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Was wäre wenn..... Der Lebende Tod

von Tigi
GeschichteAllgemein / P16
08.06.2019
01.09.2020
11
16.882
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28.05.2020 1.480
 
Grimassen schneiden blickte er in den Spiegel und fuhr über die Narbe an seiner Kehle. Eine ähnliche Narbe hatte Dexter, das wusste er, denn er hatte seine dem Abenteurer verpasst, allerdings war dessen weiter seitlich.

Das Haus in dem er momentan war, war untergekommen und zerfallen. Gott wie lange war es her, das er hier gewesen war? Es mussten Jahre gewesen sein, seid er in diesem Haus gewesen war.

Nicht das er das Bedürfniss hatte, das Haus wieder zu renovieren, es war sowieso nur eine Erinnerung an schlechte Zeiten.

Das Haus seines Vaters und das Haus seiner Kindheit.

Alles was er fühlte, wenn er das Haus sah, war Schmerz, Kälte und Einsamkeit.

Sein Vater war ein kalter und harter Mann, der einen Sohn zwar hatte, aber sich keinen gewünscht hatte. Etwas was er auch immer wieder klargestellt hatte und das allzu deutlich.


Dieser Ort biete nichts mehr als Schmerzen und Hass. Seufzend wandte er such von dem Spiegel ab und blickte such um, bevor er das Haus verließ. Langsam realisierte er, was das alles bedeutete. Niemand suchte nach ihm, offiziell war er tot.

Wenn er wollte konnte er ein neues Leben beginnen und das hatte er auch vor.


Wenn er wollte konnte er einen neuen Job suchen und sich ein Leben bauen. Villeicht lasse ich mich sogar irgendwo nieder, denkt er. Kaufe ein kleines Haus und fülle es mit glücklichen Erinnerungen, mit etwas Glück könnte er villeicht sogar eine eigenen Familie gründen.

Dazu ein Hund und er konnte glücklich sterben.

Aber zuerst würde er einen Ausweis brauchen und andere Papiere.
Dazu musste er noch überprüfen, wie viel noch von seinem Geld vorhanden war.
Hatte jemand es gefunden, oder lag es immer noch sicher in einer Bank?


Ein Ausweis war nicht weiter schwierig , er hatte ein paar vor einiger Zeit an verschiedenen Orten deponiert, im Fall das er mal einen brauchen würde. Genauso hatte er auch sein Geld auf mehrere Konten verteilt und an mehreren Orten.
Glücklicherweise hatte niemand seine Ausweise mitgenommen und auch sonst wirkte alles unberührt.


Schon seit langen hatte der Texaner festgestellt, das er kein Bedürfniss hatte, seinen Job länger auszuführen. Menschen umzubringen war einfach nicht wirklich ein erfüllende Job. Jetzt konnte er sich endlich einen neuen suchen. Aber zuerst scheckte er seine Kontodaten. Geld war immernoch etwas das essenzielle zum Leben war.

Die nächstbeste Bank, die ihm einfiel, war eine kleine, in einem ruhigen Dorf. Dort stellte er fest, das von seinem Geld noch genauso viel vorhanden war, wie zuvor. Immerhin das war schon einmal gut, stellte er fest.

Gut gelaunt machte er sich auf den Weg, zur nächsten Bar. Es dauerte nicht lange eine zu finden, die offen war und bereit für Kundschaft. Kurz darauf hielt er ein Bier in der Hand und stand am Tresen.


Der Abend verlief ruhig, auch wenn jeder, der die Bar betrat ihn erst einmal einen überraschten Blick zu warf. Es waren alles ortsansässige des Dorfes, die sich alle kannten. Nur er war ein Unbekannter und damit die einzige Interessante Person in der Kneipe.


,,Auf der Durchreise?"fragte einer der Männer schließlich neugierig.


,,So in etwa."antwortete Sanguine vage.

Und es war auch wahr, er würde nicht lange bleiben. Dieses Dorf war zu klein, ihn zog es mehr in eine große Stadt. Dazu war er sich sicher, das er für die nächsten fünf Jahte in diesem Dorf das Gesprächsthema des Tages sein würde.

Ihn zogen es in eine größere Stadt, wo das Gesetzt der Anonymität herrschte.
Irgendwo im warmen Texas, wo die Winter mild sind und es nicht die ganze Zeit regnet, anders wie Irland.


.........


Der Autohändler sieht Sanguine misstrauisch an, während er ihm die Autos zeigt. Eins nach dem anderen, alle Wagen sind robuste Jeeps oder Maschienen, die zum Farmen geeignet sind.


,,Das hier ist ein Jeep."beginnt der Autohändler und erklärt dann die Vorteile des Autos.
Ehrlich gesagt kann Sanguine mit kaum etwas wovon der Verkäufer redet etwas anfangen, aber er fragt nicht nach. Diesen Fehler hat er einmal begangen und hat nicht vor, diesen Fehler zu wiederholen. Nicht nach der langatmigen Erklärung, die er danach erhalten hatte.


,,Behm ich."entscheidet Sanguine spontant. Ehrlich gesagt sehen aus seiner Sicht alle Jeeps gleich aus, aber das verschweigt er lieber.


Kurz darauf sind die Papiere unterschrieben und das Geld überwiesen. Danach glätten sich die Falten in dem Gesicht des Autohändlers und er wünscht Sanguine eine gute Reise.


Von dem kleinen Dorf, bis nach Dallas zu fahren dauert ewig.
Aber Sanguine ist entschlossen, er war vor längere Zeit in Dallas für einen Auftrag. Das Klima dort ist angenehm warm und inzwischen ist es eine Stadt mit über einer Millionen Einwohner, wenn er richtig liegt.
Eine gute Stadt, um dort ein neues Leben zu beginnen. Er erinnert sich an Die Zeit, in der in Dallas noch mit Baumwolle gehandelt wurde, jetzt soll es eine technologisch Hochburg sein.


........


Mit einem Seufzen lässt Sanguine sich auf das weiche Motelbett fallen. Kurz entspannen sich all seine Muskeln und er schließt die Augen.

Dann öffnet er seine Augen erneut und steht auf. Noch ist er nicht fertig, im Laufe der Jahre hat er Geld beiseite gelegt, aber es wird nicht für ewig reichen.


Entschlossen geht er auf Jobsuche, da er weder studiert hat noch vor hat damit anzufangen, fallen einige Jobs bereits weg. Aber immernoch gibt es genügend Arbeiten, für die man nicht studieren muss.

Nach einigen Hin und Her findet Sanguine eine Anstellung als Barkeeper und bewirbt sich prompt. Zwar hat er keine Arbeitserfahrung aber er ist neugierig auf die Arbeit.


,,Irgendwelche Arbeitserfahrungen in diesem Umfeld?"fragte der Besitzer, der Bar.

,,Nope."antwortete Sanguine. Er hat beschlossen sein neues Leben möglichst ehrlich zu beginnen. (Soweit das als zweihundertfünzig Jahre alter magischer Aufrtragsmörder und Welt der Sterblichen eben geht.)

,,Irgendwelche Erfahrungen mit Arbeit im Allgemeinen?"frage der Besitzer, seine dunkelbraunen Augen mustern Sanguine durchdringend. Sie sitzen sich gegenüber an dem Tresen und mustern sich gegenseitig. Der Barbesitzer ist großgewachsen, schwarz und mustert Sanguine erstaunt, als würde er sich fragen, warum Sanguine hier ist. Um ehrlich zu sein hätte Sanguine auch auf das keine gute Antwort.


,,Nein."weicht Sanguine vage aus. Technisch gesehen, hatt er mehr als zweihundert Jahre Arbeitserfahrung, aber er kann schlecht über seine Zeit als Killer reden.


,,Irgendeine Form von Ausbildung?"


,,Nein."kommt die Antwort sofort. Etwas das ihn tasächlich jetzt seine Entscheidungen von früher überdenken lässt. Er hat weder das College noch irgendeine Ausbildung geschafft, das war irgendwie schlecht für die meisten Bewerbungsgespräche...


,,Hast du irgendwelche Fähigkeiten oder Qualitäten, die dich für diesen Job qualifizieren?"fragte der Besitzer schlussendlich mit gerunzelter Stirn.

,,Nicht wirklich."antwortet Sanguine wahrheitsgemäß. Nichts, was er gelernt hat ist im geringsten nützlich, um in einer Bar zu arbeiten.(Außer man zählte, das er lästige Kunden um die Ecke bringen konnte. Aber dann hätte er im Enddefekt nur eine dauerhafte Anstellung als Killer erreicht.)


,,Oh guter Gott."seufzt der Besitzer und sieht aus als würde er Kopfschmerzen kriegen. Sanguine befällt das vage Gefühlt, das er die Ursache dieser Kopfschmerzen ist.( Tasächlich passierte ihm das häufiger)

,,Das traurigste ist, das du der beste bist, der sich beworben hat."stellt der Besitzer seufzend fest.


,,Heißt das ich kriege den Job?"fragte Sanguine und kann seine Überaschung nicht verbergen. Etwas das der Barbesitzer mit einem Kopfschütteln zur Kenntniss nimmt.

,,Wahrscheinlich, davor müssen wir nur noch ein paar Themen besprechen. Zuerst einmal will ich klar machen, das wir einen Bar sind, die offen für so ziemlich alle Gäste sind. Und ds ungeachtet von ihrem Aussehen oder ihrer Sexualität, Verstanden?"fragte der Mann.


,,Ja."antwortet Sanguine, ihm ist sowieso nie aufgegangen, warum so viele Menschen die Sexualität von anderen Menschen,ihr Problem machten. Solange sie ihr Leben führen, ohne ihn zu stören ist ihm völlig egal, welches Geschlecht ihre Patner haben.

,,Gut. Jetzt da du bald ein Angestellter sein wirst, kannst du mich Jay nennen. Ich bin noch zu jung, um mit meinen Nachnamen angesprochen zu werden."erklärt Jay nachdrücklich. Tasächlich wirkt Jay für einen Barbesitzer eher jung, ungefähr Anfang zwanzig.


,,Mein Name ist Billy."stellt Sanguine sich vor. Er beschließt seinen Doppelnamen zu verkürzen. Falls jemand jemals nach einen toten Billy-Ray Sangukne suchen wird, werden solche Dinge ihm das Leben schwierig machen.


,,Gut Billy, komm morgen um ein Uhr hierher und wir Regeln den Papierkram."bestimmt sein neuer Chef.


,,Perfekt."meint Sanguine nur.


Auf den Weg in sein kleines Apartment, kann er ein Grinsen nicht unterdrücken. Sein neuer Boss scheint ganz in Ordnung zu sein und der Job wirdhoffentlich auch nicht allzu schlecht.


Mit einem Seufzen lässt er sich auf sein Bett fallen. Sein früheres Leben erscheint ihm inzwischen weit weg. Ab und zu träumt er von seinem Tod und den entsetzlichen gefühl in seinem eigenen Blut zu ertrinken. Dazu denkt er noch öfters über Tanith nach, aber dieser Zug ist abgefahren.
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