Prey

OneshotFantasy, Schmerz/Trost / P12
12.06.2019
12.06.2019
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Die Wogen des Meeres zogen ihn an. Die Dunkelheit zwischen dem Glitzern der Wellen, die das Licht der untergehenden Sonne reflektierten, verführte ihn. Sie machte etwas mit ihm, löste etwas in ihm aus, das seinen Blick geradewegs zum Grund des Meeres führte, ohne ihn wirklich sehen zu können. Vielleicht sah er einfach nicht genau genug hin, vielleicht lag es aber auch daran, dass er die Augen partout geschlossen hielt und vielmehr den Grund des Meeres erfühlte.
Er spürte, wie die Wassermassen an seinen Füßen zerrten, wie sie sie vor und zurück schoben, als könnten sie sich nicht entscheiden, ob er schon bereit war zu gehen, oder ob sie ihn besser ablehnen sollten. Er hätte ihnen so gern die Antwort auf diese Frage gegeben, aber das Meer schien ihn nicht zu verstehen. Seine Worte gingen in dem Rauschen der Brandung unter.

Die perfekte Therapie für jemanden wie ihn, das musste er schon zugeben. Aber woher sollte jemand, der mitten im Leben stand, schon wissen, wie man jemanden behandelte, der das nicht tat? Jemanden, der ganz nüchtern und freiwillig bereits einen Fuß über die Schwelle gesetzt hatte und nur mit dem zweiten Fuß nicht rechtzeitig nachgezogen war, um auf der anderen Seite bleiben zu dürfen. Dazai seufzte bei der Erinnerung an seine letzte Nahtoderfahrung, durch die es ihn letztendlich weniger freiwillig hierher verschlagen hatte.
Nichts war schrecklicher, als sich die Worte von Menschen anzuhören, die versuchten ihn eines besseren zu belehren. Und andersherum war nichts furchtbarer, als ihn zu behandeln. Er hatte schon ein wenig Mitleid mit den Therapeuten, die bereits an ihm gescheitert waren. Dazai hatte von etlichen gehört, die nach seinen, sich unaufhaltsam aneinander reihenden, Suizidversuchen selbst psychologische Unterstützung entgegen nahmen und er fragte sich, wann sie endlich aufhören würden ihm neue Hilfe zu stellen. Schließlich befand er sie selbst als unnötig. Völlige Ressourcenverschwendung, wenn man es so sah. Sie sollten ihn einfach gehen lassen, dann wäre allen geholfen.
Wenn es da nur nicht diesen dämlichen Eid der Ärzte gäbe, jedes Leben mit allen Mitteln retten zu müssen, dann würde er längst nicht mehr leiden müssen. Oder wenn seine Familie es endlich einsehen würde. Aber nicht doch, viel eher schickten sie ihn hierher, um sich zu besinnen. Was für ein Haufen Dummköpfe. Da setzten sie ihm eine riesige Badewanne vor die Füße, die nur darauf wartete, dass er endlich versuchte sich in ihr zu ertränken. Aber vielleicht war auch gerade das die Intention. Der Hinweis darauf, dass er sie endlich alle von ihm erlösen sollte.
Ja, er spürte das Wasser nachdrücklicher an seinen Knöcheln zerren und rutschte ein wenig auf seinem Stein vor. Doch kaum reichten seine Beine tiefer hinein, schien es sich schon wieder alles anders überlegt zu haben. Es fühlte sich an, als befänden sich seine Beine plötzlich im Windschatten von irgendetwas Unbekanntem und er öffnete neugierig die Augen, um herauszufinden, was für ein Spielchen das Leben heute mit ihm Spielen wollte.
Und sein Blick traf auf strahlendes Blau. Ein Blau, welches eher dem Himmel entsprach, als dem Dunkel des Meeres, aber ihn immer noch genauso wie letzteres in den Bann zu ziehen wusste. Als er realisierte, dass es das Blau zweier Augen war, erschrak er jedoch und zog die Füße schnell aus dem Wasser und die Beine an die nackte Brust.
Die Augen blinzelten ihn an und er blinzelte zurück. Der Schrecken war ihm stumm im Halse stecken geblieben. Was für ein Glück, dachte er sich, als das Gesicht zu dem geheimnisvollen Paar Augen die Wasseroberfläche durchbrach und sein Anblick ihm erneut die Sprache verschlug. Denn er war sich beinahe sicher, dass er dieses Wesen schon mit dem leisesten Ton seiner menschlichen Stimmbänder zu verschrecken vermochte.
Es blinzelte wieder, bevor es sich mit neugierigem Blick weiter aus dem Wasser reckte. Dabei bemerkte Dazai selbst kaum, wie er sich wieder weiter vorlehnte, um die Perfektion dieses fremden Gesichts zu studieren. Makellose Haut. Scharfe Züge, die ihm trotz des langen im Wasser bronze wogenden Haares verrieten, dass dieses Wesen männlicher Natur war. Eigenartig. Trotz dieser Erkenntnis schien sein Herz sich nicht mehr beruhigen zu wollen. So schnell und aufgeregt hatte es lange nicht geschlagen, aber vermutlich steckte ihm der Schrecken noch immer in den Gliedern.
Es verstrich ein Moment, ehe das Wesen die Unterlippe vorschob und einen ganz und gar niedlichen Anblick abgab, der durch die tiefe Stimme, die es daraufhin verlauten ließ, jedoch wieder vollkommen zerstört wurde:

"Ich hatte um diese Zeit viel eher mit einer jungen Frau und einem gebrochenem Herzen gerechnet. Was für eine Enttäuschung."

Dazai konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.

"Gleichfalls. Ich hatte das Meer eigentlich um einen schmerzlosen Tod gebeten und dann schickt es mir... eine Meerjungfrau?"

Das Wesen spuckte ihm geradewegs ins Gesicht.

"Tch. Das Meer holt keine frechen Buben, die seine Untertanen beleidigen."

Dazais Schmunzeln wollte gar nicht mehr von seinen Lippen weichen. Es war schon beinahe anstrengend, bedachte man die lange Zeit, die zwischen dem jetzigen und seinem letzten Lächeln lag. Er wunderte sich vielmehr darüber, dass er die Bewegung noch beherrschte, als darüber, dass das Wesen vor ihm seine Sprache verstand.
Dazai vergaß die Beine weiterhin zum Schutz an seine Brust zu drücken und ließ sie zurück ins Wasser gleiten. Der Wassermann beobachtete ihn dabei skeptisch.

"Achso, dann hab ich aber Glück, dass ich schon ein reifer Mann bin. Die nimmt es doch bestimmt, oder nicht?"

Er hatte durchaus bemerkt, wie der Blick des Wesens an seinem Körper hängen geblieben war.

"Reife misst man nicht an Alter, Größe oder Stärke der Muskeln."

"So? An was dann?"

Er stützte den Kopf auf eine Hand, da es ihn anstrengte sich so weit zu dem Wesen im Wasser vorzulehnen.

"Hmm... zum Beispiel daran, dass du es jemandem, der dich verletzt, nicht vergeltest. Oder daran, dass du lernst Personen und Situationen aus dem Weg zu gehen, wann immer sie deinen Seelenfrieden, deine Selbstachtung, deine Werte und Moral oder deinen Selbstwert bedrohen. Habe ich gehört."

"Und was ist, wenn ich derjenige bin, der mich verletzt? Wenn ich meinen eigenen Seelenfrieden, meine Selbstachtung und meinen Selbstwert zerstöre und mir Werte und Moral fremd sind?"

"Dann solltest du dir überlegen, ob du nicht besser mit einer Flosse, als mit zwei Beinen auf die Welt gekommen wärst."

Dazai dachte einen Moment über diese eigenartige Antwort nach. War das etwa eine Art ihm zu sagen, dass dieses Wesen wusste, von was er sprach? Verstand es ihn etwa? Aber wenn er nachhakte, wäre er nicht viel besser als seine eigenen Therapeuten, die ihn mit seinen Analyseprogrammen bis aufs Äußerste langweilten. Aus irgendeinem Grund wollte er ein solches Gefühl der Langeweile auf keinen Fall bei seinem Gegenüber hervorrufen, egal wie sehr ihn seine eigenen Analysen selbst zu amüsieren vermochten.

"Hm, und ich habe gehört, dass der Mensch sich im Laufe seiner Entwicklung nun einmal Beine angeeignet hat, weil sie viel praktischer sind."

Sein Gegenüber fletschte die erschreckend scharfen Zähne: "Hah?! Soll das etwa heißen, ich sei unterentwickelt?!"

Dazai entwich tatsächlich ein leises Kichern. Irgendwie hatte er sich eine solch lebendige Reaktion erhofft. Sie vermochte sein eigenes Gemüt ebenfalls zu beleben. Aber als der Wassermann sich wütend zurückzog, ergriff ihn wieder dieses sonderbare Gefühl, welches ihn schon dazu angetrieben hatte, ihn bloß nicht zu langweilen. Dazai verstand, dass er ihn einfach noch nicht gehen lassen wollte.
Ehe er sich versah, griff seine Hand auch schon ins Wasser und fischte nach einer der bronzenen Strähnen. Als er sie berührte, erstarrte der Wassermann. Dazai konnte erkennen, wie sich etwas in seinem Blick änderte, wie das helle, kalte Blau weich und warm wurde, trotz des Schreckens, der sich glasklar in ihnen spiegelte. Sein Blick senkte sich auf Dazais Lippen. Verwundert strich er mit den Fingern durch die bronzene Strähne, die nicht einfach nur das war, was sie zu sein schien. Die einzelnen Haare glitten durch seine Finger und brachten den Wassermann dazu ein Seufzen von sich zu geben, das dem zarten Meeresrauschen Konkurrenz machte. Nervenbahnen?
Dazai hätte gern genauer hingesehen, doch der Wassermann erhob sich mit immer noch auf Dazais Lippen geheftetem Blick wie hypnotisiert wieder aus dem Wasser und kam ihm näher und näher. Nur ein Moment, bevor Dazai sich an die spitzen Zähne erinnerte und zurückweichen wollte, legte sich ein Paar frostiger Lippen auf seine und brachte ihn seinerseits zum Erstarren. Er ließ die Locke vollends aus seinen Fingern gleiten, ein brüchiger Atemzug erreichte seine Wange, dann war es auch schon wieder vorbei. Der Wassermann wich eilends zurück. Seine Scham stand ihm in zartem Rosa auf die Wangen geschrieben. Dazai fühlte sie selbst auf seinen Lippen prickeln. Oder war es das Meeressalz?

"W-was-,"

stammelte er, wurde aber sogleich unterbrochen.

"D-du hast dich doch vorhin sicher gefragt, ob ich das Gefühl von Selbstbeschädigung kenne... leugne es nicht, ich habe es in deinem neugierigen, abschätzenden Blick gesehen."

Dazai schwieg, sodass der Wassermann einfach weitersprach:

"Weißt du, ich verletze mich selbst, wenn ich mich in einen Menschen verliebe. Und ich verliebe mich allzu leicht, wenn man mein Haar berührt... man könnte es einen Fluch nennen. Ich kann mich nicht dagegen wehren."

Dazai sah ihn ungläubig an.

"Oh..."

Sein totes Herz legte noch einen Zahn zu. Er war nicht so töricht sich zu fragen, warum.

"'Oh' mich nicht an, wenn das alles deine Schuld ist! Warum müssen Menschen nur so gierig sein?!"

Er spürte den Schmerz, als wäre er nun doch dabei zu ertrinken und das Salz im Wasser brenne ihm im Hals und in der Brust.

"Wie bitte? Warum hast du dich mir dann genähert?"

entgegnete er schließlich aufgebracht.

"Weil-..."

Der Wassermann wand den Blick ab.

"Weil ich hungrig bin."

"Hungrig?"

Er nickte und Dazai sah hinter ihm aufs Meer hinaus.

"Du ernährst dich nicht von anderen Fischen?"

"Ich bin kein Fisch!"

"Jaja, tut mir leid,"

Dazai hob beschwichtigend die Hände.

"Was bist du dann?"

"..."

"Okay, du bist also auch kein 'was', hm?"

Dazai streckte ihm seine Hand entgegen.

"Dann lass es mich so formulieren: Ich bin Dazai Osamu. Und du?"

Sein Gegenüber wand sich ihm zögerlich wieder zu. Sein Blick lag auf Dazais malträtiertem Arm, dessen Haut so viele unterschiedliche Wunden und Narben säumten, dass er sie für gewöhnlich mit einer neuen Haut aus weißem Leinen bedeckte. Doch er sollte Lernen sich selbst so anzunehmen, wie er war. Dafür war er hier und deswegen waren Bandagen über alten Wunden ein Tabu.
Verwunderlicherweise fühlte er sich trotz allem nicht bloßgestellt, was sicher nicht nur daran lag, dass sein Gegenüber seinerseits splitterfasernackt zu sein schien.
Es sah zu ihm auf, dann wieder zu seiner Hand, streckte seine eigene aus dem Wasser und sah ihn wieder an. In seinem zweiten Blick lag jedoch etwas Besonderes. Etwas Wildes, dass ihn schließlich mit seiner nassen Hand ergriff und dem simplen Wort,

"Chuuya,"

zu sich ins Wasser und abwärts in die immer dunkler werdenenden Tiefen des Meeres zog.
Doch er hatte keine Angst. Letztendlich schien ihm das Meer doch nur das geschickt zu haben, worum er gebeten hatte, nicht? Einen Shinigami.
Und es hatte ihm noch dazu die Ehre erwiesen, den wunderschönsten Shinigami zu schicken, den es aufzubieten hatte.
Die Wassermassen drückten seinen Körper gegen Chuuyas. Er spürte dessen mächtige Muskeln arbeiten, als würde er vielleicht nicht mit einem Delfin, aber doch viel eher mit einem Hai auf Tauchgang gehen.

Er musste einfach die Augen öffnen und hinsehen. Hinsehen, wie seine sanft getigerte Flosse durchs Wasser glitt, wie die Seitenflossen das Wasser durchstachen, wie anmutig er sich bewegte. Seine bereits brennenden Augen wanderten aufwärts, wo seine Schwanzflosse in die Lenden eines Mannes mündeten. Der Übergang sah so unglaublich faszinierend und unwirklich aus, dass ihn der Drang ergriff ihn zu berühren. Der Sog machte es beinahe unmöglich, seine Arme zu bewegen, doch er wusste, dass es jede Anstrengung wert gewesen war, als er schließlich den Rand der Schuppen berührte. Die Haut oberhalb war so perfekt glatt und weich und hart zugleich, wie die Oberfläche eines vom Wasser in Form geschliffenen Kristalls.
Unter ihr zuckte es und er wurde sich mit einem Mal bewusst, nahe welcher Stelle er Chuuya gerade wohl berührt hatte. Sein Gonopodium schmiegte sich an seinen Innenschenkel und seine zu neugierige Hand wurde ergriffen und weiter nach oben an Chuuyas Seite geführt, während seine andere immer noch hilflos dem Sog ausgesetzt war. Aber die Taubheit, die sich dadurch in seinen Arm schlich, kümmerte ihn gar nicht weiter, als er den Blick zurück zu Chuuyas Gesicht hob.
Ihm stockte erneut der Atem, so etwas hatte er noch nie gesehen. Ein Raubtier, das seine Beute mit einem solch traurigen, verletztem, zerrissenen Blick ansah, dass er ihm sicher Tränen in die Augen getrieben hätte, wäre er fähig gewesen zu weinen. Dazai war nahezu erleichtert, als Chuuya ihn mit einem weiteren Kuss dazu zwang die Augen zu schließen. Unter Wasser fühlten sich seine Lippen viel natürlicher an. Sie fügten sich plötzlich gar nicht mehr so kalt in seine und forderten ihn auf, die eigenen Lippen in leidenschaftlichen Bewegungen gegen seine branden zu lassen, als wäre es das selbstverständlichste der Welt. Mit dem Öffnen seiner Lippen stob sein Atem in tausenden von Blubberbläschen gen Wasseroberfläche. Ihren Platz nahm Chuuyas Zunge ein, die sich an ihm bediente. Er seufzte. Nie hatte er so intensiv gefühlt, nie war sein Bewusstsein so weit in den Hintergrund gerückt, dass er hätte zugeben können, diese Tätigkeit ein ganzes Leben lang ausführen zu können. Welch eine Ironie, dass er die Entdeckung seines Lebens ausgerechnet kurz vor seinem lang ersehnten Tod machte. Er war sich plötzlich nicht mehr sicher, ob der Tod das war, was er wirklich wollte. Vielleicht hatte er tatsächlich die ganze Zeit nach etwas anderem gesucht?
Nur zu dumm, dass Zeit nun einmal begrenzt war. Denn ihm stand bei weitem nicht mehr genügend davon zur Verfügung, die Synapsen in seinem Hirn dazu anzuregen sich umzuentscheiden, geschweige denn genug Sauerstoff sich zu wehren und zurück an die Oberfläche zu gelangen.
Also nahm er an, was Chuuya ihm an prickelndem Gefühl zu geben bereit war, um den Schmerz in seinen Lungen zu tilgen.
Und er vergalt es ihm nicht.

Chuuya spürte das Leben aus dem hageren Körper in seinen Armen weichen und es fühlte sich an, als würde sein Herz bluten. Aber es waren seine Augen. Er vertrug kein Süßwasser, selbst wenn er es selbst produzierte. Es tat so weh. Er hätte daran verenden können, aber er wusste, dass es nur ein Empfinden war, ein Gefühl, und dass es viel wahrscheinlicher war zu verhungern als daran zu vergehen. Irgendwann musste er Essen. Er konnte nicht jede Beute entkommen lassen, selbst wenn er wollte. Und diese hier hatte so verlockend nach getrocknetem Blut gerochen, dass er sich nicht mehr hatte beherrschen können. Noch verspürte sein weinendes Herz Reue, aber er wusste instinktiv, dass es früher oder später wieder besser werden würde. Der Schmerz wechselte sich in stetigen Intervallen ab. Er hatte zu leiden und seinen Tribut an das Leben zu fordern, wie jedes andere Wesen auch.
Er war gleichzeitig Mensch und Tier. Mal mehr das eine, mal mehr das andere.
Entweder es war sein Herz oder sein Magen, die sich leer anfühlten.
Im Moment war es sein Herz, das so leer war, wie der Blick der Augen, der ihm begegnete, als er die Lider hob.
Es war derselbe Blick, den Dazai ihm auch im ersten Augenblick ihrer Begegnung geschenkt hatte. Diese Erkenntnis ließ Chuuya realisieren, wie kurz Dazai Osamus Leben tatsächlich gewesen sein musste und wie lange er selbst noch mit der Erinnerung an diesen Blick und diesen Kuss zu leben hatte.
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