M-Day - Devil Frost °1

GeschichteAllgemein / P16 Slash
Nightcrawler / Kurt Wagner White Queen / Emma Grace Frost
10.06.2019
19.07.2019
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Mit einem lauten Schrei, schweißnassen, blonden, Strubel Haaren und weit aufgerissenen Smaragdgrünen Augen wachte der ehemalige, blaue Mutant mit dem Namen Nightcrawler und Teleporter in seiner deutschen, kleinen Wohnung auf und fiel fast von seinem relativ großen Bett in seinem kleinen, spärlichen eingerichteten Zimmer.

Ja, ehemaliger Mutant.

Den Kurt Wagner aka Nightcrawler war nicht mehr Nightcrawler und auch kein Mutant mehr.

Jetzt war er einfach nur noch Kurt Wagner, ein Strohblonder Mann mit Smaragdgrünen Augen.

Wie so viele der X-Men und Mutanten Weltweit war auch er jetzt ein Mensch.

Aber nicht weil die Mutanten vor 5 Jahren unfreiwillig das Heilmittel verabreicht bekommen hatten oder getötet wurden von der Organisation >>FRENDS OF HUMANYTI<<, Nein.

Nein, weil vor 3 ½ Jahren plötzlich viele Mutanten einfach so aufgewacht und Menschen waren.

Natürlich waren die Jahre davor die Menschen mit dem sogenannten Heilmittel am Gange gewesen und viele Mutanten hatten sich es geben lassen oder wurden dazu gezwungen.

Doch erwies sich dies nicht als zuverlässig, da es nach einigen Monaten wieder seine Wirkung verloren hatte und die Menschen wieder zu ihren ursprünglichen Mutationen gebracht hatte.

Und der M-Day, wie sie diesen Tag nun nannten war der Segen für manch ein Mutant wie Rogue aka Maria D´Canto zum Beispiel gewesen, denn nun konnte sie jemanden anfassen ohne Angst haben zu müssen ihn umzubringen oder seine Kräfte zu stellen.

Aber einigen hatte es das Genick gebrochen sowie Blink aka Clarice Ferguson und sie war eine Teleporterin die Teleportationsportale erzeugen konnte umso an einen anderen Ort zu erscheinen.

Oder wie Sunspot aka Adan Canto, er konnte das Sonnenlicht in sich sammeln und sich ebenfalls in eine Sonne fast verwandeln und Feuer kontrollieren.

Und noch einige mehr.

Sie alle hatten sich umgebracht als sie nun Menschen waren, sie konnten nicht damit leben ihre Kräfte verloren zu haben, ihre Einzigartigkeit, das Besondere an ihnen, was sie von den anderen Unterschied.

Kurt jedoch haderte noch, er war sich nicht sicher ob es für ihn ein Segen oder eine last war ein Mensch nun zu sein.

Jedoch das was er sehen konnte war, die Entscheidung nach Deutschland zurück zu kehren und sich in München eine Wohnung zu nehmen, denn er sah es als falsch an, weiter im Xavier Institut zu bleiben um Mutanten die noch existierten den Platz zu nehmen, auch wenn Charles ihm angeboten hatte zu bleiben.

Denn es gab Mutanten auch wenn nicht mehr so mächtige wie er einst, die Xaviers Hilfe dringender bedurften und so verließ er die Schule.

Vor allem sind nicht nur seine Äußerlichen Mutationen verschwunden wie; der Schweif, das Indigo-Nachtblaue Fell, die spitzen Ohren und Eckzähne.

Sondern auch seine Kräfte wie; die Teleportation und die übermenschliche Agilität.

Doch wenn er ehrlich war hätte er die Agilität und die Teleportation gerne Behalten, das Äußere war für ihn eher ein Segen.

Und das war jetzt gute 3 ½ Jahre her.

Der strohblonde Ex-Nightcrawler stand nun seufzend auf und stapfte schwer fällig aus seinem Zimmer in sein Badezimmer und es war ein Glück das es Samstag war und nicht Arbeiten musste.

Denn inzwischen hatte er einen Job in einer Hochschule als Sportlehrer, da er ein ehemaliger Akrobat war und somit gute Kenntnisse in Leichtathletik hatte, hatte er die Stelle bekommen.

Es war zwar was anderes halbwüchsige Teenys im Sport dabei zu helfen das sie sich nicht den Hals brachen als selber seiner Natur zu folgen und an den Geräten herum zu Turnen wie einst.

Er hatte es zwar mal wieder versucht, ob er es noch könnte und der M-Day das ihm wenigstens gelassen hatte, doch fehl anzeige.

Steif wie ein Bügelbrett fiel er von einem der Barren und brach sich das rechte Bein, das war nun gute 2 Jahre her und hin und wieder schmerzte es.

So wie Heute.

„Dämlicher Fuscher!!“ Grummelte der grünäugige Ex-Mutant als er in sein Bad humpelte auf Deutsch und meinte damit den Arzt der ihn damals behandelt hatte.

Er blieb in dem kleinen Bad in der Mitte stehen und zog sich sein schwarzes T-Shirt und dunkelblaue, kurze Hose aus.

Dann schmiss er sie dort hin wo er stand und trat in die Dusche, er drehte den Hahn auf und ließ das eiskalte Wasser über seine nun fahle und blasse Haut fließen und dabei besah er sich seine Hände.

Er hatte nun 4 Finger und einen Daumen an jede Hand und auch die Füße waren Normal, im Sinne der Menschen und anfangs war es schwer mit den eigentlich zusätzlichen Gliedmaßen umzugehen, aber mittlerweile bekam er es gut hin.

Auch wenn er hin und wieder sich dabei erwischte wie die jeweils außenstehenden mit den innenstehenden Finger zusammen Arbeiteten als wären sie eins.

Und auch wenn diese Sache eigentlich eher ein Gendefekt als eine Mutation war hatte selbst das, der M-Day behoben.

Gendefekt: eine Veränderung/ Missbildung von Körperteilen / bezieht sich auf ein oder geringfügige stellen des Körpers
Mutation: ist eine allgemeine Veränderung des Körpers / bezieht sich auf den ganzen Körper

Nach kurzem drehte er den Wasserhahn wieder zu und fischte mit seiner linken Hand nach einem Handtuch und band es sich um seine Hüften.

Dann stiefelte er wieder unter leichten Schmerzen des Beines aus der Dusche und hob die Klamotten auf, schmiss sie in einen Wäschekorb neben der Dusche und ging aus dem Badezimmer heraus.

Anschließend ging er wieder in sein Schlafzimmer doch kaum angekommen wurde er schon aus seinem Trübsinn gerissen als die Klingel der Eingangstür schellte.

Mit einem Seufzer wandte er sich um und humpelte leicht zur Tür, durch den kleinen Flur.

Sein Zimmer lag genau gegenüber der Eingangstür.

„Bitte las es nicht Logan sein! Bitte las es nicht Logan sein!“ Wiederholte es der blonde Strubbelkopf auf Deutsch, wie ein Mantra, da er hoffte das es besagter nicht sein würde.

Er lugte mit seinen Smaragdgrünen Augen durch den Türspion und erblickte das was er gehofft hatte, das es nicht sein würde.

„Elf.“ Ertönte eine nur allzu bekannte Stimme. „Mach schon die Tür auf!“ Sagte Logan auch schon leicht wehleidig und mit einem Seufzer tat der Ex-X-Men wie ihm geheißen.
„Erstens: Du sollst mich nicht mehr so nennen!!....“ Begann der Blonde nun auf Amerikanisch und mürrisch. „…..und zweitens was führt dich zu so früher Stunde auf einen Samstagvormittag, nach Deutschland und direkt vor meine Haustür?“ Fragte Kurt grummelig und beäugte Logan ergiebig.
„Schon gut. Wohl mit dem falschen Fuß Heute aufgestanden?“ Versuchte Logan die Situation zu lockern. „Aber zum Thema, ich war gerade hier in der Nähe da ich etwas erledigen musste, wie dem auch sei und dann dachte ich mir ich gehe mal dich wieder Besuchen und schaue wie es dir geht!“ Erklärte sich Logan und bittete die ganze Zeit mit dem Kopf um Einlass.
„Nicht viel anders wie vor zwei Wochen. Und habe ich eine Chance abzulehnen?“ Fragte Kurt sarkastisch auch wenn er eigentlich die Antwort schon kannte.
„Nope!!“ Und Logan grinste breit.

Mit einem demonstrativen Seufzer öffnete Kurt weiter die Tür und ließ Logan, den noch Mutanten, so hinein der auch sofort reinging.

Ja noch Mutanten.

Denn Logan war noch immer Wolverine und der M-Day hatte ihm nicht die Mutation genommen sowie bei Kurt, Marie oder Bobby.

Dieser hatte eine schwarze Bikerjacke an, ein rotes Hemd darrunter sowie eine blaue Jeans, die schwarzen Schuhe und seinen wuchtigen Gürtel um die Hüften.

Nachdem der noch Mutant eingetreten war schloss Kurt die Eingangstür und stapfte an Logan vorbei in sein Schlafzimmer den es wurde langsam kalt und er wollte sich etwas anziehen.

„Seit du ein Mensch bist, bist du ganz schön Mürrisch!“ Stellte Wolverine fest auf den Weg zur Küche hin, denn er kannte sich schon ziemlich gut in Kurts Wohnung aus.

Denn er war schon so oft hier, auch wenn mehr Uneingeladen, denn seit sein Freund ein Mensch ist, ist er nicht mehr ganz so gesellig wie einst ganz besonders was Logans Gesellschaft anging.

Früher hatten sie oft etwas unternommen, außerhalb der Missionen natürlich und früher mochte der nun jetzige Blonde die Gesellschaft des Mutanten doch seit dem Tag von M-Day ist er noch zurückgezogener als sonst.

Kurt antwortete nicht auf Logans Kommentar und schloss einfach die Schlafzimmertür hinter sich während Logan in die Küche ging.

„Kannst du nicht Scott nerven?“ Ertönte es nun hinter der Schlafzimmertür des Blonden kurz bevor Logan die Küche betrat die hinter dem Wohnzimmer war auf der rechten Seite.

„Wieso? Du bist mir lieber und außerdem ist er mit Jean auf eine Weltreise!“ Erwiderte Logan und nahm nun Kurts Edelstahlkühlschrank unter die Lupe, vielmehr den Inhalt des besagten Gegenstandes, nachdem er sie nun geöffnet hatte.

Und in einer hintersten Ecke auf einer Ablage in Augen Höhe, fand er eine Dose deutsches Bier.

So nahm er sie sich öffnete sie und schloss den Kühlschrank, setzte sich nun auf einen Stuhl an den kleinen, weißen Küchentisch und trank genüsslich ein Schluck daraus.

Als ihm die Indigoblaue Wand hinter sich auffiel musste er schmunzeln, aber der Farbton war nicht ganz getroffen, musste Logan feststellen, denn sie war eine Nuance zu Hell.

Dann stapfte der Blonde ebenfalls in die Küche in einem weißen Hemd, das er locker über die blaue Jeans trug, mit einem schwarzen Sakko und schwarzen Schuhen.

Er stiefelte an Logan vorbei, zum Kühlschrank und öffnete sie, dann suchte er nach seiner letzten Dose Bier.

Aber dem Wolfmutanten war es nicht entgangen das sein Freund humpelte auch wenn nur leicht.

„Schmerzt dein Bein wieder?“ Stellte der Wolverine mit ernster Mine fest.
„Ja.“ Kam es schlicht aus dem Kühlschrank, den von dort aus wo Logan saß, sah es so aus als wäre Kurt nun im Kühlschrank ganz verschwunden. „Wo zu meinen Vater….“ Damit meinte er den Teleporter Azazel und Teufelsmutanten, der vor eine Ewigkeit gestorben war und Kurt wusste nicht woran, ehrlich gesagt wollte er es auch gar nicht wissen, er hatte ihn ohnehin kaum gekannt. „….ist die letzte Dose Bier.“ War Kurts Aufregung und Logan konnte vernehmen das der besagte wie wild im Kühlschrank wüllte.
„Ehm…es könnte sein….das….!“ Sagte Logan verlegen und es wunderte ihn dass der Grünäugige es nicht gesehen hatte.

Sonst entging ihm meist nie etwas.

Daraufhin streckte der blonde Strubbelkopf seinen Kopf aus dem Kühlschrank und fixierte Logan mit seinen Smaragden Böse.

Doch wehrte es nicht lange und er entspannte sich, schloss die Kühlschranktür und setzte sich gegenüber von Logan an den Tisch hin.

Eigentlich brauchte er nur einen Stuhl, wer käme ihn sonst besuchen, aber da Logan sich ungefragt meist schon hier einquartiert hatte, hatte Kurt beschlossen sich einen weiteren zu besorgen.

„Ich habe zwar nicht die Selbstheilungskräfte wie du, was vermutlich auch ein Grund ist weshalb der M-Day dich verschont hat….“ Erklärte nun Kurt und Logan fand schon immer das er sein Talent als Sportlehrer vergeudete, den er hätte locker mit seinem Interlegt, den Logan oft beneidete, Arzt werden können sowie Hank. „…..aber als Mutant war ich jedenfalls dennoch robuster wie jetzt als Mensch!“ Kam er nun auf Logans Feststellung wieder zu sprechen und streckte das rechte Bein von sich und Logan sagte nichts darauf. „Wie kommt Scott eigentlich damit klar?“ Fragte Kurt weiter als er von Logan keine Antwort auf das vorherige erhielt.
„Er kommt super damit klar. Es war für ihn zwar auch eine ganz schöne Umstellung aber es gefällt ihm besser. Und im Gegensatz zu dir hat er ja nur seine Visuellen Energiestrahlen verloren. Bei dir war es ja sichtlich mehr.“ Antwortete ihm jetzt der Wolfmutant und nahm ein Schluck Bier.

Kurt seufzte, er hatte so gesehen wirklich viel verloren, zum einen seine Äußerlichen Attribute und seine Mutanten Fähigkeiten;

Den Drachenschweif.
Das Indigo-Nachtblaue, samtene Fell.
Die spitzen Eckzähne, oben 4x unten 2x.
Die spitzen Ohren.
Die drei fingrigen Hände.
Die zweizehigen Füße

Die übermenschliche Agilität.
Die Teleportation.

Während Scott nur die Visuellen Energiestrahlen verloren hatten, Rogue nur ihre Absorptionskräfte und Bobby seine Eiskräfte.

Er hatte wirklich von den X-Men die nun Menschen waren am meisten verloren.

Auch wenn er ehrlich zu geben musste das ihm die Erscheinung nicht sonderlich fehlte, aber die Agilität und die Teleportation waren doch schon ein großer Verlust, vor allem wenn er an sein schmerzendes Bein dachte.

„Nun…Thema bei Seite!“ Sagte nun der Grünäugige. „Du hast doch bestimmt was geplant oder? Oder warum bist du hier?“ Fragte der Blonde skeptisch.
„Du hast Recht. Es ist ein relativ schöner Tag, bis auf die dunklen Wolken und den kühlen Wind. Du musst nicht Arbeiten und daher dachte ich wir machen uns mal einen schönen Tag. Ein Männertag wenn du so willst!“ Schlug Logan vor und hoffte das der Ex-Elf einwilligen würde. „Oder hast du etwas vor?“ Fragte nun Logan noch hinter her.
„Nein, eigentlich nicht.“ Sagte Kurt, während er daran dachte das er eigentlich heute den ganzen Tag faul auf seiner Couch liegen und mal nichts tun wollte.

Aber als wenn er jetzt eine Chance gegen Logan gehabt hätte.

Zumal ihm sogar eine Sportbarre fast den Hals gebrochen hätte und stattdessen lieber sein Bein genommen hat.

„Dann los Elf!“ Motivierte Logan und beide erhoben sich.
„Du kannst es nicht lassen mich so zu nennen oder?“ Fragte nun Kurt als sie die Küche verließen und auf den Flur traten.
„Nein. Ich habe mich in all den Jahren zu sehr daran gewöhnt und ich hege immer noch die Hoffnung das es sich ändert!“ Sagte er mit einem Grinsen.

Kurt seufzte nur wieder.

„Dieser Logan!“ Murmelte der Blonde auf Deutsch, doch hörte es Logan nicht.

Nun nahm er seine Autoschlüssel aus einer Schalle, die auf einem kleinen Schrank nahe der Tür stand, wo auch seine Wohnungsschlüssel dran befestigt waren und beide verließen die Wohnung.
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