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Fate/Kaleidoskop: After Story SATOSHI

von Zeref36
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P18 / Gen
OC (Own Character) Rin Tohsaka Shirou Emiya
11.06.2019
17.10.2020
16
22.252
3
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
17.10.2020 961
 
16.April 2004, Fuyuki in Japan, gegen Abend im Park:

Adagire sieht vergnügt aus der Ferne, wie Samael sich ohne Satoshi gegen Uries Schergen zu wehren, was aber dank der Trennung beider Wirte des Körpers nicht gut funktioniert: schließlich bezieht der Engel Samael seine Macht hauptsächlich aus dem ihm geschenkten Glauben seiner Verbündeten, allen voran seinem Wirt Satoshi.

Doch der Nachfahre Masamunes ist nun dank dem Boten des dunklen Gottes verdammt, in den Tiefen seines eigenen Unterbewusstsein gefangen, und muss zusehen, wie jetzt Uriel seine Hand nach Ayako ausstreckt.

"RÜHR SIE NICHT ANN!!!!", brüllt Satoshi verzweifelt, woraufhin ihn Samael hört und schlagartig reagiert indem er den gesamte Park in blauschwarzes Licht  taucht. Es folgt eine heftige Explosion, in Folge dessen eine mächtige Eismagie den sämtliches Wasser massiv herabkühlt!!

Chernobogs Götterfunke grinst hämisch, da er weiß wie sehr Samael es hasst, wieder zum Teufel Luzifer zu werden, der teilweise unter dem Einfluss der Schattenplage steht und so die Apokalypse auslösen wird. "Und ich dachte schon, es wäre schwieriger, die Ketten des Teufels zu sprengen. Hätte ich früher gewusst, dass es nur Ayakos Leben in Gefahr benötigt, wäre mir einige Mühe erspart gewesen."

Der Lichtschein weicht einer immensen Kälte, die sämtliche Engel in Alarmbereitschaft versetzen, noch dazu treten Saber und auch Caster auf den Plan. "Was ist das für eine böse Macht?", stammelt Medea vor Angst und umklammert ihre Schultern im Angesicht der wie Sterne rot glühenden Augen, die aus der sich verziehenden Rauchwolke sie zu durchdringen scheinen!

"Und nun zeigt sich der feige Teufel, um zu sterben wie die Schlange er ist.", spottet Uriel grinsend, doch sein Lachen vergeht als nun er sieht, dass Ayakos Wange von seiner Engelsklinge angekratzt wurde und einen Moment später sein Schwertarm mit einem langen Eisfahl abgetrennt wurde: Sataniel hält in seinem schwarzweißen Anzug mit dem Teufelshörnern auf dem Kopf die schockierte Ayako in seinem Arm und schwebt über den Boden. Dabei erkennen die Servants, was für meine Macht in Satoshi schlummerte, so groß ist die Flügelspannweite seiner vollständig ausgebreiteten Dämonenschwingen, die ihn wieder auf das Gras gleiten lassen, sodass er ohne Rücksicht auf Ayakos Sicherheit seine Feinde vernichten kann.  

Uriel ist von Sataniels unerwarteten Stärke fassungslos: so hatte ihm doch Adagire versichert, der Kampf gegen Satoshi Date hätte dem Teufel schwer zugesetzt! Sataniel atmet leicht kraftvoll aus, und richtet seine blutrote Krawatte, dann schnippt er mit verengten Pupillen mit dem rechten Zeigefinger, woraufhin zwei der Engel in Lichtsäulen verbrennen.

Selbstverständlich kennt auch Raphael das Gesetz der Hierarchie der Engelsmacht, der Grazie, welche hier angewendet wird von Sataniel:

Sollte ein ranghöherer Engel einen Soldaten entbehren können und mächtiger als das Opfer sein, kann sich die Grazie der ausgestrahlten Macht der eindringenden Grazie nicht widersetzen und lässt den betreffenden Engel wie ein Weihnachtsbaum verbrennen, sodass nur eine tote Fleischhülle zurückbleibt. Ist der Anwender sogar ein Erzengel, sind häufig sofort explodierende Körper die Folge. Menschliche Seelen reagieren ähnlich, weshalb Erzengel nicht davor scheuen, unliebsame Zeugen so schnell zu vernichten.

"Du hast wie immer alle Warnungen ignoriert, Uriel. Siehst du nicht, wie der Himmel um deine Frechheit trauert, da du meine Ayako verletzt hast.", sagt Sataniel mit einer Seelenruhe, während der prasselnde Regen sich schlagartig in fallenden Schnee wandelt, was an der Höllenkälte liegt, die Sataniel ausströmt wie seine Mordlust!

Derweil flucht in den Straßen Fuyukis Sebastian über den unnatürlichen Schneesturm, und nimmt die Anwesenheit eines alten Mannes, der ihn fragt: "Habt Ihr etwas mit dieser teuflischen Ausbruch von Magie zu tun, Jäger?", woraufhin Satoshis Ziehvater voller Vorsicht seine Armbrust zieht. Der alte Japaner mit den Schnurrbart und dem Gehstock lächelt nervös und versucht Sebastian zu besänftigen: "Solltest Ihr nicht lieber nach den Engeln sehen, die hier wüten? Zufällig muss ich ebenfalls in diese Richtung, sodass wir gemeinsam den Teufel trotzen werden."

"Wie, Luzifer macht das?!", schreit er voller Sorge um Satoshi und so folgt der alte Mann dem erfahrenen  Jäger hinterher. Tekada Date, ein einst ungesungener Held und auch frühere Hülle des Erzengels Samael ist unschlüssig, weshalb man ihn zurück aus dem Himmel auf die Erde brachte, und das zum Zeitpunkt der Apokalypse! Hätte er die Reiter damals gejagt, wäre dies nicht möglich gewesen.

Seinen Kopf mit zahlreichen Gründen gefüllt, warum er nicht lebendig sein dürfte, schreitet er ununterbrochen dem grimmigen Koregaz hinterher, der ihn an Hutträger Józef erinnert, was Satoshis Großvater schmunzeln lässt.

Wütend auf Uriel, Rapahel und die Ignoraz des Tribunals schnauft Haruka, als sie sich gemeinsam mit Gabriel in Fuyukis Hafenviertel teleportiert hat und Michael sie anspricht: "Ab nun übernehme ich Luzifer." Haruka kann nur laut grunzen ehe Michael sie erneut übernimmt und mit ausgebreiteten Himmelsschwingen davon fliegt! "Wusste doch, dass es nicht so einfach wird, dieses Chaos zu lösen.", murmelt Gabriel bevor er seinem Bruder in das Chaos widerwillig begleitet.

Kain sieht, wie weitere Engel aus dem Himmel als Heer für die Invasion wie Meterore herabfallen, und seine Miene wird finster, als ein hagerer Mann mit schwarzen Stock erscheint und zu ihm sagt: "Ich holte Tekada Date zurück, doch bist du sicher, dass er die bockigen Brüder aufhalten kann? Falls nicht werde ich hinter dir aufräumen müssen. Und den Tod ärgert man besser nicht, es sei denn man ist sich des Lebens überdrüssig." Alle anderen Anwesenden verstummen augenblicklich, während Kain nur selbstsicher nickt und erwidert: "Ich habe euch nicht besucht um zu töten, doch solltet ihr dieses Chaos nicht verhindern, versichere ich euch: alle Reiter werden aktiv und die Seelen der Lebenden fordern." So schnell er auftauchte, verschwindet er auch wieder.

Ende des Kapitels.

So treffen bald alle Krieger der Apokalyse ein, wobei man noch die Reiter vermisst. Und alle Kämpfer treffen sich zum Showdown des Jahrtausends!
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