Geistreiche Entscheidungen

von - Leela -
GeschichteAbenteuer, Drama / P12
Eddie Jake Prime Evil Tracy
09.06.2019
09.06.2019
5
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Diese Geschichte gehört zu dem Projetz »3 Wishes« von istorija, und ist Lemmy gewidmet, von der ich seinerzeit die Vorgaben zu dieser Geschichte erhalten habe.

Viel Spaß bei:


Geistreiche Entscheidungen

3 Wünsche

Als Tracy merkte, worauf das Geschehen in der Küche hinauslaufen würde, rannte er hektisch mit den Armen wedelnd auf die Szenerie zu und brüllte Dinge wie: „Nein, nicht…“
      Doch es war zu spät. Jake hatte die eigentümliche Flasche, die von ihrem letzten Auftrag im Orient übrig geblieben war, bereits neugierig aufgemacht.
      Der Gorilla blieb hilflos bei seinen beiden Schützlingen stehen, während Eddy und Jake ihn erstaunt ansahen. „Was ist denn los, Tracy?“ erkundigte sich Eddy.
      Tracy sackte ein Stück in sich zusammen. „Das werdet ihr gleich sehen.“
      Jake wurde indes aufmerksam, da gerade Rauch aus der Flasche aufstieg. Die dunkle Wolkenmasse formte sich zu einem Sitzkissen und gab den Blick auf einen Geist frei, der einen Turban trug und im Schneidersitz und mit verschränkten Armen auf den Teamführer heruntersah.
      „Seid gegrüßt, edler Retter. Nennt mir Euren Wunsch, und er sei mir Befehl!“ begrüßte der Geist Jake mit tiefer, melodischer Stimme.
      Tracy hatte inzwischen schneller als gewohnt den Dematerialisator im Anschlag.
      „Bist du verrückt?“ Jakes Stimme überschlug sich, als er sich schützend vor den Geist stellte.
      „Laß es nach!“ knurrte Tracy. „Zu gefährlich!“
      Doch Jake war bereits in seinem eigenen Märchen gefangen und lachte. „Das hier ist ein Flaschengeist! Der kann Wünsche erfüllen! Glaubst du wirklich, diese Chance nutze ich nicht?“
      Tracy ließ den Dematerialisator sinken und machte eine einladende Geste. „Bitte sehr! Aber sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt!“
      Eddy lächelte. „Das hat er wirklich!“ warf er hilfreich ein.
      „Was soll denn schon passieren?“ Jake verstand die ganze Aufregung nicht.
      „Entscheide weise!“ gab Tracy dem Blonden noch mit auf den Weg, bevor er den Dematerialisator wegpackte und Jake gewähren ließ.
      Der wandte sich nun wieder dem Geist zu. „Und du kannst alle Wünsche erfüllen?“
      „Sicher!“ sagte der Geist zu.
      Die letzten Missionen kamen Jake in den Sinn, in denen sie Prime Evil nur knapp entgangen waren. Die Angelegenheit war mittlerweile schon so schlimm geworden, daß Jake um sein Leben fürchten mußte, und selten eine ruhige Nacht hatte. „Ich weiß genau, was ich mir wünsche!“ erklärte er grimmig.
      Eddy und Tracy sahen ihn erwartungsvoll an – Eddy neugierig, Tracy leicht panisch.
      Jake lächelte triumphal. „Ich wünsche mir, daß Prime Evil immer ganz lieb zu mir ist!“
      Der Flaschengeist nickte und schnippte einmal mit den Fingern, so daß ein kleiner Sternenregen in dem Raum niederging. „So soll es sein!“
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