Fate/Kaleidoskop: After Story SATOSHI

von Zeref36
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P18
OC (Own Character) Rin Tohsaka Shirou Emiya
11.06.2019
26.09.2020
15
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12.06.2019 1.568
 
3. März 2004, in der Mitsuzuri Wohnung, um 7 Uhr früh:

"Es ist warm...", murmelt Satoshi im Halbschlaf, ehe etwas nasses mein Gesicht berührt und Luzifer murrt trocken: "Ah, du bist wieder vollends da, wie? Tut mir leid, das Adagire dich manipulieren konnte. Ich war im Unrecht dir vieles zu verheimlichen. Übrigens wirst du gerade angeknabbert..." Schreckhaft erhebe ich mich und ein überraschtes Gemurmel wird laut, denn nachdem sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, bemerke ich das ich wieder einmal in Ayakos Zimmer gelandet und von Aya und den Zwillingen umgeben bin, die mich fest umklammern! "Mich umschauend seufze ich erleichtert, das es so friedlich geworden ist nach dem Kampf um den heiligen Gral. Wie es wohl Erich und den anderen ehemaligen Mastern geht? War Papa nicht auch in Fuyuki?", fragt sich Satoshi, da öffnet sich die Zimmertür leise und sein Ziehvater wie auch Ayakos Mutter hereinschauen, und ihn hämisch angrinsen. Seine Nase fängt vor Scham schon an zu jucken und deshalb fragt er Luzifer panisch: "Hilf mir doch mal.", doch sein Erzengel übernimmt die Kontrolle über den Körper, nickt Sebastian zu und legt behutsam Satoshis Decke auf Ayako, die er nun sanft abschüttelt wie auch die sich schlafend gestellten Zwillinge. Dann streicht er ihr übers Gesicht und sagt: "Diese Gefühle sind schon seit langer Zeit nicht mehr dagewesen. Ob sie mich auch lieben kann." Satoshi brüllt verlegen ihn an, das er doch die Klappe halten soll, was er nun tut, da er die aufwachende Ayako auf die Stirn küsst! Jetzt endlich völlig aufgewacht spürt Ayako den Kuss über ihren weitaufgerissenen Augen errötet, aber weitaus weniger als Satoshi, der Ziel des Gelächters von Sebastian wird und daraufhin grummelnd sich rasch aus der Decke befreit.  "Lisa meinte zwar, ich sollte dich noch etwas ruhen lassen, aber bei deinem Glück hier konnte ich nicht widerstehen zu sticheln.", gibt er gelassen seine Fehler zu, und mit einem Zwinkern verabschiedet er sich aus der Wohnung. Satoshi schaut ihn leicht grimmig hinterher, bevor Minori ihn an die Schulter fässt und lächelt sagt: "Ich habe von meinen Eltern und Koregaz-san erfahren, das du meiner Schwester das Leben gerettet hast. Dafür danke ich dir." Der Wirt Luzifers nickt mit zufriedenen Gesichtsausdruck und Mina, die sich hinter ihm herangeschlichen hat, ruft fröhlich: "Jetzt gibts ein tolles Frühstück für den Durchschläfer, hehe." Irritiert fragt Satoshi: "Was meinst du?", und Ayako sagt ihm, das er zwei Tage durchgeschlafen hat! "Was soll so früh dieser Lärm..ah der Schmarotzer ist wach.", mault Ayakos Vater ironisch zu Satoshi, der dessen ungehörige Sprechweise schon gewöhnt ist, seitdem er ihn im Kampf besiegen konnte und somit seinen Platz bei den Mitsuzuri verteidigt hatte. Es klingelt an der Tür und Satoshi will sie öffnen, doch sein Blutdurst kehrt zurück, dabei hätte er diesen doch nach Luzifers Erweckung nicht mehr haben müssen! So fehlt ihm die Kraft in den Beinen und wie ein Stein fällt Satoshi zu Boden, nur um eindringende Exekutoren zu sehen, die ihn fesseln und entführen wollen. Plötzlich erscheint ein miesgelaunte, doch noch etwas blasse Freya in der Tür und tritt einen der Exekutoren aus dem Weg, in Begleitung eines überraschten Erichs, der seltsamerweise eine Art Präsentkorb dabei hat! "Da hast du den Clown nicht mehr bei dir, und trotzdem landest du in Gefahr, Kleiner.", summt Freya mit den Kopf schüttelnd, als danach den Sturkopf fragt: "Gehören die auch zu dir, du Rabenfetischst?" Erich rollt bei ihrer Wortwahl nur wie Sirius mit den Augen und antwortet knapp: "Es war bestimmt eine Vorsichtsmaßnahme wegen der beinahe Erweckung des Teufels. Ich wollte eigentlich auf Lisas Rat hin dir etwas zur Genesung da lassen,  doch nun muss ich mich schon früher verabschieden. Schüß Freya." "Schaui, und tritt dieses Mal nicht in Hundehaufen.", meint die rothaarige Isegrimm mit dem roten Shirt, wie Rin es trägt, und schaut auf den sich wieder aufrichtenden Satoshi, der wie sonst bei seinen Anfällen Süßes isst. "Rin und die Anderen wollten eigentlich auch nach dir sehen, doch der Klotzkopf meinte mal was richtig gescheites: das man dich nicht überanstrengen sollte. Heh, dann genieße dein Paradies. Ich sollte los, denn ich werde bald die Stadt verlassen. Bitte jammer nicht um mich, Kleiner, deine Schatten würden sich an mir weiden." Wie bei jedem Gespräch mit ihr verspürt Satoshi heftige Kopfschmerzen, sei es durch die neuerliche Art, ihn klein zu nennen, oder der Umstand, das er noch etwas benommen ist. So schreitet sie wieder ins Freie und Satoshis Telefon beginnt zu klingeln! "Kann ich keinen Tag mal etwas Ruhe haben?", murrt er schicksalsergeben und hört Noktizs Stimme, die fleht: "Hilf mir Satoshi, ich glaube,  außer dir wüsste ich nicht, wer mir bei meinem Problem helfen könnte." "Atme erstmal aus und erzähle mir alles vom Anfang an.", versucht der Nephilim, Therons Partner zu beruhigen, welcher ganz unruhig klingt, was er gar nicht von ihm kennt. "Also, es geht um meinem Vater Remuz Koregaz. Ich war mir bislang sicher gewesen, das er tot sei, doch plötzlich ist er während einer Dämonenjagd in Nancy aufgetaucht und hat die Dämonen einfach verschlungen, das habe ich noch nie gesehen! Theron versuchte ihn zu bekämpfen, da ein Gespräch nicht möglich war, doch er liegt laut den Geiern im Koma...kannst du hier her fliegen? Ich weis du bist mit dem Gralskrieg beschäftigt, doch ich könnte einen Engel brauchen. Es tut mir leid, aber das ist mir wirklich wichtig, zudem er in diesem Zustand eine Gefahr sogar für Lebende darstellt. Das ich soetwas mal über meinem Vater sage.", erklärt Noktiz nun etwas ruhiger, und Satoshi unterbricht ihn zwischenzeitlich, um sich erste Notizen zum Fall zu machen. Nickend sagt er nun zu Noktiz, das der Gralskrieg zu ende ist und er mit Luzifers Hilfe so schnell wie möglich sich auf dem Weg nach Nancy macht. Dankend beendet Noktiz das Telefonat, woraufhin Satoshi die neugierigen Zwillinge informiert. Die Beiden schauen siegessicher Ayako an, die nervös fragt: "Du willst doch nicht sofort wieder los, nach dem du aufgestanden bist?!", und Satoshi schüttelt zu ihrer Erleichterung mit dem Kopf, dann spricht er von einem Kompromiss: Ein Freund von ihm braucht seine Hilfe, aber wird erst in vier Stunden aufbrechen, um sich noch etwas zu erholen. Zudem erinnert er sie an die Möglichkeit, ihn schnell zu sich zu rufen: ein einfaches Gebet an Luzifer! Trotz der Situation unwillig, Satoshi gehen zu lassen,  nickt sie schließlich, wofür Satoshi ihr dankbar ist. Dann macht er sich ans Frühstücken.

Erich weis längst, das dies keine normalen Exekutoren waren, die man auf Satoshi hetzte, denn sie hatten die gleichen schwarzen Adern wie Satoshi noch vor einigen Tagen selber! "Vielleicht sollte ich diesem Zustand, nein die Sicherheit des Homunkulus geht vor. Ich hoffe nur, das dieser Knirps nicht erneut den Teufel rauslässt. Zudem war da noch Lisas Bitte, sich mehr mit ihr zu unterhalten....", grübelt er über seine nächsten Schritte nach und bemerkt eine eindeutig vampirische Frau an sich vorbeigehen, die miesgelaunt zwei Männer anstarrt, die ebenfalls diese Gestalt aufweisen und sie in einem Kampf verwickeln, den sie mit Engelsflammen rasch beendet. "Götterfunken, noch ist nicht die Zeit für ein Treffen mit mir.", spricht der Engel der Frau und wenig später ist sie wie die Aschehaufen ihrer Feinde verschwunden! Verwundert kann der Rhoell nur sich fragen, wer diese Frau war, da baut sich eine zornige Illya vor ihm auf und mault: "Du gehst nach draußen spielen, ohne mich? Wie gemein!!!", dann kneift sie ihn mit einem fast schon tierischen Knurren.

Sebastian fährt mittlerweile zurück zum Bunker in Osaka, wo er Joseph Kitakura von den Ereignissen in Fuyuki erzählen will, sodass er vielleicht etwas über Touka Date in Erfahrung bringen kann weil sie Satoshis letzte Blutsverwandte ist. "Warum haben Züge keine Klimaanlagen, die funktionieren...", meckert er und niest dreimal, weil ihm trotz des beginnenen Frühlings noch kalt ist. Amüsiert dreinschauend meint Gabriel nur: "Müsste dir bei all deiner Kleidung nicht warm sein? Ach ich vergaß, du hast im Kampf gegen Luzifer viel Salz und Magie aufgebraucht, weshalb deine Muskel noch etwas brauchen, um sich zu erholen. Übrigens, falls ihr mich rufen wollt.", und drückt Satoshis Ziehvater einen kleinen Gegenstand in die linke Hand. Skeptisch beäugt dieser den essbaren Glückskeks und erwidert fast schon jammernd: "Dein Ernst, ein normaler Glückskeks? Du weist der hilft nur gegen Hunger und gelangweilte Kinder." Lachend fährt der braunhaarige Mann fort: "Gewiss kein normaler Glückskeks, denn brichst du ihn auf und rufst mich, so eile ich herbei, wie eine Art Befehlszauber, haha. Aber bei deinem Eheproblemen kann ich dir sicher nicht helfen, es sei denn, du hättest Lisa Koregaz eine heiße Nacht mit mir vorgestellt. Naaa, nicht schon jetzt zerbrechen, vielleicht brauchst du ihn noch." Rasend ballt Sebastian seine Fäuste und verzweifelt versucht Gabriel ihn zu beruhigen, sodass er diesen Glückskeks nicht jetzt schon zerbricht!  "Mal was anderes, warum kannst du mich nicht einfach nach Osaka teleportieren, wenn schon nicht in den Bunker?", daraufhin meint Gabriel mit einer unschuldigen Miene: "Weil du jemanden zum Reden brauchen könntest?" Seufzend lehnt sich der schwarzhaarige Koregaz in seinen Sitz zurück und versucht seinen Frust und die Sorgen weg zu schlafen.

Ende des Kapitels.
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