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Fate/Kaleidoskop: After Story SATOSHI

von Zeref36
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P18 / Gen
OC (Own Character) Rin Tohsaka Shirou Emiya
11.06.2019
17.10.2020
16
22.252
3
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
15.08.2020 1.354
 
17.April 2004, Im Bunker von Dublin der Nachtwache, Tribunalsaal:

Die Atmosphäre des Saales ist hochexplosiv, gerade nach dem versuchten Attentat auf Sebastian und der Nachricht, das Satoshi in Rom exekutiert werden soll. "Ihr wolltet doch nicht gerade mich umbringen, ihr undankbaren Mistkerle. Meine tote Schwester meinte früher, ich sollte euren Regeln gehorchen, sie würden uns alle beschützen. So fordere ich den Schutz für meinen Sohn, HIER UND JETZT!", lässt er bedrohlich seine Hand am geholsterten Revolver seines Vaters halten, den er nur in Notfällen nutzt, da ihm sonst Feuerwaffen zu laut wie auch barbarisch sind. Die Ratsmitglieder schauen hilfesuchend zu den anwesenden Blutgeiern, welche vor Schrecken das erste Mal Gabriels Zorn mitansehen: denn ist es der einzige Erzengel, dessen wahren Zorn sie nicht dokumentieren konnten, da anders als bei Michael oder Sataniel Gabriel keine Zeugen zurücklässt!

Wieder in den Wäldern Kanadas bei Haruka, Touka und Laura:

"GAHHHR!", knurrt Haruka mit hervor tretenden schwarzen Adern und bedrohlich glühenden Augen, die zusammen mit ihren ausgefahrenen Krallen das harte Metall von Cassiels Engelsklinge trifft, woraufhin sie vor Schmerz und brennenden Klauen zurückweicht und schnell Deckung sucht, weil die Sonne durch die Wolkendecke zwar nur kaum sichtbar, doch trotzdem ihr schwere Wunden zufügt. Irritiert wird Touka wieder klar, dass Haruka ja eigentlich ein Todesapostel ist, und nur dank Michael das Sonnenlicht vertragen kann. "Na toll, Cassiel, du musst sie schnell besiegen, ehe sie zu Asche verbrennt und Michael mit ihr stirbt!", drängt Laura zur Eile, woraufhin der Engel eine zweite Engelsklinge zückt und erneut sich auf die wildgewordene Haruka stürzt!

Nach einem kurzem Gerangel liegt Haruka ohnmächtig am Boden und Cassiel transportiert sie wie auch die beiden Mitglieder der Blutgeier in den Bunker Dublins, wo die patroullierenden Wächter sofort aufgrund von Harukas Auftauchen aggressiv ihre Waffen ziehen und auf das ungleiche Trio richten, die die bewusstlose Haruka stützen! "Ehrlich, sie ist wahrlich ein Schreckgespenst für euch, wie?", stichelt Cas und Touka sagt grimmig: "Die Räte haben sie nach dem DATE-Massaker als Terroristen verurteilt und wie Satan zum Abschuss gegeben, wodurch was viele nicht wissen, auch den Trottel zur Zielscheibe machten."

Gabriel will seine Flammen auflodern lassen, doch stattdessen meint er nur betrübt: "Die ihr meine Brüder verabscheut, sollt alle Freude verlieren.",  und öffnet mit seinen telephatischen Kräften die Tür. So können die "vier Gefangenen" ohne Zutun der Jäger in die Party hereinplatzen, wie es der durchtriebene Erzengel untertrieben sagen würde.  


"Ein Glück, wenn dieser Dickkopf überlebt hat, dann ganz bestimmt auch Sataniel.", sagt er erleichtert, ehe er bemerkt wie Sebastian sich vor Haruka stellt sodass keiner der abgefeuerten Zauber Michaels geschwächte Hülle in Asche verwandeln! Rasend vor Wut erhebt sich plötzlich Haruka aus der scheinbaren Ohnmacht und wehrt alle Angriffe aus Sebastian ab, ehe Gabriel knurrend einen der alten Ratsherren in die Hoden tritt, und dabei grinst, sodass Rita entsetzt kreischt: "Ihr Engel solltet uns beschützen, dass sagte Altrouge doch! Du liebst doch uns Menschen, mehr als jeder andere Engel?!" Plötzlich stürmt Lisa in zerknitterter Kleidung in den Saal, dicht gefolgt von einem roten Noktiz. Totenstille kehrt ein und Satoshis Ziehvater stapft auf Noktiz zu, dabei seinen Revolver nachladend, was seine Frau rasend macht. "Lass den Mist, Satoshi hat seine Schokolade vergessen!" Sie zeigt ihrem Mann den ramponierten Ersatzmantel, den Satoshi sonst nur so mit Süßigkeiten überfüllt, als Notration. So schlussfolgert Sebastian das Satoshis Schokoladenvorat nach
seiner Befreiung vollkommen aufgebraucht ist, welche seinem Blutdurst normalerweise unterdrücken würde!


Mit Entsetzen ermahnt Noktiz: "Das ist aber kein Grund unbedingt in eine Sitzung zu stürmen, du kennstdie Regeln.... Warum sehe ich gerade Haruka Nakashima neben dir, Alter Mann?" Während Haruka verwirrt drein blickt, bellt Sebastian ohne Spur von der angemessenen Höflichkeit Gabriel an: "Findet Satoshi, bevor er zum Vampir wird, ICH FLEHE DICH AN, VERDAMMT NOCH MAL!!!" Gabriel kann der Fassungslosigkeit von Sebastian und Haruka, dass sein Fluchtplan mehr Ärger als Nutzen hatte, und Cassiel nickt nur, ehe er nun sich fort teleportiert, wobei die Anspannung aller Anwesenden sich nur verschlimmert hat, aufgrund der Angriffe seitens des Rates.


In Ungarn, einem Unterschlupf der Aster:

"Du bist kein wildes Tier, auch wenn du mir nicht den nötigen Respekt zeigst, den ich von als Mitglied der Brunestud einfordere.", belehrt Altrouge grimmig den an seinen Ketten gefesselten wütenden Satoshi, welcher im Moment nicht von einem hirnlosen Ghul zu unterscheiden ist; wenn man die blutbefleckte Kleidung der Exekutoren auslässt, die sich Satoshi gleich nach seiner Flucht anzog, um nicht nackt dem Papst gegenüber zu stellen. "HAAAAARR!", faucht er erneut Altrouge an, sodass Svelten schon seine Klinge ziehen will, bis sie nur lächelnd meint: "Nein, warte. Ich will die Entschlossenheit dieses Date sehen, welcher in den Tiefen der Hölle dem Teufel bezwang. Stimmt doch, Crowley?", und blickt dabei mit ihren im Dunkel des Kellers auf den kleinen Mann, der gerade irritiert seufzt.

"Ich mag es nicht, in Luzifers Gegenwart angesprochen zu werden. Na toll, er hat er mich bemerkt.", klagt der Dämon mit den Augen rollend und wird vom Ghul Satoshi wie ein Feind angeknurrt, woraufhin Luzifers Stimme ertönt: "Du Mistkerl traust dich nach deinem Verrat hierher, wie mutig, oder töricht in deinem Fall. Ja, Altrouge erzählte mir von deinem Deal mit dem Papst, welcher vor wenigen Tagen seine Seele verkaufte um mich einfangen zu können. Dabei dachte ich, dein größter Feind ist dieser Möchtegern-Ritter, der all deine Höllenhunde vernichtet, die du den Hexenzirkeln geliehen hast." Zähneknirschend ballt der Dämon seine Fäuste, und er hört Luzifers dröhnendes Gelächter, bis Altrouge genervt mit dem Fuss auf dem Boden stampft und der Erzengel fragt: "Sagt, Mitglied der Brunestud, weshalb ist er hier und nicht vernichtet?"

Altrouge lässt ihre blonden Haare durch den leichten Zugwind flattern, was ihren finsteren Blick an Bedeutung gewinnen lässt und sagt ernst: "Er hat eine schreckliche Entdeckung gemacht: "Deine erste Hülle beabsichtigt wohl eine Hexenjagd auf unsere Verstärkung, die Bleeding Crows zu starten, womit klar ist, dass die Wache unterwandert worden ist. Die Bleeding Crows müssten dir etwas sagen: schließlich kämpften sie unter dem Banner der Nakagawa ein Verbündeter der Nakashima, für Toyotomi 1592 in Korea, so auch dein Arteo. Wobei Haruka nur kurz dessen Hilfe gegen einige Oni brauchte."

Selbst hunderte Jahre nach Arteos Tod schmerzt sein Ende dem Erzengel des Stolzes sehr, sodass er mit Mühe den Blutdurst Satoshis und somit auch die Schattenplage zurückdrängen kann. "Ah, ich sollte nur als Motivationsstütze dienen, wie?", bemerkt Crowely das Altrouge ihn benutzt hat, und spürt Luzifers Klinge dicht an seiner Kehle, ihn dabei an den Wand gepresst! "Crowley, nun spuck aus, was hat der Hutträger vor, der es wagte, Satoshi so zu vergewaltigen!", brüllt der Erzengel und lässt dabei nicht seine Wut an dem Dämonen auszulassen, welcher schwer verletzt zu Boden sackt und sich glücklich schätzt, nicht sofort getötet worden zu sein. Nun zieht Svelten seine Klinge und meint mit ruhiger Stimme: "Luzifer du benötigst ihn noch, um deine Antworten zu bekommen. Und meine Lady möchte, dass du uns hilfst den Bleeding Crows vor dieser Hexenjagd zu bewahren." Mit einem Nicken stimmt Luzifer zu, der nun aber Süßigkeiten für seinen Wirt verlangt, ebenso eine Erklärung, wer die BLEEDING CROWS sind.

In Fuyuki, spät abends:

Der Mond erleuchtet neben den Laternen die Stadt, in welcher ein Schatten mit blutbeschmirter Klinge auf der Flucht befindet, da ihm eine weinende Bogenschützin hinterher jagt: es ist Ayako, die in ihrer Sonneruniform und einen gespannten Bogen einen Killerblick aufgesetzt hat, wobei sie sich nicht mehr daran stört, dass sie völlig in ebenso frischem Blut durchtränkt ist wie die Klinge des gejagten Mörders! "DU WIRST BEZAHLEN, WAS DU MIR ANGETAN HAST!!!", schreit sie der stillen Nacht entgegen, woraufhin einige der patroullierenden Servants den einprägsamen Geruch warmen Blutes wahrnehmen und Ayako Mitsuzuri folgen, während sie den Mörder vor ihr verfolgt, mit dem Ziel, ihn einem Pfeil durchs Herz zu schießen!!!

Ende des Kapitels.

Wer sind die Bleeding Crows, und was ist in Fuyuki in dieser Nacht Schreckliches vorgefallen?
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