Master vs Apprentice

GeschichteFantasy / P12
OC (Own Character) Thranduil
05.06.2019
05.06.2019
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Hi
Es ist ein wenig wie in Kung Fu Panda *hust*, aber ich habe es ein wenig *hust* umgewandelt. Master Shifu (Thranduil) vs Tai Lung (OC). Wünsche viel Spaß beim lesen. ;)

Beste Grüße
Alphawolf7










-Master vs Apprentice-

Der Himmel war finster, kein Stern war zu sehen. Es donnerte laut, die Blitze erschienen am Himmel. Wolken so schwarz wie die Nacht. Ein Mann stand auf einem Berg an einer Treppe. Hinter ihm war ein großer Tempel aus Stein. Viele Kilometer weit sah er die Lichter der Lampen die aus dem Dorf weg führten. Sein langes blondes glattes Haar wehte leicht im Wind. Seine eiskalten blauen Augen schauten starr hinaus. Er trug eine schwarze Tunika, wo ein goldener Drache gestickt worden war. Auch seine Hose sowie seine Sandalen waren schwarz. Sein Name war Thranduil Oropher. Ein weiterer Blitz erhellte den dunklen Himmel und auf einmal stand ein Mann vor ihm. Dieser war ganz in dunkles rot gekleidet mit einem schwarzen Drachen eingesteckt. Er hatte langes dunkles glattes Haar und stechend grüne Augen. Seine rechte Hand glich die einer Kralle eines Adlers.
„Ich bin zurückgekehrt, Meister“, sagte der Mann und verbeugte sich leicht vor ihm.
„Dies ist nicht mehr dein zu Hause, Manro, und ich bin nicht länger dein Meister“, antwortete er seinem ehemaligen Schüler.
„Ja, ich hörte davon“, ein amüsiertes Grinsen erschien auf dem Gesicht des Mannes. „Du hast jetzt einen neuen Favoriten. Also… wo ist dieser… Legolas.“ Manro lachte. „Habe ich ihn etwa verjagt?“
„Dieser Kampf wird nur zwischen uns beiden sein“, antwortete Thranduil kühl.
„So wird es also sein…“
„Es muss so sein!“, sprach Thranduil und ging in Angriffsstellung.
Manro sprang hoch in die Luft, nur um mit voller Wucht wieder hinunter zukommen, wodurch die Erde ein paar Risse bekam. Thranduil sprang zurück, um so ein wenig Abstand zwischen sich und seinem Feind zu bekommen, doch dies hielt seinen ehemaligen Schüler nicht auf. Mit seinem Fuß hob er einen Brocken aus dem Boden und trat ihn, sodass dieser nun auf Thranduil zuschoss. In Thranduil’s rechter Hand erschienen schwarze Flammen mit kleinen Blitzen. Er konzentrierte seine Kraft. Seine Hand schoss hervor und der Brocken wurde zerstört. Doch genau in dem Moment kam Manro angeflogen und schlug Thranduil mit geballter Faust in das Gesicht. Er krachte durch das geschlossene Tor des Tempels, machte in der Luft einen Salto und kam auf den Füßen wieder auf. Sofort ging Thranduil wieder in Angriffsstellung. An seiner linken Schläfe floss Blut herunter.
„Ich verrottete 30 Jahre lang im Gefängnis wegen Eurer Schwäche!“, schrie Manro wütend.
„Seinem Meister zu gehorchen ist keine Schwäche!“, entgegnete Thranduil.
„Ihr wusstet, dass ich der nächste Beschützer von diesem Tempel werden würde, aber als Gandalf sich anders entschied, was habt Ihr getan?! Was habt Ihr getan. Gar nichts!!“, schrie Manro.
„Du warst nicht auserwählt der Beschützer dieses Tempels und seiner Geheimnisse zu sein, dies war nicht meine Schuld!“
„Nicht Eure Schuld!?“
Manro ging auf Thranduil zu, wodurch dieser weiter zurückwich.
„Ihr habt in mir Träume erwecken lassen!“, rief Manro und griff an, doch Thranduil verteidigte sich und konnte ihn ein paar Meter weit weg werfen, doch sein Schüler stand auf. „Wer hat mich trainiert bis meine Hände bluteten und meine Knochen brachen!“ Er schnappte sich ein Schild und schmiss es auf Thranduil, doch dieser wich aus. „Wer hat mir mein Schicksal verwehrt!“ Manro ließ Speere auf seinen ehemaligen Meister zuschießen, doch dies war kein Problem für Thranduil. Sein Feind sprang hoch und hatte sich ein Katana geschnappt. Mit einem wütenden Schrei ließ er es auf Thranduil niedersausen, doch dieser hielt es mit seiner rechten Hand auf. Schwarze Flammen mit kleinen Blitzen hatten sich um die Hand gebildet.
„Es war niemals meine Entscheidung gewesen dies zu treffen!“, antwortete Thranduil und mit diesen Worten umschloss er die Klinge des Katanas sodass die schwarzen Flammen es zerstörten.
Thranduil trat blitzschnell Manro in den Bauch, sodass dieser nach hinten flog. Sofort griff er seinen Feind an, doch Manro konterte den Angriff. Er konnte ihn blocken und einen Gegenangriff starten, doch auch Thranduil stoppte diesen. Als er einen Angriff starten wollte spürte er einen plötzlichen brennenden Schmerz in seiner Taille. Thranduil’s Augen weiteten sich. Er sah an sich herunter. Manro hatte seine Krallen Hand hinein gebohrt. Blut tropfte auf den Stein Boden. Thranduil wich von seinem ehemaligen Schüler zurück und presste seine Hand auf die Wunde. Er hustete Blut.
Plötzlich spürte Thranduil die Hand von Manro an seiner Kehle und als nächstes die Wand in seinem Rücken.
„Mach mich zum Beschützer dieses Tempels!“, befahl ihn Manro wütend.
„Ich würde eher sterben als dies zu tun!“
In diesem Moment spürte Thranduil, wie sich die Hand um seine Kehle weiter zuzog. Er würgte. Erneut entfachte er die schwarzen Flammen mit den Blitzen und konnte Manro am Arm verletzen, sodass dieser ihn sofort losließ. Dies nutzte Thranduil um einen Angriff zu starten. Auch wenn seine Wunde ihn große Schmerzen bereitete griff er seinen Schüler an. Beide sprangen hoch in die Luft, durchbrachen das Holzdach des Tempels und kämpften in der Luft weiter. Thranduil konnte die Oberhand gewinnen, denn als sie wieder nach unten fielen packte er Manro so, dass er auf den Boden als erstes aufkommen würde. Doch dieser befreite sich und drehte den Spieß um.
Thranduil kam hart auf dem Boden auf, doch dies beließ Manro nicht dabei. Er zerrte seinen Meister auf die Füße und trat ihm in den Bauch sodass dieser ein paar Meter weiter weg wieder auf dem Boden aufkam. Hustend rappelte sich Thranduil auf, er atmete schwer.
Plötzlich erschienen in beiden Händen von Manro blutrote Flammen, jedoch waren keine Blitze zu sehen. Wütend rannte er auf seinen Meister zu und griff ihn an.
„Was auch immer ich tat, ich habe es für Euch getan, damit Ihr auf mich stolz seit!“ Thranduil konnte sich nur mit Mühe verteidigen. „Sagt mir, wie stolz Ihr auf mich seit! Sagt es mir, Thranduil! Sagt es mir!!“
Mit den letzten drei Worten schlug er seinen Meister mit beiden Fäusten so hart, dass Thranduil erneut Meter weit flog und auf dem Boden aufkam. Die Kleidung von Thranduil dampfte. Er hustete Blut. Manro ging langsam auf ihn zu und ließ die roten Flammen verschwinden. Thranduil wollte sich aufrappeln, doch war er zu schwach, sodass er sich mit einem Arm Abstützen musste, während die andere auf der Wunde lag.
„Ich… Ich war immer stolz auf dich, Manro“, flüsterte er mit schwacher Stimme. „Als ich dich zum ersten Mal gesehen habe war ich stolz auf dich.“ Die Wut und der Zorn verschwand auf dem Gesicht von Manro und ein Hauch von Mitleid tauchte auf. „Es war mein Stolz… der mich geblendet hat… Ich habe dich zu sehr… geliebt… ohne zu sehen… zu was du geworden bist. Wozu… ich dich gemacht habe.“ Thranduil sah seinen Schüler an. „Es… Es tut mir leid.“
Überraschung spiegelte sich im Gesicht des Mannes wieder, als er die Worte seines Meisters hörte, doch dies wandelte sich schnell. Wütend umgriff er die Kehle von Thranduil und presste seinen Meister auf den Boden.
„Ich will nicht Eure Entschuldigung! Ich will, dass Ihr mich zum Beschützer dieses Tempels macht!“ „Das… kann ich nicht…“
„Was?!“, rief Manro. „Wieso nicht!“
„Ich habe… die Kraft an… Legolas weiter… gegeben…“, brachte Thranduil unter großer Mühe hervor. Die Hand zog sich immer weiter zu. „Du… wirst diese Kraft… niemals… bekommen! Niemals!“




Ihr fragt euch wohl sicher warum dieser Tempel so wichtig ist und warum dieser durch geknallte Typ unbedingt der Beschützer werden will?
Was glaubt ihr denn?
Ich freue mich auf eure Reviews und ich hoffe ihr hattet spaß daran diesen One Shot zu lesen. ;)

Beste Grüße
Alphawolf7
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