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Fate/Kaleidoskop: After Story SATOSHI

von Zeref36
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P18 / Gen
OC (Own Character) Rin Tohsaka Shirou Emiya
11.06.2019
17.10.2020
16
22.252
3
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
23.06.2019 1.782
 
3. März 2004, 13 Uhr, Nancy in Frankreich:

Satoshi ist unruhig nach der Entlassung Therons aus dem Krankenhaus, da er keinen Hinweis über Remuz' momentanen Aufenthaltsort finden konnte, und Luzifer mahnt: "Bleib bei Theron auf der Hut. Die Macht Chernobogs fesseln seine Seele womöglich noch. Du wirst noch verstehen, was ich damit meine. Satoshi, würdest du mich auch akzeptieren, wenn ich wieder der Teufel werde?" Kopfschüttelnd entgegnet der Wirt Luzifers mit einen matten Lächeln: "Hey, du kennst mich nun solange, und trotzdem musst du so etwas fragen, gerade nach der Sache mit Adagire? Ich halte zu dir, komme was wolle. Darauf möge die Hölle auf Erden ausbrechen, sollte ich dich ablehnen." Beruhigt seufzt der Erzengel und stimmt dem Sebastians Schüler zu. Theron mampft wie sonst Marschmellows, woraufhin Noktiz hin und wieder ihn nervös anschaut und dann Satoshi anspricht: "Was machen wir wegen meinem Vater?", und Satoshi holt aus seinem Mantel grinsend eine Tafel Schokolade heraus. "Zuerst muss ich herausfinden, ob ich weiterhin auf dich zählen kann, Nokt. Darf ich dich so nennen?" Satoshis plötzliche Frage irritiert Noktiz etwas, doch stumm nickend ahnt er, worauf der Partner des Teufels hinaus möchte: Ist er, Noktiz Koregaz, bereit dazu seinen eigenen Vater bis zum Tod zu kämpfen, auch wenn er wahrscheinlich nur noch ein vom Seelenhunger gesteuertes Monster ist?! Die Schwere der Atmospähre spürend wirft ihm Theron einen Marshmellow zu und meint besorgt: "Niemand von uns wird dich für die folgende Entscheidung verurteilen. Denn das steht weder mir noch Satoshi zu. Zwar mag Satoshi seinen Vater getötet haben, doch ging es bei ihm um pure Selbstverteidigung." Argwöhnisch kaut der japanische Nephilim-Ghul an seiner Schokolade und murrt unzufrieden: "Hast Papa betrunken gemacht, damit er dir das erzählt hat?" Grisend pfeift Theron, doch wie sonst sieht Noktiz Satoshi bitter ein Lächeln verstecken, ehe er seufzt. Das ermuntert Remuz' Sohn dazu, sich nun zu einer Entscheidung durchzuringen: "Satoshi Hinata, der Idiot der Isegrimm, hiermit schwöre ich als schwarzer Blitz der Koregaz, das ich nicht ruhen kann, ehe der Untotenfluch meines Vaters gebrochen und er endlich Frieden gefunden hat." Zustimmend blitzen Satoshis Augen rot auf und mit schallenden Gelächter verkündet Luzifer: "Mann ist der Groschen aber lange gefallen! Ich wusste zwar, das du ein besonderer Koregaz mit Potenzial bist, doch das du solch ein Spätzünder bist hätte ich nicht erwartet, haha." Seine Wangen feuerrot starrt der junge Mann den Erzengel des Morgenlichts beschämt und wütend an, ehe er faucht: "Was kann ich dafür, wenn ich noch kein Sex hatte! Und bist überhaupt in der Position, mich belehren zu können, Luzifer?" Sofort spannt sich Satoshis Körper anhand der freigesetzten Magie an, und Noktiz weicht einige Meter zurück, wobei er an eine Hauswand sich stößt. "DU HAST NERVEN, NOKTIZ JÓZEF KOREGAZ. MIR ZU UNTERSTELLEN, ICH HÄTTE NIE GELIEBT. DU WEIST JA NICHT, WIE VIELE JAHRHUNDERTE ICH UNTER EUCH LEBTE UND GELITTEN HABE. WAGE ES NICHT ERNEUT, MICH ALS GEFÜHLSLOS ZU BEZEICHNEN WIE ANDERE ENGEL." Erstarrt nickt Noktiz, denn er hätte nie gedacht, das Luzifer Noktiz zweiten Vornamen kennt, den eigentlich nur Remuz und seine Noktiz' Mutter Regina kannte!

Ehe Noktiz mehr fragen kann, überlässt er Satoshi wieder die Kontrolle, welcher nun knapp meint: "Sieh es ihm nach. Selbst Luz hat Gefühle, sogar Verluste erlitten. Fast alle sehen ihn nur als den bösen Teufel. Ich bin nicht derjenige, der ihn am besten versteht. Das kann nur Gabriel." Zitternd hakt der schwarzhaarige Jäger nach: "Doch nicht dieser komische Kauz von den Asterrittern? Dieser Playboy ist ein Erzengel!?" Während sie sich weiter unterhalten,  schlendern sie durch das Einkaufsviertel der Stadt, wo Satoshi merkt, wie die Menschenmassen nach und nach immer weniger werden, was ihn ziemlich beunruhigt. "Pass auf!", warnt Luzifer, als plötzlich jemand mit Schattenstacheln ihn von hinten erstechen will! Mit schnellem Reaktionsvermögen gelingt ihm eine Schulterrolle und schon kurz darauf hôrt er Nokt stottern: "Theron, da ist er. Warum tust du nichts--!?" Sein Blick sieht den bewusstlosen, blutenden Ziehsohn des hinterhältig grinsenden Therons sowie Remuz, den Vater Noktiz! "Lass dich nicht hinters Licht führen. Das war scheinbar nicht Theron.", murmelt sein Erzengel in Panik, ehe Satoshi mit Luzifers goldener Erzengelklinge einen Schattenspeer von Theron abwehren muss und vor Remuz wegspringt. Beide lassen ihm kaum Zeit zum Atmen und Satoshi erkennt mit zusammengepressten Lippen Therons Augen, die einen seltsam schwarzen Ton aufweisen wie die von Adagire. "Vielleicht ist es nun an der Zeit, diese Scharade zu beenden, was meinst du, Sataniel?", hört Luzifers Wirt die Stimme des Königs aller Hüllen aus Therons grisenden Mund, und erlebt dessen Verwandlung in den tatsächlichen Adagire Isegrimm, nachdem Schatten Therons Körper vollständig verschlungen haben! Mit seinem Hut spielend sieht er zu Remuz und zwinkert er ihm zu, und sofort flüchtet die Hülle vom menschenleeren Einkaufsviertel. "WIE KONNTEST DU AN DIESEN ISEGRIMM GELANGEN, IST ES CHERNOBOGS MACHT ÜBER DIE SCHATTENPLAGE?", brüllt Luzifer seinen ersten Wirt an und dieser beendet das Durchkneten seines Filzhutes, dann schaut er auf Satoshi herab und innerhalb eines kurzen Augenblicks sticht er kaltblütig Satoshi durch sein Herz! Nach Luft ringend aufgrund des enormen Schmerzes wagt Satoshi noch einen Schritt auf Adagire zu und dieser staunt nicht schlecht über die Sturheit von Luzifers neuem Wirt. Unmengen an frischen Blut tropfen an Satoshis Mantel herunter und Luzifer knurrt verzweifelt: "Wie kann meine Macht ihn nicht heilen? Adagire, WAS HAST DU GETAN?", und erstmals schaut ihn Adagire mit einem eindeutig sadistischen Blick an, von dem Luzifer weis, das er dessen Ursprung ist. "SATANIEL, du missverstehst da etwas. Mit deiner Macht kannst du ihn retten, nur nicht als der schwächliche Erzengel, den du zu spielen gedenkst. Der TEUFEL soll doch allmächtig sein, anders der gefallene Erzengel, nicht wahr?" Satoshi kann flach atmend nur beobachten, wie Luzifers Heilversuche alle fehlschlagen und ihm langsam immer kälter wird. Plötzlich erscheinen an seiner Seite Mina und Nina, die einen Augenblick benötigen, um zu realisieren, das Adagire ihn so verletzt hat, das selbst Luzifer ihn nicht heilen kann! Wütend greifen sie ihn an, doch dieser grinst nur weiter und will sie beide zerschneiden mit rassiermessenscharfen Schatten, doch diese sind jetzt schockgefroren und an vor ihm steht ein gehörnter, weishaariger Mann in einem Anzug mit Krawatte und bleicher Haut. Nicht die Haut oder die Hörner sind das verstörendeste an diesem Mann: es sind seine pur schwarzen Augen, nur mit fahlweißen Irden, gepaart mit einem pyschotischen Lachen auf den Lippen! "Nun bist du also aus freien Stücken der beste TEUFEL geworden, der du einst warst. Genau das will ich, den mächtigen TEUFEL, der in Namen der Leere die Ordnung der Dinge wieder herstellt. Deine rote Form wird von vielen als die wahren gesehen, doch diese kontrollierte, bleiche TEUFELSGESTALT ist so immens mächtig, genährt durch den Hass der Menschheit!", feiert Adagire die zweite Erweckung des wahren Teufels auf Erden, doch der TEUFEL knackt nur stumm mit den Fingern und zerstört mit einen Fingerstubs die eingefrorenen Schatten, die in Tausende sich auflösende Splitter zerkleinern. Ein kalter Wind weht durch des TEUFELS Anzug, und er rückt sich in aller Ruhe die Krawatte zurecht, ehe er nach den Asaric-Zwillingen sieht und ihnen zuflüstert: "Ihr werdet müde und schlaft schnell ein." Kurz darauf fallen ihnen die Augen zu und Crowley erscheint durch ein blutrotes Höllentor an des TEUFELS Seite, der nun mit unterwürfiger Stimme spricht: "Mein vermisster Herr, Ihr seid endlich zurück aus der Versenkung. Zwar seht ihr verändert aus mit einer Fleischhülle, doch keineswegs schwach. Was begehrt Ihr eurem treuen Diener tun zu lassen?"  Satan mustert Crowley und schaut wieder auf Adagire, dann fragt er letzteren: "Hey, Ada, was planst du? Weshalb mich, den Teufel erwecken? Soll ich etwar wieder auf Chernobogs Ruf hören? Vergiss es. Außerdem, was ist mit Satoshi Hinata passiert, ich spüre seine Anwesenheit nicht mehr."

*bump, bump* Satoshi spürt um sich herum nur eine erschreckende Kälte, und etwas nasses bedeckt seine Haut. "Wo bin ich denn nun? Mit müden Augen und stolpernden Bewegungen richtet er sich auf und findet sich an einem ihm unbekannten Ort wieder, der voller Eis und Blut zu sein scheint! Plötzlich erfüllt dieses Pochen sein gesamtes Wesen und ihm wird speiübel, denn vor ihm versammeln sich, schlecht sichtbar durch den Schneesturm, schwarz gekleidete Menschen und foltern eine junge, rothaarige Frau an der Streckbank! Sie ist mit Ketten fixiert, die zu glühen beginnen, wenn sich zu wehren versucht und erzeugt dabei zischende Geräusche, wohlmöglich brennen diese Ketten ihr ins Fleisch. Aus purem Gerechtigkeitssinn will Satoshi seine Magie formen doch er muss schockiert realisieren, das er an diesem Ort über keinerlei Magiekreisläufe oder Engelsgrazie verfügt! Einige der Personen bemerken ihn auf die Knie fallen, und schreiten grinsend auf ihn zu. Schwer schluckend rappelt sich Satoshi auf und will etwas Nützliches aus seinem Mantel greifen, doch dieser ist völlig leer zu dessen Verzweiflung. "Hah, was sucht diese neue Seele denn auf der untersten Ebene, hat Alister nicht das Kommando, solange der Hund Crowley oben seinen Spaß hat?", bläkt einer der schwarzäugigen Personen, deren Haut nun deutlich röter sich färbt und Krallen sich ausbilden: es können nur Dämonen sein! Sie packen Satoshi und schlagen ihn einige Male, dann brüllt einer von ihnen: "Leute, wartet mal. Diese Seele stinkt gewaltig, so als hätte unser Meister sein Spiel mit ihm getrieben." Daraufhin wendet ein grauhaariger Dämon ein: "Doch ist es noch nie vorgekommen seit seiner Befreiung, das seine Hüllen in die Hölle kamen. Azazel da drüben spricht immer von dem Abgrund, als Ort für diesen Sondermüll. Als wären diese Seelen etwas besonderes, hah." Mit gebrochenem Arm klammert sich der jugendliche Jäger am Knöchel eines Dämons fest und meint mit entsetzten Blick: "Sagtest du gerade Hölle?" Sofort beginnen alle zu lachen und Satoshis Befürchtung bestätigt sich, als der grauhaarige Dämon mit einer Krallennarbe im Gesicht sich vorstellt und dabei dessen Augen gelb färben: "Mein Name ist AZMODEUS, zu deinen Diensten, werte Fleischhülle Satans. Nennt er sich immer noch Luzifer, oder nimmt er wieder seinen wahren Namen an? Ach was, du kannst es mir alles in Ruhe erzählen, nachdem wir uns so richtig kennengelernt haben. In der Hölle haben wir schließlich ALLE Zeit der Welt. Und du wirst sogar unser Ehrengast sein, ganz wie Azazel da drüben. Hallo." Der rothaarige gefallene Engel starrt erschrocken Satoshi an, ehe sie wütend Azmodeus, der einen weißen Anzug trägt und frech grinst, wie eine Furie an brüllt und durch die Folterinstrumente weiter schreit!

Ende des Kapitels.

Es war keine gute Idee, Ayako nicht mitzunehmen, oder ohne Hilfe der Zwillinge.
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