Ein Freund, treuer als der goldenste Hund

GeschichteAllgemein / P12
11.06.2019
15.07.2019
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Vorwort:

Hey, ich bin Yozora Yokuwa. Ihr könnt mich gerne Yoku nennen.
Ich habe diese Geschichte vor Ewigkeiten angefangen und nun endlich zu Ende geschrieben. Allerdings wird das hier keine Liebesgeschichte - nicht wirklich jedenfalls - und deshalb möchte ich von vorn herein sagen: Erwartet nicht zu viel von mir oder meiner Geschichte, okay?
Die Story hat ein paar Parallelen zu meinem eigenen Leben, weil mir das Schreiben dann leichter fällt.
Nun aber genug gequasselt, los geht's!


Prolog:

Ich leide an einer nicht-menschlichen Schlaflosigkeit. Egal, wie sehr ich es will, ich kann einfach nicht schlafen. Es geht nicht.
Meine Eltern mussten sich wegen mir zahlreiche Nächte um die Ohren schagen bis ich mich selbst beschäftigen konnte.
Ich war ein sehr neugieriges Kind und lernte in der Nacht Dinge, die ich am Tag nicht mitbekam oder die für ein Kind meines Alters eigentlich noch zu schwer waren.
Noch bevor ich in die Schule kam, konnte ich schon lesen, schreiben und rechnen wie ein sehr viel älteres Kind. Aber eine Klasse überspringen oder so wollte ich nicht.
Während alle anderen aus meiner Klasse sich nachmittags mit ihren Freunden trafen und nachts schliefen, eignete ich mir verschiedene Fähigkeiten an.
Ich war Halbblut, meine Mutter ein Muggel und mein Vater ein Zauberer. Meine magischen Kräfte entdeckte ich recht früh und durch die ganzen schlaflosen Nächte lernte ich sie schnell zu kontrollieren.
Als ich diese Hürde gemeistert hatte, begann ich mich für die magische Tier- und Pflanzenwelt zu interessieren und baute einige Pflanzen in unserem Garten an.
Nachdem ich alle Bücher gelesen hatte, die ich zu diesem Thema in unserem Haus fand, begann ich mich erneut zu langweilen. Ich beobachtete eine Katze, die über unser Grundstück schlich und über den Zaun verschwand. Meine Neugier war geweckt. Was wohl hinter dem Zaun lag? Klar, der Garten von unserem Nachbarn, aber ansonsten? Und so lernte ich das Klettern. Ich balancierte zuerst auf breiten Mauern entlang, dann auf dünneren und schließlich auf den einfachen Holzzäunen,  die die meisten Gärten voneinander abgrenzten. Innerhalb von wenigen Minuten konnte ich so das Dorf durchqueren, ohne gesehen zu werden. Würde ich auf den Straßen das Dorf verlassen, würde mich jemand sehen und es augenblicklich meinen Eltern berichten. Dann wäre meine schöne Freiheit dahin.
Als ich schließlich die Katzen beim Zäuneklettern überholte, brauchte ich eine neue Herausforderung. In der Ferne erspähte ich einen Berg, den ich in einer Nacht nicht erreichen würde. Nicht in meinem normalen Tempo. Also übte ich mich im Ausdauerlauf.
Nachdem ich in einer Nacht bis zu dem Berg und zurück gelaufen war, ohne dass meine Eltern etwas bemerkten, überkam mich erneut Langeweile.
Was sollte mein nächstes Ziel werden? Nunja, es würde sich schon etwas finden...
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