It's like I can't breathe

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 Slash
Eren Jäger Levi Ackermann / Rivaille
05.06.2019
12.06.2019
2
1586
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Mou hitori no boku ~ Mein anderes Ich
Als ich dich zum ersten mal traf, verliebte ich mich sofort  in dich. Ich wusste, das du mein anderes Ich bist, der der meine finstere Seite inne trug und ich hatte recht.



Ich schloss meine Augen und ballte meine Hand zu einer Faust und legte sie auf meine Brust, dort wo mein Herz schlug - Schnell und kräftig. Danach, wenige Augenblicke später, öffnete ich sie wieder und blickte in sein Gesicht. Eine Träne kullerte meine Wange hinunter. Es war einer unserer berühmten Streits. Etwas kleines hatte ihn aufgeregt und ich beschützte meinen Stolz. Ich wollte nicht wie ein kleines Kind behandelt werden und auch einmal frei sein, die kühle Luft riechen ohne das jemand meine Hand festhielt.

„Warum,… warum behandelst du mich so?!“, ich blickte Levi erbost an, auch wenn es mir später leid tun würde. Ich liebte ihn  und das wusste er ganz genau, weshalb er sich nahezu alles erlauben konnte. Manchmal hasste ich Levi dafür, aber es würde niemals diese starke Zuneigung zu ihm zerbrechen.

„Tch.-„, Levi verschränkte seine Arme vor seiner Brust. „-eine höhere Intelligenz hätte ich dir schon  zugetraut, aber ich lag wohl falsch. Du kannst einfach nichts, Balg. Du raffst einfach nicht, wenn jemand nur an deine Wäsche möchte, also  verbiete ich dir einfach so dich mit diesem Typen zu treffen.“

Ich öffnete ungläubig meinen Mund und schloss ihn wieder. Ich wusste nicht, was ich darauf sagen sollte. Also handelte ich einfach. Ich stieg aus der Dusche und schnappte mir ein Handtuch, mit dem ich mich abtrocknen wollte. In meinen Ohren rauschte noch immer das Wasser. Ich blickte nicht mehr nach hinten, als ich schon den weichen Baumwollstoff auf meine Haut legte. Im nächsten Moment, spürte ich aber schon eine kräftige Hand auf meiner Schulter, die mich zurück drängte. Hart krachte ich gegen die geflieste Wand. Schmerzend hielt ich meinen Rücken und versuchte mich wieder zu fangen. Wut keimte in mir auf und diese wollte ich gerade an meinen Freund auslassen, aber sein Blick ließ mich wie paralysiert dastehen. Ich wusste nicht, was gerade geschehen war oder warum Levi so gehandelt hatte, aber man würde es mir wohl bald zeigen.

„Ich…-„, nach einer gefühlten Stunde konnte ich dann doch noch meine Stimme erheben, aber alles was aus meinem Mund kam, waren undeutbare und gekrächzte Wörter, deren, zusammengefasst,  keinen Sinn  ergab. Ich keuchte auf, als Levi sein Fuß ich meinen Bauch rammte. Schmerz überrannte mich wie ein Felsbrocken. Ich legte mein Hand auf meinen Bauch, während sich meine Augen weit öffneten.

„Le-„, der nächste Schlag, ließ mich sofort wieder verstummen. Ich wollte mich wehren, aber meine Bewegungen waren zu langsam. Er fing sie alle ab. Mit Leichtigkeit, brachte er mich fast in Ohnmacht. Blut floss bereits aus meinen Mund und bahnte sich den Weg über mein Kinn. Hustend versuchte ich mich wieder aufzurichten, als Levi schweratmend auf seine Knie ging. Außer Atem legte er seine Hand auf meine dicke Wange.

„Ich möchte dich nur beschützen, hörst du? Er würde dich mir nur wegnehmen wollen, Eren.“, ich schaute auf in seine Sturmgrauen Augen. Ich wollte ihn hassen, ihn verlassen, aber meine Mundwinkel verzogen sich zu einem lächeln. Vielleicht lag es nur an unserem Pakt, aber ich konnte mich nicht aus seinen schwarzen Fängen befreien. Ich konnte nicht anders als ihm zu vergeben, aber nicht in diesem Moment, erst als er seine Hände wandern ließ. Es war für ihn eine Leichtigkeit meine erogenen Stellen zu reizen, weil ich nackt war. Klar wollte ich es erst nicht, das er sich an meinen Schwanz verging, aber seine Lippen an meinen, ließ meine gegenwähr sofort in Keim ersticken. Seine Zunge suchte sich den Weg und leckten über meine Zahnreihen. Ein Stöhnen entwich meiner Kehle, als sein Daumen kreisende Bewegungen auf meine Eichel ausübte. Ich presste meine Augenlider zusammen und genoss. So liebsam war er bisher nur bei unserem ersten Mal gewesen und ich hatte lange darauf gehofft, das er es wieder wäre und heute,… heute spürte ich seine Liebe zu mir so stark, wie noch nie zuvor.

„L-Lev-ahhh!“, stöhnend krallte ich mich an seiner Schulter fest. So schnell bin ich noch nie gekommen und zugegebenermaßen, war mir diese Tatsache Peinlich. Aber was konnte ich dafür, wenn er es so gut konnte?

Ich ließ meinen Kopf neben seinen fallen und atmete schnell. Ja, ich hatte recht. Unsere Beziehung ging bereits seit 14 Tagen, 13 Stunden und 55 Minuten. Unsere Bindung bestand seit unserem ersten Augenkontakt. Er hatte nicht lange gezögert und mich, ein Omega, so schnell es nur ging an sich gebunden ohne das wir uns richtig kennenlernen konnten. Sein Biss war noch immer Sichtbar an meinen Hals und ich trug ihn mit Stolz. Und ich hatte gewusst, das er mein anderes Ich ist. Wir ticken im Grunde fast gleich, nur das sein Charakter eines Alphas würdig ist. Ich mochte die Finsternis, die sich langsam an meinem Herzen zu schaffen machte, also wieso sollte  ich dann weg von ihm wollen?


~*~*~*~

Danke, für die ganzen Geschenke von euch! Ich habe mich so gefreut, das ich erst einmal hier weitergeschrieben habe. Die anderen sind aber in Bearbeitung! (Diese Geschichte hat auch vorrang, weil hier die meisten Leser gerade sin. ^^").
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