Fate/Oculos

von Hava
GeschichteAbenteuer, Mystery / P18
OC (Own Character)
06.06.2019
01.07.2019
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Auch wenn die Nebenwirkungen der Illusion nur selten kamen, halten sie jedoch lange nach. Am nächsten Morgen fühlte sich Noctis dementsprechend Müde und erschlagen, an solchen Tagen nahm er nie Aufträge an, und blieb auch lieber für sich. Gerade weil er aufgrund der Nebenwirkungen schlechte Laune hatte.
Er begrüßte Semiramis freundlich als er sie im Wohnzimmer antraf, betrat jedoch danach das Badezimmer, wo sich seine böse Vorahnung bestätigte.
Die Schuppen hatte sich weiter ausgebreitet, reichten nun bis zur Hälfte seines Unterarmes und wanderten auch seinen Arm weiter nach Oben, dabei hatten sie seinen Ellenbogen schon eingenommen.
Es war egal wie stark man positiv denken mochte, diese Sache würde nicht gut ausgehen. Auch wenn sie ihn nicht wirklich einschränkte.
Soweit er wusste, war er mit einem seltenen Magier – Gen geboren, von dessen Fall nur zwei weitere bekannt waren.
Einer der das Herz eines Servants erhalten hatte, und sich dadurch immer mehr zu einem Drachen verwandelt hatte, und ein anderer der gestorben war, bevor sich die Symptome groß ausbreiten hatten könnten.
Soweit er es beurteilen konnte, war er einem späteren Stadium. Die Frage war nur wie weit es sich ausbreiten konnte und ob es seine Gesundheit beeinträchtigen würde.
Bisher war er in seinem Leben zwar Krank geworden, meist jedoch nur an einer Erkältung.
Was bedeutete, dass sein Immunsystem noch funktionierte.
Selbst in den Aufzeichnungen des Vatikans hatte er nichts über dieses Gen herausfinden können. Fakt war jedoch, dass es nur bei Magiern ausbrach, auf normale Menschen hatte es keinen Effekt, selbst wenn diese das Gen haben sollten.
Das Problem was sich Noctis nun stellte war, dass seine Armstulpen es nicht mehr großartig verdecken konnte. Die Schuppen waren zu Dick und Scharfkantig geworden, als dass der Stoff sie hätte verbergen können.
Da er heute sowieso zu Hause bleiben würde machte, dass im Moment nichts, jedoch musste er sich etwas für später einfallen lasse.
Also ließ er die Armstulpe am rechten Arm weg.
Als Semiramis seinen Arm sah, wurden ihre Augen groß. Er seufzte und erklärte es ihr, bevor sie eine Frage stellte.
„Es nennt sich Scala Draco Magnus, es ist ein äußerst seltenes Gen welches sich nur bei Magiern bemerkbar macht. Die Symptome siehst du ja. Mehr ist darüber leider nicht bekannt.“
Besorgt erhob sich die Königin Assyriens, nahm seinen Arm in die Hände und fuhr vorsichtig mit der Spitze eines Fingers über die Schuppen.
„Hast du Schmerzen?“
Er schüttelte den Kopf.
„Wächst es schnell?“, fragte sie und sah ihm in die Augen.
„Es wächst meist, wenn ich unter erhöhtem emotionalen Stress oder allgemeinen erhöhten Stress stehe. Oftmals wächst es dann gut neun bis zwanzig Zentimeter.“
Sie musterte die Grau – Weißen Schuppen erneut, er konnte jede einzelne Berührung von ihr spüren, und genoss diese sogar.
Semiramis Finger zuckten zurück, als die Schuppen sich bewegten und neue aus seinem Arm traten, und sich dann den anderen anpassten.
Aha.
Also wuchsen sie auch, wenn sein sexuelles Interesse erwachte.
Das könnte eventuell zu einem Problem werden, gerade weil Semiramis auch noch sein Typ von Frau war.
Schwarzhaarig, gut gebaut, dazu noch Anständig und Führsorglich und sie hatten einen guten Charakter.
Ihre Augen verengten sich, als sie ihn ansah.
„Stehst du jetzt gerade unter Stress?“
Er nahm seinen Arm aus ihrer Hand, ließ die Finger der Hand knacken.
„Nicht direkt, nein.“
Kurz sah sie ihn verwirrt an, dann wurde ihre Mine überrascht und sie sah an sich herunter. Dann schien sie es zu bemerkte, und räusperte sich.
„Nun, an der Tatsache, dass ich eine Frau bin und du ein aktiver Mann, können wir nichts ändern.“
Er machte eine lässige Handgeste.
„Das wöllte ich auch nicht.“
Während der nächsten Minuten überprüfte er seine Lebensmittelvorräte, und stellte fest, dass er einkaufen musste.
So konnte er jedoch nicht raus, und ein Illusionszauber auf seinen Arm zu legen, würde nur unnötig viel Mana kosten.
Also versuchte er doch die Armstulpe einmal, wie zu erwarten gewesen war, sah man die Schuppen deutlich und der Stoff der Stulpe riss ein.
Und ein Pullover im Sommer wäre deutlich zu auffällig, also tat er, dass, was ihm am unangenehmsten war.
„Semiramis, könntest du mir vielleicht einen Gefallen tun?“
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