Wenn ich fliegen könnte...

von Sasunox
GeschichteDrama, Familie / P18 Slash
Deidara Itachi Uchiha Naruto Uzumaki Sasuke Uchiha
05.06.2019
11.10.2020
69
227.838
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10.09.2020 2.855
 
So und weiter. :)
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63. Überschattetes Glück



Izuna wusste immer noch nicht genau, was er hier tat. Er sah lächelnd dabei zu, wie das Brautpaar sich mit einigen spielen beschäftigte und für Gelächter sorgte.

Letzten Endes hatte er es Tobirama einfach nicht abschlagen können, ihn zu begleiten. Izuna musterte ein wenig verträumt, das Szenario. Früher war ihm öfters durch den Kopf gegangen, wie seine Hochzeit wohl hätte werden sollen…



„Langweilst du dich?“

Er schreckte leicht zusammen, als Tobirama ihn ansprach.

„Nein. Ich war grade nur ein wenig in Gedanken.“ erklärte Izuna etwas verlegen.

Tobirama hob seine Augenbrauen an. „So,so…“ er warf einen undurchsichtigen Blick zum Brautpaar und wieder zu seinem Freund. „…wärst du gern an ihrer Stelle?“

„Hah?“ Izuna kam grade nicht ganz mit.

Tobirama wirkte indes, etwas grummelig und beleidigt. „Naja…zugegeben, Shikaku sieht nicht übel aus…-“

„Sag mal, spinnst du?!“ unterbrach Izuna seinen Freund, als ihm aufging wovon dieser sprach. „Auch wenn er, der Traummann schlechthin wäre…ich bin mit dir zusammen und ich liebe dich.“ er legte die Stirn in Falten. „Wie kommst du auf so einen Unsinn?“

„Du…sahst so, verträumt aus…“ gab Tobirama zu. Ihm war bewusst gewesen, das Izunas Blick nicht gelangweilt ausgesehen hatte, sondern sehnsüchtig…er hatte dennoch, nicht direkt danach fragen wollen.

Izuna legte den Kopf ein wenig schief und schmunzelte. „Tja…vielleicht habe ich mir einfach grade vorgestellt, wie wir beide da vorne vor all den Leuten stehen und alberne Spielchen machen müssen…“

Tobirama schien erst verwirrt, bevor er die Augen leicht weitete. Izuna…ob er…mich wirklich, heiraten wollen würde…?

Izuna schien diese Reaktion allerdings, negativ aufzufassen. „Vergiss es…es war nur ein dummer Gedanke…“

Warum ist er denn jetzt so zickig? …. Tobirama seufzte.

„So dumm…finde ich diesen Gedanken gar nicht…“

Izuna wurde daraufhin, ein wenig Rot um die Nase. „W-Wie…war eigentlich deine Hochzeit mit Yoshino?“ wechselte er, ein wenig hastig das Thema. Innerlich konnte er sich für diese Frage, grade Ohrfeigen. Als ob ich wirklich hören will, wie schön das doch war….

Tobirama war zwar ein wenig überrumpelt, musste jedoch lachen. „Oh, sie war vor allem, sehr amüsant.“

„Amüsant…?“ Izuna musterte ihn ungläubig.

„Ja, wirklich. Jedenfalls im Nachhinein.“ lächelte Tobirama. „Es fing schon mal damit an, das sämtliche Einladungskarten mit der falschen Uhrzeit bedruckt worden waren. Wir mussten jedem einzeln Bescheid geben, weil keine Zeit mehr für neue Karten blieb. Als dieses Fiasko ausgeräumt war, folgte das nächste. Der Buchungstermin für unsere ausgewählte Location, war falsch datiert worden. Also suchten wir in Windeseile, nach einer alternative. Das war gar nicht so einfach, für die Anzahl unserer Gäste gewesen. Am Tag der Hochzeit lief vergleichsweise, wenig schief.“ Tobirama legte einen Finger ans Kinn und schien sich erinnern zu wollen. „Mal davon abgesehen das unser bestelltes Blumendekor, einfach mit dem eines anderen Paares vertauscht worden war.“ er lachte wieder kurz. „Naja, alles in allem war es schon ein schöner Tag.“

Izuna biss sich leicht auf die Unterlippe. Er hatte ja unbedingt, fragen müssen…

„E-Entschuldige mich kurz. Ich muss mal…“ damit verschwand er, zu den Toiletten.

Izuna stützte sich mit einer Hand an einem der Waschbecken ab und fuhr sich mit der anderen, fahrig durchs Haar. Alleine diese Vorstellung, hatte ihn einfach irgendwie erschlagen…

Er hat diese Frau, einfach heiraten können…obwohl er zu mir sagte, dass seine Gefühle für mich nie verschwunden waren. Hat er an diesem Tag an mich gedacht? Hat es ihn auch nur ein bisschen gekümmert? Oder hat er seine Emotionen für mich an diesem Tag begraben? …war das sein Weg gewesen, zu vergessen…?



„Izuna?“

Tobirama erkannte sehr genau, wann sein Freund grübelte und war ihm nach kurzer Zeit gefolgt.

Izuna drehte sich ein wenig erschrocken, zu ihm.

Tobirama schloss die Türe hinter sich, er nahm durchaus den verstörten Blick, des anderen wahr und erkannte seine wässerigen Augen…

„Izuna…“ er musterte ihn traurig. „…du hast danach gefragt.“

Izuna bemerkte, weshalb sein Freund ihn so bekümmert ansah und wischte sich rasch über die Augen. „Es ist alles gut.“

„Verarsch mich nicht!“ Tobirama wurde etwas laut, weil er für solche Spielchen wirklich nichts übrighatte. „Ich kenne dich. Ich weiß, wie sensibel du bist…“

Izuna senkte ein wenig den Kopf. „Hat…es dich damals gekümmert…als du sie geheiratet hast? …hat es dich beschäftigt? Hast du überhaupt…an mich gedacht, in dieser Zeit?“ er hob seinen Blick und suchte den seines Freundes, fast ein wenig verbissen. „Oder war ich plötzlich…egal…“

Tobirama schaute sehr nachdenklich drein. Er atmete tief ein und aus. „Ich werde dich nicht belügen. Ich habe versucht ein normales Leben zu führen…ich wollte meine Gefühle für dich loswerden…mir war so sehr bewusst, dass wir nie wieder zusammen finden würden…ich wollte mich von diesem Leben, nicht in die Knie zwingen lassen. Ich wollte es leben.“ er seufzte. „Vielleicht, zu sehr…meine Verbissenheit brachte vielleicht erst den Konflikt, der folgte…ich quälte mich damit, Yoshino nicht so zu lieben wie sie es verdienen würde. Ich kann das alles…keinesfalls bereuen...alleine wegen, Izuno. Dennoch kann ich sagen, dass ich nur versucht habe dich zu ersetzen.“ Tobirama fasste sich resigniert an die Stirn. „Doch das lief gründlich schief…. selbst durch meine eigene Tochter, hatte ich es irgendwie versucht…ich konnte dich nie aufgeben. Du warst wie ein Schatten, der über mir hing…manchmal habe ich dich gehasst, manchmal habe ich nur in meiner Vorstellung von dir, Trost finden können…“ er lächelte den anderen offen an. „Letztlich ist es mir einfach bewusst geworden und ich konnte damit leben. Ich konnte zu mir sagen, ‚er ist der einzige‘. Mein Herz will sonst nichts, also lebe dein Leben aber mache niemandem etwas vor, auch nicht dir selber.“ Tobirama lachte ein wenig über seine Litanei. „Entschuldige, dass ich dich so zutexte…aber diese Emotionen habe ich wohl sehr lange nicht offengelegt. Dabei sollte ich das insbesondere, dir gegenüber tun.“

Izuna musste sich grade wirklich zusammenreißen. Diese Worte…was sein Freund da sagte….

Er fasste sich eine Hand vor den Mund und sah Tobirama etwas hilflos an.

„Ich…ich…“

Tobirama erbarmte sich, kam dem anderen näher und zog ihn in seine Arme.

Izuna hielt seinen Freund so fest, als würde er sonst ertrinken. Seine Emotionen hatten sich überschlagen, als Tobirama so von ihm gesprochen hatte…

„Entschuldige…“

Tobirama lächelte, während er dem anderen über den Rücken strich. „Du musst dich für nichts entschuldigen. Ich liebe dich…“

„Ich dich auch…“



Tobirama brachte etwas Abstand zwischen sie und versank in Izunas dunklen Augen.

Er schaute ihn fast eindringlich an und auch Izunas Augen, blieben an denen des anderen hängen. Eine merkwürdige Spannung lag plötzlich zwischen ihnen und beiden wurde, irgendwie ziemlich heiß dabei.

Flüchtig wanderte Tobiramas Blick zu den Lippen des anderen. Er wollte ihn…

Er bekam nur am Rande mit, dass Izuna ihm bereits näherkam. Ihre Nasenspitzen berührten sich fast, als Tobirama auch schon spürte wie Izunas Lippen sich auf die seinen legten.

Schließlich bewegte er willig seine Lippen gegen Tobiramas und öffnete langsam den Mund, um mit der Zunge über seine weichen Lippen streichen zu können. Er bat den anderen um Einlass und wurde schnell erhört, Tobirama öffnete ebenfalls seine Lippen und erkundete mit seiner Zunge die Mundhöhle des anderen. Er konnte Izunas Initiative unmöglich ausschlagen, ganz gleich wo sie sich grade befanden…

Ihr Kuss wurde immer leidenschaftlicher und ebenso stieg ihr Verlangen nacheinander. Izuna spürte wie sehr er den anderen begehrte, wie sehr er sich nach seinen Berührungen sehnte und dem heißen Atem auf seiner Haut…

Wo sie waren, war Izuna grade völlig gleich.

Einen kurzen Moment lösten sie ihr feuriges Zungenspiel. Tobirama drängte Izuna an die kühlen Kacheln des Bades und fasste mit einer Hand nach seinen Handgelenken, die er über Izunas Kopf gegen die Wand drückte.

Mit seiner freien Hand glitt er unter Izunas Hemd, strich über desssen Brust und entlockte ihm damit ein wohliges keuchen.

Izuna brachte kaum einen Ton raus, zur Antwort fuhr er Tobirama durchs Haar und zog seinen Kopf ein Stück hoch, um seine Lippen verlangend einzufangen. Erneut fochten sie ein heißes Zungenduell aus, welches Tobirama schließlich nur löste, um sich mit hauchzarten Küssen Izunas Hals zu widmen.

Der Schwarzhaarige konnte nicht mehr klar denken. Und was immer das hier war, es kümmerte ihn auch nicht. Er fühlte das Blut in seinen Ohren rauschen, während Tobirama ihm nun langsam sein Shirt auszog und es zu Boden gleiten ließ. Mit Glanz verschleierten Augen schaute Izuna ihn an und vergriff sich selber an Tobiramas Oberteil, damit es seinem Folgen konnte.

Wieder vereinten sich ihre Lippen, unterdessen presste Tobirama den anderen näher an die Wand und schob langsam sein Knie zwischen Izunas Beine.

Dieser konnte ein Stöhnen nicht unterdrücken und krallte sich an die Schulter seines Freundes. Izuna fielen ein paar Haare ins Gesicht und sein Herz klopfte wie wild. Es war nicht mehr möglich sein Verlangen zu unterdrücken. Izuna jagte ein Schauer der Erregung über den Rücken und Tobirama rieb sich weiter an ihm.  

Langsam öffnete Tobirama nun den Reißverschluss von Izunas Hose und streifte sie ihm von den Beinen.

„Tobirama…“ Izuna zog scharf die Luft ein.

„Entspann dich.“ wisperte Tobirama.

Izuna genoss die Berührungen des anderen und spürte ein stetiges Verlangen nach Tobiramas Körper. Nur widerwillig unterbrach er die Handarbeit des anderen und machte sich an dessen Hose zu schaffen, um diese loszuwerden. Im Gegenzug entfernte Tobirama letztlich Izunas Shorts und drehte ihn langsam mit dem Gesicht zur Wand.

Izuna spürte Tobiramas warmen Atem an seinem Ohr. „Ruhig.“

Izuna durchfuhr ein angenehmer Schauer, er hörte wie der andere sich nun selbst vollständig entkleidete und konnte spüren wie sein hartes Glied langsam in ihn eindrang...

„Ahhh…“

Izuna keuchte auf, es fühlte sich so heiß an. Die Enge schien auch Tobirama um den Verstand zu bringen, er stöhnte und bewegte sich allmählich in Izuna. Dieser warf indes den Kopf in den Nacken und stützte sich hilfesuchend an der Wand ab. Jeder von Tobiramas tiefen Stößen, durchzog Izunas gesamten Körper und versetzte ihn in leidenschaftliche Ekstase. Tobiramas Hände lagen an seiner Hüfte, er zog sich immer härter in den anderen hinein und traf diesen Punkt in ihm, der Izuna in den Wahnsinn trieb. Nur langsam löste er eine seiner Hände von Izuna und begann dessen Erregung zu massieren. Izuna schnappte sofort nach Luft und mit halb geschlossenen Augen, sowie glühenden Wangen, ergab er sich seinem Verlangen. Bald konnte er das nicht mehr, das wusste er einfach…

Tobirama brachte den anderen Stück für Stück zum Höhepunkt und bewegte sich immer schneller. Mit einem lauten Stöhnen, ergoss Izuna sich letztlich in der Hand seines Freundes.

Tobirama stieß währenddessen immer heftiger in Izunas Körper und kam kurz darauf tief in ihm, ebenfalls zum Höhepunkt.

Eine Weile verharrten die beiden einfach so, bevor Tobirama sich vorsichtig aufrichtete und aus Izuna zurückzog.

Izuna drehte sich zu seinem Geliebten um und zog ihn in einen kurzen Kuss.

„Du bist unglaublich…“

Tobirama stockte. Das war einer der wenigen Momente, wo es Izuna war… der ihn in Verlegenheit brachte…

„Mein Anreiz ist auch viel zu verlockend.“ schmunzelte Tobirama zur Antwort.



„Chrm. Wir…sollten vielleicht nicht zusammen rausgehen…“ meinte Izuna ein wenig verlegen, als beide sich weitestgehend wieder angekleidet hatten.

Tobirama schmunzelte erneut. „Hast du Angst, jemand könnte etwas falsches denken?“

„Naja…vielleicht…“

Tobirama lachte. „Na schön. Ich gehe zuerst und du kommst nach.“

Izuna seufzte kurz. Er musste einfach lächeln, wenn er an die vergangenen Minuten dachte. Trotzdem wollte er nicht das die halbe Hochzeitsgesellschaft darüber Bescheid wusste…

Er atmete tief durch, bevor er das Bad verließ und durch die Türe schritt.

Immer noch leicht in Gedanken, bekam er die wuselige Stimmung im Raum mit und sah etwas verwirrt nach rechts, zur Richtung des Brautpaares. Er reagierte aus reinem Reflex, als er plötzlich etwas auffing das offenbar durch die Gegend geflogen war…

Izuna nahm nur am Rande, das enttäuschte kreischen einiger Frauen wahr. Er sah verwirrt zu dem Gegenstand in seinen Händen.

Oh mein Gott…ich habe den Brautstrauß gefangen…. das war doch garnicht-

Er suchte unsicher Tobiramas Blick, der bereits wieder am Tisch saß. Doch der blickte wie alle anderen, nur erstaunt zu Izuna….



„Ähm, das war…keine Absicht…“druckste Izuna ein wenig rum. Er beäugte die Blumen in seiner Hand merkwürdig und hielt sie, Yoshino entgegen. „Vielleicht…versuchst du es besser nochmal…“

Doch Yoshino schüttelte den Kopf, obgleich ihre Freundinnen frustriert seufzten. „Das darf man nur einmal machen, sonst bringt es Unglück. Außerdem…war das sicher kein Zufall.“ sie zwinkerte Izuna zu und ging zurück zu ihrem Mann.

Innerlich seufzend, setzte Izuna sich wieder neben Tobirama. Sein Freund schien sichtlich amüsiert.

„Ich wusste gar nicht, dass du so gut fangen kannst.“

„Halt die Klappe…“

„Ist doch nichts dabei…“

Izuna sah ihn skeptisch an und schielte kurz zu den ledigen Damen im Raum, die ihn mit Blicken erdolchten.

Tobirama war seinen Augen gefolgt. „Nun…zumindest davon abgesehen das alle Single-Frauen hier, dich umbringen woll-…oh…“ er hatte einen willkürlichen Blick auf die Uhr erhascht. „…wir sollten langsam los. Ich habe morgen früh, ja noch einen Termin und will dich auch heimfahren.“

„Also…ich bin auch dafür, das wir gehen. Aber du kannst dann gerne bei mir bleiben, du musst nicht noch extra zu dir runter.“

„Okay…“

Izuna hob die Augenbrauen an. „Na, du klingst ja begeistert…“

Tobirama lachte leicht, weil sein Freund beleidigt wirkte. „Nun, wie gesagt ich habe morgen einen Termin…und wenn ich bei dir bin, will ich meistens einfach nicht gehen. Daher war ich nachdenklich. Entschuldige.“

Izuna war erst stutzig, bevor er durch diese Aussage leicht Rot um die Nase wurde. „G-Gehen wir.“

Tobirama nickte. Er wusste ziemlich gut, wie er den anderen in Verlegenheit bringen konnte….





Izuna gähnte ein wenig, als sie bei ihm Zuhause ankamen. Sie waren heute immerhin lange unterwegs gewesen. Am Vormittag war die Trauung im Standesamt gewesen, danach ging es gleich weiter zu Kirche und anschließend in ein Restaurant, wo die Gesellschaft einen separaten Raum für sich hatte.

„Müde?“ fragte Tobirama ein wenig neckend, während Izuna die Haustüre aufschloss.

„Etwas…“ gab er zu und trat in den Flur, dicht gefolgt von seinem Freund.

„Hm. Dann sollte ich mich wohl etwas sputen…“

Izuna sah den anderen fragend an, als sie schließlich ins Wohnzimmer kamen.

„Sputen? Womit-“ Izuna brach ab, als Tobirama plötzlich seine Hand ergriff und seinen Blick suchte.

„Weißt du…als wir damals zusammen waren, habe ich mir das unzählige Male vor Augen geführt.“ er lachte leicht. „Und dabei war es in meiner Vorstellung, sicher nie so plump, wie es jetzt wird…aber ich denke, wir haben genug Zeit verschenkt. Durch die Aktion von deinem Bruder…unseren eigenen Stolz…und durch die Umstände. Ich liebe dich, Izuna…also…“ Tobirama wirkte mit einem Mal, sehr unsicher. „…keine Ahnung ob das heute ein Zeichen war, aber…bitte, heirate mich.“



Izuna fiel fast die Kinnlade runter, aber seine großen Augen zeigten sein Erstaunen wohl nicht weniger deutlich. Hat er das grade…wirklich gesagt? Oder habe ich nen‘ kleinen Mann im Ohr? …vielleicht habe ich mir ja, was eingefangen….

„Izuna…sag doch bitte etwas.“

Tobiramas Bitte, brachte ihn wieder in die Gegenwart.

„Ich…“ eigentlich kannte Izuna die Antwort bereits, seine Gedanken überschlugen sich nur unaufhörlich…dennoch schaffte er es, sie einen Moment zu stoppen. „…ja. Ich will dich heiraten.“ er lächelte seinen Freund selig an und musste ihm, in der nächsten Sekunde um den Hals fallen.

Tobirama drückte ihn erleichtert an sich. Er hatte wirklich ein wenig befürchtet das Izuna, es nicht wollen würde…

Als Izuna wieder ein wenig Abstand zwischen sie brachte, lächelte er immer noch glücklich. „Ich…ich weiß gar nicht, was ich-…ich muss kurz ins Bad.“ damit eilte er auch schon, in eben dieses.

Tobirama schaute ihm schmunzelnd nach. Er war unsäglich glücklich….



Weiterhin lächelnd, fiel sein Blick auf Izunas Telefon das im Wohnzimmer stand und blinkte.

„Ich glaube du wurdest vermisst.“ lachte Tobirama. „Du hast was auf deinem AB.“

„Spiel ruhig ab, war bestimmt nichts wichtiges.“ kam es sorglos aus dem Badezimmer.

Tobirama zuckte nur mit den Schultern und drückte auf den entsprechenden Knopf.

>Izuna!? Ich bin’s Fugaku. Da ich dich nicht erreiche, teile ich es dir wenigstens auf diese Weise mit…ich will dich vorwarnen. Es sind Beweise aufgetaucht, die dich der Dokumentenfälschung bezichtigen…du kannst damit rechnen, dass du morgen eine Vorladung zu Gericht erhältst…



Izuna war im Bad erstarrt, als er die Stimme und die Worte seines Bruders hörte. Fast in Zeitlupe trat er zurück ins Wohnzimmer, um den Rest zu hören….

>…ich habe noch nicht mit Madara gesprochen…ich dachte, dass wollt ihr vielleicht unter euch regeln. Möglicherweise, hat er eine Idee oder will das ihr eure Aussagen absprecht. Ihr solltet in jedem Fall, unsere Anwälte anrufen…mehr Zeit konnte ich nicht raushauen. Bitte, melde dich bei mir…Piepppp

Izuna atmete unregelmäßig und starrte auf den Anrufbeantworter. Bitte nicht…das kann doch nicht wahr- sein Blick flog zu Tobirama und eine ganz neue Angst erfasste ihn…

Tobirama musterte ihn mit verschränkten Armen und in Falten gelegter Stirn. „Vorladung zu Gericht? ...Dokumentenfälschung? …Aussagen absprechen? .... erklär mir das, bitte…“

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Tja...da hat Izuna jetzt leider was zu erklären.....ob Tobirama ihn jetzt noch heiraten will....?
Also nur falls ihr dachtet mir fallen keine Dramen mehr ein XD ich hab noch stuff
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