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Fate/Kaleidoskop: After Story SATOSHI

von Zeref36
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P18 / Gen
OC (Own Character) Rin Tohsaka Shirou Emiya
11.06.2019
17.10.2020
16
22.252
3
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
15.06.2020 1.129
 
17.April 2004, Rom, Nachmittag:

Satoshi steht vor Haruka, die ihn grinsend umarmt, während die Asaric fauchen und sowohl Luzifer als auch Michael sich lautstark angeekelt fühlen. Er setzt eine ernste Miene auf, als Haruka jetzt von ihm ablässt und sagt: "Endlich lernen wir uns richtig kennen, mein Satoshi."
Aufgrund seines Erlebnisses vorhin ignoriert Satoshi erstmal Haruka und kreuzt wütend seinen Blick mit dem des Papstes. "Wie konntest du Sünder entkommen? Das ist Blasphemie!! Töten werden wir dich sowieso, haha!", faucht das Oberhaupt der Kirche wie besessen und Satoshi will ihn mit Rachegefühlen umbringen auf Jägerart, doch da berührt Haruka seine Hand sanft auf der beschworenen weißen Armbrust, und spricht ihn an: "Oh je, wieso willst du deine Rache so schnell und ohne Vorbereitung ausführen. Das ist doch sehr langweilig." Nun richtet Satoshi mit hoch gezogenen Augenbrauen seine Aufmerksamkeit auf Haruka, welche allen mit ihren Worten Angst bereitet, was Satoshi wie nun beim Kennenlernen von Michaels Wirt tun wird. "Ich frage mich gerade, ob ich den Titel als Teufel nicht ihr geben sollte, denn besser hätte ich das nicht sagen können: dieser verklärte Mann des Irrglaubens gehört trotz der Moral dieser Welt verbrannt wie seine lästigen Insekten von Anhängern." Nun als Luzifer ohne den Hauch von Mitgefühl zustimmt, lächelt Satoshi schief und schließlich wirft Gabriel gereizt ein: "Aber soetwas würde zum Weltkrieg unter der Kirche und Magiern führen."

Gruselig ist der Umstand, das Haruka grinsend als auch Luzifer und Satoshi schnaubend nahezu gleichzeitig mit fragender Stimme entgegnen: """Welche Kirche??"""  Es schaudert Touka in ihrem Rücken, noch mehr als der Moment, an dem sie zu Haruka sagte: "Satoshi hat schon eine Freundin, sie heißt Ayako Mitsuzuri."

Nun erscheint Adagire vor dem Papst wie auch Patrick, womit sich die Wut der drei auf Ersteren projiziert und sie gemeinsam mit der Macht ihrer Erzengel ihn sofort angreifen! "Wie unerwünscht ich wohl zu sein scheine...ich habe euch doch nichts getan!" Fauchend zieht Haruka ihr Date-Katana und ihre Augen blitzen blau auf, ehe sie sagt: "Du hast mir wertvolle Zeit mit Satoshi gestohlen, indem du seine Blüte schänden lassen hast. Dabei sollte ich ihn auf jede Art entjungfern: schließlich bin ich, Haruka Nakashima, seine rechtmäßige Hauptehefrau!" Lachend wehrt Adagire Harukas Angriffe ab und Satoshi wird starrt für einen kurzen Moment in Adagires wahre Fratze der Finsternis: Schemenhaft blicken hohle, gelbschwarze Augen ihn an, und sein Mund formt sich zu einem fiesen Grinsen, welches nur spitze Zähne mit einem dunklen Atem zeigen, dass nur Satoshi und Haruka sehen können!

Erschrocken wankelt der Zuckersüchtige nach hinten, und Chernabogs Stimme ertönt hinter Satoshi: "DU, DER MEINER FINSTERNIS TROTZT, DU DER DAS GRAUEN BELOBOGS IN DIR TRÄGST. VERDAMMST SEIST DU, WENN DU WEITER MEINE VERVOLLKOMMNUNG IM WEGE STEHST."

Haruka hört Chernobog ebenfalls und keuzt erneut ihr Date-Katana mit Adagires Schattenschwert, schaut auf Satoshis Rücken und entfesselt das Licht Belobogs in ihr: sie erstrahlt in einem strahlenden Leuchten, welches Adagire wütend zurückweichen lässt.

"Du bist nicht alleine, also weise Chernobog zurück in die Finsternis.", spricht Patrick O'Neill, der neben Satoshi steht und ebenfalls in Licht aufstrahlt. Satoshi spürt die Wärme und alle ihn erstickende Furcht erstirbt augenblicklich, denn er denkt an Sebastian, Mina und Nina, Ayako wie ihren Bruder Minori, Erich und schließlich seine nun erlösten Eltern.

"Nein, Chernobog, nicht wirst du noch einmal wirst du MIR im Weg stehen, also VERSCHWINDE ADAGIRE!!", ruft er mit lauter Stimme und fokussiert das Licht Belobogs in sich, sodass auch er vor Licht aufstrahlt und jetzt alle drei Götterfunken aktiv Adagire in die Enge treiben, während die Asaric den Papst an der Flucht abhalten, und Toukas Truppe mit Exekutoren bekämpft. Die wollen alle Ungläubige umbringen, die den Papst bedrohen.

"Ach herrje. Was für ein chaotischer Haufen doch Belobogs Champions sind...", denkt Gabriel als er die Wut erweckten Lichtbringers mitansieht, der Adagire wie einen Prügelknaben durch die Kathedrale, was besonders Luzifer als Erleichterung angesichts des angestauten Ärgers sieht. Angesichts der erwachten Götterfunken überlegt Adagire, ob er seine gottgebenen Kräfte aktivieren soll, doch grinsend denkt er nur: "Der vermeintliche Lichtbringer ist für dieses Grauen noch nicht gefestigt, und ich liebe Überraschungen." So lacht er für die Anderen ohne erkennbaren Grund und verschwindet in Schatten, zurück in den Abgrund, woraufhin die wenigen Hüllen im Vatikan schnell durch "Belobogs Sterne" fallen. Der Papst wimmert vor Harukas Füßen, die wie Patrick und Satoshi nicht mehr leuchten, wobei der Letztere ziemlich erschöpft in die Knie und schließlich mit bleichen Gesicht ohnmächtig zu Boden geht.

"SATOSHII!", rufen die Asaric-Schwestern entsetzt und hasten auf ihren Scharm zu, während Haruka sich behutsam den Wirt Luzifers in ihre Arme nimmt, in der Luft mit weißen, acht Engelsschwingen hoch kurz der Decke der Kathedrale schwebt, und so ihn von den herein stürmenden Exekutoren abschirmt. "Ihr widerlichen Missgeburten habt unsere Kathedrale entweit und den PAPST als Geisel genommen." Müde eilen Touka und ihre Truppe nun in die verwüstete und mit Leichen und Asche überhäufte Kathedrale, wo sie bemerkt, wie Harukas Geduldsfaden am Reißen ist, da ihr Blick auf Satoshi ruht, mit dem etwas gar nicht stimmt, so wie er leichenblass in Harukas Armen liegt und ihre Augen von blau auf ein bedrohliches Rot wechseln!

"Ihr seid unglaublich, erst entführt MEINEN Satoshi, dann will der Papst Luzifer für eigene Machtgier opfern, und zuletzt wollt ihr Schweine Vergeltung für getötete Monster aus dem Abgrund??? NIEMALS WERDE ICH EUCH SATOSHI GEBEN, EHER BRENNT ROM!", schreit sie den letzten Satz voller Hass auf Satoshis Peiniger und ihr ohrenbetäubender Schrei lässt alle bunten Mosaikfenster der Kathedrale zerbersten, und alle außer Gabriel und Patrick spüren einen vorher nie gekannten Schwall an gebündelter Magie, die jeden anwesende Person, allen voran die Exekutoren und Papst tief in den Boden drücken, wobei Touka bemerkt, dass dies nicht Harukas üblicher Wahn, sondern wahre Rache für ihren Geliebten ist, worauf sie an Noktiz denkt und  nachvollziehen kann, woher all die entfesselte Aggression in Haruka stammt.

Papst Gino I. knurrt angestrengt trotz Harukas Manapräsenz: "Hier beginnt das Ende des Teufels, so vernahm ich das Wort des Herrn.", und bevor Haruka ihn töten kann, verbannt Gabrirl trotz der heftigen Schmerzen sich, Michael, Luzifer, und die Engel, welche Haruka folgen: Noch zuvor konnten sie die Verbündeten des spaßigen Erzengel packen und alle befinden sich an verschiedenen Punkten auf der Erdkugel, getrennt voneinander!

"Satoshi, er muss den Wahn dieser vielen Personen überleben, wenn er sich Chernobog im Kampf stellen will mit dem Götterfunken von dem Einsiedler...", spricht Patrick mit den  Schultern hoch gezogen vor Seufzern , dann verschwindet er inmitten eines grellen Lichtblitz.

Ende des Kapitels.
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