Cause you are my heaven

GeschichteDrama, Romanze / P16
Derek Hale Isaac Lahey Lydia Martin Mieczyslaw "Stiles" Stilinksi OC (Own Character) Scott McCall
10.06.2019
14.02.2020
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„Ich kann das nicht! Ich kann das einfach nicht!“, sprach ich nervös in mein Telefon, während Erika am anderen Ende der Leitung verweilte.
„Amelia, beruhig dich“, betonte sie zum gefühlt 100. Mal. „Das wird schon irgendwie klappen. Es ist euer erstes Date, mach dich nicht verrückt. Bestimmt dreht Stiles ebenfalls ab, wenn auch nicht ganz so schlimm wie du. Du rennst vermutlich gerade wie ein aufgescheuchtes Huhn durch dein Zimmer, nicht wahr?“
Abrupt blieb ich stehen. Ich war tatsächlich die meiste Zeit auf und ab gegangen.
„Okay, ich stehe jetzt“, erklärte ich ihr und atmete noch einmal tief ein.
„Gut so. Hör mal, du packst das schon. Versuch einfach du selbst zu sein und lächle“, entgegnete Erika aufmunternd und ich versuchte zu lächeln, was mir jedoch ein wenig misslang.
„Klappt es?“, bohrte sie nach.
„Einigermaßen“, log ich wie gedruckt.
„Also wahrscheinlich nicht“, seufzte Erika.
„Woher weißt du das?“, fragte ich sie stirnrunzelnd.
„Weil du einfach nicht lügen kannst“, kicherte sie und ich lachte kurz auf, wobei ich einen Blick auf meine Uhr warf.
„Mist, es ist schon fast sechs Uhr“, fluchte ich, „Erika, ich muss auflegen, gleich ist es soweit.“
„Viel Glück!“, sagte sie und wir beendeten das Gespräch.

Als ich nun vor dem Spiegel stand und meinen nervösen Gesichtsausdruck betrachtete, kam ich nicht umhin, an die letzten zwei Tage zu denken. Nachdem Lydia und Allison die Wohnung verlassen hatten, hatte ich mich noch ein wenig mit Derek unterhalten. Doch als dieser misstrauisch wurde, was mein durchgehendes Grinsen betraf, ging ich nach oben in mein Zimmer. Ich durfte auf gar keinen Fall riskieren, dass er etwas von meinem Date am Freitag mitbekam. Nein, er sollte auf jeden Fall weiterhin denken, dass ich nur zum Lernen zu Lydia und Allison ging. Nicht auszudenken, wie er reagieren würde, wenn er wüsste, was ich wirklich vorhatte.
Der Donnerstag war relativ schnell vorbei gegangen und ich konnte nicht sagen, ob mir das mehr oder weniger Angst machte. Einerseits freute ich mich, dass das Date immer näher rückte. Andererseits war ich umso nervöser deswegen. Und die Tatsache, dass Stiles mir seine Pläne bezüglich des Dates nicht verraten hatte, machte es noch umso schlimmer für mich. Wie sollte ich mich mental darauf vorbereiten, wenn ich keine Ahnung hatte, wo wir hingehen würden? Ich wusste, es war sinnlos sich deswegen so verrückt zu machen, aber ich konnte nicht anders, denn ich hatte noch nicht so viele Erfahrungen mit Dates.Ich stellte mich noch einmal vor dem Spiegel und atmete tief ein, wobei ich erneut meine Klamotten zurecht zupfte und meine Haare richtete.
Nochmals warf ich einen Blick auf die Uhr und sah mit Schrecken, dass es bereits fünf vor sechs war. Wie in Trance zog ich meine Schuhe an, holte noch einmal tief Luft und ging die Treppe hinab.
Glücklicherweise war Derek im Moment nicht zu Hause. Er hatte sich vorhin mit der Nachricht verabschiedet, er habe noch etwas vor. Normalerweise hätte ich ja nachgefragt, wo er hinwolle, aber da ich geschminkt und mit schönen Klamotten zum „Lernen“ ging, war es wohl am besten wenn ich mich von ihm am heutigen Abend fernhielt. Andernfalls hätte ich mir eine neue Notlüge ausdenken müssen und auch mein Lügenrepertoire war irgendwann zu Ende. Ich steckte mein Handy und meinen Schlüssel in die Jackentaschen und begab mich zur Tür, auf direktem Weg zum Ausgang.

Als ich das Gebäude verließ, wehte mir eine kühle Brise des beginnenden Herbstes ins Gesicht. Da es erst sechs Uhr abends war, war der Himmel noch ein wenig hell und der blaue Jeep, ebenso wie der Junge der sich dagegen lehnte und seinen Blick umherschweifen ließ, gut erkennbar. Kaum hatte er mich erkannt, wurde er leicht rot im Gesicht und noch während ich auf ihn zuging, geschah mir dasselbe.
„Hey“, sagte ich leise, als ich vor ihm stehen blieb.
„Hey“, erwiderte er unbeholfen. „Du, ähm, siehst heute sehr hübsch aus“, fügte er noch hinzu und wurde dabei knallrot. Da wir nicht wussten, was wir jetzt tun sollten, umarmten wir uns für einen Moment ein wenig ungeschickt. Mein Herz sprang mir fast aus der Brust und als ich mich in diesem Moment gegen ihn lehnte, bemerkte ich, dass bei ihm dasselbe geschah.
„Sollen wir los?“, fragte er mich, nachdem wir uns voneinander lösten.
„Klar“, antwortete ich schüchtern und setzte mich neben ihn in seinen Jeep. Stiles drehte für den Schlüssel im Zündschloss um und nach einem kleinen Moment sprang der Wagen an. Ich lehnte mich in den Sitz zurück und fragte ihn unverhohlen: „Also, wo gehen wir jetzt hin?“ Stiles wurde für einen Moment rot und warf mir einen kurzen Blick zu.
„Das, ähm, wird eine Überraschung“, erklärte er mir und ich zog eine Augenbraue hoch. Scheinbar wollte er mir noch immer nicht sagen wo wir hingehen würden.
„Okay“, erwiderte ich seufzend und biss mir auf die Unterlippe, während ich immer ungeduldiger wurde. Ich wusste nicht mehr, wie viele Orte ich mir überlegt hatte, wo dieses erste Date stattfinden könnte. Gerade wollte ich noch einmal fragen, wo es denn nun hinginge, als er plötzlich auf einen Waldweg abbog. Neugierig blickte ich zu ihm hinüber, wobei ich jedoch plötzlich ein leises Geräusch in meinem Ohr vernahm. Es klang wie eine Art Motorrad und augenblicklich musste ich lächeln. Ich kannte dieses Geräusch. Es war das Motorrad von Scott. Nun wuchs meine Neugierde natürlich noch umso mehr. Was hatte Stiles geplant, sodass Scott ihm zuvor noch helfen musste?

„Wir sind gleich da“, sagte Stiles und ich sah, dass auf seinem Gesicht eine gewisse Erleichterung zu erkennen war. Anscheinend hatte er das Geräusch von Scotts Motorrad ebenfalls gehört, wenn auch ein wenig später als ich. Mein Herz pochte wieder lauter und augenblicklich wurde ich noch nervöser. Stiles bog noch einmal links ab, ehe er den Motor des Jeeps abstellte.
„Warte einen Moment“, sagte er, noch während ich meine Hand an den Türgriff lehnte. Ich sah verwirrt zu ihm hinüber doch er war bereits ausgestiegen. Plötzlich öffnete sich die Autotür und ich wurde augenblicklich leicht rot im Gesicht. Stiles war tatsächlich zuerst ausgestiegen um mir die Tür aufzumachen.
< Und da sagte doch einer die Gentlemen Art wäre ausgestorben >, dachte ich mir während ich hinaus stieg. Gespannt sah ich mich um. Doch was ich nun sah, ließ meinen Atem stocken. Wir befanden uns auf einer Art Lichtung, von der aus man ganz Beacon Hills sehen konnte. Es war atemberaubend.
„Wow“, sagte ich beeindruckt, „das ist wunderschön.“ Ich ließ meinen Blick weiter über die Lichtung schweifen. Zu meinem Erstaunen erblickte ich ein paar Meter entfernt ein Lagerfeuer, welches schon leicht brannte. Kein Wunder, dass Scott hier gewesen war. Neben dem Feuer war eine Decke ausgebreitet, auf der ein Korb stand. Ich war so sehr auf den Anblick fixiert, dass ich nicht einmal bemerkte, dass Stiles mittlerweile neben mir stand.
„Gefällt es dir?“, fragte er mich und ich konnte die Unsicherheit in seiner Stimme hören.
„Das tut es“, sagte ich leise, stellte mich auf die Zehenspitzen und drückte ihm einen sanften Kuss auf die Wange, was dazu führte, dass wir umgehend rote Wangen bekamen.
„Komm“, meinte Stiles leise und nahm meine Hand in die seine. Gemeinsam gingen wir zu dem Lagerfeuer und setzten uns auf die Decke.
„Was ist in dem Korb drin?“, fragte ich ihn neugierig.
„Oh, ähm, da ist was zu Essen und zu trinken drin“, antwortete er und blickte mich etwas aufgeregt an, ehe er den Korb öffnete. Unwillkürlich musste ich lächeln. Es war einfach nur süß, wie viel Mühe sich Stiles bei diesem Date gab. Als ich nun einen Blick in den Korb hinein warf, weiteten sich meine Augen vor Freude.
„Curly Fries!“, rief ich begeistert, „ich liebe diese Teile“, erklärte ich Stiles und lächelte.
„Ich liebe sie ebenfalls“, erwiderte dieser grinsend. Ich warf ihm einen herausfordernden Blick zu. „Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich sie mit dir teile, Stilinski“, neckte ich ihn und ein fettes Grinsen breitete sich auf meinem Gesicht aus.
„Genau das hatte ich erwartet“, seufzte er gespielt tragisch und öffnete einen weiteren Teil des Korbes, wodurch ich sah, dass sich dort ebenfalls eine Portion für ihn befand. „Allerdings war das noch nicht alles“, erklärte er mir, woraufhin ich ihn überrascht ansah.
„Was meinst du denn?“, fragte ich irritiert.
„Naja“, begann er zögernd, „du hast mir mal erzählt dass ihr früher oft campen wart...“
„Ja, und weiter?“, bohrte ich nach.
„Ich habe mich informiert, was man beim Campen so isst und deswegen habe ich auch das hier mitgebracht“, fügte er hinzu und holte zwei Stöcke, sowie eine ungeöffnete Tüte voller Marshmallows hervor. Mein Grinsen vergrößerte sich nur umso mehr und ein riesiges Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus. „Wieso lachst du?“, wollte er leicht irritiert wissen. „Weil das hier wunderschön ist“, erklärte ich ihm leise und auf seinem nun erröten Gesicht breitete sich ebenfalls ein zaghaftes Lächeln aus. „Also gefällt es dir?“, fragte er mich unsicher.
„Es gefällt mir immer mehr“, antwortete ich und blickte ihm tief in die Augen.
„Das, ähm, freut mich zu hören.“ Er blickte mir nun ebenfalls tief in die Augen und ich biss mir nervös auf die Unterlippe. Sollte ich ihn jetzt küssen? Oder sollte ich warten bis er mich küsste? Doch die Entscheidung wurde uns abgenommen, als mein Magen anfing zu knurren.
„Du hast Hunger, nicht wahr“, sagte er grinsend und ich nickte.
„Irgendwie schon.“
„Ladies first?“, fragte er schelmisch und hielt mir die Curly Fries hin.
„Danke sehr“, antwortete ich gespielt kokett und griff zu.
Gott, wie ich diese Fries doch liebte. Für einen kleinen Moment drängte sich in mir der Gedanke auf, ob ich Stiles auch so lieben könnte, doch ich verscheuchte diesen Gedanken. Die Zukunft spielte in diesem Moment keine Rolle. Allein die Gegenwart zählte.

Kaum hatten wir die Curly Fries verspeist, versuchte ich Stiles zu erklären, wie man den Marshmallow über dem Feuer richtig hielt, sodass dieser nicht verkohlte. Doch während ich dies aus langjähriger Erfahrung sofort wieder hin bekam, war Stiles jetzt ein wenig am Verzweifeln. Sein Marshmallow war, egal wie lange oder kurz hineingehalten, immer schwarz und verkohlt. Ich kam nicht umhin zu schmunzeln, als ich sah, wie viel Mühe er sich gab. Doch da es weiterhin nicht funktionierte, entschloss ich mich, ihm einen bereits fertig gebräunten Marshmallow zu geben und mich um den seinen zu kümmern. Aber anscheinend wusste er ebenfalls nicht, wie man die heißen Marshmallows wirklich aß und so kam es, dass seine Zähne auf dem Stock landeten.„Alles in Ordnung?“, fragte ich besorgt, als ich ein Knacken hörte.
„Schon okay“, antwortete er mit einem leicht schmerzverzerrtem Gesicht.„Du kennst dich nicht wirklich damit aus, oder?“Schuldbewusst blickte er mich an.
„Na ja, ich hab gegoogelt, wie es funktioniert, aber es klappt nicht wirklich“, erklärte er mir zerknirscht.
Egal wie sehr ich es versuchte, ich konnte mir das Lachen nicht mehr verkneifen. Das war einfach typisch Stiles.
„Hey, hör auf mich auszulachen!“, sagte er gespielt beleidigt und ich lachte noch umso mehr.
„Stiles, ich find's nur einfach süß, dass du dir so viel Mühe gibst“, bemerkte ich und Stiles grinste nun ebenfalls.

„Woher kannst du das eigentlich alles?“, fragte er mich interessiert, wobei er mich aufmerksam musterte.
„Na ja, ich war früher oft mit meinem Vater im Wald. Er hat sehr gerne gejagt“, antwortete ich und fühlte mich bei dem Gedanken an meinen Vater ein wenig schwermütig.
„Aber ist das nicht ein bisschen seltsam, wenn ihr jagt? Ich mein, angesichts der Tatsache, dass ihr meistens gejagt werdet...“, erwiderte er leicht verwirrt und ich prustete vor Lachen.
„Stiles, nur weil wir ab und an gejagt werden, heißt das nicht, dass wir nicht jagen können“
„Entschuldige“, meinte er peinlich berührt und wurde rot im Gesicht.
„Schon okay“, beteuerte ich grinsend, „wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich mich auch wundern.“
„Hast du schon mal mit einer Waffe geschossen“, erkundigte ich mich neugierig und Stiles grinste plötzlich.
„Wieso grinst du“, fügte ich daraufhin hinzu.
„Na ja, um ehrlich zu sein, Dad war mit mir mal auf einem Schießplatz, aber ich habe die Scheibe andauernd verfehlt.“ Leicht betreten sah er zur Seite.
„Ich bin froh, dass du kein Waffennarr bist, der nur schießen will“, gestand ich ihm und blickte ihn unverwandt, mit einem Lächeln im Gesicht, an, welches er sofort erwiderte.
„Sieh mal, die Sonne geht unter“, sagte er leise und deutete mit einer Handbewegung geradeaus.
Der Himmel verfärbt sich in verschiedenen Tönen, von gelb zu orange, von orange zu rot...Ich wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, doch nur allzu bald war es dunkel und die Sterne waren am Himmel zu erkennen. Ein kühler Luftstrom trat auf und ich zitterte ein wenig.

„Ist dir kalt?“, fragte Stiles mich besorgt und ich nickte. „Warte, ich hol eine Decke“, fügte er hinzu, stand schleunigst auf, ging zu seinem Wagen und öffnete den Kofferraum.
Kurz darauf, kam wieder zurück, in seinen Händen eine warme Wolldecke.
Behutsam legte er sie mir über meine Schultern und ich zog sie an mich.
„Weißt du Stiles, unter der Decke ist noch ein wenig Platz“, erklärte ich ihm grinsend.
Stiles erwiderte das Grinsen und hatte meine stumme Aufforderung scheinbar verstanden, da er sich zu mir setzte und ebenfalls unter die Decke schlüpfte. Er nahm den Rest der Decke in seine linke Hand und legte sie um sich, wobei er mich automatisch an sich zog. Ich bettete meinen Kopf auf seine Schulter, während er zugleich seinen Arm um mich legte und wir gemeinsam den Nachthimmel betrachteten. Ich schloss für einen Moment die Augen und entspannte mich vollkommen.
Es war einfach wunderschön hier. Stiles und ich brauchten uns nicht den ganzen Abend unterhalten, es war, als seien wir auf einer Wellenlänge. Er gab mir ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Es fühlte sich einfach so richtig an mit ihm hier zu sein.
„Danke“, sagte ich leise und sah ihm tief in die Augen
„Gern geschehen“, erwiderte er und ich bemerkte, wie Stiles all seinen Mut zusammen nahm und sich, da er, obwohl wir nur nebeneinander saßen, noch immer einen Kopf größer war, zu mir hinunter beugte. Sanft legte er seine Lippen auf die meinen und ich erwiderte den Kuss. Doch es blieb nicht nur bei einem Kuss. Obwohl wir beide anfangs schüchtern waren, schien es, als lodere ein Feuer in mir und ebenso in ihm, sodass wir nun begannen uns ein wenig heftiger zu küssen. Wir waren so sehr darin vertieft, dass wir überhaupt nichts mehr um uns herum wahrnahmen, weswegen wir die Schritte, die sich der Lichtung näherten, nicht bemerkten. Erst, als jemand unsere Namen rief, blickten wir erschrocken auf.

„Amelia?!“, hörte ich jemanden sprechen, der nur allzu sehr nach meinem Bruder klang.
„Derek?!“, antwortete ich erschrocken, wobei ich mich abrupt von Stiles löste.
„Stiles?“, vernahm ich eine weitere Stimme.
„Miss Blake?!“, rief Stiles erschrocken.
Für einen Moment schwiegen wir alle. Ich wusste nicht, was mich mehr schockierte. Die Tatsache, dass mein Bruder mich hier aufgefunden hatte oder die Tatsache, dass er mit Miss Blake unterwegs war. Wieso war er eigentlich mit ihr unterwegs? Die beiden hatten doch nicht etwa...
„Moment mal, Derek hast du ein Date?“, fragte ich meinen Bruder schockiert, welcher mich derweilen noch immer wutentbrannt sowie auch enttäuscht ansah.
„Die Frage ist eher, ob du eins hast. Ich dachte, du seist bei Lydia und Allison zum Lernen? Oder habe ich da was falsch verstanden?“, erwiderte er knapp.
„Ach komm schon, Derek. Wenn ich dir gesagt hätte, dass ich ein Date mit Stiles habe, hättest du es vermutlich verboten“, entgegnete ich störrisch und blickte ihn nun ebenfalls wütend an.
„Ein Date? Wieso zur Hölle hast du ein Date mit dem da?“, fragte er mich nun zähneknirschend und verschränkte die Arme vor seiner Brust.
„Weil, weil“, begann ich händeringend, unsicher, was ich sagen sollte.
„Weil wir zusammen sind“, erklärte ihm Stiles stockend und ich hielt kurz die Luft an.
Man konnte nicht sagen, wer schockierter aussah. Derek oder ich?
Stiles wurde währenddessen purpurrot und stammelte: „Also, ähm, nur, wenn du das möchtest?“
Ich wurde ebenfalls rot im Gesicht und trotz der unbehaglichen Situation musste ich lächeln.
„Ich wäre gerne mit dir zusammen“, erwiderte ich.
„Das reicht jetzt“, knurrte Derek, packte meinen Arm und zog mich hoch, „Jennifer, es tut mir leid, dass unsere Verabredung so enden muss“, sprach er zu Miss Blake. „Und du Stiles, halt dich von meiner Schwester fern“, fügte er knurrend hinzu, während ich versuchte, mich von ihm loszureißen.
„Derek, was soll das?!“, rief ich wutentbrannt, „hör auf mit dem Scheiß!“
„Amelia!“, rief Stiles, welcher mittlerweile aufgesprungen war und anscheinend zu mir laufen wollte.
„Steig in den Wagen, Amelia!“, entgegnete mein Bruder zornig und ich wusste, dass es sinnlos war, sich nun zu wehren.

Niedergeschlagen und mit Tränen in den Augen drehte ich mich zu Stiles um, formte mit meinen Lippen ein „Sorry!“ und ließ mich von Derek zu seinem Wagen schleifen.
Ich spürte Stiles Blick in meinem Rücken und konnte die Tränen nicht mehr verhindern.
Ich stieg in den Wagen, schnallte mich an und murmelte: „Ich hasse dich.“ Keine Ahnung, ob Derek dies gehört hatte. Es interessierte mich nicht. Derek startete den Motor und schon bald befanden wir uns auf dem Heimweg.
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