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Fate/Kaleidoskop: After Story SATOSHI

von Zeref36
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P18 / Gen
OC (Own Character) Rin Tohsaka Shirou Emiya
11.06.2019
17.10.2020
16
22.252
3
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Dieses Kapitel
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29.06.2019 1.201
 
Höllenkreis der Trägheit, einige Stunden später:

"hah...können wir eine Pause einlegen, Vater?", murrt Satoshi und weicht erneut Susukes Schwerthieben aus, welche ihn merkwürdigerweise nicht beschädigen, sondern nur etwas an seiner Ausdauer zehren. Schmunzelnd haut Susuke seinen Sohn auf die Stirn und knurrt ungeduldig: "Keinesfalls. Hier kannst du keine Ausdauer verlieren, das ist nur eine Illusion! Außerdem wusste ich nicht, das dich mein erbärmlicher Ersatz dich so zu einem Jammerlappen gemacht hat?!", und Satoshi wird wütend von der mysteriösen weißen Energie umhüllt, greift das Katana mit den grünen Blitzen zweihändig und blickt schließlich Susuke mit einem mörderischen Blick an, der selbst seiner Mutter dem Atem verschlägt! "BELEIDIGE SEBASTIAN NICHT.", spricht Satoshi bestimmt, aber ohne hörbarer Wut, was seinen biologischen Vater irritiert: denn seine Magie scheint wesentlich mächtiger und wesensverändernder, als er geahnt hatte! Mit einem Nicken entschuldigt sich Satoshis Vater, meint aber neugierig: "Was ist diese pure Macht in dir, die gerade herausbricht?" Verwirrt spürt Satoshi seine Blitzmagie nach, und bemerkt nichts komisches an sich, weshalb er ungläubig entgegnet: "Wenn du ablenken willst, das funktioniert nicht. Nun entschuldige dich für die Beleidigung." Susuke tut wie gehießen, doch mustert seinen Sohn mit gerunzelter Stirn und meint grisend: "Nun es wird glaube ich doch Zeit für eine kleine Geschichtsstunde. Denn du meintest vorhin zu uns, du hättest eine Freundin und mehrere Mädchen, die von dir angezogen werden--Aua, nein, nein du wirst kein Schürzenjäger! Grr..." Beschämt hört Satoshi den Satz seines Vaters und sieht für einen kurzen Moment, wie die eine Onimaske hinter seiner Mutter erscheint und sie ihm anlächelt! Mit Kopfschmerzen kann er sich denken, das seine Mutter so furchteinflößend sein wie Lisas Handkanten, weshalb er seufzend zusieht, wie sein Vater vor Mutter angsterfüllt kauert.
Einige Zeit später meint Azazel: "Oje, da sind die Zwei nun voller Eifer, zur Hölle zu fahren."

Gabriel kann die beiden Zwillinge nur ermahnen: "Die Hölle ist kein Ort für euch. Zudem gibt es nichts,das ihr dort unten für Satoshi unternehmen könntet, als dem TEUFEL in die Arme zu laufen und schrecklich gefoltert zu werden. Halt, keine Bewegung!" Plötzlich erscheint im grellen Licht eine Frau mit weißblauen leuchtenden Augen und um die Nase gewickelten Schal unter ihrer dunklenroten Kapuze des Mantels! "KLEINER BRUDER, DU HAST ES AUCH GESPÜRT, ODER? LUZIFER IST WIEDER ER SELBST. ÜBRIGENS SIND DIESE NIEDEREN DIENER INFORMIERT WIE ES SCHEINT, DENN SIE LEGEN GERADE ANTI-DÄMONEN SIEGEL AUS, UM NANCY ABZUSCHIRMEN, FALLS ER HIER NOCH EINMAL AUFTRITT. SOLL ICH IHN DIESES MAL GLEICH TÖTEN?", spricht eine mächtige, Stimme aus dem Mund der bleichen Frau mit der roten Kleidung und das Licht ihrer Augen schwindet, sodass die Frau sich vor Gabriel verbeugt und mit einer sanfteren Stimme sagt: "Lange nicht gesehen, Gabriel-sama. Ignoriere mal SEINE Worte. Aber erkläre mir bitte, was mit Luzifer und Satoooshi passiert ist. Und lasse nichts aus." Gabriel bemerkt den wütenden Blick in ihren Augen und erzählt ihr von Adagire, der Satoshi "tötete" und in die Hölle verbannte, woraufhin Luzifer wieder zum TEUFEL geworden ist. Die den Zwillingen unbekannte Frau knackt kurz mit einem Finger und meint mit leeren Blick in den Augen: "Gabriel-sama, Meister Belobog wird das nicht gut finden, da bin ich mir sicher. Ihr habt bei Eurem GOTT geschworen, das dem Lichtbringer keinen Schaden mehr zukommt und Belobogs Schützling...meinem anata-sama." Gequält lächelnd entschuldigt sich Gabriel und meint hastig: "Du musst aber wissen, das er es schaffte, Azazel zu befreien und laut Cassiel mit seinen Eltern das von dir dort platzierte Date-Katana trainiert. "Ah, anata-samas Eltern..., noch ist es zu früh um sie kennen zu lernen, hehe...", meint die Frau und hält sich mit Herzen in den Augen ihre Wangen, die sich vor Freude heben, ehe die Zwillinge einschreiten und murren: "Wir haben wie Ayako zuerst das Recht, seine Eltern kennen zu lernen. Wir sind seine Frauen! Außerdem warum nennst du unserem Satoshi anata?" Schweißperlen fließen dem sonst so spaßigen Erzengel über die Stirn, denn die rotgekleidete Frau knackt jetzt mit mehreren Fingern, legt ihre linke Hand an den Griff ihres weißen Katanas und fragt mit dem leeren Blick die Zwei genau beobachtend: "Wie bitte, wer sind bitte Satoshis Frauen? Ohne meine Erlaubnis? Hehe...große Heulsuse, gib mir mal ein bisschen Kraft, um ihnen zu zeigen, wer die legale Frau von Sato-tan ist." Doch die Antwort ihres Engels gefällt ihr nicht: "VERGISS ES, DENN DU WILLST LUZIFERS WIRT FÜR DICH ALLEIN, OBWOHL WIR IHN VERNICHTEN MÜSSEN." Schmollend stampft sie mit den Füßen auf den Boden und unzufrieden: "Also, ihr wollt seine Frauen sein? Gut, dann sagt mir erstmal wer ihr seid? Wartet, ich kann zwar auch raten, doch das wäre gegen die Regeln einer Kriegserklärung." Mina und Ninas Augen funkeln rot und sie sagen ihren Namen, woraufhin die Frau nur erwidert: "Ich bin der Frühling von Satoshis Herzen, mehr müsst ihr nicht wissen."

Nun verschwindet sie und Noktiz fühlt nicht mehr diese erdrückende Aura, sodass er die Zwillinge endlich fragen kann, was passiert ist mit Satoshi und Theron. Nachdem sie ihm alles erklärt haben, wird er bleich im Gesicht und muss sich erstmal setzen, um den Schock verarbeiten zu können!

In der Hölle hat Satoshi nach 1 1/2 Monaten die Nutzung der Magie und des Katanas gemeistert und so beenden sie ihr Versteckspiel und teleportieren sich vor dem Thronsaals des Pandemoniums, der Stadt der Dämonen, von der aus Satan die Hölle als König regiert. "Hmm, da hätte ich nicht gedacht, das du feige dich versteckst, und nun doch vor mir erscheinst. Tretet ein, auch ihr Verräter." hören sie Satans laute Stimme durch das hohe, rote Metalltor, das Satoshi in seinem schwarzen Jägermantel mit dem schwarzen Katana an seiner linken Hüfte mit einem Schnauben aufstemmt.  Zu sehen ist Satan lässig auf seinen Knochenthron sitzend, umgeben von anderen schwarzen Rittern mit schwarzen oder gelben Augen, die in einer Reihe links wie rechts gerade stehen und eine Gasse für den roten Teppich bilden, den Satoshi zielstrebig entlang läuft, bis er einige Meter vor Satan stehen bleibt und ihn sagt mit selbstsicherer Stimme: "Ich werde dich im Blutsgericht bekämpfen müssen, wenn du mich vernichten willst, Chernobog!" Chernobog zornige Stimme ertönt in Luzifers Kopf und dröhnt: TÖTE BELOBOGS SCHÜTZLING SOFORT!", doch Luzifer schüttelt vor Schmerz sich windend den Kopf und meint mit einem Funkeln in seinen arrogant dreinblickenden Augen: "So sei es. Dagon, bereite den Blutplatz vor. In einer halben Stunde möge unser Kampf beginnen. Solange sind deine Begleiter meine Sicherheit, das du nicht fliehst." Die Atmospähre wird auf verschiedenen Arten regelrecht bedrückend, doch Satoshi lässt sich weder beirren noch verunsichern. Luzifers Dämonenritter umzingeln nun Satoshis Eltern, Azazel, Aria und Cassiel, und führen sie aus dem übergroßen Saal, wobei Satoshi seinen besorgten Eltern nur zu nicken kann, um sie zu beruhigen. "Wie willst du mir, dem Teufel, denn die Stirn bieten ohne meine Magie?", hakt Luzifer spöttisch nach und Satoshi grinst zufrieden und seine Augen strömen Kampfeswillen: "Finde es im Kampf heraus..."

Ende des Kapitels.
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