Alice in the box

GeschichteFantasy, Übernatürlich / P12 Slash
06.06.2019
14.08.2019
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Ich machte die Schachtel auf und wurde hinein gezogen. Es war dunkel. Nur etwas Licht schien von oben herab. Wahrscheinlich der Mond. Ich wurde von jemandem in eine Umarmung gezogen. Derjenige knurrte etwas unverständliches und drückte mich noch näher an sich. Ehrlich gesagt, wusste ich nicht, was ich davon halten sollte.
Ich war nur neugierig darauf, was  in der Box war, die auf meinem Bett gelegen hatte. Ich dachte, meine Mutter hätte sie dort für mich hingelegt.
Und so naiv wie ich war hatte ich sie natürlich geöffnet...

Jetzt, in den Armen des knurrenden Fremden, schellte ich mich innerlich selbst für diese Dummheit.
Ich wusste weder wo ich war, noch wie ich wieder nach Hause kommen sollte. Darüber ob ich wieder zurück kommen würde, machte ich mir erst einmal keine Gedanken.
Das würde sicher irgendwie gehen...

Meine Überlegungen stoppten kurz, als sich dieser komische Typ bewegte. Er schob mich leicht von sich weg. So weit, dass wir uns gerade so ansehen konnten.
Er sah mich so intensiv an, dass ich automatisch meinen Kopf senkte und den Boden betrachtete. Wir waren wohl auf einer Wiese.
Der Typ legte seine Finger unter mein Kinn und drückte es sanft nach oben. Ich musste ihn so wieder ansehen und nahm das erste Mal bewusst wahr, wie er eigentlich aussah.

Ich blickte in ein warmes Braun mit einem goldenen Schimmer, welches in der Dunkelheit unglaublich geheimnisvoll wirkte.
Volle Lippen und leicht zurück gegelte Haare vielen mir als nächstes an ihm auf.

Also alles in Einem sah er wie jeder andere junge Mann aus.
Ein allerwelts Gesicht.
Und doch ist irgendetwas um ihn herum, was meinem Blick nicht von ihm abwenden lässt.

Irgendetwas mystisches.

Dann beugte er sich langsam zu mir herunter. Ich konnte seinen Atem auf meiner Wange spüren. Seine Augen flackerten plötzlich in einem leuchtendem rot und die Pupillen waren wie die einer Katze. Ich hielt bei diesem Anblick instinktiv die Luft an und erstarrte.

Als er mit seiner Nase über meine Kehle strich,  versuchte ich  das Beste zu hoffen.
Das war doch bestimmt nur ein Traum!

Ich fühlte, wie er mir einen Kuss auf meine Halsschlagader gab. Einen Moment später, biss er auch schon zu.

Seltsamerweise konnte ich keinen Schmerz spüren. Es war eher so als hätte man mich betäubt.

Würde ich zurück gebracht werden, wenn ich hier tatsächlich ausgesaugt werden würde?
Könnten meine Eltern mich richtig beerdigen oder werde ich von diesem Typen einfach vergraben? Oder wie eine Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt...?

Meine Sicht begann langsam zu verschwimmen...

Alles nur wegen dieser komischen Schachtel und meiner Neugier!

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Hallo!
Das ist meine erste Geschichte.
Sie sollte eine Kurzgeschichte für die Schule sein, die auch hier zu Ende sein sollte. Aber da ich noch mehr Ideen für sie hatte, konnte ich sie einfach nicht beenden.

Ich wollte auch mal sehen, wie sie euch so gefällt und habe auch gleich eine Frage:

Was denkt ihr ist dieser komische Typ mit den schönen Augen?

Ich würde mich über eure Antworten freuen!