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Ein etwas überstürztes Liebesgeständnis

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteAngst, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Andrea Herrera Robert Sullivan
06.06.2019
06.06.2019
1
1.405
 
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06.06.2019 1.405
 
Eine kurze knappe kleine Geschichte über mein Lieblingspairing :)


Andy und Sullivan standen in ihrer Küche und tranken gerade ihren Wein, nachdem sie etwas gegessen hatten.
Leider war das Essen nicht besonders gut gewesen, aber sie hatten auch einen neuen Lieferservice genutzt, der sich leider als nicht so toll heraus gestellt hatte.
Aber das war etwas womit sie umgehen konnten und sie wussten schließlich  das es vielleicht nicht ihren Vorstellungen entsprechen würde und man lernte eben nur aus Fehlern.
Sie genossen das Schweigen welches sie umgab und sahen sich hin und wieder einfach nur lächelnd an.

„Ich bin schon seit einer Weile in dich verliebt.“ ließ Sullivan auf einmal die Bombe platzen und schlug sich erschrocken die Hände über den Mund.
So hatte er das bestimmt nicht sagen wollen und vor allem nicht ohne das sie in irgendeine Weise jemals auf dieses Thema gekommen wären.
Panik kam in ihm auf und sie konnte diese ganz genau aus seinen Augen heraus erkennen.
Aber es war die Wahrheit, er liebte sie.
Sein Herz schlug unwahrscheinlich schnell und er konnte das Blut in seinen Ohren rauschen hören. Sie ging ihm einfach unter die Haut , machte ihn so oft Sprachlos .
Sie hatte sich mit ihm angefreundet , hatte versucht auf ihn einzugehen und das von Anfang an und das obwohl er ziemlich harsch auf das Team reagiert hatte.
Er hatte sie erziehen wollen, doch Andy hatte sich ihm in den Weg gestellt und ihm die Stirn geboten.
Und nun waren sie Freunde und er hatte einfach nicht die Klappe halten können.

„Oh wow...eh..“ Andrea Herrera war für einen kurzen Moment sprachlos, sie wusste nicht ob sie sich verhört hatte, er konnte das doch nicht wirklich gerade gesagt haben, oder?
„Okay..., ich merke schon dass das nicht das war was du hören wolltest und ich weiß das ich nicht die beste Wahl für einen potentiellen Partner bin, vor allem nicht für dich.
Ich bin vorbelastet, habe meine Frau verloren und bin deshalb noch immer verletzt und werde es wohl auch immer sein,...also es tut mir leid das ich dir das so um die Ohren gehauen habe.“ sagte er traurig , hatte sie jedoch einfach nur Missverstanden, oder viel mehr ihre Reaktion.
Sie war einfach nicht darauf vorbereitet gewesen und wollte nicht einfach nichts sagen.
Sie konnte nur einfach nicht glauben das sie ihn richtig verstanden hatte .
„Hey, nein nein …
Sag das nicht, du bis toll, wirklich, ich war einfach Sprachlos, das ist alles.“ sagte sie mit einem nervösen Lächeln auf den Lippen.
„Und nun da du es weißt, was denkst du darüber?“ er war so nervös, wenn sie nicht das selbe fühlte, dann würde das hier ziemlich Seltsam werden und er hätte ihre Freundschaft ruiniert.
„Ich dachte nicht das du dich in mich verlieben könntest, oder das du es überhaupt könntest....“ sie dachte über die richtigen Worte nach und auch darüber was sie sagen konnte um ihm ihre Ängste und Sorgen zu erklären.
„Ich habe angst das du irgendwann merkst das du mich über hast und das du mich dann verlässt.“ sie wusste nicht wo all die Worte hin waren die eben noch durch ihren Kopf geschossen waren, aber er brachte sie einfach so durcheinander und sie hatte Angst das Falsche zu sagen, denn sie wollte ihm definitiv nicht vor den Kopf stoßen.
„Und was willst DU?“ er stellte sich vor sie, sah in ihre wunderschönen Augen und sah das Feuer in ihnen brennen.
„Dich, ich will mit dir zusammen sein, aber ich habe Angst das du mich verlässt, das du eines Tages aufwachst und merkst was du für einen Fehler mit mir gemacht hast und ich die Mühe einfach nicht wert bin.“ sagte sie ihm die Wahrheit darüber das sie Angst hatte am Ende verletzt zu werden, nur weil er irgendwann merkte das sie nicht die richtige Person für ihn war, das sie einfach nicht genug war.


Sullivan lächelte sie sanft an, sie machte sich zu viele sorgen, er war ihr doch bereits völlig verfallen.
Er berührte zaghaft ihr Gesicht, hielt es zwischen seinen Händen, ehe er ihre süßen Lippen mit seinen versiegelte.
Es war nur eine kleine Berührung ihrer Lippen, doch es entfachte eine Explosion in ihrem Körper, das ein Feuer hinterließ und ihr ganzer Körper zu kribbeln anfing.
Lächelnd entzog er sich ihr wieder, ließ sie aber nicht los.
„Du weißt das ich mich nicht einfach so anderen Menschen gegenüber öffne und auch das ich lange brauche um einem Menschen zu vertrauen, aber mit dir war das so einfach.
Ich bin bald Wahnsinnig geworden, versteh mich bitte nicht falsch, aber ich habe das schon lange nicht mehr gefühlt, eigentlich nie wieder seit ich Claire verloren habe und dann kamst du in mein Leben und hast es völlig auf den Kopf gesellt.
Du hast die Mauern eingerissen die ich so sorgsam aufgebaut und geschützt habe .
Du, Andrea Herrera, hast mich um deinen kleinen Finger gewickelt, hast mich mit diesem besonderen Lächeln bedacht, deine Augen die in meine Seele zu schauen scheinen und deine kleinen Berührungen haben noch stunden später auf meiner Haut gekribbelt.“ Andy grinste ihn an, ihre Augen funkelten genauso wie seine.
„Siehst du, dieses Lächeln meinte ich.
Es ist so umwerfend, du bist umwerfend.“
„Es klingt danach als hätte ich dich verführt.“ lachte sie kurz auf, denn sie hatte nie etwas anderes getan, als seine Freundin zu sein, für ihn da zu sein.
„Das hast du, mit jedem einzelnem Tag.
Du hast mich dazu verführt dir zu vertrauen, mich dir zu öffnen und alles über dich wissen zu wollen.
Ich wollte jeden Tag nur noch mit dir verbringen und du hast mich dazu gebracht mich in dich zu verlieben.
Ich habe durch dich gelernt auf mein Herz zu hören und das habe ich getan.“ Andys Sicht wurde unklar, Tränen suchten sich den Weg über ihre Wangen, aber sie lächelte dabei.
„Also ist es gut das ich dich ''Verführt'' habe?“
„Du hast keine Ahnung wie toll es ist sich wieder so Lebendig zu fühlen und du hast mir das geschenkt, du hast mir ein Leben geschenkt, ein neues.“ Seine Augen suchten Antworten in ihren und er hoffte das er sie nicht verschreckte.

„Und du bist dir sicher das du nicht Dankbarkeit mit Liebe verwechselst?“ es war nicht so das sie ihm nicht glaubte, denn das tat sie, aber es lief genauso wie in ihren Träumen und in diesen lächelte er sie immer an, sprach mit dieser verführerischen und sanften Stimme und lullte sie ein, nur damit sie erwachte und feststellte das sie alleine war.
Doch das hier war kein Traum, er stand vor ihr, lächelte sie an und sah sie mit seinen wunderschönen warmen Augen an.
„Du bist so eine Kluge und Charmante Frau, du bist so wunderschön, Andrea.
Alles an dir ist einfach schön.
Von deinen tollen Augen, zu deinem grandiosem Lächeln , dieser makellosen Haut, diesem wundervollem heißen Körper und deinem wunderschönen Verstand.
Du bist eine Herausforderung, du kannst so Frech und Ernst zur selben Zeit sein und ich weiß mit Sicherheit das ich dich Liebe.
Natürlich bin ich dankbar für alles was du für mich getan hast, aber das erklärt einfach nicht warum ich dieses kribbeln fühle wann immer ich dich auch sehe, auch nicht warum ich immer so dümmlich grinsen muss, wenn ich an dich denke oder wir uns über den weg laufen und erst recht nicht und das ist der wichtigste Grund, es erklärt nicht warum sich meine Brust zusammen zieht, sobald ich dich mit einem anderem Mann sehe.
Ich Liebe dich Andy und es fühlt sich einfach nur toll an es dir endlich sagen zu können.“ Andy war erneut Sprachlos, noch nie hatte ihr jemand solch ein Geständnis gemacht, sie mit all dieser Liebe beschrieben.
Ihre Wangen waren feucht, die Tränen liefen einfach so weiter , ohne das sie daran etwas ändern konnte, aber das wollte sie auch nicht.
Es war so einfach sich ihm gegenüber zu öffnen, sie fühlte sich von ihm verstanden.
„Wow.“ brachte sie Atemlos heraus.
„Bist du wieder Sprachlos, oder kannst du auch etwas sagen,das irgendwie wie ein zusammenhängender Satz klingt?“ lachte er Nervös und kratze sich am Hinterkopf.
„Ich liebe dich auch Robert und nun halt die Klappe und Küss mich endlich richtig.“ lachte sie, sie hatte so lange darauf gewartet und nun war es endlich soweit.
„Du bist wirklich etwas besonders Herrera.“ flüsterte er gegen ihre Lippen und küsste diese geschmeidigen Kurven und seufzte.
„Du bist auch gar nicht so übel.“
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