wieder sehen würde. In seinem Kopf rief ihn eine zarte Stimme zu genau diesen Personen. Aber konnte er das den Hinterbliebenen antun? Er wusste es schlicht und ergreifend nicht. Aber wenn er ginge, hätte er endlich seine Eltern und die vielen anderen Personen wieder, die ihm am Herzen lagen. Gleichzeitig würde er aber auch die Familie Weasley, Hermine, Neville und so viele andere zurücklassen.
„Nein!“, rief er gedanklich. Ich werde jetzt ja wohl einmal etwas tun dürfen, was nicht auf das Wohl der anderen aus meinem Umfeld ausgerichtet ist. Ich werde es hier und jetzt beenden.
Er hatte nicht bemerkt, dass ihm jemand gefolgt war und zog seinen Zauberstab.
Er richtete diesen auf sich selbst, lehnte sich an die Brüstung, an der Stelle wo Dumbledore einst gestanden und schließlich entschlafen war und murmelte leise:
„Ich habe es zu Ende gebracht Professor. Nun ist es Zeit, Ihnen zu folgen. Avarda Ked“
„Expeliarmus!“, brüllte eine zweite weibliche Stimme, gerade als Harry sich selbst den letzten tödlichen Schlag versetzen wollte.
Harry flog der Zauberstab aus der Hand und er sah auf direkt in ein tränenüberströmtes sehr bekanntes Gesicht mit braunen Augen und braunem Haar direkt vor ihm.
„Her … Hermine?“, fragte er leise.
„J Ja. Ich bin dir hier her gefolgt. Ich hatte so ein beklemmendes Gefühl und dachte, dass du etwas Beistand gut gebrauchen könntest.“, antwortete sie ihm.
„Das kann ich nicht glauben. Wer sorgt sich denn schon um mich. Für die zählt doch nur, dass Voldemort endlich weg ist, und dass ich ein Held bin. Wie es mir geht, verstehen die doch gar nicht und wollen es vermutlich auch nicht verstehen. Warum also noch auf Hilfe warten, wenn eh keine kommt.“, sagte Harry leise und mit gebrochener und zu tiefst verzweifelter Stimme.
„Warum bist du mir überhaupt gefolgt. Es könnte dir doch egal sein, was mit mir passiert. Genauso wie den anderen unten in der Halle und den anderen Gängen im Schloss.“, fragte Harry sie.
„Weil ich dich, so verrückt das hier und in dieser Situation auch klingen mag, liebe Harry.“, antwortete sie schüchtern.

Epilog (einige Wochen später)
„Hermineschatz, kommst du bitte mal runter? Ich habe keine Idee, wie ich diesen Klebefluch auf den Hauselfenköpfen aufheben soll.“, rief Harry durch das alte Haus seines Parten Sirius.
„Ich komme schon Darling!“, rief sie zurück.

Der Rest bleibt eurer Fantasie überlassen. Ich würde mich über Reviews mit Kritik und euren eigenen Fortsetzungsideen freuen. Ich denke zwar nicht, weiter zu schreiben, allerdings wäre es sehr interessant, eure Vorschläge zum weiteren Verlauf dieser kurzen Geschichte zu hören.
LG,
Taurus Fan.
 
 
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