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Fate/Kaleidoskop: After Story SATOSHI

von Zeref36
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P18 / Gen
OC (Own Character) Rin Tohsaka Shirou Emiya
11.06.2019
17.10.2020
16
22.252
3
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05.07.2019 1.807
 
Adagire sieht zufrieden, wie  Satoshi Date ihn erfolgreich unterhalten konnte, indem er sich Sataniel mutig entgegenstellte und von Belobogs Kraft Gebrauch machte. Nun erhebt er sich und schaut kurz Azazel an, dann hüllt er sich in Schattennebel und kehrt in den lichtlosen ABGRUND, wo nur seine Magieaura sich wie eine kleine Flamme der Finsternis trotzend entgegen scheint. Mit Adagires Rückkehr in die finstere Leere schwindet sein menschliches Aussehen seiner totenblassen Haut und dem schwarz-gelben Augen, die erst entstehen, wenn man sich der Finsternis der eigenen Seele ergeben hat.  Er kniet vor einer grau schwarz fimmernden Gestalt, die er seinen Meister, Gott der Finsternis mit CHERNOBOG, anspricht. "ADAGIRE ISEGRIMM, WIE KONNTEST DU MEINEM BEFEHL DICH WIDERSETZEN, UND DEN SCHÜTZLING BELOBOGS VERSCHONEN?",  dröhnt dem kleinen Bruder des großen Fenrir Isegrimm Chernobogs zornige Stimme entgegen, doch der Beschuldigte grinst wie sonst nur geheimnissvoll und erklärt sich mit folgenden Worten: "Ihr irrt euch, das ich Satoshi-san  verschont habe. Er wird sein Ende als Mensch und Luzifers Wirt noch früh genug finden. Und was soll er Euch denn jetzt anhaben können?" Chernobog vertraut darauf, das Adagire ihm die Treue wie sonst hält und einen Plan für Satoshi hat.

17.April 2004, innerhalb der Vatikansstadt, Rom(Italien) gegen Morgen:


Das erste, was Satoshi spürt nachdem er aus der Hölle entkommen ist, ist ein heftiger Schmerz an der Stelle, wo dieser unbekannte, mächtige Engel ihn aus der Hölle herausgezogen hat, und er dehnt sich ziemlich erschöpft, ehe er kurz seine Schulter anfässt und ein brennender Schmerz ihn zusammenzucken lässt, woraufhin Luzifer meint: "Das ist mir nur bei bislang zwei Existenzen passiert, das sie mir und dem Wirt solche Abdrücke verpassen können: GOTT als er mich in die Hölle stieß und Michael, der mich einmal aus den Tiefen des Fegefeuers errette, als GOTT mächtige Ungeheuer darin wegsperrte. Und Gabriel ist bestimmt zu faul, um uns aus der Hölle zu erretten." Irritiert hakt Satoshi nach, der sich innerhalb einer leeren Kirche befindet: "Wow, wir beide vertrauen ihm nicht sehr viel...warum hätte er das nicht getan?", woraufhin Luzifer antworten will, doch plötzlich mehrere Priester mit gefühlslosen Mienen Satoshi sämtliche Fluchtwege abschneiden und einer zu sprechen beginnt in Latein. Irritiert fragt sich Satoshi, was er gesagt hat, und seufzt übernimmt Luzifer Satoshis Körper und erklärt seinem Freund: "Sie erkennen dich als meine körperliche Form. Wahrscheinlich hast du irgendwann hübsch in eine Kamera gegrinst und nun bist du der Staastsfeind Nummer 1 im Vatikansstaat." Seufenzd widerspricht Satoshi: "Aber du bist der Teufel, kannst du es ihnen verübeln?", und ehe die Priester, offensichtlich Exekutoren, angreifen, knurrt Luzifer nur gereizt: "Und hier ihr Sündenbock für alles, Kinderschädung, Betrug, Verrat, menschliches Versagen, Hass auf andere. Glaubenskriege und so weiter..und ein Teufel bin ich laut laut Arbeitsvertrag eher zwangsweise. Denn niemand außer mir würde  mit diesen hinterlistigen Kollegen zusammenarbeiten, von der Bezahlung und der Reputation dieses Jobs mal abgesehen...es ist ok, wenn ich sie töte?" Satoshi ist kurz irritiert, denn noch nie hat Luzifer gezögert, Feinde umzubringen! "Tue es!", denkt Satoshi laut, doch schon schießt eine Nadel in seinen Hals und eine ätzend wirkende Flüssigkeit wird durch seinen Kreislauf gepumpt:  es kann nur Blut sein, auf das Satoshi allergisch dank Luzifer reagiert. Krampfend mit deutlich sichtbaren Fangzähnen und bleich werdener Haut bricht Satoshi zusammen und  erkennt noch am Boden einen Schutzkreis aus Engelsrunen, auf dem er nun zusammenbricht und das Bewusstsein verliert, in die hämisch lachenden Gesichter der Exekutoren blickend!

"Nein, das ist nicht dein Ernst!", faucht Haruka auf sich selber wütend, als ihre Unvorsichtigkeit zum Verhängnis wurde, als sie Luzifer und Satoshi aus der Hölle rausholte und dabei eine Bruchlandung in Rom machte. Sie schaffte es noch rechtzeitig, einen Schutzkreis für Satoshi zu ziehen, sodass er jetzt nicht so beinahe tot aussieht wie sie gerade. Denn die Verbannung von Engel mithilfe von Runen können bei Erzengelwirten schweren Schaden verursachen, und scheinbar kann nur Luzifer nicht vom Ort verbannt werden, Gabriel und Michael schon. Das mag vielleicht daran liegen, das GOTT im Krieg gegen Luzifer die Rune etwas modifizierte. Aber sie hatte nicht damit gerechnet, das Exekutoren sich der Existenz der Engelsrunen sowie deren Macht und Benutzung bewusst wären. Für diesen Fehler verflucht sie sich und Michael meint fröhlich: "Ob sie Luzifer leiden lassen? Schließlich ist er ein Verräter GOTTES." Mit ihren roten Augen rollend pustet sie sich Luft in die schon lang gewachsenden Pony, der beginnt ihre Sicht einzuschränken, dann knurrt sie: "Aber sie tun meinen Liebling weh!". Nun herrscht kurze Stille zwischen den Beiden bis Michael missmutig erwidert: "Es ist der Wille des Schicksals, ihn bluten zu lassen. Er ist der Teufel gewesen wie in der Hölle." Starke Kopfschmerzen plagen seinen Wirt, denn wie immer ist Michael zu sehr mit seiner Rache an Luzifer beschäftigt, um das größere Bild und somit die Bedrohung durch Chernobog zu erkennen.  Sie fischt ein Telefon aus ihrem roten Mantel und wählt eine Nummer. Es klingelt einige Male, bis sich eine Frauenstimme mit den Worten meldet: "Es ist doch noch nicht Monatsende, Haru-chan. Mit den Bericht über den Rat musst du noch warten. Warte, du rufst sonst nie an. Was ist los?" Haruka lässt ihre Verbindungsperson bei den Nachtgeiern ausreden, ehe sie ihr von den Ereignissen und Satoshis Dilemma in Rom erzählt.
Seufzend meint nun die Frau: "Warum sollte es mich  interessieren, was mein teuflischer Cousin schon wieder passiert? Na gut, was willst du jetzt das ich tue, Haru-chan?"


Derweil in Nancy hören Noktiz wie die Asaric-Zwillinge von den Touka, das Satoshi wohl in Rom gefangen genommen wurde, nachdem er erfolgreich aus der Hölle entkommen konnte. Hastig wollen sie sofort aufmachen, ehe Gabriel sich mit verschränkten Armen in die Tür stellt und mit irritierten Gesichtsausdruck fragt: "Wohin wollt ihr?", und als beide brüllen: "Lass uns vorbei. Wir müssen Satoshi aus den verstaubten Händen der Rockträger befreien, ehe sie ihm und Luzifer noch etwas antun." Er nickt nur und sagt mit seltener Ernsthaftigkeit: "Gerne würde ich euch beide gehen lassen, wenn ihr nicht schlimm zu gerichtet sterben und einen Krieg losbrechen würdet. Jetzt heißt bedacht zu handeln. Und was deinem Vater angeht, es wird sich im Moment darum gekümmert hat ein alter Freund mir versichert. Patrick wird Theron Isegrimms Seele aus dem Abgrund retten, noch vor der Krönung." Die drei Jäger haben kaum ein Wort von Gabriel verstanden, doch müssen ihm glauben.

"Lange nicht gesehen, dunkler Clown.", murmelt ein braunhaariger, Mann, der eine ziemlich ramponierte Jägerausrüstung der Nachtwache trägt sowie  ist auf dem Rücken das Symbol der einer unbekannten Gruppierung zu erkennen ist: ein Rabe der von zwei weißen Flügeln verdeckt wird! Adagire sieht nachdem er sich umgedreht hat einen unerwarteten, alten Bekannten, und schmunzelt kurz, dann sagt er überrascht: "Was für eine Ehre, das du dich in den Abgrund aufmachst. Weshalb haben wir dieses Vergnügen?", und bekommt einen Schlag ins Gesicht ab, der den Feind des Fremden nach hinten schlittern lässt! Chernobog, der Gott bestehend aus schemenhafter Dunkelheit ohne feste Form, gefällt diese Einmischung ganz und gar nicht, so spürt er doch die Macht des konträren Gottes in dem Mann in Massen fließen. "Adagire Isegrimm, das war für Daria, meine werte Tochter, die du ihren Bruder genommen hast.", spricht der nun weißhaarige Mann, der jetzt mit einem runenbeschriebenen Zauberstab einige Symbole in die Luft zeichnet und nun erscheint ein Licht über Therons bewusstlosen Körper, woraufhin die Schattenparasiten von ihm augenblicklich ablassen!

*Tick* *Tack* *Tick*....plötzlich hören alle ein Klicken eainer Uhr und Tod steht mit einer altmodischen Taschenuhr in der Hand und seinem Stock in der anderen, der sich kurzerhand in eine übergroße Sense verwandelt und mit lustloser Stimme zu belehren beginnt:  "Chernobog, du bockiger Gott. Erst entfesselst du solche Katastrophen und dann lässt du mich von Luzifer anketten. Doch heute hast du das Taboo gebrochen und eine noch lebende Person in den Abgrund entführt, weshalb ich persönlich hier bin, um ihn unbeschadet durch deinen kleinen Witz von einem Fluch, wieder auf die Erde zu bringen. Du hast keine Wahl, denn ist deine ursprüngliche Aufgabe gewesen, über den Schlaf der gefallen Götter, Dämonen, Engel und anderer katastrophaler Kreaturen zu wachen?" Nun reißt Tod mit seiner Sense einen Riss im Raum Therons Körper schwebt durch den Riss, wo drinnen man einen Krankenhausgang erkennen kann und verlässt zusammem mit Patrick O'Neill den Abgrund, was Chernobog rasend vor Wut toben lässt! Adagire derweil tastet sein Kinn ab und merkt erstaunt, das Patrick ihn zum Bluten bringen konnte, und denkt grinsend: "Er scheint seit unserem letzten Kampf mächtiger geworden zu sein. Zweiter Götterfunke Belobogs. Wie Satoshi seinen Spaß nun gefallen mag...."

17.April, 7 Uhr, Los Angeles St.Mary Krankenhaus:

Dean und Sam sind gerade im Krankenhaus, denn sie besuchen gerade einen befreundeten Jäger, der ihre Spuren der gestrigen Schlägerei mit einer Meute von Hexen aufgestachelten Menschen nicht so gut verkraftet hat wie die beiden, als Castiel wie immer ohne Vorankündigung bei ihnen erscheint und Artino Kitakura erschreckt sich kurz und sagt: "Oh Gott!", woraufhin Cas genervt mit dem Augen rollt und brummt: "Nicht mal ansatzweise. Dean, Sam, ich habe gute Nachrichten: Satoshi Date konnte den Teufel bezwingen und ihn von bösen Taten abhalten, doch nun fehlt jede Spur von ihm. Übrigens, hinter euch steht jemand..." Mit einem Räuspern macht Tod auf sich aufmerksam und nickt Castiel kurz zu, dann gibt er Dean einen Zettel und meint: "Das ich Menschen wegen den dunklen Mistkäfer besuchen musste, möchte ich nicht wiederholen. Also passt auf euch auf, denn meine Geduld ist nicht unbegrenzt, obwohl ich der Tod bin." Nun verschwindet er und Dean stürmt nach dem Lesen des Zettels panisch heraus, und verabschieden seine Freunde vom Aushilfsjäger und folgen schnell Dean, dann sehen sie ihn in ein Krankenzimmer auf der Intensivstation hetzen und wie er panisch jemanden anruft. Als die Zwei das Zimmer betreten, ist die Temperatur ganz kühl, wohl wegen dem Umstand, das Theron Isegrimm hier als Komapatient aufgetaucht ist!


Patrick O'Neill steht nun vor Haruka und verbeugt sich bei ihr zurück meldend. Sie hakt nach: "Konntest du den Isegrimm retten?", wohl wissen, wie unberechenbar Tods Verhalten sein kann. Grinsend zeigt ihr der von Belobog am Leben gehaltene Wächter der Welt den Daumen nach oben. Nun etwas erleichtert seufzt sie und wendet ihren Blick zu dem ausgeschaltete Telefon, mit dem sie die Hilfe der Nachtgeier für Satoshis Rettung angefodert hat. "Ob Tou-chan ihre sture Partnerin und den Wirrkopf überzeugen kann?"

Ende des Kapitels.

Zu Patrick kommen wir, wenn ich denn langatmigen Koregaz-Akt beendet habe. Euer Schwarzmagier Zeref wünscht ein schönes Wochenende.
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