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Stolpersteine

GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
09.06.2019
23.08.2019
28
46.251
30
Alle Kapitel
275 Reviews
Dieses Kapitel
11 Reviews
 
28.07.2019 2.816
 
So, da ist es, mein 25. und voraussichtlich vorletztes Kapitel. Ich wollte es zu einem besonderen machen, urteilt selbst, ob gelungen oder nicht. :-) Vielen lieben Dank für den weiteren Stern und euer tolles Feedback, auf das ich manchmal keine Antwort weiß...;-) <3 <3

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Boris und Tobias betreten das kleine Restaurant, welches dem Hotel angegliedert und für seine mediterrane Küche bekannt ist. Es ist hell und modern eingerichtet, ohne viel Schnickschnack und im Hintergrund läuft aktuelle Popmusik in einer angemessenen Lautstärke. Sie werden zu einem Tisch geleitet, setzen sich beide und Tobias greift zur Karte, während Boris sich umschaut. Er hat im Kollegium nie bewußt verschwiegen, das er homosexuell ist, war aber auch nicht damit hausieren gegangen, sicher wissen es die meisten von ihnen bereits, dem Flurfunk sei Dank, aber hier in der Öffentlichkeit, hatte er sich bisher nicht  mit seinem Mann gezeigt. " Wusstest du, das die hier ne bayrische Woche haben? Oooh, ich nehm das Hirschgulasch mit Knödeln und danach ... " Boris verdreht die Augen,  nimmt seinem Mann die Karte aus der Hand und schaut selbst hinein. " Nein, wußte ich nicht! Wer kommt'n auf so ne Idee, mitten im Sommer, das war nicht abgesprochen oder meine Vertretung hat es abgesegnet. " Er liest sich mit ernster Miene das Tagesangebot durch, wechselt dann zu den Nudelgerichten und der Weinkarte. Ein junge Frau nimmt ihre Bestellung auf und verschwindet anschließend hinter der Theke, als Tobias sich mit einem Lächeln auf dem Gesicht nach vorne beugt, um Boris' Hand zu nehmen, der diese bei der ersten Berührung sofort zurück zieht. " Sorry, aber das muss nicht sein, nicht hier! " Überrascht von dieser Reaktion und ein wenig enttäuscht widmet sich Tobias ersatzweise der Eiskarte. " Also, noch mal zum Makler ... er kann uns derzeit nichts Bezahlbares anbieten, vor allem, da wir ja zwischenfinanzieren müssen bis zum Verkauf unserer Wohnung, Hamburg ist mittlerweile fast genauso teuer wie München! Er meinte, wir müssten Geduld haben, das könnte noch mindestens ein halbes Jahr dauern, bis etwas Passendes dabei ist!! " Die junge Frau bringt die bestellten Getränke an den Tisch, lächelt den Geschäftsführer und seine Begleitung freundlich an und Boris antwortet mit einem zurückhaltenden Nicken. " Bitte waaas? Ich soll ein halbes Jahr darauf warten, endlich mit dir wieder zusammen wohnen zu können?? Das ist nicht dein Ernst! " Die Vorstellung, ihre derzeitige Wohnsituation könnte zu einem Dauerzustand werden, beunruhigt Tobias dermaßen, das er diese Worte laut, für jeden im Raum hörbar, ausspricht! Boris stöhnt kurz auf, grinst seinen Mann gespielt an, überaus dankbar für diesen unfreiwilligen Statusbericht und nimmt einen Schluck von dem Grauburgunder. " Hast du ne bessere Idee, ich meine, es soll doch uns beiden ... " Tobias Handy klingelt und er nimmt den Anruf entgegen. * Hallo, ist irgendwas mit Uschi? Ah, okay, ... ich verstehe. Ja, kein Problem, ich hole sie ab, so inner Stunde? Alles klar, bis dann. * Er schaut betrübt zu Boris hinüber und hebt sein Glas, als würde er jetzt feierlich einen Toast aussprechen wollen. " Ich kann heute Nacht nicht bei dir bleiben, die Leute von unten haben noch ein paar Karten für irgend so ein Musikfestival ergattert und wollen heute noch los! Leider! " Die junge Frau stellt den Teller mit dem Hirschgulasch vor Tobias ab und wendet sich dann mit einem Teller Spaghetti Mare und einem vielsagenden Lächeln Boris zu. " Herr Saalfeld, ich wünsche ihnen einen guten Appetit! " Irritiert sieht er zu seinem Mann herüber, der diese Sonderbehandlung augenscheinlich nicht registriert hat. Beide widmen sich ihrem Essen, reden über die anstehende Studienarbeit und den Ärger mit der hoteleigenen Technik und vertagen das Thema Wohnung auf einen späteren Zeitpunkt, ohne Publikum. Sie lassen sich nicht viel Zeit, Boris lässt sein halbvolles Glas stehen und winkt die Bedienung heran, grad als Tobias den letzten Rest der Sauce mit einem Stück Knödel aufnimmt. " Ich fahre dich rum, das geht schneller. " Er bezahlt die Rechnung, gibt ein großzügiges Trinkgeld, die junge Frau wünscht ihnen zum Abschied noch einen sehr netten Abend und Boris ist sich nicht sicher, ob dieser Gruß hier jedem Gast  gleichermaßen zu teil wird.

Es regnet wieder einmal, als sie vor dem Appartementhaus in Eppendorf ankommen, Boris einparkt und den Motor abstellt.
" Magst du nicht doch mit rauf kommen? Du fehlst mir und jetzt schon wieder eine Nacht ohne dich, das halte ich nicht aus! Oder wir packen Uschi und ne Dose Hundefutter ein und fahren zurück ins Hotel. " Boris streicht Tobias zärtlich durch die Haare, zieht ihm kurz am Ohr und legt seine Hand anschließend auf seinem Oberschenkel ab. " Besser nicht, da sind wir ja dann auch nicht für uns und mit hochkommen ... du weißt, das ich das vermeiden möchte. " Natürlich ist Tobias klar, das er Boris sehr viel abverlangen würde, mit ihm an den Ort zurück zu kehren, an dem Alles begonnen hatte, an dem Boris Zeuge seines Betrugs an ihrer Beziehung wurde. Schmollmund und Dackelblick sind jetzt ganz sicher kein probates Mittel, um ihn doch noch zu überzeugen. Er legt seine Hand auf die von Boris, schaut ihn an und schiebt beide seinen Oberschenkel hinauf, über die Leistenbeuge bis auf den Bauch. " Ich will mit dir schlafen, heute ... ", ein unverschämtes Grinsen macht sich in seinem Gesicht breit, " ... und wenn nicht oben, dann eben hier im Auto! " Boris ist sich nicht sicher, ob er über dieses, sicher nicht ernstgemeinte Angebot lachen oder sich ärgern soll. " Tobi, du spinnst! Es ist hellichter Tag, hier laufen lauter Leute rum, trotz Regen! " Tobias lacht, beugt sich zu ihm vor und gibt ihm einen Kuss auf die Wange. " War nur Spaß, aber der erste Teil, der stimmt! Boris, bitte, ich vermisse dich so! Meinst du nicht, du könntest es wenigstens versuchen? Ich halte auch meinen Mund, wenn du es nicht erträgst und wieder gehst, wirklich! " Eine ganze Weile sitzen sie so nebeneinander, abwartend, grübelnd, bis Boris schließlich wortlos die Fahrertür öffnet und aussteigt. Tobias folgt ihm, sie überlassen zwei PKWs die Vorfahrt und überqueren zügig die Straße. Er schließt die Haustür auf, betritt das Treppenhaus und sieht Boris aufmunternd an, der ihm zögerlich hinterher geht. Hochparterre nehmen sie den Hund entgegen, wünschen eine gute Fahrt und viel Spaß. Dann gehen beide zum Fahrstuhl und Tobias drückt den Knopf, während Boris sein Gesicht im Fell ihres Hundes verbirgt, welchen er auf dem Arm trägt.

Oben angekommen öffnet Tobias die Wohnungstür und bleibt abwartend im Treppenhaus stehen. Boris setzt den Hund auf dem Boden ab, der ohne zu Zögern hinein läuft und sieht Tobias mit ernster, schon fast besorgter Miene an. Der reicht ihm die Hand, doch Boris schlägt nicht ein, geht stattdessen an ihm vorbei, hinein in ihre gemeinsame Wohnung, die er seit Wochen nicht betreten hat. Das letzte Mal war er hier, um sich den Brief vorlesen zu lassen, im Ausnahmezustand, vollgepumpt mit Adrenalin, zunächst kaum in der Lage, etwas um sich herum wahrzunehmen. Tobias folgt ihm, schließt die Tür und steht nun Boris gegenüber, der sich zu ihm umdreht. Da ist sie, ... die Stelle im Flur, an der sein Mann, mit heruntergelassener Hose, sich keuchend und schwitzend diesem Typen hingeben wollte ... der es kaum erwarten konnte, seine Hose loszuwerden, um mit seinem Schwanz in ihn einzudringen ... Boris wird schlecht, sein Puls rast und er verspürt den Drang, möglichst schnell von hier zu verschwinden, aber er bleibt stehen, regungslos. Was ist, wenn er dieses Bild in seinem Kopf, das so real erscheint, plötzlich wieder präsent ist, nach draußen mitnimmt, mit in ihre noch zarte Annäherung, in ihren Neubeginn. Tobias erkennt sehr wohl, wie es in seinem Mann tobt, blass, mit stumpfen Blick steht er vor ihm und starrt durch ihn hindurch. Er hatte insgeheim gehofft, Boris würde für sich erkennen, das die Rückkehr in ihre Wohnung weit weniger belastend ist, als gedacht. Aber dem ist nicht so, Tobias' Hals wird trocken, der Brustraum eng und er versucht, durch tiefes Einatmen die äußere Ruhe zu erhalten.
Er geht ein, zwei Schritte zur Seite und bleibt dort, auf genau DER Stelle, die ihm ebensowenig aus dem Sinn geht, stehen und reicht Boris erneut seine Hand. " Komm, komm her zu mir! " Seine Stimme klingt fest und bestimmt, eine ungewohnte Selbstbeherrschung, die nötig ist, um zu Boris vorzudringen. Tatsächlich macht der ein paar Schritte auf ihn zu und nimmt das Angebot an. Tobias zieht ihn noch ein wenig näher zu sich heran, lehnt seine Gehhilfe an die Wand, nimmt auch Boris' zweite Hand, drückt beide fest und sieht ihm in die Augen, versucht seinen Blick einzufangen, zu fixieren. " Küss mich! NUR DAS, los, küss mich!!! " Boris Blick beginnt kurz zu flattern, dann schließt er seine Augen und seine Lippen tun das, was sie schon den ganzen Abend tun wollten. Er küsst, fest und begierig, mit einer leicht aggressiven Unternote, seine Zunge dringt in ihn ein, besitzergreifend, lustvoll und mit seinem Körper drückt er Tobias an die Wand. Der erwidert den Kuss, bleibt aber defensiv, überlässt Boris das Spielfeld. Ihr Atem geht schneller, spürbar erregt schiebt Boris ein Bein zwischen die von Tobias und presst seinen Unterkörper noch ein wenig enger an ihn. Der löst sich aus dem Kuss und sieht Boris an. " Mehr wollte ich nicht! Lass uns nachschauen, in unserem Kühlschrank findet sich sicher eine Flasche Sekt, die köpfen wir jetzt, hmm? "

Er nimmt erst Boris und dann seine Gehhilfe an die Hand und beide gehen in die Küche. " Was wird das, mich erst heiß machen und dann machst du nen Rückzieher?? " Tobias versenkt seinen Kopf in dem riesigen Doppeltürenschrank , fischt eine Flasche heraus und reicht sie an Boris weiter.
" Abwarten, mach mal auf! " Der tut ihm den Gefallen, füllt zwei Gläser, welche Tobias ihm anreicht, mit dem prickelnden Gesöff und sie gehen gemeinsam in das Wohnzimmer. Tobias öffnet die Terrassentür, bringt die erst neulich angebrachte Lichterkette zum leuchten und setzt sich zu seinem Mann auf das Sofa. " Danke, das du es gewagt hast und ... ich bin soo froh, das du hier bist, hier bei mir!! " Er prostet Boris zu und der erwidert, sie stoßen an, gefolgt von einem Kuss. Es fühlt sich plötzlich gut an, zumindest in diesem Moment, sein Mann, eine vertraute Umgebung, Dinge, die ihm wichtig waren und immer noch sind. " Ich habe versucht, alles so herzurichten, das du dich wohlfühlst, und immer gehofft, das du irgendwann hierher zurückkehrst. "
Boris erhebt sich, geht zur Terrassentür, bleibt dort stehen und vergräbt seine Hände in den Hosentaschen. Es hat aufgehört, zu regnen, die einsetzende Dämmerung und der wolkenverhangene Himmel lassen die Umgebung grau und bedrückend erscheinen, es strömt feucht warme Luft ins Wohnzimmer, lediglich die kleinen unzähligen Lichter an der Brüstung trotzen der melancholischen Stimmung. Tobias nähert sich vorsichtig von hinten, legt zuerst sein Kinn auf Boris' Schulter und schiebt dann seine Arme unter denen seines Mannes hindurch, um sie vor dessen Bauch zu verschränken. " Woran denkst du? " Er bemerkt in der Umarmung die körperliche Anspannung, die sich auch jetzt nicht löst und gibt ihm einen Kuss auf den Nacken. " Ich kann dich verstehen, das du dich freust, es fühlte sich für einen Moment auch gut an, aber ob ich das auf Dauer kann... " Tobias versucht, Boris anzuschauen, der seinen Blick unverändert in die Ferne richtet, in der es aufgrund der Dunkelheit eigentlich nichts zu sehen gibt. " Komm, lass uns diesen Abend genießen, egal was morgen ist! Du musst jetzt gar nichts entscheiden, dafür bleibt noch genügend Zeit, hmm? " Boris legt seine Arme auf die seines Mannes, lehnt seinen Kopf ein klein wenig nach hinten und beide verharren in dieser Position, die nicht erkennen lässt, wer sich hier eigentlich auf wen stützt.

Nach ein paar Minuten lösen sie sich einvernehmlich aus der Umarmung, Tobias macht die Musikanlage an und beide setzen sich wieder. Eng aneinander gekuschelt lauschen sie der Musik, nippen ab und zu an ihren Sektgläsern oder streicheln sich vertraut über ihre Oberschenkel. Mittlerweile ist es dunkel, der Hund schläft in seinem Körbchen und keiner von ihnen verspürt die Lust, etwas an dieser Situation zu ändern! " War dein Plan nicht ursprünglich ein anderer? " Tobias muss grinsen, sucht nach den Lippen seines Mannes und küsst diese zärtlich und behutsam. " Du meinst die Tatsache, das ich eigentlich über dich herfallen wollte?! Stimmt, ich hatte mir da was anderes vorgestellt, aber soo ist doch auch gut! (...) Könntest du dir vorstellen, über Nacht zu bleiben??? " Eine Frage, die Tobias ein wenig Überwindung gekostet hat, befürchtet er doch insgeheim, das für das erste Mal dann doch das persönliche Limit erreicht ist. " Mmhh, ... ja, kann ich, wenn ICH dann über DICH herfallen darf?! " Ein befreiendes Lachen durchbricht die Stille, gekrönt von einem innigen Kuss und der Vorfreude auf die nächsten Stunden zu zweit!

Es ist noch früh, in zweieinhalb Stunden beginnt sein Dienst im Hotel, die Sonne steht bereits strahlend am tiefblauen Himmel und der Hund trottet verschlafen auf Boris zu, um ihn zu begrüßen. Sie hatten die Terrassentür über Nacht offen gelassen, so daß sich eine angenehme Kühle in ihrer Wohnung ausbreiten konnte. Die letzte Nacht war wunderschön, beide haben sich viel Zeit füreinander genommen, sich gegenseitig ausgezogen, geküsst, gestreichelt, massiert. Nach dieser langen Phase der Abstinenz war eine liebevolle, ausgiebige Vorbereitung nötig, um sich ganz nah sein zu können, ohne dem anderen weh zu tun. Tobias wieder zu spüren, so ganz und gar, war überwältigend und bei dem Gedanken daran breitet sich ein zufriedenes Grinsen über Boris' Gesicht aus. Tobias schläft, wie üblich noch und er trottet langsam in Richtung Badezimmer, um zu duschen. Schon gestern hatte er bemerkt, das trotz der Vorgeschichte, dort keine Bilder in seinem Kopf entstehen oder er sie zumindest zu unterdrücken vermag. Er betritt die Duschkabine, schließt die gläserne Tür und lässt lauwarmes Wasser von oben über seinen Körper rieseln. Die Shampooflasche steht am gewohnten Platz, Boris nimmt ein bisschen davon und schäumt sich seine Haare ein. Ein verdammt gutes Gefühl, sich zu erfrischen nach einer Nacht voller Liebe und gutem Sex, um ausgeglichen und entspannt in den Tag zu starten. Der weiße Schaum rinnt langsam an ihm herunter, als sich die Kabinentür öffnet und Tobias herein hüpft. Boris dreht sich ein wenig erstaunt zu ihm um, war es doch tatsächlich eine Ewigkeit her, das sie gemeinsam unter der Dusche standen. Tobias legt seine Arme um den Hals seines Mannes, auch, um sich an ihm festzuhalten, und küsst ihn auf den Mund. " Guten Morgen! Du warst plötzlich weg, ich dachte schon, du bist gegangen. Aber zum Glück bist du noch da und ich dachte, wir nutzen die restliche Zeit, die uns bleibt, bevor du los musst! " Boris legt seine Hände auf Tobias' Hüften, zieht ihn ganz nah an sich heran und schließt seine Augen. Das warme Wasser, der Schaum zwischen ihren Körpern, Haut auf Haut, all dies lässt erneut eine Erregung aufflammen, welche Tobias, deutlich spürbar, ebenso überkommt. Er fährt ihm mit seinen Händen nach hinten über den Po, packt beherzt zu und drückt ihn damit noch fester an sich. Ihre Lippen finden einander, ungestüm und wild, begleitet von einem virtuosen Zungenspiel. Vorsichtig bugsiert Boris seinen Mann rücklings an die Wand, wo sich eine Haltestange befindet, die sie extra haben montieren lassen, um Tobias den Duschvorgang zu erleichtern. Der greift auch danach, um Halt zu finden, während Boris sich diesmal das Duschbad nimmt, etwas davon in seine hohle Hand gibt und beginnt, von der Brust abwärts, Tobias mit kreisenden Bewegungen einzuseifen, zu massieren, ohne eine Körperpartie auszulassen. Tobias stöhnt unter den sinnlichen Berührungen auf, seine Errektion verstärkt sich, sein Penis scheint vor Erregung zu pochen und als Boris Hand ihn schließlich umfasst und mit ihr auf und ab fährt, ist es mit der Beherrschung auch schon vorbei. Mit einem dumpfen, tiefen Aufstöhnen kündigt sich sein Orgasmus an, der ihn bis in die Tiefe erbeben und beinahe zusammensacken lässt. Boris greift ihm unterstützend unter die Arme, beide umschlingen einander und legen ihre ganze Zuneigung und Liebe in einen letzten innigen, intensiven Kuss.
" Und was ist mit dir, du fährst jetzt unbefriedigt zur Arbeit, oder was? " Tobias sieht irgendwie lustig aus, mit seinen nassen Haaren, die ihm am Kopf kleben, dem dunklen Bart, der vor sich hin tropft und den aufgerissenen dunklen Augen, deren Wimpern ebenfalls vor Nässe triefen. " Alles okay, es war mir eine Freude, dich ins Himmelreich zu bringen. Du darfst dich ein anderes Mal revanchieren! " Beide trocknen sich ab und gehen anschließend, Arm in Arm und nicht ohne den ein oder anderen Kuss, ins Schlafzimmer zurück, um sich anzuziehen. " Sehen wir uns heute Abend? " Boris sucht in seinem fast leeren Teil des Kleiderschranks nach einem tragbaren Hemd, während Tobias in eine bequeme Jogginghose schlüpft. " Na klar, auf jeden Fall, nur wo, das kann ich dir noch nicht sagen! "
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