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Fate/Kaleidoskop: After Story SATOSHI

von Zeref36
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P18 / Gen
OC (Own Character) Rin Tohsaka Shirou Emiya
11.06.2019
17.10.2020
16
22.252
3
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
24.06.2019 1.262
 
3. März 2004, 13:18 in Nancy:

Adagire grinst Satan zufrieden zu, der nun sagt: Nun was soll ich nach dem Verlust von Satoshi tun fragst du dich vielleicht.  Du ihn ausgelöscht und wie gut du mich kennen solltest, müsste dir nun klar sein, das ich Sünder bestrafen muss. Zudem dienst du Chernobog und bist  auch kein Mensch mehr." Nach dieser eindeutigen Drohung löst sich Adagire in schwarzen Rauch auf, und Satans Hand greift durch dessen schwindenen Körpuer knurrend durch. Stille herrscht in der Stadt, aber keine friedliche, denn die blutrote Sonne mit dem schwarzen Ring ist erneut erschienen!

"Crowley, schick die Hunde los und sucht nach Satoshi Dates Seele! Ich muss im Thronsaal nachdenken, was ich mit ihm mache, wenn ihr ihn gefunden habt." Noch bevor der Kreuzungsdämon nicken kann, erstrahlt der Himmel und weißes Licht umgibt die vereiste Straße, auf der einige Engel erscheinen. "Luzifer, nein Sataniel. Bist du also nun doch bereit, die Menschheit fallen zu lassen?", fragt ihn ein schmierig grinsender Mann mit ausgebreiteten Flügeln und blondem Haar mittleren Alters arrogant. "Pah, Raphael, du kleiner Wicht. Sollest langsam wissen, was es heißt, den TEUFEL zu ärgern. Aber momentan kann ich nicht mit euch spielen. Ich muss in die Hölle zurück." Ein schwarzer Engel im gebügelten, vornehmen Anzug stellt sich Satan in den Weg und meint mit hochgezogener Augenbraue und tiefer Stimme: "Glaubst du, der Himmel weis nicht, das du die Seele deiner vertraute Hülle,  Satoshi Date, jagen wirst um ihn zu vernichten? Frage dich  aber, ist es deine EIGENE Entscheidung, oder aber die Befehle des alten Chernobogs? Wie du dich nun entscheidest wird auch Michaels Reaktion verändern, sei dir deessen Wirtes Zorn bewusst, denn sie hat nicht nur einmal schützend ihre Hände über deinen Vertrauten gehalten. Haruka, dieses Halbweib von einem Nachtkind und einem Menschen. Widerlich." Diese Worte hallen den wahren Königs der Hölle noch nach, als er mit einem Tor zu der Heimat der Dämonen vor den Engelsschaaren verschwindet! Sichtlich unzufrieden fährt Raphael Uriel an: "War es wirklich weise, den TEUFEL so einfach vom Haken zu lassen, sodass er gestärkt die Apokalypse entfachen wird?", woraufhin alle Engel zu einem Mann in karierten Hemd schauen, der sich grimmig zu ihnen gesellt mit den Worten: "Jungs, ihr scheint immer erst zu Ende der Party zu erscheinen. Schafft euch mal eine Uhr an!" Es handelt sich um niemand anderen als Gabriel, den jüngsten der Erzengel und zugleich mit den Menschen am Nächsten verbundenen!

Währenddessen spielt die Hölle nach ihren eigenen Regeln, wie sie auch eine andere Art der Zeit besitzt, wesshalb sich Satoshi nach seiner Ankunft in der Hölle vor ungefähr einer Stunde   dort schon 2 Monate  verbracht hat. Und zwar unter "Azmodeus' persönlicher Aufsicht", wie der Prinz der Hölle es gerne nennt, wenn er jemand foltert.
"Ha...hah...", murmelt Satoshi gequält und windet sich aufgrund der ihm mit einer brennenden Lanze zugefügten Wunden laut auf. Zähneknirschend starrt er hasserfüllt Azmodeus an, welcher sehr ungeduldig sich am Bart kratzt und den Gepeinigten irritiert fragt: "Warum bist du noch nicht zusammengebrochen? Alle Wirte Luzifers sind nacheinander unter unserer Gastfreundschaft zugrunde gegangen , jedenfalls diejenigen, die hier sich nach ihrem Tode eingefunden haben.  Wusstest du, das seit Luzifer deine Familie nutzte, immer mehr ausgebrannte Wirtsseelen hier einfanden? Er ist wie eine Gratisfahrt in die Hölle, sollte man wohl nicht unter besonderen Umständen verschont werden. Zwar weis ich nicht, was mit den Wirten passierte, doch hoffe ich, das sie auch außerhalb der Hölle leiden. Übrigens, Sato mein Freund, kannst du mir verraten, weshalb du hier bist, wenn Luzifer plötzlich wieder zum Teufel wurde? Was hast du angestellt?" Energischer sticht er auf Satoshi ein, der beteuert, nichts über Luzifers Verwandlung zu wissen.  Der eklige Geruch vom verbrannten Fleisch und Blut dringt inmitten dieses nie endenen Blizzards in Satoshis blau angelaufene Nase, und angewidert verzieht er sein mit Tränen erfülltes Gesicht. Crowley taucht neben Azmodeus auf und sieht amüsiert dessen Meisterwerk, dann winkt er still schweigend Satoshi zu und sagt wie gewohnt bissig: "Eigentlich hatte ich nur vorgehabt, Azmodeus von dem Seelenkopfgeld auf dich zu erzählen, das dein zugedrönter Zuhälter auf dich ausgesetzt hat. Aber nun lässt sich einiges vereinfachen, du Zuckerpuppe." Aus Satoshis trockener Kehle dringt nur ein wortloses Knurren, und nickend wendet er sich Azmodeus zu, der nachhakt: "Was plant der König denn, nachdem er dich vom Thron erfolgreich gestoßen hat?", woraufhin Crowley sich nicht auf diese Spitzfindigkeit einflässt und ohne Umschweife laut feierlich verkündet: "Es ist  Satans höchstes Anliegen, die Seele seiner vertrauten Fleischhülle zu fangen, um ihn vernichten zu können. So soll ein erneut anzunehmender Rückfall in einen Engel verhindert werden. Denn obwohl ich vorschlug, auch das Menschenmädchen zu töten, lies er sich dazu leider nicht überreden. Scheinbar hegt er noch Gefühle für sie." Seufzend gibt sich Azmodeus mit dieser Antwort zufrieden, doch meint sofort: "Du bekommst das Kopfgeld nicht. Du hattest schon den Thron. Zudem ist er mein neues Spielzeug."  "Jetzt.", hört der endgültig verzweifelte Satoshi eine dumpfe Frauenstimme und sieht drei Dämonen und einen Engel im Trenchcoat vor ihm erscheinen! Panisch will Crowley Satoshi angreifen, doch der maskierte, dunkle Dämonenritter mit der mattschwarzen Rüstung tritt dessen Dämonenzauber aus dem Weg und befreit Satoshi und die rothaarige, schwächliche Frau. "Wie könnt ihr einfach mir mein Spielzeug klauen, ihr niederen Dämonen!", faucht Azmodeus und alle Dämonen außer einer Frau bleiben beim Funkeln der gelben Augen wie erstarrt stehen: denn auch sie nur sehr schwer unter der Onimaske sichtbar, besitzt ebenfalls welche! "Lasst keinen der zwei zurück!" , spricht sie knappt und schnell verschwinden die Vier mithilfe der Teleportation des Engels!


In einem deutlich wärmeren Kreis der Hölle ist nun die Gruppe, die sich zu den zwei Befreiten umschaut, von denen Satoshi den Engel mit weitgeöffneten Augen als Cassiel wiedererkennt!
"Cas, was machst du denn hier?", fragt der überraschte Satoshi mit noch geschwächter Stimme, und der Engel tippt ihn kurz an, auf das seine äußerlichen Verletzungen schnell verblassen, wie bei der Frau. Diese öffnet verwirrt ihre blauen Augen und scheint von Satoshi ganz fasziniert zu sein, denn dicht vor seinem Gesicht hält sie inne und küsst Satoshi plötzlich! Er spürt diese seltsame weiße grenzenlose Energie von neulich und wie sich einen Weg in die Frau bahnt, die mit der Zeit immer gesünder aussieht. "Verzeiht, falls Ihr verwirrt scheint, geehrter Satoshi Date. Meine Wenigkeit ist Euch nur zu großem Dank verpflichtet, wie Ihr meine Nachfahrinnen beschützt habt und auch meinen geliebten Bruder Luzifer. Im Himmel nannte man mich Azazel, der Engel der Abendsonne und somit die kleine Schwester von Luzifer. Unglücklicherweise folgte ich mit ihm in die Hölle, nur um nach dessen Befreiung durch Fillisz Koregaz von Lilith und Azmodeus gefangen zu werden. Sicherlich kennt Ihr meine Kinder, die Asaric. Wie ich von Luzifer scheinen sie Beide von Ihnen angezogen zu werden, hehe. Werter Satoshi Date, bittet würdet Ihr mir zustimmen, Euch bei der Rettung Luzifers zu unterstützen?" Sprachlos schüttelt Satoshi mit dem Kopf und verdrängt seine Schuldgefühle Ayako gegenüber, dann sagt die Prinzessin der Hölle: "Bevor wir das klären,
Eure Hoheit Azazel, würde ich gerne einige Worte an Luzifers jetzigen Wort richten, nicht wahr Date-san?" Nickend stimmt der hochgewachsene Dämonenritter zur linken Seite von der Prinzessin der Hölle zu und brummt: "...Ja..." Einen kurzen Moment glaubt Satoshi die Stimme zu kennen, doch dann verstimmt der Ritter wieder.

Ende des Kapitels.
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