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Das Glück ist mit den Mutigen

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12 / MaleSlash
Fenrir Greyback Harry Potter Lucius Malfoy Narzissa Malfoy OC (Own Character) Severus Snape
10.06.2019
29.08.2019
80
159.793
272
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Dieses Kapitel
7 Reviews
 
 
10.06.2019 838
 
Also,
ähm... lassen wir das. Sprechen wir einfach nicht mehr darüber. Neue Story, neues Glück. Und hey, es ist ja schon ziemlich lange her, dass ich was abgebrochen habe... ah, man sagt mir immer, ich soll mich nicht ständig rechtfertigen.
Gut, also ich weiß den Grundplot der neuen Story, da ich ihn mir vor einigen Wochen notiert habe. Aber das ist auch alles. Wahrscheinlich ist das auch ganz gut so.
Da es ja jetzt neuerdings wichtig ist, die Charaktere einzutragen, die man drin haben will... ich trage erstmal Harry und OC ein, den Rest füge ich im Laufe der Geschichte hinzu. Wenn da überhaupt noch was kommt, aber ich denke schon.
Und viel mehr will ich auch nicht dazu sagen, erstmal jedenfalls nicht, sonst verrenne ich mich wieder und alles wird ganz anders und es wird wieder komisch für mich.
Ich hoffe jedenfalls ihr verzeiht mir und seid jetzt wieder mit dabei,
eure Zuckerspinne

Prolog

Das Gebäude war gigantisch, grau, schwarz und einfach nur groß. Die Wände, und der Boden, schienen aus Schiefer zu bestehen, oder einem Gestein, welches man dazu brachte genauso auszusehen. Möglich war ja im Grunde alles.
Er verließ den Transport, welcher ihn von Dublin aus an diesen Ort gebracht hatte, und sah sich recht beeindruckt um, die Decke war sicher zwanzig Meter hoch und an ihr hingen Tausende von kleinen Lichtern. Sie verteilten ihr Licht im ganzen Saal, sanft und unscheinbar, aber völlig ausreichend.
Einzeln gaben sie sicher nicht viel in ihrer Beleuchtung ab, in ihrer gesamten Menge aber sah das ganz anders aus und ganz sicher war da auch ein wenig Magie mit im Spiel.
Der junge Mann ließ seinen Blick über alles schweifen, was um ihn herum geschah, denn der Saal war natürlich nicht leer. Um ihn herum wimmelte es nur so von Leuten, Männern hauptsächlich... er atmete tief durch und setzte sich dann in Bewegung.
Es gab für ihn nun zwei Möglichkeiten, von denen aber eine nicht in Frage kam, entweder er meldete sich bei irgendeinem Minister ordentlich an, oder er tat erstmal so, als wäre er nur ein Tourist. Und mit dem Rucksack, welchen er über dem dicken Wintermantel trug, sah er auch genau nach einem solchen aus. Wie jemand der wandern wollte und die kalten Nächte in einem Zelt verbringen wollte, ganz normal und uninteressant.
Man schien ihn auch wirklich nicht zu beachten, dabei hatte er einige Geschichten über dieses Land gehört, welche vorgaben, dass jeder Mensch, welcher einreiste, sofort strengstens beobachtet und ausgefragt wurde. Man könne angeblich keine zwei Schritte tun, ohne gleich aufgehalten zu werden.
Er verließ das Gebäude des Ministeriums und trat in eine eiskalte, und verschneite, Stadt hinaus. Ein wenig neugierig drehte er sich um, in die Richtung aus der er gekommen war, und betrachtete das Gebäude des Ministeriums für einige Momente. Es war von Außen genauso gigantisch, wie es von Innen ausgesehen hatte, neben dem Eingang stand auf jeder Seite ein großer Steinbär, welcher sich auf seine Hinterbeine aufgerichtet hatte und damit fast drei Meter hoch war.
Wer das sah, und immer noch nicht wusste wo er sich befand, dem war auch nicht mehr zu helfen. Der junge Mann wandte sich wieder der Stadt zu und entdeckte eine weitere Statue. Langsam, fast schon vorsichtig, trat er an sie heran, sie zeigte einen jungen Mann mit ausgestrecktem Zauberstab, neben ihm ein sehr großer Wolf, welcher die Zähne fletschte. Sie befanden sich im Kampf, eines ihrer Opfer lag besiegt zu ihren Füßen. Der Wolf war wirklich sehr groß, mit der Rute über zwei Meter lang, sein Kopf ging bis zur Brust des Mannes.... und dieser war nur ein wenig größer als der vermeintliche Tourist.
Sie sahen Beide angestrengt aus, wütend, im Gesicht des Mannes waren zudem Schmerz und Verzweiflung zu sehen. Derjenige, der diese Statue geschaffen hatte, war definitiv ein Meister seines Fachs. Es war als würden die Beiden im nächsten Moment loslaufen und weiter kämpfen.
„Im Gedenken an die Kämpfer der Schlacht im Jahre 1995, an die Opfer beider Seiten und daran das Krieg niemals ruhmreich, und ehrenvoll, ist“ stand darunter, auf einer Tafel, eingelassen in den dunklen Marmor. Die Statue selbst schien aus Bronze zu sein.
Er hatte von der Schlacht gehört, und in ihren Ausmaßen war sie definitiv größer gewesen, als das was er in Großbritannien selbst miterleben musste. Aber die Größe war nicht wichtig, sie war relativ, Schlacht war Schlacht, Kampf war Kampf und Krieg war Krieg. So schmerzhaft und verzweifelt wie es in dem Gesicht des bronzenen Mannes zu sehen war.
„Krieg ist nie ruhmreich, nie ehrenvoll“ murmelte der junge Mann und strich langsam, mit dem Daumen, über die Plakette:
„Das sagen sie einem nur, damit man für sie in den Kampf zieht... in den Tod. Damit die Familie denkt, man war ein Held... aber die Trauer, und den Schmerz, lindert auch das nicht.“
Harry James Potter atmete tief durch und berührte den bronzenen Wolf an der Rute, wie es wohl schon viele vor ihm getan hatten, vielleicht brachte es ja Glück.
Denn das konnte er gerade wirklich gut gebrauchen.
 
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