Botucal

von Jedermann
GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
Gin und Wodka "Männer in Schwarz" OC (Own Character) Vermouth
12.06.2019
11.12.2019
79
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14
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Tag 12, Freitag; Tokio

Baby hatte keine Zeit zu verlieren. Zielstrebig lief sie durch den Club, während ihr Chef ihr immer noch zeternd folgte. "Was soll das, Baby? Mach dich sofort auf die Bühne! Es ist Freitag, der Club ist voll. Viele von denen sind hier, um dich tanzen zu sehen."
Doch Baby ignorierte Kawayeshi, eilte durch die Tür in den schmalen Flur, der nur für das Personal war und in die kleine Umkleidekabine. Kawayeshi hatte kein Problem damit, ihr zu folgen. Doch er kaute ihr immer noch ein Ohr ab, als sie sich ihr frisch gewaschenes, grünes Kleid aus dem Spind zog und über den Kopf stülpte und als sie auch schon ihr Handy am Ohr hatte.
"Hast du Fume besendert?", fragte sie ohne eine Begrüßung.
Cox schien am anderen Ende verwirrt. "Was soll die Frage, Baby? Natürlich nicht. Das war deine Aufgabe!"
"Wenn ich es nicht war und du auch nicht...?"
"Was?"
"Vermouth war gerade bei mir im Club. Ich muss ihr folgen." Baby legte auf.
Sie schnallte sich ihren Gürtel mit den sechs Wurfmessern um und nahm ihre Schlüssel und den Helm.
"Oh mein Gott, sind das Messer? Was hast du vor, Baby?", meinte Kawayeshi entsetzt.
Doch gerade, wie sie sich abwenden wollte und auf ihrem Handy bereits die Software öffnete, um dem Peilsender zu folgen, rief Cox erneut an.
Trotz Kawayeshi, der jetzt schrie: "Das zieh ich dir vom Gehalt ab! So kannst du mit mir nicht umspringen!", ging sie zielgerichtet nach draußen.
"Cal ist nicht da. Er reagiert auch nicht auf sein Handy.", sagte Cox und klang für ihre Verhältnisse schon fast hysterisch.
"Dann wissen wir jetzt, was er die letzten Tage gemacht hat."
"Baby, wenn ihm was passiert ist..."
Baby nahm den Hinterausgang, um nicht durch die laute Meute gehen zu müssen. Kawayeshi schien aufgegeben zu haben. "Das wird ein Nachspiel haben!", schrie er ihr noch durch den Gang hinterher, doch dann wandte er sich ab.
"Ich werde ihn finden.", sagte Baby entschlossen.
"Bist du sicher, dass wir nicht lieber die Polizei involvieren sollten?", meinte Cox.
"Mach dir keine Sorgen, Coxy. Wenn du zur Polizei gehst, finden sie dich. Sie wissen wie du aussiehst und wie du heißt. Willst du, dass sie auch wissen, wo du wohnst? Aber ich bin sicher, dass ihm nichts passiert ist. Ich muss jetzt Vermouth folgen."
"Sei vorsichtig.", meinte Cox. "Kein unnötiges Risiko."
"Verstanden, Boss.", sagte Baby, legte auf, stülpte sich den Helm über und setzte sich auf ihr Motorrad. Sie schaute nochmal, wo sie hin musste und steckte dann das Handy weg.
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