Fate/Kaleidoskop: After Story SATOSHI

von Zeref36
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P18
OC (Own Character) Rin Tohsaka Shirou Emiya
11.06.2019
13.12.2019
10
14.835
3
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13.06.2019 1.096
 
3. März 2004, 11 Uhr in einem Hotel von Nancy, Frankreich:

Noktiz kann nur erneut die Fallakte zu dem Verschwinden seines Vaters durchgehen, welcher erst kürzlich als seelenfressender Untoter wieder auftauchte und Theron ins Koma schickte. Aus ihm unerklärlichen Gründen ist der Größteil geschwärzt, was den Koregaz mit dem relativ kurzen Gedulsfaden wütend einen Stuhl umtreten lässt, woraufhin ihm jemand spöttisch sagt: "Noch immer dieser Typ, der nie nachdenkt bevor er etwas kaputtmacht, wie?" Als er sich um Balkon umdreht, kreuzen sich Satoshis und Noktizs Blick, weshalb er nur entgegen kann: "Hah, und du wirkst noch reifer und streitlustig wie dein Engel. Setzt euch. Danke das mir hilfst." Satoshi will sich gerade hinsetzen, als ihm noch etwas wichtiges einfällt, er Noktiz die Hand hinreicht und sie schüttelt, dann lässt er sie ausgestreckt und sagt teuflisch lächelnd: "Wie konnte ich nur meine Manieren vergessen... Aber wo bleibt meine Bezahlung?" Kurz ist Noktiz sprachlos mit offenem Mund: diese Dreistigkeit hätte er nicht erwartet! "Ich dachte, du hilfst mir ohne Hintergedanken!", woraufhin nun Satoshi beginnt zu lachen und nach einem Aufblitzen der Augen meint: "Luzifer, hör auf ihn zu verarschen. Nokt, er wollte mal versuchen, ob es wirklich so witzig ist, Leute zum Narren zu halten. Gabriel hat ihm immer von solchen Albernheiten vorgeschwärmt. Aber ich dieser Stelle würde nur von dir wollen, das du alles über den Erzengel Michael herausfindest. Ich habe dank Luzifer in meinem langen Schlaf diesem Traum gehabt, wo ich gegen ihn kämpfen muss. Ich wusste nicht, das das Zeug in dem verstaubten Buch wirklich etwas wahres inhält." Bitter lächelnd murmelt Noktiz gekränkt: "Dein Teufel scheint mich als eine Art Nichtsnutz zu sehen. Hmm, du meinst das Ernst, das die Apokalypse ausbricht?! Ahh..." Kurzzeitig strömt Luzifer Mordlust aufgrund des T-Wortes aus, doch Satoshi stampft wortlos auf dem Boden und sein Engel hält sich wieder im Griff. Stumm beobachten die Zwillinge dieses Gespräch, dann spricht Mina: "Noktiz, kannst du uns erklären, was alles passiert ist während eurer Mission?" Mit einem grimmigen Gesichtsausdruck schiebt er den Zwillingen den Bericht über den Tisch zu, welche sie interessiert zu lesen beginnen. Satoshi schaut derweil aus dem Fenster und bewundert nachdenklich den Ausblick. "Du hast mir ja nicht gesagt, das Frankreich so friedlich aussehen kann, Luz. Zugegeben, ich war nur während Jagten vorher hier gewesen." Sein Engel stimmt ihm zu, doch merkt an: "Du kannst vom Glück reden, das du in einer relativ friedlichen Zeitepoche. Noch vor einigen Jahrhunderten hättest du am frühen Morgen schon um dein Leben kämpfen müssen.   Hey, Dummkopf, wo befindet sich dein Lehrmeister? Es kann nicht schaden, wenn jemand ihn heilt. Du hast uns doch deshalb gebeten her zu kommen." Nun fällt dem jungen Koregaz wieder ein, weshalb Satoshi und die anderen Jäger hier sind, und er nickt mit einem schwachen Lachen. Dann will er Satoshi aus dem Zimmer raus führen, wobei die Schwestern ihm versichern: "Mach dir keine Sorgen um uns, geh schon.", und lesen weiter in den Notizen. Schulterzuckend kramt er einen Marshmellow hervor und flippt ihn in seinen Mund, bevor er hinter sich die Tür des Hotelzimmers schließt.

Im Krankenhaus angekommen betreten die Zwei das Zimmer auf der Intensivstation, auf der die Ärzte rätseln, was mit Theron passiert ist. Der Knauf der Tür gibt rasch nach und Satoshi spürt sämtliche Wärme um sich herum schwinden, ähnlich wie der Moment, an dem Lilith ihn das schwarze Pulver einatmen ließ! Überrascht weiten sich die Augen des angespannten Nephilims, doch bei Noktiz ist seltsamerweise keine Veränderung zu erkennen. So werfen Satoshi und Luzifer einen Blick auf Theron, der laut dem Engel gegen die Schattenplage kämpft, die ihn wie seinem Wirt schon befallen hatten. Nun brummt Satoshi und versucht seine himmlische Heilungsmagie, doch stirnrunzelnd bemerkt er, das sie nutzlos scheint, bis sich die vertraut anfühlende weiße Aura seine Hände umschließt und schließlich Theron erstrahlen lässt! Verwirrt stottert Satoshi: "Was ist das?", woraufhin Luzifer nur aufgeregt knurrt: "Erklärt du mir diese sonderbare Energie, die scheinbar der Dunkelheit etwas entgegen  setzen kann!" Einige Momente später öffnen sich Therons Augen langsam, und hastig nimmt Satoshi die Hände weg, woraufhin das Leuchten sofort aufhört! Verdutzt schaut er auf seine Handflächen, findet aber keine Unregelmäßigkeiten, Noktiz derweil begrüßt Theron mit einem erleichterten Seufzen. "Satoshi Date, hast du mir geholfen, ja? Hab Dank. Nokt muss dich über Remuz informiert haben, das er eine Hülle ist." Nachdem er diese Worte vernommen hat, hört Satoshi Luzifers lautes: "Verdammte Schweiße! Ich habe soetwas befürchtet." Er hakt nach: "Was meinst du mit Hülle, Theron?", und Luzifers Stimme ist für alle Anwesenden hörbar: "Hüllen, oder auch leere Diener Chernobogs genannt, sind eine gefährliche Art der untoten Seelensauger. Sie sind so gut wie unsterblich, jedenfalls erklärte VATER uns nie, wie man sie vernichten kann. Doch spüre ich nach meiner erneuten vollständigen Erweckung als Erzengel diese weiße Aura von dir als  ziemlich kraftvoll. Der Dummkopf zum Beispiel ist eine unentfachte Hülle. Schaut auf seinen Rücken." Angsterfüllt macht Noktiz seinen Rücken frei und Satoshi erkennt einen schwarzen Kreis, fast wie ein sehr großes Brandmal zwischen den Schulterblättern! "Ich wusste von diesem Mal, als ich Reiner Koregaz, Noktiz' Großvater damit sah. Mir ist nur nicht klar, was es zu bedeuten hatte bis zur Begegnung mit Remuz. ES IST EIN FLUCH." "Lässt er sich brechen?", fragt Noktiz tief verstört, doch Luzifer antwortet: "Keine Ahnung, er entsteht nicht aufgrund von Magie, soviel dazu. Meiner Vermutung nach bezieht er nicht die Kraft aus Lebenden, denn laut Haruka und anderen Quellen sind mir nur bereits verstorbene Hüllen bekannt. Daher kann man davon ausgehen, das der Fluch Noktiz Koregaz erst voll erfässt, wenn dieser sterben sollte. Aber es ist momentan nur eine Vermutung, mehr nicht." Nun nickt Theron zustimmend und ergänzt: "Das würde den Unterschied zwischen Remuz und Nokt erklären. Weist du woher dieser Fluch stammt? Wer ihn auf die zwei legte?" Luzifer brummt kurz, dann meint er schuldbewusst klingend: "Ich muss davon ausgehen, das es Adagire war, der erste der Hüllen Chernobogs. Er war meine erste Fleischhülle, und nachdem er meine Schattenplage in sich aufnahm, verstieß ich ihn und so starb er in dem Wissen, ich hätte ihn verraten. Die Schattenplage erschafft eine Verbindung des Trägers mit dem Abgrund, in einer Form dem Jenseits, und gewährt Chernobog Einfluss auf jemanden ausüben zu können. Ein Beispiel wäre meine Rebellion, obwohl ich sicher meine Schuld mitzutragen habe."

Ende des Kapitels.
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