In einem anderen Leben...

GeschichteAllgemein / P18 Slash
Clarke Griffin Lexa
10.06.2019
03.11.2019
34
65320
11
Alle Kapitel
33 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
Ich folgte ihr ohne Fragen zu stellen, sie nahm ihre Kette und strich damit über einen Teil der Außenwand unter ihrem Zimmer. Es öffnete sich ein Geheimgang mit einer Treppe die nach oben führte. Sie lächelte mich über ihre Schulter kurz an und zog mich hinein in die Dunkelheit. Ich folgte ihr, es gab in diesem Gang kein Licht es gab eine Wendeltreppe die vor einer weiteren Tür endete. Diese öffnete sich automatisch, als sie davor stand. Als ich durch die Tür trat stand ich in Ihrem Badezimmer, sie lies meine Hand los schloss die Tür hinter mir und ging zu ihrer Zimmertür. Sie sah mich nochmal kurz an und legte dann den Riegel an der Tür um. „Jetzt gibt es nur uns!“ sagend kam sie auf mich zu nahm meinen Kopf zwischen ihre Hände und betrachtete kurz mein Gesicht. Sie beugte sich vor und begann mich zu küssen, es raubte mir den Atem. Sie schob mich immer weiter zurück bis ich mit meinen Beinen am Bett anstieß, sie hielt mich fest und lies uns langsam aufs Bett gleiten. Als sie über mir lag streifte ich ihr ihre Jacke von den Schultern, die sie bereitwillig auszog. Sie küsste währenddessen meinen Hals und arbeitete sich zu meinem Bauch vor. Ich drehte sie auf den Rücken, lächelte sie kurz an und begann ihre nasse Bluse zu öffnen und strich sie zur Seite. Ich nahm mir einen Moment und prägte mir das Bild ein, wie sie in ihrem dunklen BH vor mir lag. Ich strich mit meinen Fingerspitzen von ihrem Hals abwärts über ihre Brüste bis zu ihrem Bauchnabel. Sie bekam Gänsehaut und nahm mir somit meine Unsicherheit. Ich öffnete ihren BH vorne und beugte mich zu ihren Brüsten runter. Ich begann sie mit meiner Zunge zu umspielen und brachte Lexa zum stöhnen. Sie wölbte mir ihr Becken entgegen auf dem ich saß. Im nächsten Moment flog mein Oberteil und mein BH durch die Gegend sie legte mich auf den Rücken und zog uns unsere Hosen aus. Sie legte sich nackt auf mich und begann sich an meiner Mitte zu reiben. Wir stöhnten und küssten uns unentwegt, bis uns unsere Orgasmen überrollten. Wir lagen Arm in Arm und genossen die Zweisamkeit, mein Blick viel auf die Uhr. „Sie nicht nach... es ist noch Zeit!“ sagte sie und  zog mich in einen Kuss. Sie beugte sich über mich und strich über mein Gesicht. Ihre Finger wanderten über meinen Körper bis sie in mich eindrangen und mich zum stöhnen brachte. Sie nahm sich Zeit um mich zu quälen. Sie bewegte ihre Finger langsam in mir, so das ich jede Berührung genießen konnte. Mit ihrer Zunge verwöhnte sie zeitgleich meine Brüste. Ich schrie ihren Namen als sie mich kommen lies. Ich lag kurz nach Luft ringend auf dem Rücken. „ Alles ok?“ fragte sie mich mit Besorgnis in den Augen. Ich nickte rollte mich auf sie und wanderte mit meiner Zunge von ihrem Mund bis in ihre Mitte. Sie hob mit ihr Becken entgegen, als ich begann sie zärtlich zu lecken. Ich drang mit drei Fingern in sie ein, sie stöhnte auf und klammerte sich in meine Haare. Ich wollte sie in den Wahnsinn treiben, und wechselte zwischen langsamen und schnellen Stößen. Sie spannte sich immer mehr an und kam laut stöhnend zum Höhepunkt. Ich legte mich in ihre Arme und genoss ihre Nackte feuchte Haut auf meiner. Lexa atme schwer bis sich ihr Herzschlag wieder normalisierte.

Wir wurden durch ein Hämmern an der Tür unterbrochen, ich wollte gerade reagieren  als Lexa mir einen Finger auf die Lippen legte und mich nochmal küsste. Doch dieser jemand entpuppte sich als Anja die versuchte von außen die Tür zu öffnen. „Lexa, mach auf! Wir suchen Clarke, ist sie bei dir?“ „Geh weg Anja! Ich weiß nicht wo sie ist!“ rief sie durch die Tür zurück und wandte sich wieder mir zu. „Lexa bitte! Was ist wenn ihr etwas passiert ist? Ich weiß du bist damit nicht einverstanden was wir vor haben, aber wir brauchen deine Hilfe.“ Lexa verdrehte die Augen und küsste mich erneut. „Lexa!“ schrie Anja sauer und hämmerte wieder gegen die Tür. „Sag Ihr das ich hier bin.“ flüsterte ich, aber sie schüttelte mit dem Kopf und legte mir ihre Hand auf den Mund. „Verschwinde endlich Anja.“ rief sie erneut. Anja schlug mit all ihrer Wut gegen die Tür, danach kehrte Ruhe ein. „Gehst du mit mir duschen?“ sie wartete keine Antwort ab und zog mich aus dem Bett Richtung Dusche. Sie stellte das Wasser an zog mich darunter und beobachtete wie die Tropfen meinen Nackten Körper herunter liefen. Ehe ich irgendwas sagen konnte, drückte sie mich an die Wand und hob mich hoch. Ich legte meine Beine um ihre Hüften und verlor mich in dem Kuss, den sie mir schenkte. Ihre Finger drangen erneut in mich ein mit ihren Lippen klapperte sie an meinen Nippeln. Sie brachte mich noch zweimal zum Orgasmus bis wir aneinander gekuschelt das fließende Wasser genossen. „Du musst dich langsam fertig  machen.“ sagte sie traurig als wir uns wieder anzogen. „ Komm mit mir, du könntest dabei sein!“ sagte ich als ich zu ihr ging und sie an den Hüften berührte um sie bei mir zu halten. „Ich kann nicht Clarke, es tut mir Leid.“ „Es ist ok, Lexa. Dann sehen wir uns danach .“ sagte ich lächelnd ehe ich sie noch einmal zum Abschied küsste und dann in mein Zimmer ging. Als ich mein Zimmer betrat, hingen zwei verschiedene Kleider an meinem Kleiderschrank. Auf den einem stand Wanheda und auf dem anderen Einheitsfest, ich öffnete die Schutzhülle der Kleider und sah sie mir genau an. Sie bestanden beide aus einem langen Rock und einer Korsage das Kleid der Wanheda war schwarz und das andere hatte eine dunkelgrüne Farbe. Ich atmete tief durch und ging mit dem schwarzen Kleid ins Badezimmer. Ich zog meinen BH aus um die Korsage anzulegen, ich schloss sie vorn und begann sie hinten zu schnüren. Der Rock entpuppte sich als bodenlang mit soviel Stoff das man sich frei bewegen konnte, es gab eine kleine Tasche in der ich das Messer von Lexa steckte. Es gab keine Schuhe also blieb ich darunter barfuß, meine Haare hatte ich hochgesteckt und betrachtete mich im Spiegel. Es kam mir irgendwie fremd vor und fühlte sich doch richtig an. Ich sah aus dem Fenster zu Lexas Zimmer hinüber, doch sie war nicht zu sehen. Es war bereits Nacht geworden und ich holte ein letztes mal tief Luft und verlies mein Zimmer auf dem Weg als Wanheda zurückzukehren.

Unten war alles in Kerzenlicht gehüllt, als Raven mich sah verbeugte sie sich vor mir und führte mich in den Außenbereich. Wäre es nicht um mich gegangen, hätte ich diesen Anblick genossen. Überall standen Fackeln und auf dem Boden der Terrasse war ein Stern gezeichnet worden. Anja und Indra besetzten bereits zwei Spitzen. „Bist du soweit?“ fragte mich Raven. Ich nickte und folgte ihr, sie stellte sich an die untere Seite des Sterns und deutete mir den Platz an der Spitze. Ich sah durch die Runde, von links nach rechts standen, Anja, Raven und Indra. Der Platz zu meiner rechten Seite am Stern war Leer. Ich dachte kurz an Lexa und sah zu ihrem Zimmer hinauf. Anja unterbrach meine Gedanken „Der Kreis der Wanheda ist geschlossen, wir warteten, suchten, beschützten in ihrem Namen. Wanheda! Ist unser Kampf jetzt vorbei?“ fragte  sie an mich gewandt. Ich nickte und zog mein Messer automatisiert aus dem Rock. Ich streckte meine rechte Hand nach vorn und schnitt mir in die Handfläche. Euer Kampf ist vorbei!“ sagte ich ehe ich zu jeder einzelnen ging und in ihre Handflächen schnitt. Ich legte meine Hand auf jede einzelne und gab sie mit dem Satz „Dein Kampf ist vorüber!“ frei. Als dies getan war stellte ich mich wieder an meinen Platz und die drei knieten sich hin. Die Mitte des Sterns begann zu leuchten, es wurde so hell das ich meine Augen abwenden musste bis dort ein Stein erschien. Als der Stein, aufhörte zu leuchten konnte ich ihn ansehen. Es war ein ovaler schwarzer Stein mit roten sprenkeln. „Das ist der Blutstein der Wanheda.“ sagte Indra. Ich wusste nicht genau, was ich jetzt machen sollte. Anja trat nach vorn, „Wanheda, darf ich dir deinen Blutstein anlegen?“ Ich zögerte kurz, doch ich ich nickte Anja zu. Anja verlies ihren Platz und ging in die Mitte des Sterns. Sie hob die Hand um den Stein entgegen zu nehmen, ich wurde durch eine Bewegung in meinem Augenwinkel abgelenkt.
„Stop! Anja tritt zurück!“ sagte Lexa die plötzlich auftauchte.

Lexas Sicht

Ich sah aus dem Fenster und konnte Raven in ihrem weißen Kleid dabei beobachten, wie sie im Garten alles für die Zeremonie vorbereitete. Sie zeichnete ein Pentagramm und stellte überall Kerzen auf, um den Platz zu erleuchten. Mein Magen zog sich zusammen, ich hatte versucht Clarke davon abzuhalten, aber es hat nichts gebracht. Sie würde als Wanheda zurückkehren. Ich dachte über meinen nächsten Schritt nach, ich hatte die gemeinsame Zeit mit ihr genossen. Ich hatte sie so vermisst, das ich in ihrer Nähe schwach wurde. Ich hatte damals ihrem Vater versprochen, nie wieder meine Gefühle für Clarke zu zulassen. Mein Blick fiel auf meine Reisetasche, in einer Kurzschlussreaktion begann ich meine Sachen zu packen. Wenn ich verschwinde kann ich Clarke durch meine Schwäche, nicht weiter in Gefahr bringen. Als ich wieder zum Fenster ging hatte ich meine fertige Tasche bereits an die Tür gestellt. In mir tobte ein innerer Kampf, sollte ich gehen und Clarke hier zurück lassen? Oder bleibe ich und verliere sie vielleicht wieder? Es tat damals so weh, das ich sie nicht endgültig sterben lassen konnte, das war unsere zweite Chance. Meine zweite Chance... Ich drehte mich um und sah auf mein Kleid das am Schrank hing, ein langes blaues Kleid mit dünnen Trägern, mein Kopf schrie mich an zu verschwinden doch ich konnte nicht. Vor meinem Fenster begann das Ritual, ich atmete noch einmal durch und folgte meinem Herzen. Ich zog mich schnell um und ging nach unten, jeder Schritt in ihre Richtung befreite mich. Als ich zu den anderen stieß, erschien gerade Clarkes Blutstein. Anja trat auf ihn zu, doch ich stoppte sie. Sie warf mir einen eiskalten Blick zu, sie wusste in dem Moment, das ich mich für Clarke und meine Liebe zu ihr entschieden hatte. Sie trat zurück auf ihren Platz und lies mir den vortritt, ich sah in Clarkes Augen, die vor Freude leuchteten und schenkte ihr ein kleines Lächeln. „Du bist hier.“ sagte sie lächelnd zu mir als ich mich vor ihr hinkniete. „Ich konnte nicht anders. Darf ich dir deine Kette anlegen Clarke?“ sie nickte. „Wie kannst du es wagen sie so anzusprechen in diesem Ritual“ zischte Anja mich an. „Ich denke du hast vergessen wer ich bin Anja, oder?“ ich stand auf und nahm Clarkes Messer, das vor ihr Lag und schnitt mir in die Handfläche, ich lies einige tropfen von meinem schwarzen Blut über meine Hand laufen um Anja daran zu erinnern, das ich die Heda war und sie unter mir stand. Sie verstummte augenblicklich, sodass ich mich wieder Clarke zuwenden konnte. Clarke sah auf das Blut behielt jedoch die Fassung, ich nahm den Stein in meine Hand und fädelte ihn an ein Lederband. Clarke hob ihre Haare und lies mich an ihren Nacken um die Kette festzumachen. Als ich mich zu ihr beugte flüsterte sie mir leise etwas ins Ohr „ Heda, ja?“ ich blickte sie kurz entschuldigend an, doch in ihren Augen gab es keinen Zorn, wenn ich könnte würde ich sie jetzt am liebsten küssen. Das Ritual war beendet und Anja stampfte wütend davon. Ich stellte mich rechts hinter Clarke und sah dabei zu wie Indra auf uns zu kam. Sie stellte sich vor Clarke „Wanheda, wenn es dir zusagt würde ich mich gerne weiterhin um die Sicherheit des Anwesens und ab jetzt auch um deine kümmern.“ bei dem Wort `Sicherheit` warf sie mir einen kurzen Blick zu. „Gerne Indra, ich würde mich freuen, wenn du mich bei gegebener Zeit in alles einweisen würdest.“ antwortet Clarke bestimmt. Indra nickte ihr zu „Natürlich Wanheda, wie du wünscht.“ und entfernte sich von uns. „Clarke? wenn es dir nichts ausmacht bleibe ich auch.“ sagte Raven verlegen. Clarke lächelte sie an und umarmte sie als Bestätigung. Raven nickte mir mit dem Wort „Heda“ zu und ging ebenfalls zurück ins Haus.

Clarke drehte sich zu mir um und legte ihre Arme um meinen Hals, „Na Heda? Hast du mir nicht noch was zu erklären?“ ich löste mich von ihr und trat einen Schritt zurück. Sie sah mich verwirrt an, als ich mich vor ihr hinkniete. „Ich schwöre dir Clarke, dass ich immer zu dir und deinen Entscheidungen stehen werde. Ich schwöre dir die Treue Wanheda, bis in den Tod.“ sagte ich und sah ihr dabei in die Augen. Sie hielt mir die Hand hin, ich ergriff diese und stand auf. „Bist du jetzt meine Heda?“ fragte Clarke lächelnd. „ Das war ein ernst gemeinter Schwur, Clarke. Daran ist nichts witzig.“ sagte ich ernst. „Es tut mir Leid, Lexa. Ich denke ich muss noch einiges lernen.“ sagte Clarke entschuldigend. Ich nickte „Das bekommen wir schon hin. Es ist spät, lass uns für heute Schluss machen.“ sagte ich und zog sie in Richtung des Hauses. „Lexa? Was ist mit Anja? Warum ist sie vorhin einfach gegangen?“ „Es ist meine Schuld, Clarke. Ich hätte zu Anja nicht so streng sein müssen in der Zeremonie. Ich werde morgen mit ihr reden.“ versprach ich und wollte weiter gehen. „ Ich bin nicht Blind, was ist da los zwischen euch?“ sagte sie energisch und blieb stehen. Ich fühlte mich ertappt „ Bitte Clarke....“ flehte ich doch sie schüttelte mit dem Kopf. Ich atmete schwer aus und antwortete ihr „Ich als Heda, durfte eigentlich nicht an deinem Ernennungsritual teilnehmen. Anja weiß, das ich nur daran teilgenommen habe, weil ich mich für dich entschieden hatte, anstatt den Zirkel zu verlassen.“  Als ich die Worte ausgesprochen hatte, wusste ich das ich zu viel gesagt hatte. „Du wolltest gehen?“ fragte sie ruhig was mich sehr verwirrte. Ich blickte in der Gegend umher und suchte nach denn richtigen Worten.  „ Es ist deine Entscheidung Lexa, wenn du nach all der Zeit gehen möchtet um frei zu sein, werde ich dich nicht zwingen hier bei mir zu bleiben.“ sagte sie kühl und machte mich sprachlos. Ich konnte nichts tun als sie anzustarren, sie sprach so als hätte es die letzten Tage nicht gegeben. „Weist du was? Du entscheidest dich einfach bis morgen! Wenn du am Einheitsfest neben mir stehst gehe ich davon aus das du bleibst.“ sie war so kalt, das hatte ich in diesem Leben mit ihr noch nie erlebt. Sie lies mich stehen und ging ohne mich weiter zu beachten ins Haus zurück. Ich hätte mich selbst Ohrfeigen können, ich hatte mich für sie und gegen die Vernunft entschieden. Ich schlug mehrmals mit meiner Faust gegen die Steinmauer des Balkons, bis meine Hand vor schmerz taub wurde. Mir liefen die Tränen über mein Gesicht, in der Angst sie verjagt zu haben. Ich machte mir vorwürfe ihr nicht einfach die Wahrheit gesagt hatte. Sie musste jetzt sowieso alles erfahren um unseren Zirkel gut führen zu können.
Review schreiben