Fate/Kaleidoskop: After Story SATOSHI

von Zeref36
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P18
OC (Own Character) Rin Tohsaka Shirou Emiya
11.06.2019
13.06.2019
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1. März 2004, 15 Uhr in Fuyuki:

"Satoshi...nun beginnt ein neues Kapitel für dich. Lilith war so frei, dich mit der Schattenplage zu infizieren, sodass ich ungestört mit dir reden kann... Mein Name sagt dir vielleicht nichts, doch dein lauter Kumpel Luzifer kennt mich als Adagire Isegrimm. Ich bin hier um dir zu helfen, die richtige Wahl zu treffen.", spricht ein rothaariger Mann mit Schal, Mantel und einem Filzhut, der ähnlich wie Noktiz Stoppeln hat. Satoshi wundert sich, was nach dem Einatmen des schwarzen Pulvers passiert ist, das ihn Lilith kurz vor ihrem Tod zugepustet hat. Nervös blickt er sich um, doch erkennt anhand der allumfassenden Dunkelheit nichts, nur den von Licht erfüllten Adagire! "Wo befinde ich mich? Lass mich mit Luzifer sprechen, sofort!" Lachend schüttelt er nur mit einem Kopfschütteln meint auch ein wenig enttäuscht dreinblickend:  "Ich hätte es mir denken müssen, das der Teufel dich fest in seinen Klauen hat. Arme Seele, die von nichts etwas weis. Lass mich dich erleuchten über die wahre Natur des Teufels. Denn ich war nähmlich sein erster Wirt!" Überrascht weiten sich Satoshis Augen, und Adagire nickt grinsend, bevor er fort fährt: "Als er damals von diesem Koregaz aus seinem Käfig befreit wurde, fuhr er in meinem Körper, als ich im Sterben lag. Ich war ihm dankbar wie du es nun bist, doch eines Tages wirst auch du es sicher bereuen, auf den Teufel herein gefallen zu sein."

Währenddessen kämpft in der realen Welt ein wildgewordener Luzifer gegen Gabriel, der verzweifelt mit seiner goldenen Engelsklinge die rechte Hand Luzifers kreuzt, die scheinbar rötlich verbrannt nun aussieht, und wie der Rest von Satoshis Körper mit schwarzen, sich ausbreitenden Adern durchzogen ist, und zudem ein schaurig dunkelviolettes Licht abstrahlen! "Hier bin ich wieder, werter Verräter. Mein kleiner Bruder Gabe, der nichts von meiner Herrlichkeit wissen will, nachdem Lilith mich zum Glück wieder erweckt hat. Ach wie war ich schwach gewesen als mickriger, gefallener Engel! Mühe dich nicht, ich kann dich auch ohne meine Teufelsflammen zerfetzen.", spricht Luzifer mit seinen bedrohlichen Augen, die nun völlig schwarz sind und nur die rotgelben Irden zeigen, welche vor Energie und Hass auflodern! Mit einer Ruckbewegung schleudert Luzifer grinsend Gabriel von sich, ohne  Schaden durch die Erzengelklinge genommen zu haben. Erich ist immer noch etwas benommen durch seine Göttermacht, die Lilith zu spüren bekommen hat, doch richtet sich vor der drohenden Gefahr des erwachten Teufels wieder auf, bereit sich ihm zu stellen. Spöttisch breitet Luzifer seine fledermausartigen, roten Flügel aus und hebt sich schweigend von dem Boden ab, dann blickt er hochmütig auf Erich herab, der neben den zitternden Asaric-Zwillingen steht und sich auf sein Schwert stützt. "Was du auch vorhast mit diesem Zahnstocher, lass es sein. Es ist nicht sehr gesund, sich dem leibhaftigem Teufel entgegen zu stellen, weist du. ALSO WÄRST DU SO NETT UND WÜRDEST DEINE WAFFE SENKEN, GÖTTERFUNKE?", schallt Erich die eindeutig drohende Stimme Luzifers in seinen Ohren, wodurch sein Kampfeswille erschütert wird und Mina und Nina ihm zur Seite eilen, um ihn noch zu vor dem Sturz zu retten. Der Himmel schreit viele rote Blitze hinauf zum rotschwarzen Mond, der einer Monsterfratze gleichend hinter Luzifer zu erkennen ist und ihn in dessen Licht badet. Angsterfüllt muss Ayako schwer schlucken, denn sie hätte nicht damit gerechnet, das dieses schwarze Pulver aus Liliths Obsidianring Satoshi und seinem Engel Luzifer eine solch verheerende Wirkung haben würde, ähnlich dem Liebesgeständnis des Nephilims vorhin. Bei dem Gedanken daran wird ihr ganz warm ums Herz, doch plötzlich steht Luzifer vor ihr und meint niederträchtig: "Ich kann zwar verstehen, das Satoshi dir verfallen ist, ich dir fast sogar auch, doch nun ist mir wieder klar, das du mich und nie akzeptieren könntest, den Teufel und seine Fleischhülle, seinen Komplizen!", dann holt er mit seinen roten Schwertarm aus und schlägt mit seiner schwarz brennenden Engelsklinge nach ihr!

"Verstehst du nun, warum man den Teufel nicht trauen kann? Irgendwann, wie jetzt, wird dir alles, was du je lieb gewonnen hast, durch ihn genommen. Und dabei muss er nicht einmal immer selber sich die Hände in Blut tauchen. Du bist weitaus mehr als nur sein Wirt. Du glaubst doch nicht an ihn, du bedienst dich doch nur seiner enormen Macht. So wie es deine Famile seit vielen Jahrhunderten tat. Dabei sprichst du von Freundschaft. Ist dir je erklärt worden, weshalb Luzifer in deinem Körper steckt? Warum er überhaupt auf dich, eine reine Fleischhülle, angewiesen ist?", fährt Adagire mit verschränkten Armen und ausnahmsweise ernster Stimme seine Unterredung mit Satoshi fort, der gesehen hat, was dessen Gegenüber durch Luzifer erleiden musste, sowie ihm seinen kürzlichen Angriff auf Ayako zeigt, sodass er nun mit Fassungslosigkeit brüllt: "Das ist Luzifers Werk?! Er hat mich dich die ganze Zeit nicht als Freund betrachtet?" Adagire legt behutsam eine Hand auf Satoshis Schulter, beugt sich zu ihm herunter und sagt: "Ich habe noch weitere versteckte Wahrheiten über deinen Hausteufel, doch bist du willensstark genug, um dies auch zu ertragen? Er hat bislang noch jede seiner Hüllen verschlissen, auch die eine oder andere Weise. Er ist ein Erzengel, somit kein gewöhnlicher Engel, der keine Spuren an der Seele des Wirtes hinterlässt. Ich verfolge Luzifer schon sehr, sehr lange, und sah unzählige Wirte unter ihm zugrunde gehen. Einen kennst du persönlich:  Susuke Date!" Der Wirt Luzifers stockt vor Schock der Atem, denn mit Namen seines irren, verstorbenen Vaters hatte er wirklich nicht gerechnet! Seine Augen sind weit aufgerissen und Adagire grinst zufrieden, denn er hat scheinbar nun Satoshi vollends überrascht und zudem dessen gesamte Aufmerksamkeit. "Er kämpfte in eurem Heimatdorf DATE, und löschte dank Luzifer alle Bewohner aus, selbst seinen eigenen Bruder! Ich zeige dir was, wie er von Luzifer verraten wurde.", meint er schließlich und seine linke Hand tippt Satoshi an die Stirn. Sofort taucht er ein in eine Welt des Lichts und findet sich in einem ihm seltsam vertrauten Dorf wieder, wo er als sein Vater die Dorfbewohner bekämpft und nacheinander abschlachtet!  "Es tut mir leid, Arifune...", hört Satoshis sich mit Susukes Mund sagen und schlitzt seinem Bruder die Kehle auf. Tränen fließen ihm das Gesicht herab und er sieht noch eine blonde Vampirin, ehe Adagire ihn zurück in diese schwarze Leere zurückholt.  

Ayako hat sich bereit gemacht, Luzifers Höllenklinge abzufangen mit ihrem Körper, doch dieser schnaubt nur verhalten: "Wie man einen Teufel aus dem Schlaf weckt, ist ein Koregaz nie weit, wie?", und sie öffnet die Augen, nur um überrascht einen schwarzhaarigen Europäer mit Bart und der gleichen Art von schwarzem Mantel wie Satoshi vor ihr steht und scheinbar Luzifers Klinge mit einem Blitze leitenden Schwert aufgehalten hat, trotz das der Mann einige Meter mit ihr zurück gedrückt wurde über den Boden!  "Mittlerweile solltest du wissen, wie unbändig und gnadenlos rasante Blitze sein können. Übrigens, hättest du mal etwas Feuer für meine Zigarette, Lisa hat wohl mal wieder mein Feuerzeug versteckt, heh.", witzelt Sebastian Koregaz, der mit Cassiel das Einkaufsviertel von Shinto  mithilfe von Teleportation betreten hat. Peter Koregaz' Schwert berührt mit der Spitze den Boden und strömt vereinzelte blaue Blitze aus, Sebastians grimmiger Blick wirkt nur noch eindrucksvoller durch die Blitze um seinen Körper, die seinem Mantel flattern lassen.  "Wer bist du...?", fragt Ayako ganz irritiert von ihrem unerwarteten Retter überrumpelt, der sich trotz dieser Situation es erlaubt, mit dem Teufel zu scherzen. Sebastian richtet das Wort an sie, ohne sich umzudrehen, damit er seine Deckung gegenüber Luzifer nicht nachlässt: "Du musst also das Mädchen sein, weshalb Mina und Mina solche Eifersucht verspüren. Hast du ihm gesagt, ob du meinen Sato auch liebst? Den n obwohl er nicht mein leiblicher Sohn ist, ist seine Blindheit in diesen Dingen leider meiner Erziehung zu verdanken, hehe. Selbst wenn du etwas aggressiver sein musst, bitte tue es, um später nichts zu bereuen. Geh mal rüber zu Cassiel da. Ich habe noch mit Luzifer etwas zu bereden."  Luzifer hebt eine Augenbraue und lässt Ayako zu dem Engel fliehen, ehe Sebastian knurrt, danach mit ernstem Blick auf dem Boden stampft und schließlich etwas besorgt fragt: "Ist es etwa das, was du gedenkst zu tun das, was Satoshi von dir will? Zugegeben, ihr hattet es nie leicht, doch nun siehst du nicht gesund aus, weshalb ich mit Satoshi reden möchte, um von ihm zu hören, das er das gutheißt. Du willst der Teufel sein, den du meines Wissens nach so lange gehasst hast."

Aus einiger Entfernung blickt eine blonde Vampirin von einem Dach auf diesen erwachten Teufel und denkt zerknirscht: "Endlich habe ich ihn gefunden, und nun musste das passieren. Bleibt Luzifer so, muss ich leider Michaels Drängen nachgeben, und das ist wirklich nicht meine Art, nicht ehe ich Zeit mit diesen Satoshi verbracht habe... Außerdem spüre ich Chernobogs Macht in ihm, was nur heißen kann, das diese Hexe ihn schwächte, sodass Chernobog seine Krallen um Satoshi schloss, um Luzifer zu manipulieren. Von hier aus bleibt mir nur eines..."  Und so beginnt die Vampirin zu beten, zu dem Lichtbringer, dem Engel Luzifer, und ihrem Gott.

"Selbst deinem Ziehvater wird der Teufel töten, wie du sehen kannst... Lass mich dir ein Angebot unterbreiten, wie du dem Teufel das Handwerk legen kannst...", meint Adagire mit dringlichen Tonfall zu dem durcheinander gebrachten Jugendlichen.
Noch bevor er etwas sagen kann, erscheint eine rothaarige Frau mit blaustrahlenden Augen neben ihm und meint genervt: "Adagire, du hast den armen Jungen genug Spukgeschichten erzählt. Verzieh dich aus seinem Körper und gib Lord Luz wieder frei, sofort!" Adagire klickt ungehalten mit der Zunge und inzwischen stellt sich die Frau als gefallener Engel Azazel vor, die Beschützerin der Asaric, wobei Satoshi nun schief lächelnd nun sich die komische Art der Zwillinge erklären kann. "Warum bist du hier? Hat Luzifer dich geschickt, um mich zu vernichten nachdem er mich weggeworfen hat?", fragt er zähneknirschend und mit geballten Fäusten sodass die schwarzen Ader sich unbewusst bei ihm ausbreiten bis zu den Schultern, was Azazel mit Schrecken registriert! "Keineswegs, der Götterfunke Rhoell ist besorgt um deine Seele wie die Zwillinge, sodass ich in deinen Geist eindrang wie auch dieser Finsterling. Höre nicht auf seine Worte, ihr beide werdet von ihm manipuliert, sodass ihr voneinander verraten fühlt und Luzifers alte Teufelsgestalt von Neuem erwacht. Glaube an deinem Schutzengel." Doch diese Worte Azazel lassen Satoshi nur noch mehr in Rage reden: "Ihr Engel, ihr glaubt etwas von Verrat zu wissen!? Ihr musstet nicht euren Vater töten und wurdet wie eine Pest behandelt. Ich und Luzifer schon, nur das er mich scheinbar nur benutzt hat, und Vater dafür sterben musste!" Sichtlich verzweifelt starrt Azazel Adagire an, welcher siegessicher mitbekommt, wie Luzifer Sebastian als Sandsack benutzt und mit ihm den Boden wischt. Erich hastet ihm zur Hilfe, doch wird am Hals gepackt, woraufhin dieser krampfhaft nach Luft ringt.

"LUZIFER, ES REICHT!", brüllt Ayako mit zornigen Tränen, ehe sie den Zwillingen zu nickt und ihn von hinten umarmt, dann redet sie weiter: "Merkst du denn nicht, das keiner von uns dich als Monster sieht, sondern nur Angst um dich um Satoshi haben. Und ich kann zwar eure Beziehung nicht nachvollziehen, doch Satoshi würde dich nie verraten, das bewies er doch mit seinem Geständnis, als er sagte 'Es tut mir leid Luz, aber auch ich muss es sagen, ich liebe Ayako.' Erst war mir nicht klar, was er meinte mit dem ersten Teil des Satzes, doch nun weis ich das du nur schüchtern bist. Ich spüre deine Unsicherheit und weis nun, weshalb die Zwillinge so eifersüchtig auf mich sind: ich will ihn nicht abgeben, ja ich LIEBE ihn!" Mit diesem lauten Ausruf lässt der nun chaotisch aufjaulende Teufel den erstickenden Erich los und spürt die Tränen der Mädchen, ehe seine rote Teufelshaut zu bröckeln beginnt und die Adern verschwinden, dann strahlt Luzifer ein goldenes Licht wie das der Sonne aus, das gleiche wie beim Kampf vorhin gegen Lilith, und er befiehlt: SATOSHI DATE, BEI DER MACHT UNSERES VERBUNDENEN SCHICKSALS, FÜRCHTE NICHT DAS DUNKEL, DENN WIE ICH AN DICH GLAUBE SO GLAUBE AUCH AN DEN ERZENGEL DES MORGENLICHTES."

Augenblicklich hört Satoshi die Stimme Ayako und Luzifers, sodass eine weiße Aura sich um ihn formt und er rasend vor Wut einen Schritt für Schritt sich Adagire nähert, der tatsächlich eingeschüchtert sich hinknien muss, ebenso Azazel! "Du bist der derjenige, wem ich nicht vertrauen kann! VERSCHWINDE IN DIE FINSTERNIS! UND SAGT DEINEM GOTT, ER SOLL SICH SEINE HÖLLE BEI MIR NOCH ABHOLEN!!!!!!" Augenblicklich blendet Satoshi ein allumfassendes Licht und er spürt die Wärme seines Freundes in ihm, wie einige andere wärmende Berührungen, ehe er wackelig versucht, nicht umzufallen!

"Satoshi!", röchelt der übel zugerichtete Sebastian, der wenig später durch einen erleichtert Gabriel geheilt wird, und den erschöpften Jugendlichen in die Arme schließt, nur um zu bemerken, das einerseits die Mädchen ihn anstarren und zweitens Satoshi ohnmächtig wurde!

Die Vampirin fährt sich zufrieden schmunzelnd durch ihre Haare und kichert kurz, ehe sie Michaels Stimme vernimmt: "Das wolltest du, das Luzifer noch etwas länger leben kann?", woraufhin sie schmollend erwidert: "Nein, Satoshi Hinata hat mein tiefes Interesse geweckt, sodass ich nur noch an ihn denken, bevor ich einschlafe. Doch scheinbar kann ich nicht mit ihm reden, mit so vielen Frauen um ihm herum..."

Ende des Prologs.

Hoffe euch hat dieser Einstieg gefallen, der anders als das Ende von Sataniel verlief.
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