Kung Fu - The Protector

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
Legolas OC (Own Character) Thranduil
06.06.2019
05.08.2019
12
18207
5
Alle Kapitel
13 Reviews
Dieses Kapitel
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Hey
Dies ist die Geschichte zu dem One Shot "Master vs Apprentice".
Es ist eine Anlehnung an den ersten Film "Kung Fu Panda", doch wird vieles anders kommen als im Film.
Zudem widme ich diese Geschichte Sabi334. ;) Du unterstützt mich immer wieder mit deinen tollen Reviews und hältst mich am weiterschreiben. Vielen Dank. Ich hoffe dir wird diese Geschichte gefallen so wie dir der One Shot gefallen hat.
Nun wünsche ich euch viel Spaß beim lesen des ersten Kapitels und ich freue mich auf eure Rückmeldung. ^^

Beste Grüße
Alphawolf7










-Kapitel 1-

In einem anderen Jahrhundert:


In China in einem kleinen Dorf dessen Name „Imladris“ war lebte der junge Mann Legolas Greenleaf. Er hatte langes glattes blondes Haar und stechend blaue Augen. Zusammen mit seinem Vater Martis hatte er ein kleines Nudelsuppen Restaurant und über dem Laden wohnten die beiden. Sein Traum war es mit seinem Vater das Nudelsuppen Restaurant zum Besten in ganzen Dorf zu machen. Schon als kleiner Junge war dies sein Traum gewesen.
Zudem wurde das Dorf vor angriffen beschützt. Die Gruppe nannte sich „The Furious Five“ und waren Meister im Kung Fu. Jeder kannte sie in diesem Dorf. Ihre Namen waren Aragorn, Arwen, Gimli, Boromir und Tauriel. Ihr Meister war der Legendäre Kung Fu Krieger Thranduil Oropher. Dessen Meister war Gandalf der Weise. Legolas sah zu ihnen auf. Sie waren seine größten Helden, doch wollte er kein Krieger werden, er wollte nur zusammen mit seinem Vater ein ruhiges und bescheidenes Leben führen.
„Legolas könntest du mir bitte helfen?“, hörte er seinen Vater von unten rufen.
„Ich komme!“, rief Legolas.
Schnell zog er sich noch sein weißes Hemd über. Dazu trug noch seine braune Hose und braune Sandalen. Eine Kette mit einem wunderschönen roten geschliffenen Stein hing um seinen Hals. Es war ein Geschenk seiner Mutter gewesen, bevor sie an einer Grippe gestorben war. Traurig hielt er die Kette in seiner Hand und sah sie an.
„Ich werde auf Papa aufpassen“, sagte Legolas zu sich selbst und strich über den glatten Stein.
Schnell lief er die Treppe hinunter und konnte gerade noch zwei Schüsseln auffangen die vom Regal fielen.
„Das war knapp“, sagte er und gab das Geschirr lächelnd seinem Vater.
„Da bist du ja“, antwortete Martis lächelnd.
Sein Vater hatte blaue Augen und dunkles langes Haar. Er trug genau das gleiche wie Legolas, nur das sein Hemd blau war und er noch eine weiße Schürze, die bereits ein paar Flecken abbekommen hatte.
„Hier, könntest du die zwei Schüsseln mit Nudelsuppe bitte an Tisch vier bringen?“
„Natürlich.“
Legolas nahm das Tablett aus Holz, wo die Schüsseln draufstanden, öffnete die Tür und ging hinaus in den kleinen Vorhof, wo insgesamt acht Tische standen und diese voll besetzt waren.
„Hier bitte eure Nudelsuppen, lasst es euch schmecken“, sagte Legolas lächelnd, nachdem er die beiden Schüsseln serviert hatte.
Legolas ging zurück in die Küche und stellte das Tablett an die Wand. Nervös spielte er mit seinen Fingern.
„Was hast du auf deinem Herzen mein Sohn?“, hörte er Martis sagen. Legolas schaute auf und sah, wie sein Vater ihn mit einem wissendem Lächeln an sah. „Du weißt, dass du mit mir über alles reden kannst.“
„Nun ja… ich wollte dich fragen…“, Legolas atmete tief durch, bevor er weiter sprach. „Ich wollte dich fragen, ob ich zum Festival in den Tempel gehen könnte? Heute wird der Beschützer des Tempels gewählt und ich… ich würde so gerne dahin gehen.“
„Wann fängt es denn an?“, fragte sein Vater, während er eine Karotte schnitt.
„Es wird um Punkt Mittag anfangen.“
„Das heißt du hast noch drei Stunden mir bei den Nudelsuppen zu helfen“, antwortete Martis.
„Moment. Heißt das etwas, dass ich dahin darf?“, fragte Legolas erstaunt und überrascht zugleich, in seinem Bauch startete ein kleines Feuerwerk.
Sein Vater drehte sich lächelnd zu ihm um.
„Ja, dass heißt es, mein Sohn.“
„Danke! Danke, danke!“, rief Legolas und fiel seinem Vater um den Hals.
„Vorsicht ich habe ein Messer in der Hand“, sagte Martis und tätschelte lächelnd den Rücken seines Sohnes. „Komm, unsere Gäste warten auf ihre Nudelsuppen.“
„Jawohl, Papa“, sagte Legolas fröhlich und begann mit seinem Vater frische Nudeln aufzusetzen.


Etwas weiter entfernt von dem Dorf an einem Waldrand erschien eine Gruppe von hässlich aussehenden Kreaturen. Sie hatten spitze Ohren und manche waren gebeugt, krummbeinig und langarmig mit geschlitzten gelb-, grün- oder rotleuchtenden Augen. Ihre Haut war dunkel beinahe schwarz. Sie hatten schütteres Haar, Fangzähne und bekleideten sich mit schmutziger Kleidung aus Tierhäuten und Fellen. Ihre Waffen waren aus schwarzem Stahl gefertigt und bestand traditionell aus Dolchen, Picken, Speeren, Krummsäbeln, Schilden und kurzen Hornbögen; dazu trugen sie schwarze Umhänge, Ringpanzer und Helme mit breitem Rand und schnabelartigem Nasenschutz.
„Leute, da gibt es ein Dorf das noch nicht zerstört ist“, sagte ihr Anführer hämisch lachend. „Lasst es uns dem Erdboden gleich machen!“
Seine Kameraden jubelten und liefen los.



Es war kurz vor Mittag und die Dorfbewohner waren bereits auf dem Weg zum Tempel. Legolas legte seine Schürze ab und wollte schon losgehen, doch drehte er sich nochmal zu seinem Vater um.
„Papa, willst du denn nicht mitkommen?“, fragte er.
Martis sah ihn lächelnd an.
„Nein, mein Junge, Kung Fu ist nichts für mich“, antwortete er und schälte eine Kohlrübe. „Ich werde in unserem Laden bleiben und weiter die Gäste betreuen. Geh nur, mein Sohn. Wenn du wieder zurück bist erzählst du mir alles, okay?“
„Das werde ich auf jeden Fall!“, versprach Legolas lächelnd und lief los.
Sein Vater sah ihm lächelnd nach, bevor er sich der Kohlrübe wieder zu wand.
Legolas lief durch die Menge und weiter hoch die vielen Stufen. Vollkommen außer Atem kam er vor dem großen Tor am Tempel zum stehen. Seine Augen weiteten sich, als er es sah. Das Tor war rot und auf beiden Türen war jeweils ein goldener Drache zu sehen.
‚Das ist wunderschön’, dachte Legolas lächelnd.
Viele Bewohner warteten ungeduldig vor dem Tor, klopften oder riefen laut das sie das Tor gefälligst jetzt öffnen sollten. Er schüttelte seinen Kopf, wieso mussten die Menschen immer so ungeduldig sein? Warum konnten sie nicht einfach mal warten und solange die Natur beobachten? Legolas drehte sich um und beobachtete das Geschehen um sich herum. Vögel flogen umher, die Sonne schien hell vom wolkenlosen Himmel und ein Eichhörnchen knusperte am Haselnussbaum, der neben dem Tempel stand. Legolas ging langsam lächelnd darauf zu und hob ein paar der herunter gefallenen Haselnüsse auf. Daraufhin hielt er seine Hand ausgestreckt dem Eichhörnchen hin. Zunächst begutachtete das Tier die Hand voll von Nüssen misstrauisch. Vorsichtig lief es den Baumstamm hinunter, wobei Legolas sich langsam hinhockte und seine Hand auf den Boden legte. Das Eichhörnchen kam langsam angelaufen, schnupperte. Es kam immer näher, sein Blick war starr auf den Menschen gerichtet.
„Ich tue dir schon nichts“, sagte Legolas freundlich.
Das Eichhörnchen erreichte seine Hand, schnupperte daran und als keine Gefahr von ihm auszugehen schien nahm es sich eines der Haselnüsse und begann diese zu knacken. Lächelnd sah Legolas dem Tier dabei zu.
Erst als die Glocke des Tempels geläutet wurde unternahm das Eichhörnchen erschrocken die Flucht zurück auf den Baum. Legolas legte die restlichen Haselnüsse auf den Boden.
„Auf wiedersehen, kleiner Freund“, sagte er freundlich und drehte sich um, um den Dorfbewohnern durch das Tor zu folgen. Doch bevor Legolas das Tor durchschritt atmete er noch einmal tief durch. Mit einem Lächeln auf den Lippen trat er ein. Lautes Trommeln empfing ihn...
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