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Fate/Kaleidoskop: After Story SATOSHI

von Zeref36
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P18 / Gen
OC (Own Character) Rin Tohsaka Shirou Emiya
11.06.2019
17.10.2020
16
22.252
3
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
19.06.2020 1.096
 
17.April 2004, Im Bunker von Dublin der Nachtwache, Tribunalsaal:


"Wenn ihr ihn wirklich nicht retten werdet, dann...", schreit Sebastian mit Blitzaura außer sich vor Wut den Rat an, welcher ihn gerade von der Gefangennahme seines Ziehsohnes durch die Kirche informiert, ihn aber aus politischen Gründen eine Rettung, gar einen Besuch verbietet. Von Sebastians Drohung aufgestachelt keift das einzige anwesende, weibliche Ratsmitglied, Rita Schieldhorn, zurück: "Wie oft musst du dich eigentlich unseren Regeln widersetzen, nur um deinen Willen zu bekommen, Paladin Koregaz? Du musst endlich lernen, dass mehr Personen leiden müssen, wenn du den Wir des Teufels vor der Strafe durch die Kirche errettest. Vielleicht wäre es eine Lektion für dich, dass ein Menschenleben in großem Kontext mehr wert ist als unzählige Tote in einem höchst wahrscheinlichen Krieg, den du dann begonnen hättest. Der Uhrenturm erließ deutliche Vorgaben, das Territorien der Kirche nicht zu betreten, es sei denn du hast einen Todeswunsch." Nun wird stampft Sebastian zornig mit dem rechten Fuss auf den Boden und eine Blitzbarriere hebt zwei Angriffszauber auf, die  Wachen des Tribunales verschoßen, bevor ein grimmig dreinschauender Gabriel mit Touka und zahlreichen anderen Engeln auf dem Plan tritt!

"Ihn erst zu verschweigen, dass Satoshi gefoltert wurde und schließlich exekutiert wird, ist doch nicht die feine Art, oder?", merkt Gabriel an, als er seine goldene Klinge in Brand setzt und ohne Zögern die Wachen tötet. Während die Ratsmitglieder fassungslos sind, wird Gabriels Präsenz mit jedem Schritt auf Sebatian zu immer intensiver, erdrückender.


"Lady Altrouge wird das nicht gefallen, dass ihr so hinterlistig wurdet und dreckig lügt. Es wird kein Krieg geben, denn Satoshi und Haruka könnten jederzeit mit mir euren Uhrenturm wie die in Asche verwandeln, und nein das ist keine Drohung, sondern ein Gelübte beim Namen meiner Brüder Michael und Sataniel. Wenn ihr Satoshis Vater hier tötet, verliert ihr mehr als einen hervorragenden Paladin: Sataniel und Satoshi wird die Schuldigen richten, wenn nicht anderes tun wird." Die Ansprache des sonst so freigeistigen Erzengels lässt die Gesichter des Tribunals leichenblass werden, weil sie sich den Zorn Gabriels zugezogen haben.

in den Wäldern des nördlichen Kanadas:

Touka, Alisa und Haruka kommen inmitten einer verschneiten Landschaft zu sich, woraufhin die beiden Menschen unvorbereitet auf das vorherrschende Klima sind und zu frieren beginnen. Sie beneiden die Untote für ihr Desinteresse der unbarmherzigen Kälte gegenüber, und sehen, wie sie seufzend die Beiden
versucht wegzuteleportieren.

"GRR...", knurrt Haruka vor Schmerzen und sackt am Boden zusammen, wo sie sich am Boden windet. "Was soll der Mist?", murmelt Ortenrosses jüngste Tochter und hört Michael erklären: "Damit Luzifer und ich auch verbannt werden konnten, mussten wir eure Magiekreisläufe überladen, womit ihr beide in nächster Zeit ohne unsere Macht auskommen müsst." Langsam beenden das Mana in Harukas Magiekreisläufen sein unkontrollierbares Toben, wodurch die Vampirheilung wieder einsetzt. Noch etwas wackelig auf den Beinen und mit tiefroten Augen  dreht sie sich zu den frierenden Frauen und berichtet ihnen von der schlechten Nachricht. Beide sind entsetzt, woraufhin Cassiel bei den Dreien auftaucht, und sagt: "Puh, zum Glück habt ihr nicht diese Anti-Ortungsrunen eintätowiert, sonst hätte es wesentlich länger gedauert.", dann starrt er auf Haruka und zieht seine Engelsklinge. Haruka greift von schwarzen Adern und wildem Grinsen Erichs Schwestern an, sodass ein lauter Schrei Touka entspringt, der die dunkle Nacht zerreißt!


Zur gleichen Zeit in Ungarn  fällt ein Meteor über den Nachthimmel unweit der Hauptstadt Budarest, weshalb eine kleine Gruppe von Aster-Magier ausschreitet, um die magische Anomalie zu untersuchen. Der Schmerz des Aufpralls schreckt Satoshi auf, der an sich nur verbrannte Kleidungsfetzen erkennt, bevor er sich schwach fühlend gegen einen Baumstamm lehnt.

"Sind wir sich--BLURGH!", will er fragen, bevor sein Blut zu wallen beginnt und Luzifers Stimme verzerrt antwortet: "Scheinbar hat Gabriels es übertrieben, als er uns gerettet hat, wodurch unsere Verbindung gestört ist und du den lange unterdrückten Hunger eines Ghuls wieder schlsgartig ausbricht...SATOSHI, NIMM EINE SCHOKOLADE, SOFORT!"
Es zermürbt Luzifer untätig mitanzusehen zu müssen, wie Satoshis Geist langsam vom Hunger verschlungen wird, und dadurch sein Gesichtsausdruck dem eines wilden Tieres gleicht mit seinen langen Fangzähnen und den Klauen. Satoshi sieht wie ein hungriges Tier knurrend, wie sich ihm drei Personen nähern, und befeuchtet sich die Lippe vor Vorfreude auf das Festmahl. Katarina Aster, die Tante von Mina und Nina, sowie ihre Söhne Klaus und Klass entdecken  den wilden Ghul mit den unverkennbaren verfetztem Mantel der Nachtwache und  weißen Haaren, bevor dieser sie anspringt.

Luzifer übernimmt die Kontrolle gewaltsam über Satoshis Körper, wodurch  der Ghul im Flug sich zusammen krümmt und zu Boden fällt, dann lautstark schreit und den Kopf hält, die anwesenden Magier sichtlich verstört daneben stehend. Schließlich tauchen drei weitere Gestalten auf, wo die einzige Frau fragt: "Ist das nicht der Wirt von Luzifer?", und der Junge, den Luzifer als Tomasz Hinata erkennt,  neben ihr panisch ausruft: "Das ist mein großer Bruder Satoshi. Bitte hilf ihm, Al-san." Mit einem Blick auf die Aster vergewissert sich die Frau mit der Kapuze, dass nicht weitere Zeugen anwesend sind, und nun tritt sie näher an den erschöpft wirkenden Körper von Satoshi, den Luzifer vor dem Wahn des Ghulhungers bewahrt. Altrouge Brunestud gibt sich dem Erzengel des Morgenlichtes zu erkennen, und verbeugt sich während sie fragt, wie man Satoshi helfen kann. "Gib...ihm nur Weihwasser und bindet ihn in einem Raum, sodass ich seinen Körper stabilisieren kann, sodass er wieder mithilfe von Süßkram zu sich kommt. Du weist sicher, weshalb ich dringend Zucker für ihn benötige." Selbstverständlich ist Altrouge klar, dass er auf die ähnliche Wirkung von Zucker auf Ghule anspielt, dass ihr Körper dies wie Blut verarbeiten, wenn genügend verabreicht wird. So konnte Sebastian weitere Hungerattacken seines Ziehsohnes vermeiden, ähnlich wie er über Zigaretten und Salz in der Nahrung seine Magie nutzen kann, ohne zu vertrocken. Sie weist mit scharfer Stimme die Aster an, mit ihr zu kooperieren, wodurch es nur wenige Stunden dauern, ehe Satoshi wieder voll bei sich sein wird.

Luzifer ist wütend, erst die Folter durch die Kirche und danach Flucht setzten seinem Wirt einfach viel zu viel zu, sodass es Satoshis Anfall ihn nicht verwundert. Doch er sieht der Zukunft mit vielen Sorgen seinem Partner betreffend entgegen, trotz allem bereit, Satoshi vor Adagire beschützen!

Ende des Kapitels.

Zwar wurde Satoshi befreit, doch neue Probleme verfolgen die Wirte von Erzengeln wie ein zweiter Schatten. Sebastian ist bereit, gegen das Tribunal zu rebellieren, so kann nur Gabriel diese explosive Stimmung noch entschärfen.  Bleibt dabei, hehe.
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